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Uni: Lernen, wie anfangen? Überfordert, ineffektiv, schlecht

MRme `Valoixs


also stellt sich die Frage doch eigentlich nicht.

ich persönlich habe eben nichts davon gelesen, wie kY0001 bisher (in der schulzeit) gelernt hat resp. ob sie überhaupt gelernt hat. (man kann sein abi eben auch ohne lernen schaffen, wenn das bei kY0001 der fall ist, ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht weiss, wie sie überhaupt lernt)

BUeHöQrncxhen


ob sie überhaupt gelernt hat. (man kann sein abi eben auch ohne lernen schaffen

Das passt aber überhaupt nicht zu deiner ersten Aussage in diesem Faden:

da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..

??? ???

M~m7e V(aloixs


oh, entschuldige bitte vielmals, dass ich bei meinem ersten beitrag davon ausgegangen bin, dass kY0001 zu der mehrheit der menschen gehört, die in ihrem leben schon mal gelernt haben.

es gibt einen beitrag, wo jemand um hilfe bittet & mir war nicht klar, dass ich auf alle eventualitäten eingehen muss.

B0eHUörn5chexn


Davon auszugehen, dass sie zu der Mehrheit der Menschen gehört, die schonmal gelernt haben, bringt aber auch nichts.

Wenn das von Bedeutung wäre, hätte sie das Problem, dass sie jetzt nicht effektiv lernen kann, ja nicht.

Und nein du musst nicht auf alle Eventualitäten eingehen. Ich fand es nur merkwürdig dass du erst davon ausgehst, dass sie doch schon erfolgreich fürs Abi gelernt hat, und dann schreibst, vielleicht habe sie nie lernen müssen.

S{ol,ancixta


Ich weiß einfach nicht, wie man richtig lernt. Ich weiß es nicht .

Wie "man" richtig lernt, kann "man" auch gar nicht wissen, da das individuell ganz verschieden ist. Und je nach Studienrichtung sind auch völlig andere Grundtypen von Stoff zu lernen ...

Und dadurch, dass ich seit beginn des studiums (letztes Jahr) nur schlechte noten hatte (beste war 3,0), bin ich erst recht verwirrt.

Davon würde ich mich erstmal nicht so beeindrucken lassen, anfangs ist es für die meisten schwieriger und der Notenschnitt ist schlechter. Man muss in's Uni-Lernen auch erstmal reinkommen. Besonders wenn man schon lange aus der Schule raus ist, im Studium eine ganz andere Fachrichtung hat oÄ. Aber generell ist das erste Semester häufig das "Schwierigste", wenn auch wahrscheinlich nicht von der Komplexität des Stoffs her gesehen. Aber je mehr man weiß und je mehr man schon "drin" ist, desto einfacher wird es dann auch im Laufe des Studiums. Man muss in gewisse Denkweisen auch erstmal richtig reinkommen (ganz krass ist zum Beispiel der Umstieg von Schulmathematik auf Unimathematik).

Ich weiß einfach nicht wie/wo ich anfangen soll. Ich habe texte, sowie skripte von dozenten und teilweise noch bücher. Worauf soll ich mich fokussieren? Alle texte zusammen fassen? wenn ja, WIE? wie fasse ich den text so zusammen, dass nujr das wichtige dabei ist und ich nicht unwichtiges dazu schreibe.

Das mit den Zusammenfassungen machen viele. Ich auch. Mir hilft das sehr. Alles was ich nochmal schreibe, bleibt sehr gut hängen. Ganz wichtig ist bei mir auch, dass ich bereits während der Veranstaltungen selbst aktiv mitschreibe, was der Vortragende so erzählt und macht. Dann schweife ich nicht so schnell in Gedanken ab und wiederhole das Gehörte schon beim Aufschreiben das erste Mal. So ist der Stoff beim ersten Lernen schon einmal nicht mehr ganz neu. Klar kommen dann noch Sachen dazu, die gar nicht vorgetragen wurden, aber man weiß meist auch schon, was für den jeweiligen Prüfer sehr wichtig ist, wovon er viel hält usw.

