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Uni: Lernen, wie anfangen? Überfordert, ineffektiv, schlecht

k5Y0x001 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich verzweifel langsam echt. DIe Überschrift spiegelt mein Gedankenwirrwarr wieder.

Ich weiß einfach nicht, wie man richtig lernt. Ich weiß es nicht .Und dadurch, dass ich seit beginn des studiums (letztes Jahr) nur schlechte noten hatte (beste war 3,0), bin ich erst recht verwirrt. Ich weiß einfach nicht wie/wo ich anfangen soll. Ich habe texte, sowie skripte von dozenten und teilweise noch bücher. Worauf soll ich mich fokussieren? Alle texte zusammen fassen? wenn ja, WIE? wie fasse ich den text so zusammen, dass nujr das wichtige dabei ist und ich nicht unwichtiges dazu schreibe. So wie ich es sonst gemacht habe, war ja anscheinend nicht so toll, sonsthätt ich ja nicht so schlechte noten! Wie fange ich an.. woher weiß ich, ob das was ich mache, effektiv ist? woher weiß ich, ob ich was verstanden habe? inwieweit soll ich mit einem thema ausholen? (nur skripte + texte oder auch eigene recherche!?) was muss ich tun um eine gute note zu erhalten? wie lernt man?was heißt überhaupt lernen? lesen? auswendig lernen? verstehen?wenn ich einen text lese, lerne ich dann schon!? besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!? wie viel lernen.. wie intensiv.. um eine gute note zu haben..wie machen das andere, die immergute noten haben? wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen.. wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen" (was schiefgehen kann ja immer..) aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?

ich weiß es einfach nicht. ich weiß nichts. und selbst wenn ich anfange, etwas zuz lesen, dann hör ich mittendrin auf, frage mich " ist das jetzt überhaupt sinnvolls? hast du auch nur irgendwas dcavon verstandne?" oder ich denke mir " das bringt doch nix, du musst das besser machen, fang nochmal von vorne an.."

und dementsprechend komm ich nicht voran. Denke immer, das ist nicht gut/intensiv/effektiv genug..

kann einfach nicht einschätzen, wann man genug gelernt haben soll..

ich verzweifel noch daran.

fragt man leute, die ne gute note haben, " hey, wie hast du das gemacht?" kommen antworten wie:

"weiß ich nicht"

"ach, 2 mal durchgelesen, dann lief das von alleine"

"gelernt gelernt gelernt"

"ja frag ich mich auch"

"komisch, dabei hab ich kaum was gelernt"

etc etc

toll, nur solche antworten helfen mir auch nicht! ich hab keine ahnung,was ich machen soll. an wen könnte ich mich wenden? ich verzweifel wirklich noch dran.. ich hab keine ahnung, wie mans richtig macht

Antworten
MZmJe Va=loxis


da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..

wie wäre es, wenn du dir ne lerngruppe suchst oder an deiner uni mal herausfindest, ob dir da jemand helfen kann (studienberatung oä)

Soc1hnluhmpfin)e-Hambxurg


Was studierst Du denn? Vielleicht liegt Dir das Fach nicht so.

In meinem Studium hatte ich auch hunderttausende Seiten zu studieren, das war manchmal recht geftig aber man gewöhnt sich nach einiger Zeit an die anspruchsvolle Lektüre und versteht diese dann auch besser.

cVl7airext


Wo liegt denn genau das Problem? Kannst du dir den Inhalt der Texte nicht merken, nicht strukturieren, nicht einordnen? Kannst du das Gelernte nicht auf die Prüfungsfragestellungen anwenden?

Wie die anderen das machen ist nicht so wichtig. Manche lesen sich Texte wirklich nur 2x durch, nennen das Lernen und schreiben gute Noten. Du mußt herausfinden, was bei dir funktioniert.

besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

Beides. Eigene Worte, um zu verstehen. Fachwörter, weil der Prüfer die hören will.

wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen"

Der Zeitpunkt kommt nie. ;-D Es kommt nur der Punkt, an dem du keine Zeit mehr hast, weil morgen die Prüfung ist.

BTeH7örn7chen


da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..

Kann es sein dass du selbst weder Abi hast noch studierst? Ansonsten ist mir rätselhaft wie du meinen kannst, wer ein Abi zustande gebracht habe könne somit auch an der Uni lerntechnisch auf Anhieb mithalten.

dkeepX.rexd


Ich persönlich finds wichtig, sich den Stoff selber zu strukturien (wie ist es für mich logisch? Wie kann ich es am besten im Kopf behalten?).

