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Schule abbrechen und Ausbildung anfangen

B*roth[erhxood


Find ich lustig Ich hab nach der 11. das Gymi abgebrochen und bin auf ein Berufskolleg. Tja, Fachhochschulreife hervorragend bestanden und ich studier mein Wunschfach an meiner Wunschuni.

Wenn man mal fragen dürfte, welches Studienfach und welche Uni damit gemeint sind, wäre das gut.

Es kann doch auch sein, dass man nur mal angenommen Medizin studieren will und das an einer einigermaßen guten Uni, wie München, Berlin oder Dresden (damit meine ich die Tu's und keine HTW oder so). Da braucht man ohne richtigem Abitur mir einem Durchschnitt von über 1,1 gar nicht anzufragen. Meistens nützt einem ein Abi mit 1,0 auch nichts, sofern man nichts anderes vorzuweisen hat.

Wer weiß, was der Threaderöffner später einmal machen will und vor allem wo. So hat er wenigstens die Option sich einigermaßen viele Sachen offen zu halten, falls er in den nächsten 2 Jahren sein Traumstudium finden sollte.

CpaoiZmhe


Es kann doch auch sein, dass man nur mal angenommen Medizin studieren will und das an einer einigermaßen guten Uni, wie München, Berlin oder Dresden (damit meine ich die Tu's und keine HTW oder so). Da braucht man ohne richtigem Abitur mir einem Durchschnitt von über 1,1 gar nicht anzufragen. Meistens nützt einem ein Abi mit 1,0 auch nichts, sofern man nichts anderes vorzuweisen hat.

Aber da wird eine faule Socke wie der TE keine Chance haben. Und nach seinem Bachelor kann man sich auch für Medizin entscheiden, übrigens.

Wenn man mal fragen dürfte, welches Studienfach und welche Uni damit gemeint sind, wäre das gut.

Ein gesellschaftswissenschaftliches Fach an der ersten autonomen Universität der BRD die zu einer der größten Hessens gehört ;-)

E*hemaligerF Nutzer (x#325731)


Wenn man nach 4 Jahren Abi und FSJ eine Ausbildung anfängt und sich gegen ein Studium entscheidet wird einigen eben bewusst dass sie anstatt 4 Jahre in der Schule rumzugammeln lieber gleich hätten arbeiten gehen können

Ja das ist ja schön das das auch DICH zutrifft, aber wenn man in 10. Klasse ist ist man noch nicht so wahnsinnig alt. Und viele behaupten mit 16 sie wollen nie studieren und ärgern sich mit 25 dann, weil sie leider so dumm waren die Schule zu schmeißen um arbeiten zu gehen.

Statistisch gesehen hat der Großteil der Bevölkerung heutzutage mindestens 2 Jobs erlernt, egal auf welchem Weg.

Wenn das sein Weg war mag er ja richtig sein, aber ich kenne auch genügend Leute die aus Faulheit und kein Bock auf Schule alles hingeschmissen haben und mit 25 dann anfangen darüber nachzudenken wie man denn jetzt das Problem beseitigen kann ...

CLaoi:mhqe


Außer Banken (und z.T. Krankenpflegeschulen) fallen mir nur wenig Bereich ein, wo man unbedingt Abi für eine Ausbildung braucht

Ach nichtmal für Banken. Meine kleine Cousine hat mit nem so-lala-Realschulabschluss Bankkauffrau gelernt..

EIhemali ger N]utzeKr (#32W5731)


In der Krankenpflege braucht man nicht unbedingt Abitur. Wer behauptet das?

BUrHotherxhood


Aber da wird eine faule Socke wie der TE keine Chance haben. Und nach seinem Bachelor kann man sich auch für Medizin entscheiden, übrigens.

War nur ein sehr krasses Beispiel von mir, um die Problematik zu verdeutlichen.

Und deinen zweiten Teil versteh ich nicht sry, entweder ist mal wieder eine Reform an mir vorbei gezogen oder ich bin einfach noch zu müde.

Ein gesellschaftswissenschaftliches Fach an der ersten autonomen Universität der BRD die zu einer der größten Hessens gehört

Wie autonome Universitäten in Deutschland so abschneiden vermag ich mir kein Urteil zu erlauben und google hat mir auf die Schnell jetzt auch keine Infos gegeben, aber man muss es deutlich sagen, dass an den meisten deutschen Unis das normale Abitur bei weitem beliebter ist, als ein Fachabitur.

B.roUt*herhoofd


Ein gesellschaftswissenschaftliches Fach an der ersten autonomen Universität der BRD die zu einer der größten Hessens gehört

Marburg?

h>esxexT.


Ich sehe als basis für die zukunft keine alternative zum abi, vor allem wenn keinerlei vorstellungen über die zukunft vorhanden sind, außer ich will mehr freizeit und ich will mehr geld und ich will.....

Alles schön und gut aber eine gute bildung mit abschluß, ist der schlüssel zu vielen berufen, gleich ob man dann studieren will oder nicht. Denn der umweg über den zweiten bildungsweg erfordert ungleich mehr aufwand und stehvermögen als ein abi.

Ich hatte mit 17 mein abi in der tasche und habe sofort angefangen zu studieren, außer das ich ev. doch ein anderes studium hätte machen sollen, habe ich es nie bereut.

