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Krankschreibung: Arbeitgeber will jetzt Gespräch, hingehen?

HiudKip]fupxf1


@ maik2084

Darum

Durch die Pflegezeit, in der ich mich noch befinde und die bis Ende Januar geht – habe ich einen Sonderkündigungsschutz. Genau wie bei Schwangerschaft. Ich denke, sonst wäre ich schon längst gekündigt worden.

Der Arbeitgeber kann jederzeit ohne Begründung eine Kündigung aussprechen. Oder auch irgendeinen Grund angeben. Sei es Umstrukturierung, Peronalabbau, Unzufriedenheit....whatever. Die Beschäftigungsdauer hat allenfalls Einfluss auf die Kündigungsfrist.

Auch das mit der Abfindung kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann wirklich nicht beurteilen wie das Arbeitsklima in dieser Firma ist, aber das liegt wie alles im Auge des Betrachters. Vielleicht findet der AG dass der TE ganz einfach überfordert ist und daher für den Job nicht mehr geeignet.

Ich stelle mich hier auf keinen Fall auf irgend eine Seite, ich möchte einfach nur die andere Seite zeigen und zwar ganz objektiv und ohne Emotionen. Leider ist das meistens die Realität im Arbeitsalltag.

HJudiDpfuxpf1


@ kubi0803

Um auf deine Frage zurückzukommen. Ich finde auch nicht dass du persönlich hingehen musst. Lägest du mit Fieber im Bett könntest du das ja auch nicht. Aber du solltest deinen AG schon informieren ob es langfristig sein wird oder nicht. Auch wenn du im Hinterkopf weisst dass du deine Stelle dort nicht mehr antreten wirst. Da hast du dem AG gegenüber einen Wissensvorsprung.

Du kannst ihm aber mitteilen dass dubis auf weiteres krankgeschrieben bist und du solltest dich regelmässig melden um über der weiteren Verlauf zu informieren.

m9aik2!0x84


Hallo Kubi,

in meinen Augen machst du das richtig. Ich wünsche dir gute Besserung.

@ Hudipfup1

Klar kann der AN einem Mitarbeiter kündigen. Aber wenn jemand 8 Jahre bei einer Firma ist, dann ist es in Deutschland im Moment noch so, dass es gravierende Gründe für eine Kündigung geben muss.

In Kubis Fall müßte ein Arzt, glaube ich, eine schlechte Gesundheitsprognose für seine Krankheit stellen. Aber ganz so schnell geht das alles nicht.

H^udipDfupfx1


Tja, ich glaube die Anstellungsdauer spielt da keine grosse Rolle.

Laut deutschem Gesetz gibt es drei Kündigungsgründe. Einer davon ist der personenbedingte Kündigungsgrund der da lautet:

Bei der personenbedingten Kündigung liegen die Gründe für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in der Person des Arbeitnehmers. Eine personenbedingte Kündigung ist möglich, wenn der Arbeitnehmer die Arbeit nicht (mehr) ausführen kann. Häufigster Fall der personenbedingten Kündigung ist die Kündigung wegen einer langanhaltenden Krankheit oder häufigen Kurzerkrankungen, die zur Arbeitsunfähigkeit führt und auch in Zukunft führen wird. Im Unterschied zur verhaltensbedingten Kündigung trifft den Arbeitnehmer bei der personenbedingten Kündigung in der Regel kein Verschulden.

In diesem Fall ist es wohl kein Problem das als Grund anzugeben, denn es scheint ja Fakt zu sein dass hier eine langanhaltende Krankheit vorliegt. Wenn ich mich recht erinnere bis jetzt schon 3 Monate?

g{rotitche


auf so einige sachen möcht ich kurz eingehen ...


zunächst mal : ich selbst war auch schon schwer krank und längere Zeit nicht arbeiten. Allerdings nicht mit Depressionen.

Da ich keine persönliche Erfahrungen mit Depressionen hab, kann ich da nicht sagen wie schlimm es nun wirklich ist oder nicht und inwieweit es wirklich mit dem Job zu tun hat oder nicht.