Ich mache mir vor Prüfungen immer ein "Sammelskriptum" aus meinen eigenen Mitschriften und Skripten der Professoren, suche dazu, wenn nötig, dann noch Informationen aus Büchern zusammen (die ich vorher eventuell mal komplett im Schnelldurchgang lese, um einen Überblick zu bekommen, was da drinsteht), suche Papers und Informationen im Internet zu Dingen, die ich nicht richtig verstanden habe. Dann fange ich an zu lernen und dabei nochmal Zusammenfassungen zu schreiben. Das ist zeitaufwändig, bringt aber relativ viel. Fragen schreibe ich auf einen extra Zettel und bespreche ich einige Tage vor der Klausur mit Kommilitonen nochmal. Wenns geht treffen wir uns da mal in Gruppen und gehen durch, was unklar ist. Je nach Stoffmenge arbeiten wir überhaupt ganze Kapitel durch. Dinge jemandem zu erklären oder zu fragen ist ebenfalls sehr effektiv – so etwas merke ich mir dann garantiert.

So wie ich es sonst gemacht habe, war ja anscheinend nicht so toll, sonsthätt ich ja nicht so schlechte noten! Wie fange ich an.. woher weiß ich, ob das was ich mache, effektiv ist? woher weiß ich, ob ich was verstanden habe?

Siehe oben, am einfachsten kann man das dadurch feststellen, indem man versucht, die Dinge anderen zu erklären. Da merkt man schnell, ob man schon was verstanden hat, oder nicht ... Oft ist es auch so, dass wenn andere schon weiter fortgeschritten sind mit dem Lernen, man sich fragt, wie die überhaupt auf solche Fragen kommen ... dann ist definitiv noch Lernbedarf ;-)

inwieweit soll ich mit einem thema ausholen? (nur skripte + texte oder auch eigene recherche!?)

Wie gesagt, ganz wichtig ist in den Vorlesungen und Veranstaltungen anwesend zu sein, das vermindert den Lernaufwand erheblich und man weiß dann auch, wie weit man "ausholen" muss. Wenn man etwas nicht wirklich versteht, ist eigene Recherche immer angebracht. Wieviel wissen über den Vorlesungsinhalt hinaus in der Prüfung verlangt bzw. erwartet wird, wird von den Dozenten meist schon vorab bekanntgegeben.

was muss ich tun um eine gute note zu erhalten? wie lernt man?was heißt überhaupt lernen? lesen? auswendig lernen? verstehen?wenn ich einen text lese, lerne ich dann schon!?

Siehe oben ... Kommt wohl auch stark auf's Fach an. Vielleicht verrätst Du uns mal, was Du studierst!

Lesen alleine reicht für die meisten nicht, um das Gelesene auch vollständig zu behalten. Das ist aber wie gesagt individuell unterschiedlich.

besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

Beides, die Fachwörter kennen und es trotzdem auch mit eigenen Worten für Laien erklären können (dann hat man's meist auch wirklich kapiert). In der Prüfung aber eher Fachvokabular anwenden ...

wie viel lernen.. wie intensiv.. um eine gute note zu haben..wie machen das andere, die immergute noten haben? wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen..

Erfahrungswerte ...

wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen" (was schiefgehen kann ja immer..)

Irgendwann ist einfach der Prüfungstag da, und dann muss man wohl oder übel aufhören zu lernen. Man hat wohl nie das Gefühl, wirklich alles zu 100 % zu beherrschen.

aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?

Teilweise ja. Was bei mir gut funktioniert in Zeiten in denen viele Prüfungen sind: Lernplan aufstellen. Zuerst einmal auflisten wieviele Tage/Wochen Lernzeit ich für jede einzelne Prüfung benötige, und dann in den Kalender jeweils eintragen welches Fachgebiet an welchem Tag gelernt werden soll, und das so weit zurück im Datum bis eben die Anzahl benötigter Lerntage im Kalender eingetragen ist. Dass man dann im Endeffekt dem Plan immer hinterhinkt, ist normal ;-D Aber es hilft ein bisschen, nicht am letzten Tag in völliger Panik anzufangen und dann aufzugeben, weil es sowieso zu spät ist ;-)

ich weiß es einfach nicht. ich weiß nichts. und selbst wenn ich anfange, etwas zuz lesen, dann hör ich mittendrin auf, frage mich " ist das jetzt überhaupt sinnvolls? hast du auch nur irgendwas dcavon verstandne?" oder ich denke mir " das bringt doch nix, du musst das besser machen, fang nochmal von vorne an.."

