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Medizinstudium trotz grottenschlechter Note in Chemie?

BjluWe=beanxs hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich will in meiner zukunft medizin studieren :[] , ich weiß aber nicht was ich machen soll. ich stehe in biologie zwischen einer 1 und einer 2 und in chemie auf einer 4 ":/ .Ich bin in der 10 klasse und mir ist klar das ich Chemie einfach nicht mehr packen werde. Ich würde mir viel lieber Chemie selber in meiner freizeit aneignen. Jetzt stellt sich die Frage, was ich machen soll- bzw. ob ich trotz schlechter note in chemie im abiturzeugnis medizin studieren kann

Antworten
J*ulix90


im medizinstudium geht es ja in erster linie um biologie. aber wenn du eine 4 in chemie hast dann hol dir doch einfach nachhilfe? ich mein wenn das deinem traum im weg stehen könnte, dann sollte es das doch wert sein? *:)

M*s?Eninsam


Schau mal im Internet, was gerade der aktuelle NC ist. Dieser liegt für Medizin extrem hoch und manche Unis schauen auch auf die Fächer die man hatte.

Bezüglich Chemie kannst DU das natürlich aus NC kosmetischen Gründen abwählen. Aber mach Dir klar, dass das Studium nicht Chemie-frei sein wird. Du hast Fächer wie Chemie, Biochemie, Pharmakologie etc. Das sind Fächer, wo zur Zeit als ich studierte reihenweise die Leute durchgerasselt sind. Manche mussten deswegen auch abbrechen. Wenn Du so brutal Schwierigkeiten mit den Basics hast, wie sie in der Schule unterrichtet werden, musst Du Dir überlegen, ob ein anderes Studium nicht besser für Dich wäre.

LVok.i_"KaPktuxs


Huhu, ich möchte auch Medizin studieren, war in Chemie zwar immer gut, genau wie in Bio, habe Chemie aber einfach abgewählt, warum machst du das nicht und wählst dann dementsprechend den sprachlichen Schwerpunkt für Q1 und Q2, oder nimmst eben Physik, wenn du so auf Naturwissenschaften bestehst.

Um die Bionoten zu stärken kannst du (Weiß nicht, ob das an deiner Schule angeboten wird) in der 12/11 (bist du in G8 oder G9?) einfach einen Projektkurs Bio wählen anstatt einer Facharbeit, der Projektkurs steht bei besonders guter Leistung mit auf dem Abi-Zeugnis.

Aber wenn du Chemie einfach nicht kannst, solltest du dir vielleicht wirklich was anderes suchen, denn es gibt Bereiche, da ist das aus der Schule... echt easy.

wWantmxail


@ Bluebeans

ein Tipp für Chemie – und andere Fächer: Während meiner Schulzeit, und auch noch danach habe ich mir immer das, was ich gebraucht habe aus dem TKII geholt, das war immer so weit gut und vor allem verständlich, dass ich alles geschafft habe. Dort kann man auch "ausser konkurrenz" mitlernen (Suche nach : telekolleg chemie)

s5araxng


Das Niveau von Chemie und Physik im Medizinstudium ist nicht hoch. Aber es kommt halt vor. Kannst ja um deinen NC zu pushen Chemie abwählen. Musst dich aber halt später dann etwas mehr dafür ransetzen.

RxHW


Hallo,

m.E. sind Biochemie und Mathe zwei grundlegende Punkte zu Beginn des Medzinstudiums.

Vielleicht spielt der Lehrer auch eine Rolle?

Kannst du mal in der Parallelklasse eine Chemiestunde bei einem anderen Lehrer mitmachen (ggf. nach Schulschluss)? Gibt es an einer Uni in der Nähe einen Schnuppertag (häufig vor oder in den Sommerferien)? Sonst evtl. Augen und Ohren offenhalten nach verwandten Berufen: z.B. Physiotherapeutin oder Ergotherapeutin

Gruß

RHW

SAeb\astiaxn_89


Hi,

also was Mathe angeht, muss ich widersprechen. Als eigenes Fach kommt es im Medizinstudium nicht vor. Und was man an Mathe in Bio, Physik, Chemie und Biochemie, Physiologie und Psychologie (Statistik) braucht, ist eher Mittel- als Oberstufenmathematik.

Aber Chemie ist wichtig. Und so niedrig ist das Niveau nicht – teilweise LK-Nievau, teilweise wesentlich weniger, teilweise sogar höher. Mit den beiden Klausuren hatten bei uns viele Probleme. Außerdem ist Chemie die Basis für Biochemie. Ohne den Chemie-Schein kommt man an den meisten Unis gar nicht ins Biochemie-Praktikum. Und das hat schon seinen Grund. Im Physikum (1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung) machen Chemie und Biochemie insgesamt 1/4 der Fragen aus. Ich denke auch das unterstreicht den Stellenwert dieser Fächer im Studium.

Wer sich dafür interessiert, was so alles (in Chemie oder auch anderen Fächern) relevant ist, kann mal einen Blick in den Gegenstandskatolg des IMPP (www.impp.de) werfen.