Aber ... was ich sagen kann ist : wenn ich wüßte, daß ich mit Depressionen krank bin und der beste Weg der zu einem Psychologen ist, würde ich diesen Weg auch gehen.

Ich hatte damals auch einen solchen Termin (eine Kollegin die auch mehrere Monate erkrankt war hatte diesen Termin ebenso) und war auch (trotz Krankenschein) hin.

Gut – dadurch daß ich nicht durch betriebliche Vorgänge krank geworden war sondern eben eine schwere OP hinter mir hatte ich da auch keine Bedenken hin zu gehen.

Das einzige was der AG damals wollte war, sich vergewissern daß die Krankheit nicht durch z.B. Mobbing o.ä. entstanden ist und ob ich ungefähr sagen könne, wie lange ich noch krank sein würde.

Sagen wie lange ich krank sein würde konnte ich damals auch nicht sondern nur, daß die Entstehung halt nicht im Betrieb begründet war.

Anwesend war jemand vom Personalbüro, die Frauenbeauftragte und ein Mitglied vom Personalrat.

Soweit ich mich entsinne mußt du bei diesem Gespräch auch nicht sagen was du hast (das kannst du aber evtl. beim Personalrat erfragen oder auch bei deinem Arzt) denn die Diagnose geht niemanden was an.

(ich hab von Anfang an da kein Geheimnis draus gemacht da ich nach der OP auch schwer behindert bin).

Das darf der AG soweit ich weiß auch nicht verlangen- könnte dich aber soweit mir bekannt ist zum Betriebsarzt (sofern vorhanden) schicken.

Auch wenn du dort nicht mehr arbeiten willst würde ICH mir Gedanken machen über eine Therapie – jedenfalls falls du jemals noch mal arbeiten möchtest.

was mir allerdings ein bißchen aufstößt ist das :

von daher, wie gesagt, ich könnte nur heulen, wenn ich daran denke – wieviele jahre ich dort verschenkt habe. vor jahren war es noch so, da kamen alte freunde an, fragten mich ob ich mit zu einer party komme oder da oder dort hin.. was sagte ich "nein, ich kann nicht, muss zur schicht, muss zur arbeit"... heute, heute kommt niemand mehr und fragt..

wenn man sich nen Beruf (oder eine Arbeitsstelle in seinem Beruf) sucht in dem man in Schichten arbeitet dann muß man auch akzeptieren arbeiten zu müssen, wenn andere feiern. Dann finde ich kannst du aber auch nicht meckern, wenn dich keiner mehr fragt (bin jedoch auch überzeugt davon, daß du nicht immer arbeiten mußt wenn deine Freunde was unternehmen wollen)

auch wenn man nicht im Schichtdienst arbeitet kann man nicht mal eben feiern gehen.

Ich arbeite ganz normale Schichten (von 8:30 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags) und geh aber über die Woche abends auch nicht groß feiern.

Denn sonst wär ich nicht fähig morgens auf die Kids aufzupassen wenn ich laufend abends auf Achse wäre.

sei mir nicht böse aber ... das du nicht mehr gefragt wirst kannste nicht allein deinem Job zuschreiben.

Du hast Recht, was das betrifft mit Farbe bekennen und so weiter. Wenn es so einfach wäre, würde ich ja hingehen und selbst kündigen... Nur im Moment fühle ich mich noch nicht bereit dazu.

wieso eigentlich nicht?

Du weißt, daß du in diesem Betrieb auf keinen Fall arbeiten kannst / willst – warum kannst du nicht eine Veränderung hervorrufen ? sprich dir eine andere Arbeit suchen und wenn du die hast, deinen Job kündigen ....

Das wär doch am einfachsten.

und sollte es zu einer klage kommen, kann ich mich mit meinem gesundheitszustand auch immer noch rechtfertigen, weil ich zu keinen termin erschienen bin.

naja ... fairer wäre es schon den Termin zumindest abzusagen ...

Dein Schritt muß wirklich in eine Therapie gehen ...


