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studium – keine freunde

W*ar Lmal =der xKater


Waterli

ich finde den Ausdruck gut, ich weiss genau was du meinst ;-D . Und ich mache für solche Leute auch nix mehr.

Ich habe nichts dagegen, wenn Leute nach Hause fahren um ihre Kontakte dort zu pflegen..sehr gerne. Aber dieses Schmarotzertum manchmal finde ich unter aller Sau.

Obwohl, wenn ich ehrlich bin, das können auch Leute die nicht nach Hause fahren, sondern sich am Sonntag die Kante geben und Montag nicht zum Abgabetermin für die Hausarbeit erscheinen. Never again. Solche Leute bezeichne ich aber auch nicht als Freunde. Der Gerechtigkeit halber will ich aber erwähnen, dass es auch sehr nette Heimfahrer gibt, die extra am Sonntag 100 km anreisen um eine Gruppenarbeit mitzumachen.

Ach so, Kontakte an der Uni knüpfen...wie geht das. Ich hol mir Kaffee und setz mich einfach irgendwo dazu ;-D . Dann kommt man irgendwie ins Gespräch. Oder in den Seminaren gibts Nachbarn mit denen man über den Prof lästern kann, sowas verbindet schnell. Dann halt Gruppenarbeiten, die wir gerne mal in Cafes abhalten. Bib ist auch gut, aber da darf man nicht laut rumquatschen.

Und ich rauche, beim Rauchen draussen trifft man auch oft Leute.

S7tahlt rägexr


Und ich rauche, beim Rauchen draussen trifft man auch oft Leute.

Biologisch bedingt wohl eher kurze Bekanntschaften. ]:D

s?chnatt`e^rguscxhe


Weil Rauchen das Wachstum behindert? ;-D

Ich bin Pfeiferaucher. Das beschäftigt mich schon mal locker eine Dreiviertelstunde.

C&ris0tallxo


@ Schnattergusche

Weil Rauchen das Wachstum behindert?

ja, präzise ausgedrückt :Wissenschaftler haben Beweise dafür gefunden, dass Rauchen Gehirnzellen absterben lässt und die Produktion neuer Zellen verhindert. %:| {:( :[]

s`chna`tterguXschBe


Behindert, nicht verhindert.

Cyrist&allo


@ Schnattergusche

Behindert, nicht __verhindert.

Damit hast du bestätigt, was wir hier geahnt haben, aber nicht konkret wussten, du bist Stephen William Hawking, 8-) , bitte nimm endlich die Brille ab und mach uns auch weiterhin schlau %:|

A6ußeXndienxst


Es gibt schon ein paar leute mit denen ich rede, aber das ist nur sehr oberfächlich. Problem ist nur dass ich bei 2 wirklich darauf achte, abstand zu halten.. Am anfang war ich da recht enthusiastisch, habe aber dann schnell gemerkt, dass diese 2 das studium rein garnicht ernstnehmen, nur sporadisch zu den vorlesungen auftauchen und ich mich da nicht mit rein ziehen lassen will..

Meine Diagnose: Du bist absolut übermotiviert, typische Erstikrankheit :[]

Ich hoffe mal, dass du das irgendwie in den Griff kriegst. Ich möchte wetten, dass die beiden, die du hier als "Faulpelze" darstellst, unterm Strich mit den beseren Noten als du nach Hause gehen als du. Nicht, weil sie besser sind als du, sondern weil soziale Kontakte an der Uni das A und O sind.

Von wem kann ich die letzte Übung kopieren?

Was fragt Prof. X immer in seiner Prüfung?

Bei welchem Prof mache ich überhaupt die Prüfung, weil er gut bewertet?

Wann muss ich meine Prüfungen anmelden?

Wer versucht, sich alleine durchzuschlagen, der kriegt solche Sachen mitunter gar nicht mit. Und was den Besuch der Vorlesungen betrifft: Man sollte wirklich hingehen, weil man auch dort Leute trifft. Inhaltlich kann man eine Stunde Vorlesung meist durch fünf Minuten konzentriertes Lernen ersetzen :=o

Mein Thearpievorschlag: Verbring ein bisschen mehr Zeit mit den beiden, von denen kannst du sicherlich eine Menge lernen ;-)

s3chnaXttergu?schxe


Cristallo, Du bist mit Sicherheit nicht Dieter Nuhr. ;-D *:)

K0adhwidxya


Wer versucht, sich alleine durchzuschlagen, der kriegt solche Sachen mitunter gar nicht mit.