Wie viele schon schrieben, versuche einfach, Dir den Stoff selbst zu strukturieren und durchzuarbeiten. Das hilft ungemein ...

Und Wiederholungen sind sehr sehr wichtig. Ohne Wiederholungen geht gar nichts. Und dass man bei den ersten Durchgängen am Ende des Skriptums das Gefühl hat, vom Anfang nichts mehr zu wissen, ist auch völlig normal. Selbst vor Prüfungen habe ich immer das Gefühl, ich weiß gar nichts ... aber das kommt dann schon wieder, wenn man doch zumindest ein paar Mal die wichtigsten Dinge wiederholt hat.

Alle Übungen nochmal extra alleine durcharbeiten ist auch immer hilfreich (insbesonders wenn die Übungen vorher in Gruppen gemacht wurden und man nicht selbst alle Teile bearbeitet hat), genauso wie Probeklausuren usw.

fragt man leute, die ne gute note haben, " hey, wie hast du das gemacht?" kommen antworten wie:

"weiß ich nicht"

"ach, 2 mal durchgelesen, dann lief das von alleine"

"gelernt gelernt gelernt"

"ja frag ich mich auch"

"komisch, dabei hab ich kaum was gelernt"

etc etc

Es gibt einige wenige Menschen, die tatsächlich kaum oder nichts lernen müssen, oder wo einmal durchlesen reicht um sich alles zu merken. Das sind aber wirklich Ausnahmen. Die meisten trauen sich nur nicht zugeben, wie viel sie tatsächlich lernen. Es ist mir ein Rätsel, wieso es gerade in unserer Leistungs- und Wissensgesellschaft für die meisten ein Problem darstellt, zu sagen, wie viel Zeit sie in Lernen investieren, aber viele scheinen sich dafür zu schämen oder Angst davor zu haben, als Streber beschimpft zu werden. Warum auch immer ...

toll, nur solche antworten helfen mir auch nicht! ich hab keine ahnung,was ich machen soll. an wen könnte ich mich wenden? ich verzweifel wirklich noch dran.. ich hab keine ahnung, wie mans richtig macht

Schau doch mal ob es nicht ein paar Kommilitonen gibt, mit denen Du Dich ab und zu zusammentun kannst.

Ansonsten, was gemäß diverser Studien auch wichtig ist und in vielen Büchern zum effektiven Lernen steht, und woran ich persönlich mich halte, weil ich weiß, dass es bei mir wichtig ist: Nach dem Lernen nicht fernsehen oder solche Dinge machen. Das macht es dem Gehirn schwer, dass sich der gelernte Stoff "setzen" kann ... und es wird der Großteil schon "gelöscht" bevor er überhaupt "gespeichert" wurde (sehr vereinfacht ausgedrückt ;-)).

Auch in Lernpausen nicht unbedingt andere anstrengende Literatur lesen, sondern etwas machen, was entspannt ... und keinesfalls das Gehirn mit zu vielen Reizen überflutet. Pausen sind übrigens auch wichtig, wo ich's gerade erwähne ... :)

Na dann ... viel Erfolg!

p*ebHby


Die meisten trauen sich nur nicht zugeben, wie viel sie tatsächlich lernen. Es ist mir ein Rätsel, wieso es gerade in unserer Leistungs- und Wissensgesellschaft für die meisten ein Problem darstellt, zu sagen, wie viel Zeit sie in Lernen investieren, aber viele scheinen sich dafür zu schämen oder Angst davor zu haben, als Streber beschimpft zu werden.

nee, glaub ich nicht. Nur: wer viel lernt und das zugibt, wird auch oft gebraucht.

Beispiel? Vordiplom – mündliche Prüfung und zwischen 1200 und 1500 Seiten Stoff. Damals habe ich noch den Fehler gemacht, ca. 3 Monate vorher zu sagen "juhuu, alles gelesen und zusammengefasst, jetzt hab ich 3 Monate nur fürs lernen :-D :-D" – weisst du, was dann los war? Du hast dir sämtliche Texte durchgelesen, sämtliche Zusatz-Texte zu den Texten gelesen, damit du die Texte wirklich verstehst und auch mehr weißt als in der Pflichtliteratur drinsteht.