@ Afinchen

...das spricht ihm ja auch keiner ab, aber sowas kann man auch schriftlich machen (evtl mit ärztlicher Bescheinigung).

könnte man – machen aber die meisten AG nicht weil sie (wie ich oben schrieb) oft wissen wollen, ob die Krankheit durch betriebliches entstanden ist. (also z. B. durch Mobbing o.ä.)


@ jennifer

Also ich kann nur sagen, einige von euch sind [...] !

das sehe ich nicht so.

Kubi möchte Antworten und die bekommt er. Aber man muß sich in einer Diskussion natürlich auch Fragen stellen.

Wichtig ist aber auch, daß kubi wirklich eine Therapie macht. Und ich denk, das sollte man ihm sagen können.

(eigentlich wäre es Sache seines "behandelnden" Arztes das zu tun)


@ maik

Weißt du wie es kubi geht? Er scheint ja wohl einen Burn-Out zu haben. Hattest du schon mal einen Burn-Out?

man braucht doch selbst kein Burn- out gehabt zu haben um festzustellen, daß eine Therapie / Behandlung absolut nötig wäre ...

Dazu muß man nur kubi's Beiträge lesen um das zu begreifen und zu raten.


ich denk einfach : das Fazit ist , daß kubi sich einer Therapie unterziehen sollte, die den Burn- out "bekämpft" und daß kubi sich dringend um einen neuen Job bemühen müssen wird. Denn dort, wo er jetzt arbeitet wird er nicht mehr glücklich.

AgFincxhen


...das spricht ihm ja auch keiner ab, aber sowas kann man auch schriftlich machen (evtl mit ärztlicher Bescheinigung).

könnte man – machen aber die meisten AG nicht weil sie (wie ich oben schrieb) oft wissen wollen, ob die Krankheit durch betriebliches entstanden ist. (also z. B. durch Mobbing o.ä.)

Ich glaube, in diesem "speziellen" Fall (und vorausgesetzt, die Zustände auf Kubis Arbeit sind einigermassen neutral beschrieben...) glaube ich nicht, dass den AG interessiert, ob seine Krankheit durch Mobbing oder andere betriebliche Gründe entstanden ist.

Ich habe das schriftlich gemacht und bin deshalb mehr oder weniger versehentlich davon ausgegangen, dass es woanders auch akzeptiert wird. Der AG kann nach der AU immer noch erfahren, ob es betrieblich bedingt war.

Sqaonuk


Kubi, ich finde ganz und gar nicht, dass du deine Krankheit verteidigen musst

Jemand, der weiß was eine Depression ist, weiß auch dass Sprüche wie "reiß dich zusammen" "sei ein Mann und zeig Stärke" völlig ins Leere führen.

Es hat mich schon unheimlich Überwindung gekostet überhaupt zum Arzt zu gehen. Ich kam mir total blöd vor und dann als die Diagnose "Depressionen" kam

Genauso kenne ich das auch von meiner Erfahrung. Man will die Kollegen nicht hängen lassen und treibt sich bis zum letzten, um seine Pflicht zu erfüllen.

Mein Therapeut hatte mir damals in der Situation beigebracht, dass man sich 2 Wochen am Stück krankschreiben lassen kann. Denn selbst der Arztbesuch war eine Superanstrengung.

Heute lachen wir über die Situation von damals und er meint, sie haben keine Ahnung wie schwer es war, Sie von der Arbeit abzuhalten, obwohl Sie aussahen wie der Tod auf Beinen.

Ich würde dir empfehlen, hör auf dein Gefühl. Lass dich hier nicht noch mehr fertig machen. Lade deine Akkus auf, kümmer dich um dein körperliches Wohlbefinden (Sport ist echt gute Medizin) und dann kommt irgendwann ein neuer Job.

Solche Bemerkungen kann ich gar nicht für voll nehmen:

Wie der Name schon sagt die Firma ist Arbeitgeber – und Arbeit haben Sie Dir seit Jahren gegeben.

Als ob dafür keine Leistung erbracht wird, für den gezahlten Lohn/Gehalt?

Arbeitende ausschöpfen bis sie nicht mehr können und dann kommen die nächsten dran? Dafür soll man dankbar sein?

Das kann ich nicht ernst nehmen, fliege drüber und vergesse es auch sofort.