J3oraxnna


Ja das ist ja schön das das auch DICH zutrifft,

Lesen hilft...auf mich trifft es nämlich nicht zu :=o

aber wenn man in 10. Klasse ist ist man noch nicht so wahnsinnig alt. Und viele behaupten mit 16 sie wollen nie studieren und ärgern sich mit 25 dann, weil sie leider so dumm waren die Schule zu schmeißen um arbeiten zu gehen.

Ich schrieb NUR wenn er sich sicher ist dass er nicht studieren will.Und es soll Jugendliche geben die auch schon mit 16 wissen was sie wollen.Wenn mans nicht weiß muss man halt solange vor sich hin brödeln bis man dann vlt mit 25 die Erleuchtung hat und den Studiegang wechselt und mit 28 irgendwie immer noch nichts erreicht hat...außer Abi! :)=

Wenn man weiß was man will...perfekt.

Wenn mans nicht weiß, pech...

mmac\eQy20\00


Hallo,

ein paar tatktische Überlegungen:

1. ein höherer Erstbildungsabschnitt (Abi) eröffnent rechnerisch mehr Chancen (Uni, FH, Ausbildung, EGAL WAS) als ein niedrigerer. Damit verbunden sind Einkommen, Status, Chancen, Arbeitsplatzsicherheit etc.

2. ein niedrigerer Erstbildungsabschnitt (nicht Abi) führt schneller zum Ziel, aber ein Weiterkommen (nicht AUFsteigen) im Beruf wird über eine WEITERbildung laufen, d.h. die Lernerei wird weitergehen.

ein paar strategische Überlegungen:

1. D hat im europ Vergleich wenige Akademiker, d.h. die Bildungsentwicklung geht in Richtung Bachelor. Und zwar deutlich.

2. Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist signifikant niedriger als unter Menschen mit Berufsausbildung.

Und jetzt mal, was heisst das im Klartext:

So billig/easy wie Abi kriegst Du nix mehr. Absitzen und ein wenig Lernen. Abi gibt mehr Perspektiven, denn egal was für einen Beruf Du machst, die Lernerei geht weiter.

Ein paar persönliche Gedanken:

was genau macht Dich denn so faul, hast Du einen Wunsch, eine Vorstellung ,wie es in Deinem Leben so aussehen soll? Vielleicht hakt es da ein wenig.

Was machst Du denn so, wenn Du nicht in die Schule gehst?

Alles Gute Macey

BQroth4erthood


1. D hat im europ Vergleich wenige Akademiker, d.h. die Bildungsentwicklung geht in Richtung Bachelor. Und zwar deutlich.

Der zweite Punkt ist einfach unrichtig. Die meisten deutschen Unis denken jetzt sogar darüber nach, den Bachelor abzusägen, weil er einfach total sinnlos und bescheuert ist. An manchen Universitäten wurde das Diplom für Studiengänge wie Maschinenbau usw. wieder eingeführt bzw. haben sich die Fakultäten dagegen gesträubt auch nur den Bachelor dort in Erwägung zu ziehen, was auch total korrekt war.

Und über Probleme im Lehramt wollen wir erst gar nicht reden.

Bachelor hat keine Zukunft.

GEriec'he00x2


ob brotherhood das will oder nicht. BA wird standard! und da es nur 3 jahre sind, wird der BA in direkte konkurrenz zur berufsausbildung (lehre) treten.

für die meisten arbeitgeber wird sich die frage stellen, BA oder nicht BA....so isses. schau dir andere länder an, da studieren 40-50%. das wird hier auch kommen (v.a. mit FHs).

nicht nur von heute ausgehen...was ist in 10-20 jahren?! die deutschen leben in einer traumwelt und wer die möglichkeit hat ein abi zu machen und sich dagegen entscheidet, ist für mich ein idiot! %-|

AVFinc0hen


Und dass man für "jede zweite Ausbildung Abitur braucht" hätte ich gerne nen Beweis.

Jetzt sei mal nicht päpstlicher als der Papst %-|

Aber gut, ich werde es etwas anders formulieren:

Für den Berufsweg der mich im nachhinein interessiert hätte wird bei jeder zweiten Stellenanzeige (und ja, ich habe ml gehört, dass es durchaus solche Regionen gibt in denen das vorkommen kann) Abitur/ allgemeine Fachhochschulreife vorausgesetzt. Wahrscheinlich ist es mir deshalb aufgefallen und ich habe es verallgemeinert formuliert.

C]aoixmhe


dass an den meisten deutschen Unis das normale Abitur bei weitem beliebter ist, als ein Fachabitur.

Beliebt oder nicht ist scheißegal. Es geht nach Hochschulzugangsberechtigung- dem Zeugnisschnitt. Ob Fachhochschulreife oder Abi interessiert keinen Schwanz. (Und nein, nicht Marburg ;-D )

Und dieser "Bachelor ohne Zukunft" ist auch nur Palaver. Die Studieninhalte sind quasi gleich geblieben.

CZaoiJmhe


wenige Akademiker, d.h. die Bildungsentwicklung geht in Richtung Bachelor

Willst du damit sagen, dass der Bachelor kein akademischer Abschluss ist? ;-D

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