Mit Grundlagenlektüre auf dem Gebiet anfangen, konzentriert lesen, die dann je nach Vorlige sparsam(!) (was hilft einen eine Text, der zu 95% mit Textmarker angeschmiert ist?) markern oder eben in Stichpunkten zusammenfassen. Oder in Mindmaps oder auf Karteikarten oder was dir sonst so einfällt.

Wichtig ist, dass du die Aussage des Textes verstanden hast, die wortwörtliche Wiedergabe ist meistens überhaupt nicht wichtig.

Oft hilfts auch, mit Kommilitonen Texte zu diskutieren, dann "versteht" man es besser bzw fängt auch irgendwann an, das gelesen kritisch zu hinterfragen und eine eigene Meinung dazu zu bilden.

d4eep.rxed


Tippfehler und eigenwillige Grammatik bitte ignorieren |-o ;-)

pueb-by


"gelernt gelernt gelernt"

so ist es :)z lernen, lernen, lernen

aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?

nicht unbedingt tag und nacht, aber vielleicht einfach länger? über den zeitraum gesehen mein ich.

wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen.. wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen"

ich glaube, an dem Punkt kommen einige gar nicht erst an. Ich auch nicht. Man kann nie alles so perfekt beherrschen (vll. mathematische Dinge ausgeschlossen), dass man WEISS "das wird was gutes".

Ich persönlich lerne einfach viel und lang, wenn ich eine gute Note will. Für die letzte Prüfung hatten wir ein Buch, ein Skript und die Unterlagen aus der wöchentlichen Übung. Ich hab das Buch zusammengefasst, das Skript zusammengefasst und die Übungen halt geübt. Manche halten es für sinnlos, ein (z.B.) 300-seitiges Buch auf 50 Seiten zusammenzufassen ("das ist ja immer noch soviel zum lernen!"), aber wenn ein Thema aus dem Buch dann statt 50 Seiten nur 8 Seiten hat, siehts schon wieder anders aus beim lernen. ich lerne lieber 6 mal 8 Seiten als 6 mal 50 Seiten.

Heisst mehr oder weniger: den Stoff in kleine Häppchen aufteilen, sonst verzweifelt man vorher schon. Wenn man dann die Zusammenfassungen *nochmal* zusammenfasst, wirds noch leichter. Dazu muss man aber den Stoff dann schon einigermaßen gelernt haben. So hab ich dann am Ende alles weggekürzt, was geht. Pro Thema erst von 50 Seiten auf 8 Seiten und dann von 8 Seiten auf 1-2 Seiten. Das ist aufwendig, hat mir aber in einem absolut verhassten Thema meine gewünschte Note gebracht.

Zum Thema Fachwörter vs. eigene Worte: ich benutze (wenn möglich) hauptsächlich Fachwörter, nachdem mir ein Dozent mal vorgeworfen hat, meine Ausführungen wären nicht wissenschaftlich genug gewesen. Wer was erklärt haben will, fragt dann schon. (bei mündl. Prüfungen) – bei schriftlichen kann keiner fragen, aber wer mir Fachwörter vor die Nase setzt, wird wohl auch damit leben können, wenn ich diese verwende.

dxupsxy


als erstes zu dem was lernen:

-vor und nachbereiten der seminare und der vorlesungen

- literaturliste abarbeiten

vor prüfungen muss ich eigentlich nicht mehr besonders viel lernen, da ich das während des semesters größtenteils mache.

wie: mir hilft es wenn ich lese wichtiges zu unterstreichen und es dann in meinen eigenen worten schriftlich zusammen fasse, danach sitzt der Stoff dann auch meistens.

was lernen bedeutet? kommt auf das Fach an :-) bei Sprachen die Vokabeln auswendig und die Grammatik verstehen, Geschichte und Geographie z.b auswendig, verstehen und zusammenhänge herstellen. das ist für mich lernen :-)

versuche mal den Stoff den du gelernt hast jemand anderem zu erklären, wenn es sehr hackt weißt du was du zu tun hast ;-)

gibt es bei euch an der uni keine kurse über das "richtige lernen"?

grüße *:)

dnee&p.rxed


Aber Fachwörter bitte nur "reflektier" (schon wieder ein schönes Fremdwort) benutzen.