Komischerweise fragen mich immer mehr Menschen nach meinen Burnout-Erfahrungen.

Darüber stolpern die ehrgeizigen Schreiber hier später selber mal.

Das gehört ins Reich der Spekulation, aber logisch ist es schon.

Nach deinen Schilderungen warst du sehr ambitioniert in dem Unternehmen.

Wünsche schöne Silvester und einen tollen Start ins neue Jahr *:) @:) *:)

Hmudip1fupfx1


Hat hier jemand etwas von zusammenreissen geschrieben? Ich glaube alle hier nehmen die Krankheit von Kubi ernst.

Ich habe aufgezeigt wie der Arbeitgeber vermutlich reagieren wird, nämlich mit Kündigung. Und dass das rechtlich vertretbar ist, ob das moralisch auch vertretbar ist, sei dahingestellt.

Wenn die Zustände so sind wie beschrieben wird es ihn kaum interessieren ob die Krankheit ihren Ursprung in der Firma hat, im Gegenteil.

Mit einem Burnout ist nicht zu spassen und das kann auch jeden treffen. Ich kenne aber praktisch niemanden der das hatte und wieder in seinen alten Job zurück konnte und wenn dann nur kurz bis zum nächsten Burnout.

Kubi, du wirst dich neu orientieren müssen. Vermutlich schaffst du das nicht alleine, daher brauchst du einen guten Therapeuten der dir dabei hilft. Vielleicht wäre es auch ratsam für die Pflege deiner Mutter Unterstützung zu bekommen, dafür gibt es Fachleute. Bekommst du für die Pflege eigentlich finanzielle Unterstützung? Müsstest du eigentlich.

TGMAV


@ Sanuk

Ob Du meine Bemerkung:

Wie der Name schon sagt die Firma ist Arbeitgeber – und Arbeit haben Sie Dir seit Jahren gegeben.

für voll nimmst ist Deine Sache – richtig ist die Bemerkung aber auf alle Fälle.

Als ob dafür keine Leistung erbracht wird, für den gezahlten Lohn/Gehalt?

Natürlich ist Leistung dafür zu erbringen!

Ich behaupte sogar dass die allermeisten Arbeitgeber soviel aus den Arbeitnehmern rausholen wie möglich ist. Das ist nun mal unser Wirtschaftssystem.

Aber daran seine ganzen ureigenen Probleme festmachen zu wollen ist einfach eine billige Masche. Der TE muss sich klar darüber werden dass er SEIN Leben ändern muss. Die Gesellschaft wird sich nicht Ihm zuliebe ändern.

J.enniIfere1x9


Und ich sage es noch mal Du bist unmöglich cheekyangel81 .

Denn ich weiß was Depressionen sind,ich habe genauso eine schlimme Arbeit wie viele andere gehabt.Habe gekämpft,habe dadurch den Überblick verloren,das ich nur noch mit dem Kopf bei der Arbeit war,das ich anfing an mir selber zu zweifeln.Als ich aufwachte und merkte es geht nicht so weiter,war es zu spät.Ich war in den Jahren nie Krankgeschrieben habe jedes Wochende gearbeitet.Habe mich krumm gemacht,und drehte mich doch nur im Kreis,wurde von einem Kollegen gemobbt,der noch alle andere anstachelte.Dann war ich am Ende bin zum Arzt war 3 tage krankgeschrieben ja 3 tage,es kam alles an einem Tag.Kündigung,und meine Tochter ging,sie konnte es nicht mehr aushalten mit mir die fertig war wegen ihrerer Arbei.Ich war ein Wrack geworden durch meine Arbeit,ja dann kann jeder sagen selber schuld,ja das habe ich weil ich nicht merkte das ich nur ausgenutzt wurde.

