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Verpflegungspflicht des Arbeitgebers gg. seinen Arbeitnehmern

G^ibNiXchtAxuf


Verstehe ich das richtig? Es geht darum, dass die Mitarbeiter unzufrieden sind, weil sie keine vollwertige, warme Mahlzeit (oder sogar zwei?) von ihrem Arbeitgeber erhalten?

Oder weil die eine Sparte Essen bekommt und die andere (Wochenendmitarbeiter) Sparte nichts bekommt?

Also mal ehrlich, sollen die sich doch ein Brot schmieren und mit zur Arbeit bringen, das machen 10000000 andere Arbeitnehmer in Deutschland genauso.

D$er skleiLne "Prixnz


Früher gabs Stullendosen und Stullen. Zweitere gibts heute noch, wenn auch vermutlich unter anderem Namen. Das haben die Leute gegessen, um ihre Arbeitskraft zu erhalten. Damals waren sie schlank.

Heute gibts Mcdoof, Betriebskantinen und vermeintliche "Gewohnheitsrechte". Dafür sind die Leute fett.

Basst scho ;-)

GFibsNichltAxuf


Ich habe mich gerade nocheinma infomiert und ich bezweilfel, dass das Gewohnheitsrecht in so einem Fall greift.

hDalBl,igalyilexo


tja, dann wenn diese mitarbeiter auf ihre rechte bestehen, dann können die ja mal vor dem arbeitsgericht klagen ! wer wirklich recht hat, wird auch recht bekommen. schade, dass sie kein recht haben.

trotzdem viel glück dabei ...

p4inTk'ni0co7x5


Ich habe befürchtet, dass wir hier auf einen einsamen Insel leben.

Vielen Dank trotzdem.... ich werde sehen wie es sich entwickelt und befürchte es wird noch viel Aufstand, viele Diskussionen und schlussendlich eine Lösung gefunden werden, wie immer....

Im schlimmsten Fall schließt die Kantine (ich denke aber nicht die nächsten 5 Jahre) ... und bis dahin wird versucht werden, es allen recht zu machen %-|

sKiEn/gha


Kannst Du nicht versuchen mit einer Kantine in einem anderem Betrien oder einem Restaurant eine Vereinbarung zu treffen?

d<uhmmefr|agxe


Zahlt der Betrieb freiwillige Schichtzulagen, z.B. 10 Euro pro Spätschicht? Wenn ja, kannst du die Arbeiter guten Gewissens damit konfrontieren, denn solche Zulagen haben genau den Sinn und Zweck, die problematischeren Bedingungen außerhalb der Normalschicht abzupuffern. Und für 10 Euro gibt's eine üppige warme Mahlzeit vom Lieferservice.

p~inknidc0o7I5


Kannst Du nicht versuchen mit einer Kantine in einem anderem Betrien oder einem Restaurant eine Vereinbarung zu treffen?

War auch schon eine Überlegung wert. Die meisten haben aber nur 1/2 Std. Mittagspause. Eine Stechuhr wollen sie nicht haben, denn unbezahlt zum Essen gehen oder länger arbeiten kommt nicht in Frage. Evtl. mit gewährter Freizeit (bezahlt oder bezuschusst.... denn es ist ja die Unfähigkeit unseres AG dass die Arbeitnehmer woanders hin sollen zum essen).

ppin.knWico7x5


die meisten Freien werden honoriert, sprich erhalten Geld für ihre Arbeit an Projekten

Es ist keiner arm ;-)

pOinkhnicxo75


M. E. gab es früher einmal einen Essenszuschuss

Wir erhalten Zuschüsse mittlerweile aber nur noch durch Preisverhandlungen mit Caterern. D. h. bei einer bestimmten Abnahme an Essen erhalten wir größere Rabatte.

Die Mitarbeiter, die dieses Essen jetzt nicht täglich in Anspruch nehmen können, wollen geprüft haben, ob sie ihren Zuschuss ausgezahlt bekommen. Das ist m. E. nicht möglich.

Muss wohl über den Betriebsrat

G8ibNiychtKAuf


Die meisten haben aber nur 1/2 Std. Mittagspause. Eine Stechuhr wollen sie nicht haben, denn unbezahlt zum Essen gehen oder länger arbeiten kommt nicht in Frage.

Dein Engagement in allen Ehren, aber was willst du da noch machen? Die Arbeitnehmer stellen Ansprüche, die heutzutage kaum noch zu erfüllen sind. :|N

h=alliUgalilxeo


Die meisten haben aber nur 1/2 Std. Mittagspause.

Das ist die gesetzliche minmale Pausenzeit, die ein Mitarbeiter haben muss, wenn er mehr als 6 Std. arbeitet. Wenn er mehr als 8 Std. arbeitet, muss er sogar eine 3/4 Std. Pause haben. Pausen werden nie bezahlt. dafür kann der Arbeitnehmer machen was er will: Essen, Mittagsschläfchen, Zeitung lesen, Musik hören, mit Kollegen schwatzen, das Firmengebäude verlassen, usw. Wer mehr Pause haben will, kann sie bei manchen Arbeitgebern auch haben, muss dann aber länger im Betrieb bleiben. Das wird dann im Rahmen der Gleitzeit und Arbeitszeiterfassung per Stempeluhr erfasst.

Eine Stechuhr wollen sie nicht haben, denn unbezahlt zum Essen gehen oder länger arbeiten kommt nicht in Frage.

Die gehen doch sowieso schon unbezahlt zum Essen. Nur wenn sie länger zum Essen gehen, sind sie länger unbezahlt. Dann müssen sie abends länger bleiben oder morgens früher kommen. Bei zahllosen Unternehmen muss man sich sogar für die Raucherpause ausstempeln. Im Gebäude ist Rauchen aus bestens nachvollziehbaren gesundheitlichen Gründen nicht erlaubt, und wer raus geht, macht Pause und muss sich demzufolge ausstempeln. Nur in wenigen Berufen, z.B. Feuerwehren, werden Pausenzeiten anders als Arbeitszeit verrechnet, weil diese Leute in permanter Rufbereitschaft sind und die Pause jederzeit unterbrechen müssen.

Evtl. mit gewährter Freizeit (bezahlt oder bezuschusst.... denn es ist ja die Unfähigkeit unseres AG dass die Arbeitnehmer woanders hin sollen zum essen).

Liebe Pinknico, du und deine anderen Kollegen sind ziemlich verwöhnt. An solchen Leuten scheitert leider manchmal der Standort Deutschland. Das kannst du auch aus den Stellungnahmen der anderen Schreiber in diesem Faden bestens herauslesen. Ich hoffe für euch, das ihr das rechtzeitig einsehen werdet, denn sonst hat es dieses Land mit einigen hundert zusätzlichen Arbeitslosen zu tun.

h[alldihgalilpeo


Im Übrigen gelten Zuschüsse des Arbeitgebers zur Kantine, sofernm die Firma es dann doch freiwillig tut, als Sachbezug. Solche Sachbezüge gelten als Gehaltsbestandteil und sind üblicherweise von den Arbeitnehmern zu versteuern. Das ist so ähnlich wie bei Dienstwagen, die zur privaten Nutzung freigegeben sind. Diesen Vorteil betrachtet das Finanzamt als Gehaltsbestandteil, deswegen muss der Arbeitnehmer auf diesen finanziellen Vorteil Steuern entrichten.

Allerdings gibt es einen Freibetrag von 1080 Euro pro Jahr, den die Arbeitnehmer in Anspruch nehmen dürfen, ohne dafür Steuern entrichten zu müssen.

A^sxiga


Eine Stechuhr wollen sie nicht haben, denn unbezahlt zum Essen gehen oder länger arbeiten kommt nicht in Frage.

Ein Chef, der das liest, wird je nach Charakter rot anlaufen oder den Zeigefinger an die Stirn tippen...

Wir hatten früher auch mal eine Kantine, jetzt haben wir einen Pausenraum mit Kühlschrank (kein Tiefkühlfach) und eine Mikrowelle. Vielleicht sollten wir auch mal klagen ? ;-D

p6inkni)co7x5


Liebe Pinknico, du und deine anderen Kollegen sind ziemlich verwöhnt.

Das stimmt. Es ist Jammern auf ganz hohem Niveau, trotzdem muss der Arbeitnehmer voerst gehört und ernstgenommen werden. Der Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht. Es müssen Diskussionen geführt werden und es müssen Konzepte überlegt werden, welche die Situation wieder entspannt.

Unzufriedene Arbeitnehmer kosten dem Arbeitgeber viel Geld und unmotivierte Arbeitnehmer wollen wir auch nicht haben.

Ein Chef, der das liest, wird je nach Charakter rot anlaufen oder den Zeigefinger an die Stirn tippen...

Auch keine konstruktive Lösung

jetzt haben wir einen Pausenraum mit Kühlschrank (kein Tiefkühlfach) und eine Mikrowelle.

Wir auch und zwar auf allen 4 Stockwerken. Die Kollegen legen aber Wert darauf verpflegt zu werden und nicht sich selbst verpflegen zu müssen.

Ich hoffe für euch, das ihr das rechtzeitig einsehen werdet, denn sonst hat es dieses Land mit einigen hundert zusätzlichen Arbeitslosen zu tun.

Das glaube ich nicht, die Leute haben alle einen bombensicheren Arbeitsplat... sonst würden wenige sich so weit aus dem Fenster wagen... glaubt mir

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