Nichts ist peinlicher, als Leute, die auf biegen und brechen Fachwörter/Fremdwörter verwenden und dann auf Nachfrage nicht erklären können, was sie bedeuten. ;-)

M4me cVaXlois


Kann es sein dass du selbst weder Abi hast noch studierst?

nö, kann nicht sein.

ich schrieb außerdem nicht, dass jemand, der abi hat automatisch an der uni mithalten kann. nur mal so nebenbei

wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt & sollte deshalb in der lage sein, zu wissen, wie man lernt. (die meisten haben in der schulzeit für mindestens ein fach schon mal gelernt & können deshalb auch abschätzen, was für ein lerntyp man ist.)


kY0001, weisst du denn, was für ein lerntyp du bist? also wie du dir sachen am besten einprägen kannst?

A?utumBn ^Rhyxthm


fragt man leute, die ne gute note haben, " hey, wie hast du das gemacht?" kommen antworten wie:

"weiß ich nicht"

"ach, 2 mal durchgelesen, dann lief das von alleine"

"komisch, dabei hab ich kaum was gelernt"

das sagen sie alle – und alle lügen sie wie gedruckt. ;-D die wirklichkeit ist: lernen, dass es nur so kracht. hilft nix.

wie? das musst du selbst heraus finden! mir hilft es, wenn ich den stoff nochmal zusammenfasse und daraus lerne. es kommt ja auch auf das fach an, welches du studierst ...

viel spaß beim lernen, bis der kopf raucht ;-D *:)

A1utum6n 0RhyRthm


wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt

also ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber hier is abi ein etwas anderes niveau als uni – das heißt eine uni-prüfung is ungefähr 10 mal so viel stoff wie schul-prüfung ;-D

ckompyHfrePaxk


Nicht unbedingt.

Wenn ich an's Mathe-Abi denke: Da ist wirklich der Stoff von 2 Jahren Schule wichtig, und der baut ja auch noch auf vorhergehende Jahre auf.

Meine Matheprüfungen an der Uni waren dagegen zwar schwerer, aber ich würde sagen, der Stoffumfang war nicht so groß.

Genau so in den anderen Prüfungen die ich so hatte. Wenn man während des Semesters immer gut aufgepasst hat, dann einige Tage vor den Prüfungen alles gut wiederholt und halbwegs in der Lage ist, Zusammenhänge zu verstehen, dann ist schnell eine gute Note drin.

Allerdings hängt das auch vom Fach ab. Bei mir in Informatik gilt eigentlich der Grundsatz: Wenn du jede Übungsaufgabe gut kannst (auch die Zusammenhänge zwischen den Aufgaben) und jede Probe- und Altklausur, dann schreibst du eine gute Note.

Okay, manche Fächer sind mehr so "Auswendiglernfächer", da hilft das Verstehen allein noch nichts. Man muss sich die ganzen Begriffe auch merken. Wenn man nur weiß, dass es da etwas gibt, was etwas bestimmtes bedeutet, dann hilft das nichts, wenn man nicht weiß, wie es heiß.

BdeH=örncxhen


ich schrieb außerdem nicht, dass jemand, der abi hat automatisch an der uni mithalten kann.

Ich auch nicht. Ich schreib "lerntechnisch" dazu, weil du meintest, sie habe ja in der Schule auch schon lernen müssen " :=o ".

wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt & sollte deshalb in der lage sein, zu wissen, wie man lernt. (die meisten haben in der schulzeit für mindestens ein fach schon mal gelernt & können deshalb auch abschätzen, was für ein lerntyp man ist.)

Es sind dennoch andere Arten des Lernens. Nur weil man es hinbekommen hat für die Abiprüfungen auswendig zu lernen und (je nach Fach) n biiiisschen zu verstehen was man da überhaupt auswendig gelernt hat, bringt einen das an der Uni auch nicht gleich weiter. Allein das Material was man verwerten muss unterscheidet sich, der Umfang sowieso, die Anforderungen auch etc...

Dass es gut sein kann, dass man das Abi schaffen und mit seiner Lernart, die dafür funktioniert hat, an der Uni dennoch nichts anfangen kann, sieht man ja an der TE, also stellt sich die Frage doch eigentlich nicht.


besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

Fachwörter verwenden können und dabei aber auch deutlich werden lassen, dass du dir nicht nur hinklatscht damit es gut aussieht, sondern auch weißt, wovon du sprichst.. Also weder das eine Extrem (nur fachsimpeln) noch das Andere (nur blumig umschreiben) überreizen.

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