» »

Krankschreibung: Arbeitgeber will jetzt Gespräch, hingehen?

BoeHör=ncxhen


(was auch immer das heißt ;-D )

Betriebliches Eingliederungs Management :-)

c2hexekyangxel81


nagut "Pingel"hörnchen ;-D

klar ist man bei solch einer Diagnose völlig im Dunkeln, wann man wieder an Bord ist. Daher denke ich mal auch, ist das Gespräch gedacht um auch für die Zukunft des AGs zu planen.

Ist halt im Moment eine Zwickmühle für den TE.

Der einzige Weg scheint dann wohl der Brief zu sein, auch wenn ich es persönlich nicht so gut finde – wenn es aber scheinbar nicht anders geht...

naintjxeCH


Hmm,

Gibt es nirgends eine neutrale Rechtsauskunftstelle, wo du Dich beraten lassen kannst?

Vielleicht kann jemand aus Deutschland Dir hier im Forum Auskunft geben?

Eigentlich bin ich auch erstaunt, wie klar und nüchtern Du Deinen Situation schilderst. Du scheinst voll den Durchblick zu haben, obwohl Du so am Anschlag bist. :)=

Deshalb sollte es Dir doch auch möglich sein, an die Zukunft zu denken. Was ist denn Dein Ziel?

Ich glaube, Du solltest schon bald entscheiden, ob Du in der Firma bleiben möchtest oder nicht. Nicht fremdbestimmen lassen sondern SELBER entscheiden !!! Dazu wünsche ich Dir viel Mut und Kraft. Ich glaube, das könntest Du durchaus schaffen... :)z

IEvonnexR


Hallo, klingt ja nicht so gut.

BEM heißt beriebliches Eingliederungsmanagment. Das wird angewand, wenn ein AN 6 Wochen im Jahr arbeitsunfähig ist, und dieses häufiger vorkommt. In den Gesprächen wird geschaut, wie die Arbeitskraft am besten eingesetzt werden kann und was der MA dazu braucht. Ist ein MA immer wieder länger krank kann der AG den Betriebsarzt einschalten, der die Richtigkeit der AU bestätigt. Krankheit darf nie ein Kündigungsgrund sein, es sei denn der MA ist auf Grund des Gesundheitszustandes nicht mehr einsetzbar. Vom BEM weiss ich nur im öffentlichen Dienst. Die Vorstelllung beim Amtsarzt ist verpflichtend, bzw. kann dieser Kontakt zum behandelnden Dok aufnehmen. Warum und wieso ein Arbeitnehmer krank ist, geht den Arbeitgeber nichts an. Dein Arzt könnte Dir ein Atest ausstellen, dass Du nicht in der Lage bist zur Zeit solch ein Gespräch zu führen. Aber ehrlich gesagt, solltest Du dich neu orientieren. Ich glaube, dass Dein Arbeitsplatz neben Deiner privaten Situation sich nicht gut auf Deinen Gesundheitszustand auswirkt. Ich drücke Dir die Daumen und ganz viel Kraft

B3eHörnFchexn


Pingelhörnchen :=o :-p ;-D @:)


Im Endeffekt ist das sowieso vor-sich-hinausschieberei und somit Stillstand – ich glaube nicht, dass Kubi dort nochmal Fuß fassen wird. Von daher wäre Kündigung und ein neuer Betrieb, wenn die Therapie gut angeschlagen hat, wohl der einzige Weg..

Kubi, wenn du sogar blockiert bist, dort persönlich hinzugehen, schreib einen Brief. Besser als gar nicht reagieren :-/

b1iandxbi


Ich denke auch ein Neuanfang woanders wäre das sinnvollste. Hatte auch erst heut solch ein Gespräch... reiße mir seit Jahren den A... auf, nun bin ich seit 4 Wochen krank und erlaube mir einfach ne Reha zu beantragen (nach OP)... nun ja, jetzt bin ich auch der Vollarsch und werde kündigen. Was ich mir heut anhören durfte, Beleidigungen ohne Ende.... und wenn du dich dort eh nicht wohl fühlst, such dir was anderes!!! Alles Gute!