:)z :)^

Und was den Besuch der Vorlesungen betrifft: Man sollte wirklich hingehen, weil man auch dort Leute trifft. Inhaltlich kann man eine Stunde Vorlesung meist durch fünf Minuten konzentriertes Lernen ersetzen :=o

Oh ja, Leute, die in der Vorlesung babbeln und mich stören, weil ich den prof nicht verstehe, meine Lieblinge

%-|

Ich weiss ja nicht, wie eure Vorlesungen sind, bei uns fasst der Prof Thesen zusammen und bewertet sie oder analysiert Dinge, die man nicht genau so geschrieben findet, Forschungsgeschichtskram – das kann man nur schlecht nachlernen, und schon gar nicht in 5 Minuten.

Aber ich bin Geisti, vllt ist das in mathematischen/technischen Vorlesungen anders und da wird quasi das Lehrbuch erklärt...

SkonateVmomSche;itexrn


@ außendienst

was die 2 angeht.. anfangs wars zum beispiel so: wir haben gesagt mittwochs lernen wir gemeinsam, machen übungsblätter etc.. letztendlich lief es aber darauf hinaus, dass ich ihnen jedesmal das zeugs von letzter woche erklären durfte, weil sie keinen bock hatten oder sonstiges.

Oder die vorlesung war "voll langweilig, gehn wir" aber das iwie nachholen tun sie nicht.. darauf hatte/hab ich echt keine lust..

A$uße{ndieDnsxt


Kadhidya,

Oh ja, Leute, die in der Vorlesung babbeln und mich stören, weil ich den prof nicht verstehe, meine Lieblinge

%-|

gequatscht wird in der Vorlesung natürlich nicht. Lief bei uns eher so ab, dass man sich erstmal den Anfang der Vorlesung anhört. Manche Vorlesungen waren aber so schlecht, dass es nach fünf Minuten einen riesigen Menschenstrom Richtung Mensa gab. Bringt einem ja auch nichts, jede Vorlesung nur aus Prinzip abzusitzen ;-)

SonateVomScheitern,

was die 2 angeht.. anfangs wars zum beispiel so: wir haben gesagt mittwochs lernen wir gemeinsam, machen übungsblätter etc.. letztendlich lief es aber darauf hinaus, dass ich ihnen jedesmal das zeugs von letzter woche erklären durfte, weil sie keinen bock hatten oder sonstiges.

aus meinem Studium weiß ich noch, dass manche Übungsaufgaben so schwer waren, dass niemand sie geschafft hat. Zu dritt findet man aber immer irgendeine Lösung. Jemand kennt jemanden, der weiß, in welchem Buch man die Aufgabe nachlesen kann oder kennt jemanden, der die gleiche Veranstaltung schon besucht und die gleiche Übung schon absolviert hat.

Wenn sich Studenten "zum Lernen" verabreden, ist das sowieso meistens der reinste Etikettenschwindel, zumindest wenn gerade keine Klausur ansteht :=o Spricht allerdings trotzdem nichts dagegen, mal mitzugehen, und das ganze selbst für sich ehrlichweise unter Freizeit zu verbuchen :)D

Ckaoi=mhXe


Aber ich bin Geisti, vllt ist das in mathematischen/technischen Vorlesungen anders und da wird quasi das Lehrbuch erklärt...

Bin ich (mittlerweile) auch, aber das:

Ich weiss ja nicht, wie eure Vorlesungen sind, bei uns fasst der Prof Thesen zusammen und bewertet sie oder analysiert Dinge, die man nicht genau so geschrieben findet, Forschungsgeschichtskram – das kann man nur schlecht nachlernen, und schon gar nicht in 5 Minuten.

ist mir (bis jetzt?) völlig fremd. Das sind Statistiken, Begriffserklärungen bla. Beide Profs hangeln sich an einem Lehrbuch entlang, der eine hat pro VL 70-100 PowerPoint-Folien & diese VL kann man sich gemütlich schenken. Pauschal kann man das also gar nicht sehen.

weil soziale Kontakte an der Uni das A und O sind

Und auch das ist nicht wahr :-) Also für mich trifft das zu, weil ich sonst a) verloren wäre, b) verhungert und c) nie von irgendwas wüsste. Aber ich hab Kommilitonen die wissen einfach über alles Bescheid weil sie den Internetdschungel rund um die Uni komplett beherrschen. Das sind auch die, die mich in der Mensa regelmäßig mit irgendwelchen Fakten überraschen ;-D

K.adJhi`dyxa


ist mir (bis jetzt?) völlig fremd. Das sind Statistiken, Begriffserklärungen bla. Beide Profs hangeln sich an einem Lehrbuch entlang, der eine hat pro VL 70-100 PowerPoint-Folien & diese VL kann man sich gemütlich schenken. Pauschal kann man das also gar nicht sehen.

