» »

Krankschreibung: Arbeitgeber will jetzt Gespräch, hingehen?

c/heek&yangelx81


@ TMAV,

Sven, Hudipfupf

endlich kommt Unterstützung – dachte bisher, dass ich mit meiner Meinung und Ratschlägen allein dastehe.

Krankschreiben statt was zu ändern und das auf Kosten anderer :|N Leider kann man an einem Punkt der Depression nicht anders, aber (vielleicht habe ich es überlesen): wo ist die Therapie, evtl. Klinik oder Medis ??? Depressionen vergehen nicht einfach so und die lange Zeit der AU hätte man schon längst nutzen können.

J%ennife7rx19


Also ich kann nur sagen, einige von euch sind [...] !

cqheekGyanGgelx81


@ Jennifer

ja und warum?

Weil man nicht sagt "Oh du armer" Es ist schlimm, keine Frage. Ich bin durch meine Arbeit krank geworden, ich bin es geblieben, da ich mich innerlich gewehrt habe da wieder hin zugehen. Aber ich habe nicht so gehandelt und meinem AG alles an die Backe gebunden. NEIN, ich war in der Zeit in Therapie und habe mich beworben. Als ich die Zusage bekommen habe und gekündigt habe, wurde ich wieder gesund.

Falls du mich mit meinst: Wag es nicht noch mal, mich [...] zu nennen.

Unmöglich ist es darüber nachzudenken, sich auf Kosten des AGs und der Gemeinschaft krank schreiben zu lassen anstatt an der Situation was zu ändern.

Wenn ich dann noch höre: Du bekommst 100% ne Abfindung, du kannst nicht bei Krankheit gekündigt werden oder Super, klasse wie du das machst, dann geht mir nur mal die Hutschnur hoch.

Das ändert nicht an der Tatsache, dass mir der TE leid tut, denn ich kenne seine Lage, aber: Jammern bringt nichts, den A... hoch und was am eigenen Leben ändern und nicht versuchen die andern zu ändern/manipulieren.

Also nochmal: was ist unmöglich daran ??? ?

s*chums:etier25


Hallo kubi0803, ich kann dein problem schon verstehen. aber das ewige krankschreibenlassen ist halt auch keine lösung, sondern verschlimmert alles eher, denn der chef wird den braten bald riechen, so wie das jetzt schon der fall zu sein scheint. besser wäre, du suchst dir etwas neues. wenn die arbeit krank macht, muss man die notbremse ziehen. auch, wenns energie kostet ;-)

mEaisk&208x4


@ cheekyangel81

Weißt du wie es kubi geht? Er scheint ja wohl einen Burn-Out zu haben. Hattest du schon mal einen Burn-Out?

Ich vermute mal, dass sich deine berufliche Tätigkeit/-en nicht mal ansatzweise mit der Kubi vergleichen läßt, was die körperliche Belastung betrifft und den Psychodruck, der auf die Mitarbeiter ausgeübt wird.

Eine neue Arbeit muss er sich früher oder später schon suchen, aber er muss jetzt auch nicht von selber kündigen, bevor er keine neue Stelle hat.

z{imtzixcke


Nach Paragraph Schießmichtot des Sozialgesetzbuches ist der AG verpflichet, diese Art von Gesprächen zu führen. Nimm es als Angebot – du hast die Möglichkeit, deine Situation zu schildern und man kann gemeinsam überlegen, ob und vieleicht wie man dir helfen kann.

Ganz abgesehen davon, dass dein AG ein Recht hat zu erfahren, ob er mittelfristig mit dir rechnen kann.

c%heerkywangelx81


@ maik

kennst du meine Arbeit ??? Ich kann mich in Kubi hineinversetzten, denn die Ablehnung meiner Arbeit hat mich so weit gebracht, dass die Ärzte zu mir gesagt haben: "Frau M. ändern sie was oder sie schaffen es nicht mehr hier raus".

Sprich, ich wäre jetzt nicht hier. Also versuch nicht mich zu beurteilen, denn es gibt Zeiten, da hat mich u.a. die Depression voll im Griff, aber ich ändere was und das muss er tun, sonst wird er NICHT GESUND! Dieses (entschuldigung) jammern hilft ihm nicht und auch keine gutgemeinten Zusprüche wie "Du machst das richtig" etc. Nein, das bestärkt sein Unterbewußtsein, dass er so richtig handelt und ändert nichts. Ein hundsgemeiner Kreislauf beginnt. Ich habe die Leute erst gehasst, die mir klar ins Gesicht gesagt haben, dass ich sterben werde, aber so war es. Schönreden hätte mich nicht weitergebracht.

Also versuch gar nicht, mir einzureden, dass ich nicht weiß, wie es kubi geht, o.k. Meine Meinung ist unbequem, aber muss sie denn falsch sein?

Aber sich ständig krank schreiben zu lassen und so wie ich es lese, keine geeignete Behandlung anzufangen ist keine Lösung. Es scheint nur eine zu geben: einen anderen Job. Aber ich sehe keine Intension dazu. Gut es ist sein Leben, aber auf Kosten von anderen und das ist nicht in Ordnung.

