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Diplomarbeit: Betrug anzeigen

sxi6nxgha


Gut dan stellen wir die Frage anders:

Kannst Du BEWEISEN, dass Du die Arbeit zuerst geschrieben hast? Auf meinem Diplomzeugnis steht nur das Datum der letzten Diplomprüfung, nicht der Abgabe meiner Arbeit.

Huerzhasftxer


Aber in der Arbeit ist das Abgabedatum vermerkt – und im Prüfungsamt auch der Beginn der Bearbeitung.

Da kann man schon sehr genau feststellen, ob sich etwas überschneidet.

m2arik'a ste6rn


je nachdem wie nah die beiden arbeiten zusammen liegen, finde ich die gar nicht so überflüssig. würde ich eine diplomarbeit von jemandem abschreiben, dessen arbeit gerade in der mache ist und die dann schnellstmöglich fertig schustern, damit die vor dessen arbeit abgegeben wird,würde ich mich ähnlich verhalten wie die Te, wenn dann danach irgendwelche verdächtigungen aufkommen. ;-)

H;ermanJ_thKe_Geprman


Wie soll das gehen, von einer Diplomarbeit abschreiben, die noch gar nicht veröffentlicht ist? Das würde ja heißen, dass jemand Zugang zum Rechner hat, auf dem die Arbeit gerade entsteht.

m|arik$a >stuern


da kann zum beispiel auch heißen, dass man seine diplomarbeit jemandem, der früher dozent an der uni war, zur korrektur gegeben hat und dieser die an einen anderen diplomanden weitergegeben hat, so nach dem motto "schau dir das mal an, die hat ein ähnliches thema" – und dann....

weiß der himmel, ich hab meine diplomarbeit auf jeden fall nicht auf höchster sicherheitsstufe aufbewahrt und es kam auch durchaus vor, dass ich die anderen leuten gezeigt oder gegeben habe, meistens zum korrektur lesen.

es kann auch durchaus sein, dass irgendein technik-crack die von dem rechner in der bib runterzieht, auf die man die mal runtergeladen hat, um da in ruhedran zu arbeiten.

da sind echt tausend szenarien möglich.

mwarip[osa


Das ist ja eine unangenehme Sache!

Oder du suchst Kontakt mit der, die die Diplomarbeit geschrieben hast und machst nett deutlich, dass wenn sie es nicht selbst angibt du weitere Schritte einleiten wirst.

Das würde ich auf keinen Fall tun! Bloß keinen persönlichen Kontakt herstellen!

Es gibt doch schon lange spezielle Anti-Plagiat-Software für den akademischen Bereich.

Meistens sind die 'Abschreiber' schon mit Google auszumachen. Ich habe erst vor kurzem bei der Korrektur einer Arbeit bemerkt, dass stilistisch ein Bruch vorhanden war – es war einfach nicht die Sprache des Schreibers – und ein ungewöhnliches Detail angeführt wurde. Da reichte es, ein zwei Zeilen bei Google einzugeben.

Die Arbeit wurde mit 'ungenügend' bewertet.

Bei einer Diplomarbeit wird nicht nur der Titel aberkannt.

[[de.wikipedia.org/wiki/Plagiat#Plagiate_in_Hochschule_und_Schule Hier]] findet man Näheres.

nbajaPnaxgut


Meistens sind die 'Abschreiber' schon mit Google auszumachen.

Da reichte es, ein zwei Zeilen bei Google einzugeben.

:)z :)z :)z

Oft genug ist es wirklich seeeeehr einfach.

Rpeykj;avixk


Also ich sehe jetzt nicht wie sie Rechte verspielen kann, wenn sie sich eindeutig derart äußert, dass sie eine Verwendung ihrer Arbeit durch Dritte ausnahmslos untersagt. Damit macht sie ja gerade das Gegenteil einer Aufgabe des "Copyrights" deutlich. Wie soll man ihr das zum Nachteil auslegen?

Ich sehe das jetztauch nicht. Aber dass du oder ich keine Nachteile sehen, heisst ja noch lange nicht, dass es keine gibt. Mir wäre, an ihrer Stelle, ein Anwalt lieber. Ich würde es aber auch als Diebstahl betrachten und wäre deshalb ziemlich sauer.

Wenn natürlich ein einfacher Hinweis an die Universität ausreicht, umso besser.

K3adthidya


Also,

mal abgesehen davon dass jeder Prof andere Richtlinien anlegt und von daher es evt ungünstig wäre, einer 1er-Arbeit einer anderen Uni einzureichen, würde man sich doch vorher kundig machen, und spätestens bei den Infos der google-Software und den Strafen davon absehen... ":/

Sollte nicht im übigen der Prof sowas wissen? Unsere Unis haben die Themen der Abschlußarbeiten eig. alle auf der Homepage stehen sogar wir, die schlechteste und inaktuellste Uni von Deutschland und mein Prof hat mir mein Lieblings-Thema verwehrt weil da ein Ami vor 2 Jahren ein Buch drüber schrieb (der ist so aktuell gewesen, dass er bei der "Ist das Thema frei"-Recherche durchgeflutscht ist).

WMat~erxli


Also ich würds so machen:

1. ganz sicher sein, dass die wirklich abgeschrieben hat (also haargenau deine Formulierungen und deinen Namen nicht genannt), nur gleiches Thema und gleiche Literatur verwendet zählt nicht... ist keine Doktorarbeit, also darf sie im Grunde das gleiche machen wie du... aber naja, wenn eindeutig erkennbar ist, dass sie deine Arbeit kennt, dann muss sie dich nennen

2. dem Prof melden... nicht ihr, das brauchst du gar nicht. Die prüfen das dann erstmal und solange bleibst du anonym... ist vor allem nützlich, falls du dich doch geirrt hast (oder nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, dass du Recht hast), dann befleckst du dich nicht öffentlich mit falscher Verdächtigung ;-)

Und zu dem Abgabedatum. Also ich kann das bei meiner Examensarbeit dann schon nachweisen, ich krieg son hochoffizielles Formular wo mein Abgabedatum draufsteht und das wird sicher irgendwo aufbewahrt... ":/ also schon alleine die Themenvergabe usw. ist doch ein einziger Papierkrieg...

J~inxny


Materieller Schaden, den Du einklagen könntest, ist ja vermutlich keiner entstanden?

Das kann man so nicht sagen, auch geistiges Eigentum ist Eigentum und das kann verletzt werden. Sonst könnte man ja auch für Raubkopien nicht zur Rechenschaft gezogen werden, immerhin hat da der Rechteinhaber auch keinen messbaren Schaden, wenn man sich den Film sowieso nie gekauft hätte.

Natürlich ist auch geistiges Eigentum Eigentum ;-D

Mein Kommentar bezog sich auch nur auf das Vorgehen: Wenn es nur um "Gerechtigkeit" geht, reicht es, die betreffende Uni zu kontaktieren. Wenn die TE Schadenersatz will, muss sie (allenfalls mit Hilfe eines Anwalts) zivilrechtliche Ansprüche stellen, dann reicht der Kontakt zur Uni nicht aus.

ZzebOra20L0x7


Wie ist es weitergegangen?

Mir ist da in jüngster Zeit ein weiterer Fall zu Ohren gekommen :)D

A2nva{l


Das kann man so nicht sagen, auch geistiges Eigentum ist Eigentum und das kann verletzt werden. Sonst könnte man ja auch für Raubkopien nicht zur Rechenschaft gezogen werden, immerhin hat da der Rechteinhaber auch keinen messbaren Schaden, wenn man sich den Film sowieso nie gekauft hätte.

Ah um es ganz klar zu sagen: mit Schadens ersatz ist da genau NICHTS!

Für wissenschaftliche arbeiten darf man so viel Zitieren wie man will.

(Das durchfallen gibt es auch nicht fürs Zitieren an sich sondern für das nicht kenntlich machen selbigens.)

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