Und dann kommen natürlich deine Freunde und möchten die Texte erklärt haben. Ja, sie lesen sie auch, haben aber keine Zeit mehr für Zusatztexte und haben somit eben "Lücken". Ich helfe Freunden wirklich gerne, bin aber dennoch nicht bereit, das 3fache an Zeit zu investieren, um hinterher dann die "gemütliche" Zeit zum lernen dafür aufzuwenden, sämtlichen Leuten meine erarbeiteten Sachen zu erklären, damit sie genauso gut sind wie ich. Als ich dann noch Fehler 2 gemacht habe und irgendwann gesagt habe "sorry, ich muss jetzt lernen und kann dir das nicht erklären!" wars noch "toller", weil man dann die böse Freundin ist, die andere hängen lässt. %-|

Das Gleiche ist es bei Lerngruppen. "Bis nächste Woche Seite 1-50! Lesen, verstehen und beim Treffen dann diskutieren!"

Treffen:

"Ich bin nur bis Seite 30 gekommen!"

"Was heisst denn dieses Wort?" (hallooo, Duden?)

"ich habs zwar gelesen, aber weiss nicht mehr was drin steht, kanns mir jemand zusammenfassen??"

Und was lernt man daraus?

"Treffen? Keine Zeit"

"Ob ich den schon gelesen hab? nööö"

Wer viel lernt und das zugibt, hat am Ende irgendwie nur noch mehr Arbeit ;-D – entweder darf man den Erklärbär spielen (was an sich kein Problem ist, WENN sich der andere wirklich ernsthaft damit auseinandergesetzt hat – den Faulen die Arbeit abnehmen will ich aber nicht) oder man ist der "Blöde", weil man keine Lust mehr hat, sämtliches Zeug zu erarbeiten um es anderen auf den Silbertablett zu servieren.

Ich z.B. habe weder Lust darauf, den Faulen ihre Arbeit abzunehmen und somit meine schleifen zu lassen noch habe ich Lust darauf, das zu sagen und dann als "Depp" dazustehen. Also durfte tatsächlich schon das ein oder andere mal "ich hab noch nicht soviel gelernt" herhalten müssen.

Ich habe aber auch festgestellt, dass es egal ist, wie mans macht.

Wenn ich sage "ich hab noch nicht soviel gelernt" heissts hinterher "dir fliegt alles ins Hirn, dabei hast du doch auch so spät angefangen wie ich!"

Wenn ich hingegen frühzeitig sage "ich hab keine Zeit, ich muss lernen" höre ich hinterher genau das Gleiche. Wenn man dann darauf hinweist, dass man aber schon 2 Monate früher angefangen hat, kommts in ähnlicher Form wieder "ja, das könnt ich nicht, da hätte ich das, was ich früher gelernt hätte, bei der Prüfung ja schon wieder vergessen!!! Dir bleibt das einfach besser im Hirn!"

Wie mans macht, ists also falsch ;-D Man hat die Wahl zwischen "Dir fliegt alles ins Hirn" und "Du hättest mir das ruhig erklären können!" gepaart mit "dir fliegt trotzdem alles ins Hirn!"

Nein: das ist natürlich nicht überall so. Das ist bei *mir* und meiner Freundin so. Ich weiss auch, dass ich selbst Schuld bin. In dem Fall wähle ich aber einfach den bequemsten Weg:

-keine Lust auf gemeinsames Lernen, um dann doch nur zu erklären

-keine Lust auf schlechte Stimmung, wenn ich sage, dass ich nicht gewillt bin, Dinge zu erklären, die man sich selbst erarbeiten kann

-also einfach sagen "kann ich auch (noch) nicht"

=> kein Streit, keine schlechte Stimmung, keine Zeitprobleme, weil man Erklärbär spielt => zufriedene pebby ;-D

Aber nicht falsch verstehen: wenn ich weiss, dass sich der andere den Hintern aufreisst und es dennoch nicht versteht, bin ich das geduligste und erklärbärchigste Menschlein auf Erden ;-D

SQoclanEcZitxa


@ pebby

Das ist durchaus verständlich, und das kenne ich auch ... Aber natürlich gibt es ein Aber: Wenn mich Leute um Erklärungen und Hilfe fragen, und ich bin schon weiter und hab' das schon verstanden, dann erkläre ich das gerne, weil ich gerade dabei extrem viel lerne, und sich der Stoff dann wirklich festigt (habe sogar schonmal jemandem um1 Uhr nachts in der Nacht vor der Prüfung irgendwelche Aufgaben erklärt, obwohl das meiner Meinung nach sinnlos ist). Also jedenfalls so lange es im Rahmen bleibt und ich auch noch Zeit für mein eigenes Studium habe, mache ich das recht gerne. Leute die sich absolut nichts anschauen (wollen), fragen mich aber auch gar nicht erst ... bei uns funktioniert das mittlerweile recht gut, da ich die Leute, mit den es gut klappt, natürlich mittlerweile "entdeckt" habe.