kmubix0803


vielen dank für euere antworten

natürlich kann man nicht sagen, wie lange man krank ist und ich kann dies im moment selbst nicht beurteilen, wie lange es noch geht. wenn ich sehe, wie es mir im moment wieder geht – wobei es die ganzen letzten wochen ging, da ist nun alles wieder wie fast am anfang.

die sache ist die, meiner meinung nach – ich kenne ja meinen arbeitsgeber, kenne die dinge und geschichten, was dort alles so in den letzten jahren ablief.

durch die pflegezeit habe ich kündigungsschutz. der endet aber am 31.01.

im moment kann der ag mir nichts, er kann mich nicht kündigen, weil ich wegen depressionen krank bin, au bin.

nur wird der ag zu sehen, dass er mich danach "wegmacht". alleine schon, weil ich die drohungen vom personalchef bekam, wird dies der fall sein. und dass die firma das so macht, hat sich in der vergangenheit schon gezeigt.

ich denke, der ag wird sich bei meiner kündigung darauf berufen, dass er nicht gewusst hat, wie lange ich noch au bin und somit nicht "planen" konnte. aus diesem grund wird er mich kündigen.

genau so war es bei einem kollegen auch, habe ich ja schon geschrieben. in wie fern der ag damit vor gericht durchkommt, weiß nicht.

allerdings sagt doch auch der gesunde menschenverstand, dass wenn man psychisch krank ist nicht so einfach sagen kann, ich bin in 4 tagen oder 2 wochen wieder da. anders als wenn man eine erkältung hat oder irgendwelche verletzungen.

nur weiß ich eben nicht, wie es mit dem gesetzt da aussieht und die rechtlichen dinge.

aber z.b. auf diesen auszahlungsscheinen für das krankengeld.. es gibt ja keinen krankenschein mehr ab der 6. woche. danach hat man diese scheine und der arzt macht datum und stempel drauf, wo steht – wie lange man noch au ist.

weiter steht dort, dass man sich spätestens 3 tage, bevor man wieder gesund ist, die vom arzt bestätigen lassen muss und den arbeitgeber, sowie die krankenkasse verständigen muss.

solange das nicht geschieht, ist man arbeitsunfähig.

sollte es zu einer kündigung kommen,

weil ich z.b. bei einem gespräch nicht erschienen bin und meinen ag nur schriftlich mitgeteilt habe, dass ich aus gesundheitlichen gründen zu keinem gespräch kommen kann und ich eine genaue prognose noch nicht treffen kann, wann ich wieder arbeitsfähig bin...

wird mein ag mit sicherheit darauf pochen, dass sie so nicht planen konnten und dadurch produktionsverluste entstanden sind.

genau so schätze ich meinen arbeitsgeber ein.

die wirklichkeit sieht aber anders aus. wir bedienen maschinen und das ist immer unterschiedlich. in der regel sind von 50 mann in der schicht 5 nicht da. so und da ist es eben so, dass der eine heute 2 maschinen macht, morgen eine übermorgen 3 maschinen.

wenn mein ag dann also sagt, es entstehen dadurch, dass sie nicht bescheid wussten, man ich wieder komme – produktionsverluste, dann ist dieses in der wirklichkeit alles quatsch.

mir geht es darum, dass ich keinen großen fehler mache. aber ein persönliches erscheinen dort, dass würde mir nicht gut tun. und die andere seite ist auch noch die, man sieht mir von außen nicht an, dass ich krank bin. der ag könnte denken, ich hätte alles nur erfunden und nimmt mich dann richtig in die mangel.

ich denke, ich werde einen brief schreiben.

und wenn sie mich dann im februar kündigen, sollen sie machen. dann hat alles ein ende und es ist das beste für mich.

und sollte es zu einer klage kommen, kann ich mich mit meinem gesundheitszustand auch immer noch rechtfertigen, weil ich zu keinen termin erschienen bin.

B[eHZönrnxchen


der ag könnte denken, ich hätte alles nur erfunden und nimmt mich dann richtig in die mangel.

Kann er denken, so denken auch tatsächlich viele – aber wie soll er dich in die Mangel nehmen. Du bist in ärztl. Behandlung, fertig aus.


Wieso sollten sie dich verklagen? Ich tippe mal du wirst sobald der Kündigungsschutz endet gekündigt wenn sich von deiner Seite aus nichts tut und damit ist der Fall erledigt.

Da du in diesem Betrieb ohnehin kreuzunglücklich bist, sollte dir das doch ganz recht sein.

k ub)i08x03


@ nintjeCH und alle anderen.

danke euch!

natürlich schildere ich meine situation klar und nüchtern. ich mache mir schon sehr sehr lange darüber gedanken und darum bin ich so fertig.

und das es an der arbeit liegt und nicht an der pflege meiner eltern, dass habe ich schon lange gemerkt. dass mich eben der job fertig macht – nicht körperlich, sondern geistig. dieses geistige unfordert sein, diese hirnlosen vorgesetzten, die einem erzählen wollen wie das leben funktioniert und selbst kein rückgrat haben. die leute, die rumspringen wie wild, als müssten sie um ihr leben rennen..

ein beispiel, was mich fassungslos machte... anfang sommer, es war schon sehr heiß. in den hallen teilweise schon über 40 grad. eine frau kippte um.. notarzt, krankenhaus... 4 stunden später war sie wieder da und stand am arbeitsplatz. hatte derbe kreislaufprobleme aber sie arbeitete weiter und blieb an diesem tag sogar länger, um die zeit wieder reinzuholen...

von den vorgesetzten wurde es geduldet.. was ich eben nicht verstehen kann.

aber so eine angst haben alle in der firma.. so haben sie die leute eingeschüchtert.

ich denke, ich habe rechtzeitig alles erkannt und die notbremse gezogen und bin zum arzt. viele merken das selbst nicht, obwohl sie eigentlich hilfe brauchen.

die sache jetzt ist eben die, dort einen vernünftigen abgang zu machen.

was mir da noch einfällt, mein hausarzt und auch der arzt vom sozialmedizinischen dienst.. die haben so einige dinge angedeutet, na eben so nachdem motto "du bist nicht der einzige, dem es dort so geht und der krank ist".

schlimm ist nur, wir haben einen betriebsrat.. jedoch ist der nur ein erweitertes sprachrohr der geschäftsleitung und hat für die arbeiter nie etwas rausgeholt.

kamen neue betriebsratsmitglieder hinzu, so bekamen die komischer weise nach kurzer zeit andere posten in der firma, musste nicht mehr in 3 schichten los, machten normalschicht, höhere lohngruppen usw.

von daher, wie gesagt, ich könnte nur heulen, wenn ich daran denke – wieviele jahre ich dort verschenkt habe. vor jahren war es noch so, da kamen alte freunde an, fragten mich ob ich mit zu einer party komme oder da oder dort hin.. was sagte ich "nein, ich kann nicht, muss zur schicht, muss zur arbeit"... heute, heute kommt niemand mehr und fragt..

c/he~ekya$ngelx81


@ kubi

nur eine Frage, du musst auch nicht antworten (nur für dich): Warum kündigst du nicht ???

Ich habe das Gefühl, dass wenn du den Entschluss gefasst hast und dich intensiv auf Jobsuche gehst, es dir auch seelisch besser gehen wird.

Ich hatte das auch und als ich für mich entschlossen hatte, nicht wieder zurück zu gehen und mich neu beworben habe, es mir stetig besser ging.

Dein Unterbewußtsein "hält" dich vielleicht auch in der Depression vor Angst da wieder hin zu müssen. Nach dem Motto "Wenn ich gesund bin, muss ich da wieder hin, aber ich will auf keinen Fall da hin" – ergo: deine Seele wird nicht gesund.

Mensch Kubi: deine Gesundheit ist keine Arbeit der Welt wert. Was bringt es dir, deine Gesundheit zu ruinieren (je länger es dauert) und nicht aktiv zu werden.

Also: Hintern hoch. Werd aktiv und denk nicht an den Ort des Grauens (denn das ist es ja für dich). Sag dir, dass du da nicht mehr hin gehst. Nutze die freie Zeit für Jobsuche. Hintern hoch und ich denke, deiner Gesundheit wird es sehr gut tun, wenn auch dein Unterbewußtsein merkt, dass du da nicht mehr hin musst.

Nutze deine Energie für eine neue, gesunde und arbeitsmäßig glückliche Zukunft – auch wenn es erst einmal weniger Geld bedeutet. Deine Gesundheit ist mehr wert bzw. unbezahlbar. Du kannst wieder gesund werden und meinetwegen dann noch mal woanders arbeiten, wo es mehr Geld gibt.

