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Vorstellungsgespräch Urlaub dafür nehmen?

sbinRgHha


@ the-caver:

prinzipell gebe ich dir recht, zumal ein RA in Arbeitsrecht nicht teuer ist:

Dieser gesetzliche Anspruch kann im Arbeitsvertrag nicht ausgeschlossen werden.

Q:[[www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/Bewerbung/bwa7.htm]]

a. nachdem dein ausbildungsvertrag befristet ist kannst du dich auf § 629 des bürgerlichen gesetzbuches berufen. demnach muss dein ausbilder dich für bewerbungsgespräche oder längere auswahlverfahren freistellen. die vergütung muss dabei weiterbezahlt werden.

Q:[[www2.dgb-jugend.de/ausbildung/online-beratung/drazubi/2010/11/19/kein_uebernahme_freistellung_fue/]]

wichtig dabei ist jedoch, das die Freistellung nur für die Stellensuche erfolgen muss: ein Vorstellungsgespräch in der Nachbarstraße um 15°° rechtfertigt nicht den ganzen Tag weg zu bleiben.

muaik20p84


Natürlich ein gutes, aber ich will mich nicht ausnutzen lassen, wei es vllt. viel machen würden....Finde das ne Unverschämtheit wenn man Rechte nicht einhält als AG....

Na ja, wenn du den passenden Arbeitgeber findest, wo du immer schön auf deine Rechte pochen kannst.

SDunflo)w9er_7x3


Bin erstaunt über die Rechtsgebung... Klar, wenn man will, kann man darauf bestehen.

Wäre aber nie auf die Idee gekommen, für Vorstellungsgespräche KEINEN Urlaub zu nehmen bzw. Überstunden abzubauen. Ich meine, ich werde für meine Tätigkeit bezahlt. Bin ich nicht da, arbeite ich auch nicht.

Dass man nicht unbedingt Urlaub nehmen will, verstehe ich ja. Aber Überstunden abbauen bzw. die Stunden nachzuarbeiten, finde ich völlig legitim. Rechtssprechung hin oder her. War für mich zumindest immer die naheliegende Vorgehensweise (und ich habe 4 Jahre befristet gearbeitet und war ständig auf Jobsuche).

Aber ich bin ja auch so blöd, in absehbarer Zeit fast meinen gesamten Jahresurlaub zur Prüfungsvorbereitung bzw. Prüfungsteilnahme zu opfern, obwohl mein Arbeitgeber auch davon profitiert. Ist vielleicht krass, man kann es mit dem Rechte einfordern als Arbeitnehmer aber auch übertreiben.

IOnirmin>i


Vor allem wie macht man das denn, wenn der aktuelle Arbeitgeber gar nichts davon wissen soll, dass man sich anderweitig umsieht? ":/

In diesem Fall finde ich es durchaus verständlich, da hier ja klar ist, dass das Arbeitsverhältnis befristet ist und somit der Arbeitnehmer gezwungen ist sich etwas neues zu suchen und eben auch zu einem festen Termin aber bei einem unbefristeten Vertrag sehe ich das nicht als praktikabel an.

z!uzxa


@ sunflower:

deine "bescheidenheit" ist letzten endes nur das ausnutzen deiner arbeitskraft durch den arbeitgeber. keiner wird es dir danken! man weiss ja dann, was man mit dir alles machen kann ....

@ inimini:

link gelesen? es geht "nur" um gekündigte oder aber befristete arbeitsverhältnisse.

gruß,

mEaqik2x084


@ zuza

Das sehe ich nicht so. Wenn jemand Urlaub nach Tarif erhält und dann noch ankommt und möchte, vielleicht mehrmals, bezahlten Sonderurlaub, dann kann das für einen kleinen Betrieb eine Belastung sein und es ist auch unfair den Kollegen gegenüber, die seine Arbeit übernehmen müssen.

z6uzva


also wenn mein mitarbeiter ein vorstellungsgespräch hätte, freue ich mich für ihn, so denn ich ihn nicht weiterbeschäftigen kann – von den paar stunden wird der betrieb sicherlich nicht zusammenbrechen!

wenn AG sich nicht ans arbeitsrecht halten wollen, lässt das sehr tief blicken, was sie so grundsätzlich von ihren AN halten .... wenn man als AN nett ist, hängt man halt mal 'ne stunde dran (was sehr viele sicherlich ohnehin ungefragt und ungedankt ganz selbstverständlich machen).

wenn die AG des TO gesagt hätte, dass man natürlich gemäß § 629 BGB für ein bewerbungsgespräch freigestellt werden würde, man viel glück wünscht und sich aber freuen würde, wenn mal ein stündchen dran gehängt werden würde zwecks z.b. projektbeendigung, sähe die sache schon sehr anders aus – aber sicherlich wissentlich falsche aussagen zu tätigen, sieht doch schon sehr anders aus.

AG wünschen sich ja immer durchsetzungsfähige mitarbeiter – aber nicht, wenn es um die eigenen rechte geht ;-D

Hqoppxo


@ sunflower,

ja die Überstunden wären mir ja schnuppe... aber da ich 39 std arbeite und immer da bin, mache ich nur ganz selten welche...und das sind am ende vllt.7-10 std. damit komm ich aber nicht weit. Und meinen Urlaub den will ich auch als Urlaub haben, denn ich sehe das nicht ein, dass ich mir alles gefallen lassen muss...

Außerdem sollte einen so großen Träger das nicht stören wenn ein Mitarbeiter nicht da ist für einpaar Stunden.

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