Aber ich sage in der Altenpflege ist es ein Hauen und stechen.Wehe die Bewohner mögen dich und dann mehr als einen Kollegen.Darum habe ich gesagt wenn sie obwohl ich sagte ich werde von diesem Kollegen gemobbt nichts tun selbst die heimleitung nicht,dann jedenfalls eine Abfindung.Habe nicht lange zu Hause gesseen bin gleich wieder angefangen in einem anderen Unternehmen.Ich sitze nie auf der faulen haut.nein bestimmt nicht,denn ich arbeite jetzt 200 Km von zu Hause entfernt nur um zu Arbeiten,und nicht wie andere aufm Sofa zu sitzen und den Staat abzukassieren.

m+alzguck[n31


Mal vom TE abgesehen, finde ich es traurig, dass man statt sein Leben in die Hand zu nehmen und was zu ändern, sich lieber von der ungeliebten Arbeit krankschreiben lassen – auf Kosten der anderen :|N :|N :|N

Dummer Kommentar! Ehrlich!

So kann nur jemand schreiben, der noch nie bei einem Arbeitgeber war, der Menschen wie Vieh behandelt hat. Ich habe das schon erlebt und ich kann nachvollziehen, wie es den Menschen hier zu Mute ist.

mwalHgnucknx31


Ganz nebenbei muss der TE erstmal sein Leben auf die Reihe kriegen nach jahrelangem depressiven Zustand. Da kann er nunmal nicht sofort wieder "funktionieren" wie sich das hier manche vorstellen.

Zum Thema:

Er kann auch anrufen und sagen, es geht nicht. Wichtig ist dennoch zum Anwalt zu gehen und sich abzusichern. Und natürlich wenn es geht eine Abfindung rausschlagen, warum auch nicht? Bei so einem Ausbeuterbetrieb kann er das ruhig machen um die ist es nicht schade, die Chefs werden sich ja bestimmt auch nicht zurückhalten beim Geld!

Also für mich wären die Schritte:

- Anwalt aufsuchen zwecks was, wäre wenn

- Nichts unterschreiben also auch keinen Auflösungsvertrag

- parallel Therapie beginnen

Einen neuen Arbeitgeber würde ich mir eher sporadisch suchen, denn dazu hast zu im Moment wohl nicht die Kraft und zudem nimmst du bestimmt noch deine "alten" Probleme mit.

cfheektyangel8x1


@ malguckn

sag mal, hast du dir mal durchgelesen, was ich geschrieben habe? Durch meinen alten AG bin ich beinah in einer Klinik wg. einer psyischen Krankheit gestorben und leide immer noch unter Depressionen. Also sag mir nix davon.

Ich habe auch geschrieben, dass ich den TE verstehe und bei ihm ist es passiert und er muss jetzt versuchen wieder da raus zukommen. Aber es gibt hier einige, die überlegen sich krankschreiben zu lassen anstatt sich (ich weiß, es ist hart) ne neue Arbeit zu suchen. Das finde ich nicht gut.

@ jennifer

bitte, dann bleib bei dem Niveau :(v

wie ich schon "malguckn" schrieb, so auch an dich: hast du meine Geschichte gelesen? Wenn ja, solltest du solche Komments lassen.

Habe nicht lange zu Hause gesseen bin gleich wieder angefangen in einem anderen Unternehmen.Ich sitze nie auf der faulen haut.nein bestimmt nicht,denn ich arbeite jetzt 200 Km von zu Hause entfernt nur um zu Arbeiten,und nicht wie andere aufm Sofa zu sitzen und den Staat abzukassieren.

habe ich das je von dir behauptet? Nein!!!

und: meine Mutter arbeitet in der Altenpflege und ich als Aushilfe auch: also da brauchst du mir nichts erzählen.

Aber bitte, ich bin eh unmöglich und weiß nicht was der TE mitmacht.

m:ajlguc,kn31


@ cheekyangel81

sag mal, hast du dir mal durchgelesen, was ich geschrieben habe? Durch meinen alten AG bin ich beinah in einer Klinik wg. einer psyischen Krankheit gestorben und leide immer noch unter Depressionen. Also sag mir nix davon.

Dann verstehe ich nicht, warum du es nicht nachvollziehen kannst, dass er im Moment dazu nicht in der Lage ist. Das soll nicht heißen, dass er es nie wieder sein wird, aber es gibt eben Phasen der Depression, die einen erstmal jeden Antrieb nehmen. Das weisst du doch bestimmt selbst.