Er muss was tun und diese innere Blockade überwinden, sonst wird das nichts und das wäre schade.

c[heekyanOgel81


ach so: von selber kündigen habe ich nie was geschrieben, bzw. erst, wenn er einen neuen Job hat. Keine Leute hier in einen Pott schmeissen ;-)

m?a.ik"208x4


Noch mal zur Erinnerung:

Ich habe es auch immer als Pflicht angesehen, ständig auf Arbeit zu sein – auch wenn man gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm ist. Auch habe ich alle die Jahre ständig Überstunden geleistet und sagte nie Nein, wenn man mich fragte.

Im letzten Jahr wurden die Situationen immer schlechter auf Arbeit. Enorm psychischer Druck auf alle Mitarbeiter – man will so alles rausholen, merkt aber nicht, dass man dadurch nichts erreicht. Teilweise wurden Mitarbeiter, die 15 Jahre dabei waren aus Nichtigkeiten entlassen. Der AG fiel vor Gericht runter und musste hohe Abfindungen zahlen. Aber der Rest der Arbeiter wurde dadurch noch mehr eingeschüchtert. Viele machen keine Pausen mehr, gehen mit Krankheiten auf Arbeit usw. Die Moral ist am Boden. Vorneweg sind die "jungen Wilden", die frisch ausgelernten Azubis – die alles antreiben und niemand es wagt sich gegen sie zu stellen und zu sagen, dass sie am Ende nichts drauf haben und nichts können.

Kubis momentaner Gesundheitszustand wurde durch die obigen Arbeitsbedingungen ausgelöst. Er hat diese Maloche 8 Jahre mitgemacht.

Klar, wenn er von selber kündigt, freut sich der Arbeitgeber, dass er einen etwas teureren AN losgeworden ist und einen Günstigeren einstellen kann, den er dann auch wieder schneller loswerden kann.

Abfindungen sind bei großen Konzernen doch schon eingerechnet. Aber sowas sollte ja nur Politikern, Beamten, Managern, Bankern etc. vorbehalten sein. Die "Leistungsträger" unserer Gesellschaft. Westerwelle läßt grüßen.

Die Leben ja nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

c5heeky~angelx81


sagen wir, die Umstände auf seiner Arbeit sind Teilschuld – er hat seine Angehörigen gepflegt ohne dies zu sagen (muss er ja nicht) oder Pflegezeit zu beanstanden.

Er hat sich ja beworben, aber wegen Geld nicht angenommen. Er hatte ja Chancen und hätte kündigen können.

Ich habe es auch immer als Pflicht angesehen, ständig auf Arbeit zu sein – auch wenn man gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm ist. Auch habe ich alle die Jahre ständig Überstunden geleistet und sagte nie Nein, wenn man mich fragte.

das ist aber nicht schuld des AGs. Das sind die hohen Ansprüche des TEs an sich selber. Es ist natürlich lobenswert (gibt ja ne Menge andere Exemplare) aber er hat sich selber mit unter Druck gesetzt.

Aber egal, es ist passiert. Es geht ja darum, was er jetzt macht. Es klingt hart, aber das Jammern, die Schuld von sich schieben, das "Nichts tun" (bezügl. neuen Jobs) ist nicht gut. Es sind Symptome einer Depression und daher muss er aus dem Kreis raus und das geht nicht, wenn man ihn in seinem jetztigen Verhalten bestärkt.

Ich hoffe, du kannst es etwas nachvollziehen, dass ich ihm nichts böses will, aber so kann es nicht weiter gehen. Das Leben ist zum Großteil echt besch..., aber sich verstecken bringt nichts. Er sträubt sich da wieder hin zugehen -> er wird nicht gesund -> wird vielleich gekündigt -> wird depressiver etc. Er muss aus diesem Teufelskreis raus. Er schafft es scheinbar nicht allein und der Hausarzt ist da eine Anlaufstelle, aber hilft ihm nicht weiter bei seiner Krankheit und auch da muss er ran. Jammern hilft nicht, auch wenn es leicht und nachvollziehbar ist.

m9a&riposxa


maik2084

@ cheekyangel81

Weißt du wie es kubi geht? Er scheint ja wohl einen Burn-Out zu haben. Hattest du schon mal einen Burn-Out?

Ich vermute mal, dass sich deine berufliche Tätigkeit/-en nicht mal ansatzweise mit der Kubi vergleichen läßt, was die körperliche Belastung betrifft und den Psychodruck, der auf die Mitarbeiter ausgeübt wird.

Ich möchte Dir mitteilen, dass ich Deine Argumentation ausgesprochen unreflektiert finde.

Diese Rückfrage "... hattest Du selber schon mal..' finde ich unerträglich und dumm, denn die persönliche Situation eines Kommentators hat mit der Sache absolut nichts zu tun. Sie ist vielmehr negativ, denn Du wirst hier persönlich – und das ist nicht gerechtfertigt.