Das war ein emeritierter Prof, der zu etwas abstrakten Themen teilweise referiert hat, riesige Bögen gezogen, dazwischen immer wieder gerne mal sarkastische Kommentare (z.B. bei einem Punischen Krieg sagte er, über die Ernennung des einen Befehlshabers würde ja nur gesagt werden, dass der so prachtvoll aussieht und so toll ist ;-D das schien zu reichen als Qualifikation) oder auch andere Profs oder Dozenten ziehen einen großen forschungsgeschichtlichen Bogen, jüngere Forschungsgeschichte, dazu ist noch nichts veröffentlicht – Historiker sind da langsam.

Uklmeir Sp4atoz


Nun, die Qualität der Vorlesungen ist natürlich sehr unterschiedlich. Die Kunst ist, herauszukriegen, was man wirklich braucht und was unnötig ist bzw. was man lieber daheim lernt.

Ich war übrigens ein Student, der nicht gerne in der Gruppe gelernt hat, da es immer wieder vorkam, dass jeder andee Lücken hatte und es den Anderen dann lagweilig wurde, sich lange mit Dingen aufzuhalten, die sie selbst schon wußten. Deshalb habe ich lieber meistens erst alleine gelernt und mich dann erst mit anderen Leuten abgesprochen, um sich gegenseitig bei den Schwachstellen zu helfen. Das waren aber maximal 5% meiner Lernzeit.

Ander's war's bei Seminaren, bei denen die Gruppe ein Protokoll schreiben mußte, das ging gut und eignete sich auch prima zum Kontakte knüpfen.

Zu den Heimfahrern (ich war ja selbst einer)

Ich würde die Unzuverlässigkeit nicht an den Umstand knüpfen, ob jemand am Wochenende am Studienort ist oder nicht. Faule Leute, die einen hängen lassen, gibt's unter den "Nestflüchtern" genauso.

Für mich war's damals selbstverständlich, dass ich meine Sachen für die Gruppe fertig mache, BEVOR ich am Samstag nach Hause bin. Heute dürfte sich das Problem noch weitaus weniger Stellen, schließlich gibt's E-Mail (das kam erst auf, während ich studiert habe) und man kann ortsunabhängig seine Texte in Sekundenschnelle verschicken.

K[adHhidyxa


Eine Freundin von mir ist die gesamten Semesterferien in Berlin, find ich auch doof, deshalb ist sie doch trotzdem meine Freundin.

Gruppen lernen fand ich auch doof, bei uns in der Bib steht leider auch ein Wasserkocher, Kühlschrank + Spüle, da treffen sich eh immer Leute die babbeln (meinen Prof kann ich das ja schlecht verbieten) und die Studenten, die zusammen ihre Übersetzungen vorbereiten, albern soviel rum, dass es es einfach immer laut ist.

Ich war früher immer abends oder am Wochenende in der Uni, um die Bücher zu benutzen (und habe soweit es ohne diese Bücher ging, zuhause vorgearbeitet)

Was dann auch oft den schönen Effekt hat dass der Dozent denkt, ich hätte meine Übersetzung irgendwo aus einem Buch abgeschrieben – schließlich bin ich nie in der Bibliothek :-|

Ich finde unser System sowieso ziemlich schlecht, die meisten Leute schreiben ihre Hausaufgaben aus so einem Buch ab und haben die Grammatik dahinter nicht verstanden – sollte ich jemals in diesem Fach Arbeit finden, werde ich die Leistungskontrolle bei meinen Studis anders machen.

Vllt bin ich auch nur an einer besonders miesen Uni, was die Studis angeht... Wäre wenn ne Wechselwirkung, die Uni an meinem Heimatort bot mein Orchideenfach an, daher habe ich mich nicht leider informiert, nachdem die Magisterstudiengänge eine Deadline hatten und Wechseln unmöglich war, hab ich gemerkt, dass es die schlechteste Uni in Deutschland für mein Fach ist (und diese subjektive Meinung wurde mir durch den Kontakt mit anderen Studis und Dozenten bestätigt)

Fein gemacht, Kadhidya, Du schaffst es auch immer ]:D

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