Insofern verstehe ich nicht, warum du hier das als "krankschreiben" hinstellst. Er ist im Moment krank und da sollte er sich krankschreiben lassen. Es wäre fatal jetzt einfach sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen und dann zu glauben, es würde sich alles einfach so zum Guten wenden. Erstmal muss die Krankheit behandelt werden.

Ich habe auch geschrieben, dass ich den TE verstehe und bei ihm ist es passiert und er muss jetzt versuchen wieder da raus zukommen.

Ja, das soll er auch, aber einen Schritt nach dem anderen. Aber das weisst du doch selbst. Überleg dir mal, dir hätte jemand in deiner schweren Phase gesagt, hör mal jetzt suchst du dir eine neue Arbeit und lasst das mal mit dem krankschreiben (was sich wie blaumachen anhört, was es aber definitiv nicht ist).

Ich war auch schon tageweise nicht auf der Arbeit, weil es mir scheiße ging. Na und? Gerade dieses, arbeiten um jeden Preis führt doch zu Burn-Out. Das ist das erste was man lernen sollte, auf sich und seine Bedürfnisse zu hören, denn man hat nur ein Leben. Für die Arbeitgeber sind wir nur Ressourcen, zumindest für die meisten.

Seiraxt


Hui hier gings ja heiß her.

Das Problem ist wie immer, auch wenn hier zwischendurch mal angemerkt wurde, das man mit Intelligenz und MEphatie das kann, das Viele gerade bei depressionen sich das wirklich nicht vorstellen kann wie das läuft und die meisten Menschen haben leider nur Verständniss für Dinge die sie verstehen. Und Meist kommt noch so ein Argument,d as sie sich auch shconmal müde und antriebslos gefühlt hättend as ginge ja vorbei.

Desweiteren ist nicht Dewpression gleich depression. Als Depressiv gilt man schon wenn man den Zustand mehr als 2 Wochen hat die leichten depressionen gehen nach 8 Monaten unbehandelt wieder vorbei. Das Problem sind die schweren chronischen, selbst wenn die Ursachen beseitigt wurden, sie bleibt. Also ist es auch nicht umbedingt ausreichend,d as er einfach den Arbeitgeber wechselt und plötzlich befindet er sich im Paradies. Selbst viele physischen Krankheiten bleiben ebstehen wenn sie einmal ausgelöst wurden, trotz der Beseitigung der Ursachen.

das Wichtigste ist also jetzt erstmal die Krankheit zu besiegen, sprich er soltle sich mit sich auseinandersetzen, sich ausruhen. Natürlich empfehle ich auch die Aufnahme einer Psychotherapie etc

Was ich gar nicht verstehen kann ist sowas:

wieso eigentlich nicht?

Du weißt, daß du in diesem Betrieb auf keinen Fall arbeiten kannst / willst – warum kannst du nicht eine Veränderung hervorrufen ? sprich dir eine andere Arbeit suchen und wenn du die hast, deinen Job kündigen ....

Das wär doch am einfachsten.

Da merkt man ebend as die betreffende Person gar nicht verstandne hat worums geht bzw. was das Problem ist. Gerade weil er krank ist kann er das nicht. EWin gesunder Menshc könnte das, gerade das ers nicht kann zeigt, das er depressiv ist etc. Ich sag jemandem der mit ner schweren Magen darm grippe im bett liegt doch auch nicht,d as er einfahc zum Arzt spazieren soll um sich Meidkamente zu holen, dann würde es ihm schon besser gehen. Das geht eben gerade nicht, wenn man richtig krank ist.

Ne depression ist nicht wie ein beinbruch, sondenr beeinflusst den ganzen Charakter,d as Verhalten etc.

Gerade bei enr Depression sind die sachen die für andere schrecklich einfach sind, schrecklich schwer. Als er noch gesund genug war zu kündigen, wollte er eben nicht einsehend as es besser gewesen wäre, aber das ist auch ihm nicht vorzuwerfen, weil uns ja imemr eingetrichtert wird imemr weiter zu machen und wenn nicht kommt direkt der einem faulheit vorwirft.

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