Trotzdem gibt es bei schwierigen Prüfungen jedesmal ein Problem: "Meine" Leute bekommen meine Skripten und Zusammenfassungen zum Lernen, weil ich von ihnen im Gegenzug auch öfter irgendwelche anderen Dinge erhalte oder sie mir weiterhelfen und meine Fragen beantworten. Am Ende fragen dann aber auch immer irgendwelche anderen Leute um Unterlagen und bekommen sie dann weitergegeben, entweder von mir direkt, oder eben von Kollegen die sie schon von mir haben. Anfangs hat mich das immer ziemlich wütend gemacht, ich hab' die ganze Arbeit, die anderen die gut strukturierten Zusammenfassungen usw. Bis ich irgendwann festgestellt habe, dass deren Leistungen dadurch auch nicht besser werden ;-D

Das was eben wirklich hilft, ist es, selber die Zeit zu investieren ... Deswegen habe ich auch kein Problem damit, wenn ich meine Unterlagen an die Nichtstuer weitergebe ... mittlerweile jedenfalls.

Was ich aber absolut verstehen kann, ist das mit den Lerngruppen. Bei mir funktioniert das auch großteils nur in Zweiergruppen, und nur mit ganz bestimmten Leuten. Von größeren Gruppen habe ich mich nach ersten Versuchen auch stets ferngehalten, da das nur vertane Zeit ist. Die anderen quatschen nur irgendeinen Unsinn oder wollen Sachen vorgekaut haben und man schafft dann in 6 Stunden 20 Seiten (übertrieben gesagt). Das ist absolut sinnlos (und das sage ich denen dann auch einfach so, wie es eben ist).

Wenn man aber ein paar wenige "passende" Leute findet, kann das recht gut funktionieren. Ich bin übrigens auch ganz super darin, meine Kommilitonen kurz vor Prüfungen endlos mit komischen Gedankengängen über den Stoff hinaus völlig zu verwirren ]:D Die akzeptieren das aber auch, und im Endeffekt haben meist alle was davon! :-)

p?ebxby


;-D komische Gedankengänge helfen zumindest weiter. Bei komischen Gedanken weiss man zumindest "der hat sich Zeit genommen und nachgedacht". So soll es ja auch sein. Und das beste dabei ist: wenn mehrere Leute komische Gedanken haben, ergeben diese komischen Gedanken am Ende auch noch was sinnvolles ;-D

Du bist weitaus "sozialer" als ich. Ich habe es aufgegeben, Zusammenfassungen weiterzureichen. Liegt aber hauptsächlich daran, dass das bei uns nicht funktioniert. Wir hatten für eine größere Prüfung aufgeteilt: Du Kapitel 1, du 2 und du 3. Am Ende war ich die einzige, die ihre fertig hatte und musste deswegen die anderen beiden Kapitel trotzdem selbst machen. Naja, man lernt halt irgendwann einfach draus und arbeitet nur noch für sich ;-)

Die Erfahrung mit den größeren Lerngruppen habe ich auch schon gemacht. Das klappt zu 2. oder 3. einfach besser. Wenns eine gute Mischung ist. Perfekt find ich immer: einer, der inhaltlich fit drauf ist – einer, der fähig ist, auch mal gewisse Dinge in Frage zu stellen und einen, dem Kleinigkeiten auffallen, über die man einfach mal drüberliest ;-D .. da profitiert jeder von jedem, aber solche Zusammensetzungen sind eben eher selten der Fall. :)z

Dass die Leistungen anderer nicht unbedingt besser werden durch fremde Zusammenfassungen habe ich auch gemerkt. Da kommt dann das zweite Problem .. "was meinst du denn damit? *in Blättern rumwühl*.. daaaaaaaaaaaamit *auf Satz zeig*" ;-D