Kompetenz heisst nicht, dass man alles selbst erlebt haben muss; das würde ich nur für Menschen ohne Intelligenz und ohne Empathie gelten lassen.

Muss der Arzt, der Dich behandelt, eigentlich auch alle Deine Zipperlein mal gehabt haben?

Hdudi1pfxupf1


Klar, wenn er von selber kündigt, freut sich der Arbeitgeber, dass er einen etwas teureren AN losgeworden ist und einen Günstigeren einstellen kann, den er dann auch wieder schneller loswerden kann.

Dem Arbeitgeber kann es egal sein ob der TE selber kündigt oder nicht. Er kann so oder so einen anderen einstellen und auch schnell wieder loswerden. Es ist ja bald Ende Januar und dann kann man ihm sowieso kündigen. Der AG wäre ihn einfach früher los, vorausgesetzt er würde noch bis Ende Dezember seine Kündigung einreichen.

m[azik2W084


Das, was du in dem zweiten Teil deines letzten Beitrags schreibst, wird wohl richtig sein, cheekyangel.

Ich finds nur nicht in Ordnung, wenn man den Arbeitgeber von jeglicher Schuld freispricht.

m=aiCk2&08x4


@ Hudipfupf1

Wieso kann man ihm Ende Januar einfach kündigen? Mit welcher Begründung? Er ist seit 8 Jahren in dem Betrieb.

kYubOi0Y80x3


Hallo,

euere Pro-Contra Reaktionen kann ich verstehen. Der eine sieht es so, der andere so.

Es macht mir auch absolut keinen Spaß Krank zu sein, es nervt mich mit Sicherheit noch viel mehr als meinen AG. Der eine kann es, der andere nicht – eben einfach so umschalten, das alte Leben wegwerfen und einen totalen Neuanfang machen. Wäre dies nur alles so leicht..

Es hat mich schon unheimlich Überwindung gekostet überhaupt zum Arzt zu gehen. Ich kam mir total blöd vor und dann als die Diagnose "Depressionen" kam – ja ich schäme mich richtig darüber. Vor Jahren hätte ich dies mit Sicherheit auch ganz schnell weggesteckt und sofort einen Schlußstrich gemacht, da war ich aber auch noch ein anderer Mensch.

Ich meine, nun komme ich von einer Untersuchung beim Medizinischen Dienst und heule ohne Ende über die ganze Sache, über mich.

Klar, ich habe damals freiwillig diesen Job angenommen und auch jetzt noch – sind wir ja im Grunde freie Menschen. Wie gesagt, ich wünschte – ich könnte von heute auf morgen einfach umdenken.

Wer das vielleicht mal so durchgemacht hat, kann es verstehen – versteht wie lang eine Nacht ist, wenn man kein Auge zubekommt und noch so müde ist und die Nacht immer wieder kommt. Man nur mit Tabletten ein wenig schlafen kann.

Dem AG alles schildern bringt nichts, es gibt keine anderen Stellen – ich hab das oft mitbekommen, wenn andere etwas hatten. Wir arbeiten in 3 Schichten, also auch Nachtschicht. So wie es aussieht, kommt auch wieder das 4 Schichtsystem – hatten wir vor 2 Jahren auch schon ein Jahre lang. 2 Tage Früh, dann Spät, dann Nacht und 2 Tage frei. Also man kommt praktisch aus der Nachtschicht und geht genau nach 48 Stunden wieder in die Früh. Eine Weile geht das, aber auf Dauer – jeder kam an seine Grenzen und alle waren froh, als es vorbei war.

Ich hab Kollegen, denen geht es ähnlich. Bei vielen gingen die Ehen auseinander, viele kommen täglich mit einer "Fahne" zur Arbeit. Nur so ertragen sie alles, finden ihren Schlaf, wenn sie vorher 4 Flaschen Bier trinken. Das ist keine Lösung! Aber so sieht leider die Wirklichkeit aus.

Leiharbeiter gibt es jede Menge. Natürlich, leider – bekommen die weniger Lohn. Ihnen wird ständig vorgemacht, dass sie übernommen werden. Dadurch sind sie wie die Wilden, motiviert ohne Ende. 5% werden nach Jahren vielleicht übernommen, der Rest verschwindet und es kommen neue. Wer übernommen ist, bekommt befristete Verträge. In diesem Zeitraum werden sie auch wieder entlassen und es kommen wieder neue Leiharbeiter.

So und dann seht ihr noch, wie ein Dutzend "Aufpasser" rumläuft, alles antreibt und künstlichen Streß erzeugt... dann ist es doch selbstverständlich, wenn ein gesunder Mensch dies alles sieht – dass es einem Krank macht.

Wie gesagt, meine Frage war – ob ich dort hingehen muss – zu diesem Gespräch. Mit Hilfe des Forums und ich habe auch noch einmal mit meinen Arzt gesprochen, ich muss nicht hin. Dem AG teile ich mit, dass ich im Moment arbeitsunfähig bin und auch jetzt noch keine Prognosen über den weiteren Verlauf getroffen werden können. Sobald dies möglich ist, werde ich das mitteilen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH