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Diplomarbeit: Betrug anzeigen

Fdrinedxaa hat die Diskussion gestartet


Ich habe heute entdeckt, dass meine Diplomarbeit von jemandem teilweise 1:1 übernommen wurde. Wie kann ich da jetzt weiterfahren?

Diese Person studiert an einer anderen Uni als ich es habe. Wende ich mich an diese Uni? Und was wird dann mit dieser Person passieren, außer das der Titel wieder aberkannt wird?

Antworten
MXo/ni=M


Ich würde mich an die betreffende Uni wenden.

hlc`i-baxck


Wie kann derjenige denn überhaupt an deine Diplomarbeit gekommen sein?

n)anchxen


Du könntest ganz unverbindlich bei der Uni anrufen und evtl mit dem entsprechenden Prof Kontakt aufnehmen.

Oder du suchst Kontakt mit der, die die Diplomarbeit geschrieben hast und machst nett deutlich, dass wenn sie es nicht selbst angibt du weitere Schritte einleiten wirst.

F?riexdaa


Wie kann derjenige denn überhaupt an deine Diplomarbeit gekommen sein?

Die Uni gibt die Diplomarbeiten zum ausleihen raus.

Du könntest ganz unverbindlich bei der Uni anrufen und evtl mit dem entsprechenden Prof Kontakt aufnehmen.

Und was passiert dann? Ich müsste ja dann sicher dort auch meine Diplomarbeit einreichen, ansonsten kann man das ja nicht nachvollziehen.

Ich frage mich nur, wie die Strafen für sowas aussehen. Eine Freundin meinte heute, dass es sogar eine Straftat ist?

MTonxiM


Ja, es ist eine Straftat, weil sich derjenige dadurch ja seinen Abschluß erschwindelt.

Du wirst deine Diplomarbeit wahrscheinlich vorlegen müssen, so dass die Übereinstimmungen überprüft werden können.

MYarax333


Das ist Plagiat und wird definitiv bestraft. Im schlimmsten Fall ist sie ihren Diplomtitel los und wird exmatrikuliert...wenn sie Glück hat und einen nicht allzu strengen Prof hat, wird dieser ihr vielleicht noch ne Chance geben und sie die Diplomarbeit nochmal schreiben lassen...

G$roFtitig


Und was passiert dann? Ich müsste ja dann sicher dort auch meine Diplomarbeit einreichen, ansonsten kann man das ja nicht nachvollziehen.

Was ist denn daran das Problem?

Stwevet Fatnny Adxams


Wie hast du das denn bemerkt? Ich würde auf jeden Fall den entsprechenden Fachbereich der anderen Uni anrufen. Das sollte eine Menge Ärger geben für den Kopierer...

B"irkenDblFatt10


Ein Dozent, den ich mal an der Uni hatte, hat erzählt, dass ein Student eine Diplomarbeit 1:1 aus dem Internet übernommen hatte. Als das herauskam, hatte er bereits sein Abschlussdiplom, und hatte schon angefangen zu arbeiten. Er musste das Zeugnis zurückgeben, und dem Arbeitgeber erklären, dass er nun leider doch keine abgeschlossene Berufsausbildung hatte! ;-D

Slandr<a200x6


Würde es auch direkt der anderen Uni anzeigen. Kann ja nicht sein, dass du dir die Mühe machst und jemand anders einfach einen auf Copy-Paste macht. Vor allem wenn man so dumm ist und es wörtlich übernimmt, statt ein bisschen zu paraphrasieren, würde ich keinerlei Mitleid an den Fälscher verschwenden.

RBeyakjav*ixk


Ehrlich gesagt würde ich mich von einem Anwalt beraten lassen.

Es sei denn, du kennst jemanden, der sich mit solchen Sachverhalten auskennt.

Nachher machst du etwas falsch, und verspielst dann irgendwelche Rechte, die du sonst gehabt hättest...

Scandr`a200x6


Also ich sehe jetzt nicht wie sie Rechte verspielen kann, wenn sie sich eindeutig derart äußert, dass sie eine Verwendung ihrer Arbeit durch Dritte ausnahmslos untersagt. Damit macht sie ja gerade das Gegenteil einer Aufgabe des "Copyrights" deutlich. Wie soll man ihr das zum Nachteil auslegen?

Wenn sie eine Unterlassung gerichtlich erstreiten muss oder irgendwie Schadensersatz verlangen will, kann sie sich ja immer noch einen Anwalt nehmen?

H`erzUhafter


Das Zitieren aus anderen Arbeiten ist ja durchaus zulässig – wobei Zitate entsprechend gekennzeichnet und die zitierte Arbeit als Quelle anzugeben ist.

Irgendwo in der Arbeit steht ja auch die Versicherung, dann die Arbeit selbst erstellt wurde – und keine andern Quellen verwendet als die angegebenen.

Dass es möglich ist, eine andere Arbeit komplett zu "übernehmen", kann ich mir nicht vorstellen.

J)inny


Materieller Schaden, den Du einklagen könntest, ist ja vermutlich keiner entstanden? Wenn es Dir nur um "moralische Gerechtigkeit" geht, indem der Kopierer für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird und sich nicht (länger) mit fremden Federn schmückt, kannst Du m.E. erstmal ohne Anwalt vorgehen. Der Studiensekretär Deiner Uni kann Dir aber sicher einige Ratschläge geben.

Universitäten reagieren normalerweise sehr empfindlich auf Plagiatismus. Zu meiner Zeit wurde ein Kommilitone wegen grosszügigen Kopierens ohne Quellenangabe in einer Seminararbeit (!) für 1 Jahr gesperrt.

Ich würde mich an das Rektorat/Studiensekretariat der anderen Uni wenden (ev. telefonisch, mit anschliessender schriftlicher Bestätigung des Gesprächsinhalts), allenfalls mit Kopie an Deine Uni und den betreuenden Professor des Kopierers.

Anhand des Einreichdatums kannst Du ja zweifelsfrei belegen, dass Deine Arbeit zuerst entstanden ist. Zudem wird das Bibliothekssystem ja vermutlich die Ausleihen elektronisch speichern und archivieren.

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