Anderen Leuten Dinge "erklären" kann helfen. Mag ich z.B. in eindeutigen Fächern. Hm, Statistik und so :)z .. aber wenn es darum geht, mehrere Theorie zu vergleichen und Schlüsse zu ziehen gebe ich auf, weil dazu dann eben gehört: mach dir Gedanken drüber! Und wenn man dann erst erklären muss, warum man meint, dass man Theorie XY der Theorie AB vorziehen sollte, obwohl man dazu halt einfach mal gelernt haben muss... dann geb ich auf :)z – Wenn es nicht darum geht, dass man Dinge nicht verstanden hat sondern einfach darum, dass man sich das Zeug noch nicht mal angesehen hat.. nääääää, da ist mir meine Zeit zu schade :|N (total bescheuertes Beispiel: der 2. Weltkrieg war nach dem 1. Weltkrieg. Ist die Schlussfolgerung aus den Jahreszahlen der beiden Kriege und dann fragt dich dein Lernpartner..: waaaaaaaaaaaas, warum war denn der 2. Weltkrieg nach dem 1.? wie kommst du darauf? erklärst dus mir?.. ;-D – nee, guck doch in deine Unterlagen *pff)

Aber ich glaube, der Hauptpunkt ist einfach, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Ich lerne alleine einfach für mich am besten. Nachdem man das Wissen dann intus hat, diskutiere ich gerne über unterschiedliche Perspektiven bzw. Auffassungen des Themas :)z

cshepwing-!g&uxm


ich empfehle: kruse, otto: lesen und schreiben.

dieses buch erklärt recht griffig wie man beim lesen den überblick behält, die struktur erkennt etc. für geisteswissenschaftliche fächer.

dann: wolfsberger, judith: freigeschrieben.

das beste buch überhaupt für abschlussarbeiten in den geisteswissenschaften. dazu auch noch so empathisch, dass man das gefühl kriegt, man hätte eine richtig gute ratgeberin als freundin zur seite.

viel glück dir und mir und allen anderen in der situation. :)*

SZolaRncitxa


komische Gedankengänge helfen zumindest weiter. Bei komischen Gedanken weiss man zumindest "der hat sich Zeit genommen und nachgedacht". So soll es ja auch sein. Und das beste dabei ist: wenn mehrere Leute komische Gedanken haben, ergeben diese komischen Gedanken am Ende auch noch was sinnvolles

Eben :-)

Die Konversationen dazu sind immer recht lustig. Einer stellt irgendsoeine komische Frage kurz vor der Prüfung, die Antwort darauf ist dann erstmal Kopfschütteln und ein "Was hast DU denn wieder alles gelernt? :-o".

Du bist weitaus "sozialer" als ich. Ich habe es aufgegeben, Zusammenfassungen weiterzureichen. Liegt aber hauptsächlich daran, dass das bei uns nicht funktioniert. Wir hatten für eine größere Prüfung aufgeteilt: Du Kapitel 1, du 2 und du 3. Am Ende war ich die einzige, die ihre fertig hatte und musste deswegen die anderen beiden Kapitel trotzdem selbst machen. Naja, man lernt halt irgendwann einfach draus und arbeitet nur noch für sich

Ich persönlich lerne auch zum Großteil alleine. Ob die anderen meinen Zusammenfassungen benutzen oder nicht, ist mir aber mittlerweile egal. Die kontinuierlich Faulen die nur versuchen andere auszunutzen haben sich im Laufe des Studiums sowieso schon selbst eliminiert, über die brauch ich mich nicht mehr ärgern ... ;-)

Das mit dem Aufteilen habe ich gleich gar nie mitgemacht. Also mitgemacht schon, aber dann trotzdem gleich von Anfang an eingeplant, auch die anderen Teile selbst zu machen. Mit der Qualität der Ausarbeitungen von anderen, bin ich sowieso fast nie zufrieden |-o :-X

Die Erfahrung mit den größeren Lerngruppen habe ich auch schon gemacht. Das klappt zu 2. oder 3. einfach besser. Wenns eine gute Mischung ist. Perfekt find ich immer: einer, der inhaltlich fit drauf ist – einer, der fähig ist, auch mal gewisse Dinge in Frage zu stellen und einen, dem Kleinigkeiten auffallen, über die man einfach mal drüberliest .. da profitiert jeder von jedem, aber solche Zusammensetzungen sind eben eher selten der Fall.

Ja genau, so etwas meinte ich. Und wenn die TE doch noch ein wenig Probleme mit dem Finden ihrer Lernstrategie hat, kann es durchaus sinnvoll sein, mal auszuprobieren, ob sich nicht ein paar solche Leutchen finden, die sich dann eher positiv beeinflussen und gegenseitig helfen können.

Dass die Leistungen anderer nicht unbedingt besser werden durch fremde Zusammenfassungen habe ich auch gemerkt. Da kommt dann das zweite Problem .. "was meinst du denn damit? *in Blättern rumwühl*.. daaaaaaaaaaaamit *auf Satz zeig*"

Anderen Leuten Dinge "erklären" kann helfen. Mag ich z.B. in eindeutigen Fächern. Hm, Statistik und so .. aber wenn es darum geht, mehrere Theorie zu vergleichen und Schlüsse zu ziehen gebe ich auf, weil dazu dann eben gehört: mach dir Gedanken drüber! Und wenn man dann erst erklären muss, warum man meint, dass man Theorie XY der Theorie AB vorziehen sollte, obwohl man dazu halt einfach mal gelernt haben muss... dann geb ich auf – Wenn es nicht darum geht, dass man Dinge nicht verstanden hat sondern einfach darum, dass man sich das Zeug noch nicht mal angesehen hat.. nääääää, da ist mir meine Zeit zu schade (total bescheuertes Beispiel: der 2. Weltkrieg war nach dem 1. Weltkrieg. Ist die Schlussfolgerung aus den Jahreszahlen der beiden Kriege und dann fragt dich dein Lernpartner..: waaaaaaaaaaaas, warum war denn der 2. Weltkrieg nach dem 1.? wie kommst du darauf? erklärst dus mir?.. – nee, guck doch in deine Unterlagen *pff)

Ja klar, und es kommt wie Du schon sagtest sowieso immer auch aufs Gebiet an. Und generell auf die Studienrichtungen. Die Dinge die zu lernen sind, könnten ja oft unterschiedlicher nicht sein, daher braucht's auch oft unterschiedliches Lernverhalten.

Aber ich glaube, der Hauptpunkt ist einfach, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Ich lerne alleine einfach für mich am besten. Nachdem man das Wissen dann intus hat, diskutiere ich gerne über unterschiedliche Perspektiven bzw. Auffassungen des Themas

:)z 100 % Zustimmung in allen Punkten! :-)

Schade, dass die TE sich gar nicht mehr meldet ...

m[acey2F000


An jeder uni gibt es sowas wie ein Carrer Service oder eon Beratungszentrum, die bieten viele Tutorien zum Thema Lernen/Prüfungsangst etc an.

Ansonsten macht es, glaube ich, die Mischung, aber da wächst man rein:

- tatsächlich Lerntechniken, Lernplan etc.

- Wie finde ich das Richtige zum Lernen, also Buch/Skript/Mitschrift/Inet etc.

- Wie finde ch die Richtigen zum Lernen, also eher alleine/Gruppe/Partner.

Meine Mischung für mich war immer:

-Lerntechnik: leider nie so konstant von 9-6 aber dafür immer phasenweise intensiv. Skripte mit dem PC, nutze dazu Skripten meiner Kommilitonen und meine eigenen Erkenntnisse. Habe aber alles ausprobiert.

- Lernbuch: immer zuerst ein Überblickswerk/Eintrag im Netz, um den Überblick zu bekommen und zu checken: wer, wann, wo? Dann: immer Mitschriften/Skripten von Kommilitonen zu dem Kurs zzgl. Profskripten, denn das ist das, was tatsächlich behandelt wurde und wohl auch abgefragt wird. Alles kein Hexenwerk.

- "Soziales": Lernen ich persönlich allein, aber Aufteilen der Lernmenge und Durchsprechen. Mir hat "Gruppe" immer persönlich sehr geholfen, sei's auch nur der Kaffee. @:)

Alles Gute- Schlechte Noten im studium können normal sein, da muss man erst reinfinden, ich war am Schluss dann besser als jemals zuvor.

Auch wichtig: immer ein paar einfache Kurse mit schweren Kursen mixen :-)

Alles Gute Macey :)*

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