Was hält dich an dem Ort fest, der dich krank macht/hält? Ist es das wert?

Viel, viel Kraft und du kannst es schaffen!!!!

B?eHör\nchxen


Na ich würde mich auch kündigen lassen, allein schon wegen ALG Anspruch etc..

c}hee0kyanxgel8x1


klar, ich meinte auch eher: erst Jobsuchen und dann kündigen. Bloß nicht anders herum. Er soll es nur in seinem Kopf verankern, dass er da nicht mehr hin braucht.

Seunf+low}er_73


NICHT KÜNDIGEN! Dann bekommst Du erstmal kein Arbeitslosengeld – und das würde ich mir nicht antun. Du hast den Gutachter der Krankenkasse im Rücken, also kümmere Dich wirklich erstmal um DEINE Probleme.

Zum dem Gespräch beim Arbeitgeber bist Du NICHT verpflichtet. Und ich würde da nicht hingehen. Du bekommst Krankengeld und bist nicht mal mehr verpflichtet, die Krankmeldung beim Arbeitgeber abzugeben.

Nutze also die Zeit, die Probleme auch mit fachmännischer Hilfe anzugehen (mit Depressionen ist nicht zu spaßen!) – und Dich gleichzeitig auf neue Stellen zu bewerben! Notfalls soll man DIR kündigen.


Ich war bis vor einigen Wochen in einer vergleichbaren Situation: Seit 4 Jahren bei einem Arbeitgeber. Immer nur Zeitverträge (3-6 Monate, nie mehr). Habe mir da den Arsch aufgerissen, bei einer 20-Stunden-Stelle nie unter 30 Stunden gearbeitet. Immer gehofft, auf eine der besseren Positionen zu kommen. Keine Chance. Es wurden ständig neue Stellen geschaffen, die ohne jegliche Stellenausschreibung an Leute vergeben wurde, die mehr schleimten – oder was auch immer. An meiner Leistung hat es jedenfalls nicht gelegen, dafür habe ich objektive Bewertungen.

Ich war auch einige Male krank: Knie-OP's (wo ich 4 Tage nach OP wieder arbeiten gegangen bin, Arzt wollte mich 3-6 Wochen krankschreiben!). Vor einem Jahr längerer Ausfall wg. (zunächst unerkannter) Medikamenten- & Nahrungsmittelallergie. Als ich wiederkam, blöde Sprüche à la "Ausfall nacharbeiten" und so.

Ich habe mir dann eine 2. halbe Stelle gesucht. Hatte den Personalrat im Rücken, als man mir die Zustimmung verweigern wollte (übergeordnet derselbe Arbeitgeber). Wurde dann zum Personalgespräch beim Chef gebeten: Ich solle mir das überlegen, sei ja so oft krank und überfordert,...

Habe mich nicht beirren lassen. Mittlerweile beide Teilzeitstellen aufgegeben und ganz woanders einen neuen Job angetreten. Ich hatte immer Angst vor diesem Schritt, weil ich so lange an dem anderen Arbeitgeber gehangen habe, usw. Natürlich auch Angst vor der Probezeit (da gesundheitlich angeschlagen, 40% Schwerbehinderung & Gleichstellung). Bin dann nach 3 Tagen wg. eines unverschuldeten Autounfalls auch gleich für 2 Wochen ausgefallen, was mir total peinlich war. Aber was war? "Nehmen Sie sich alle Zeit, die Sie brauchen". Bekam per Fleurop sogar einen Blumenstrauß mit Genesungswünschen!

SO geht es also auch. Und ich fühle mich erstmals seit 4 Jahren geschätzt, gefördert, als wichtiger Arbeitnehmer. Sogar meine alte Arbeitsmoral (motiviertes Arbeiten, statt Blick auf die Uhr und Dienst nach Vorschrift) ist wieder da – und diesmal lohnt es sich.

Was ich damit sagen soll:

Strebe wirklich einen Wechsel an. Die Atmosphäre bei Dir klingt nicht gut – und Du bist einfach zu gefrustet und gekränkt, weil man Dir keine Chance gibt. Und jetzt noch Druck macht.