Sebastian

thhe`-caxver


Das Niveau von Chemie im Medizinstudium ist natürlich nicht so hoch wie im Chemiestudium selbst, aber zumindest deutlich höher als in der Schule. Zudem ist das Tempo viel höher – und es interessiert keinen Menschen, ob Du da mitkommst oder nicht!

An den meisten Unis brauchst Du den Chemie-Schein, um Biochemie machen zu können – und das ist dann ein ziemlich wichtiges Fach in der Vorklinik. Zumindest den Unterschied zwischen Fett und Wasser, Säure und base, Ox und Red, sollte man dafür schon beherrschen. Inwieweit im Physikum die Chemie selbst noch einer Rolle spielt, kann ich Dir nicht sagen – seit der letzten Studienreform hat sich da ja einiges verändert.

Andererseits hast Du den Vorteil, dass Chemie im ersten, spätestens zweiten Semester dran sein dürfte – d.h. wenn Du es wirklich wegen Chemie nicht schaffen solltest, erfährst Du das zumindest ziemlich am Anfang Deines Studiums.

Bezüglich der Zulassungschancen in Medizin könntest Du mal auf den Seiten der Zulassungsstelle (ehemals ZVS) nachschauen, da hast Du die Infos dann aus erster Hand.

Grüße

k!atycaxse


Huhu Bluebeans,

ich studiere Chemie und kenne einige Medizinstudenten, denen Chemie schwer fällt. Das ist aber kein Hindernis, da du dir zB von einem/einer Chemiestudenten/in Nachhilfe geben lassen könntest (während des Studiums). Ich habe einer Bekannten auch vor ihrer Chemieklausur geholfen.

Außerdem hatte ich in der 10ten Klasse auch eine 4 in Chemie ;-) das hängt wirklich oft vom Lehrer ab! In der 11 bekam ich eine andere Lehrerin und meine Noten wurden besser. Ich habe dann sogar Chemie-LK gewählt. Das hätte ich in der 10ten nie für möglich gehalten!

Naja, und jetzt studiere ich es sogar ;-) es ist viel und stressig, aber macht Spaß. Das wird bei Medizin nicht anders sein: viel lernen, wenig Freizeit. Hauptsache es macht dir Spaß!

Wünsche dir viel Erfolg ;-)

Bgir"kenblxatt10


Ich habe gestern einen Artikel in einer guten Zeitschrift gelesen, dass es ab diesem Wintersemester sehr eng für Abiturienten werden wird, die sich für NC-Studiengänge wie Human-, Zahn-, Tiermedizin und Pharmazie entscheiden. Zum einen, weil in einigen Bundesländern zwei Jahrgänge Abitur machen (G8 und G9), und weil die Wehrpflicht abgeschafft wird. D.h., dass es mehr als doppelt so viele Studienbewerber geben wird!

Im letzten Sommersemester lag der NC für Medizin bei 1.0 – 1.2, wobei Wartesemester mit angerechnet werden können, vor allem dann, wenn schon eine Ausbildung im medizinischen Bereich abgeschlossen wurde. Aber es soll sich wohl nicht lohnen, die Zeit auszusitzen, weil es in den nächsten Jahren genauso viele Schulabgänger in anderen Bundesländern geben wird, so dass es Wartezeiten bis zu 6 Semestern geben kann.

Abiturienten, die sich an Unis in den neuen Bundesländern bewerben, sollen aber größere Chancen auf einen Studienplatz haben, weil es dort mehr freie Plätze als Studienbewerber geben soll.

Deshalb denke ich, dass Bewerber, die sowieso nicht den erforderlichen Notendurchschnitt für die Zulassung mitbringen, wenig Chancen haben!

W9aterxli


Ich glaube es geht erstmal um deine Abitur-Gesamtnote, also kannst du Chemie auch ganz abwählen. Oder muss man das gehabt haben? Es kann sich doch jeder auf einen Medizin-Studienplatz bewerben, der ein Abi hat. Man braucht das doch nur, wenn man dann studiert, damit man Grundlagen hat. Also selber beibringen geht.

Es gibt vielleicht einzelne Unis, die genauer auf die Noten und Fächer gucken, aber in erster Linie geht es nur um die Gesamtnote.

SeebaVstian~_89


Chemie abzuwählen, um einen möglichst guten Schnitt zu bekommen, halte ich für kurzsichtig und dumm! Was hast du gewonnen, wenn du mit einem Abitur ohne Chemie einen Medizin-Studienplatz bekommst, und dann an Chemie oder Biochemie scheiterst, dreimal durch die Prüfung fällst, exmatrikuliert (d. h. von der Uni rausgeschmissen) wirst und dann nirgendwo in Deutschland mehr Medizin studieren darfst? (Ja, das kommt vor!) Dann hast du zwei Jahre verloren. Ich empfehle dir, Chemie weiter zu machen, Zeit dafür zu investieren und vor allem zu versuchen, es zu verstehen. Die Sachen, die man auswendig lernen muss (und das ist in Chemie gar nicht so viel), habe ich mehrfach auswendig gelernt, aber das was ich schon in der Schule verstanden hatte, war im Studium kein Problem mehr für mich.

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