Daran wird sich nichts ändern. Aber solange die Krankenkasse keinen Druck macht, nimm' Dir Zeit. damit du Dich wirklich erholst, Kraft tankst, neuen Mut & Zuversicht.

Viel Glück!

kxubi0680x3


ich verstehe euch voll und ganz.

und so lange ich nicht auf dem papier dort amtlich weg bin, geht es auch nicht aus dem kopf raus.

somit wäre kündigen jetzt das einfachste.. obwohl das nicht so einfach ist.

stellt euch vor, monatelang interessiert euch nix, ja teilweise über jahre. alles was ist, steckt ihr weg – z.b. jeder brief der kommt, den öffnet ihr kurz und legt ihn irgendwo hin. jedes ding was ist, macht ihr nicht fertig.

so ging es mir und ich bin im moment damit beschäfftigt erstmal das chaos zu ordnen. einen nerv, jetzt eine bewerbung zu schreiben – den hab ich noch nicht. so möchte ich die zeit nutzen jetzt, zeit wo ich vorher einfach nur vor mir hingestarrt hab.

na und dann weiterhin, so lange ich nix festes habe, werde ich nicht kündigen. das ist eine reine geldsache.

mir geht eben das nicht aus dem kopf, was der arzt beim medizinischen dienst sagte, "nutzen sie die zeit".

und ich denke, ich bin dabei und die zeit kommt sicher auch bald, da schreibe ich eine bewerbung bzw. gehe zu gesprächen.

es tat gut hier zu schreiben und meinungen anderer zu hören. ich bin ein wenig beruhigter. ganz einfach, weil ich denen einen brief schreib und mitteile, dass ich keinerlei prognosen über meinen zukünftigen krankheitsverlauf jetzt treffen kann und nicht in der lage bin, an einem gespräch teilzunehmen.

k*ubi0Z8@03


sunflower, du sprichst mir aus der seele..

endlich einen job haben, wo man geschätzt und gefördert ist. wir verbringen soviel zeit täglich damit, einen großteil des lebens arbeiten wir und wenn man bedenkt – wie lange man noch arbeiten muss.. da muss man sich dieses nicht antun, als mensch!

bei mir sind es auch die vielen kleinigkeiten, welche ich über jahre angesammelt hab. wäre ich nicht zum arzt gegangen, ich weiß nicht.. irgendwann hätte auch mal die bombe platzen können.

was ich auch an mir merke, bevor ich dort angefangen hab mit arbeiten.. ich war 2 jahre in einer anderen firma, machte das was ich gelernt hab, was mir spaß machte, das klima war super, die kollegen wie eine familie. leider ging die firma pleite.

allerdings noch heute, nach 8 jahren erinnere ich mich immer noch an diese schöne zeit, freue mich, wenn ich daran zurück denken.

jetzt bin ich 3 monate heim und vermisse auch keinen meiner kollegen, niemanden, rein gar nix.

man ist dort wie das was man macht, wie eine maschine.

gespräche zu kollegen finden kaum statt, unterhält man sich mit einen – sofort kommen die "jungen wilden", schichtleiter, stelvertr. schichtleiter, stelv. abteilungsleiter, hallenmeister, sicherheitsfuzi, der ganze wasserkopf.. jeder kommt und sagt "gibt es hier irgendwas"? nein? dann gehen sie an ihre maschine (obwohl die ja läuft) und wenn es probleme gibt, dann wenden sie sich an den schichtleiter..

in den kurzen pausen, niemand spricht miteinander, ja man weiß nach jahren kaum wie die kollegen heißen. jeder macht den kopf nach unten, kein lachen nichts. ständig finden versammlungen statt, wo es heißt "wenn wir nicht mehr schaffen, dann wird die produktion ins ausland verlagert".

man sagt seinen vorgesetzten, was man vielleicht besser machen könnte oder man sagt was schief läuft.. da bekommt man die antwort "das würde einem nichts angehen"..

tausende dinge könnte ich aufzählen. gerne würde ich auch mal an die öffentlichkeit gehen, damit alle wissen was wirklich dort los ist.. aber das geht einem ja nichts an, am ende bekommt man noch eine dran.

aber wie gesagt, leider fängt man mit geld sehr viele und ich war auch jahrelang dahinter her. aber gebracht hat es mir nichts – doch, an erfahrungen wurde man reicher..

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH