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Mutter verspielt Kindergeld – wie komm ich da ran?

tbh+e qshad&ow,gir~l


Dieser Eintrag stammt auch von dir(anderer Faden):

Dieser Eintrag ist aber auch ein halbes JAhr alt - Menschen können sich ändern ;-)

tlg<3bmxw


Und wie beeinflusst das jetzt deine Meinung? verdiene ich jetzt das kindergeld nicht weil ich am wochenende vorm pc sitze anstatt feiern zu gehen und mich zu betrinken?

btw: in welchem zusammenhang hab ich das geschrieben?

tLg<3xmw


Achso, wegen Pokern. Das letzte mal gepokert hab ich irgendwann Anfang dieses Jahres, und auch nicht mit meinem eigenen Geld, sondern mit einem "Stake" von einem Kumpel. d.h., er bezahlte mir das Spielgeld, dafür wurden meine gewinne aufgeteilt.

Da mein Kumpel mittlerweile auch stinkarm ist (arbeitslos), ist das mit dem pokern nichts mehr :)

c<ompyfWreaxk


Besorg' dir mal alle Daten, die du für die Bafög-Berechnung bräuchtest und geh' zu dem Bafög-Amt an deiner Uni. Da sitzen Leute, die dir sagen können, ob du ein Recht auf Bafög hast und wenn ja, in welcher Höhe.

Wenn dabei rauskommt, dass dir nichts zusteht, weil Eltern zu viel verdienen (oder zu viel haben), dann gibt es noch eine etwas unangenehme Möglichkeit. Du könntest "elternunabhängiges" Bafög beantragen. Das heißt, du bekommst den Bafögsatz (ich glaube komplett) trotzdem. Dafür verklagt das Studentenwerk (oder so) dann deine Eltern (bzw. die Leute, die für dich unterhaltspflichtig sind, dieser Pflicht aber offensichtlich nicht nachkommen – gehe vorher auf Nummer sicher, dass du damit deinen Stiefvater nicht in die Sche.. reitest!) und versucht so, das an dich ausgezahlte Geld zurückzubekommen.

Du hast ja früher etwas über Sozialphobie geschrieben. Falls das noch aktuell sein sollte, kann ich mir vorstellen, dass dieser "Gang zum Amt" vielleicht nicht so leicht für dich sein könnte. Allerdings wäre es wohl wirklich der sinnvollste Weg, weil die Leute da wissen, welche Möglichkeiten es für dich gibt. Es wäre bestimmt auch gut, eine eigene Wohnung zu suchen.

Und ein Nebenjob wäre sicher auch gut, zusätzlich. Aber wie du schon geschrieben hast ist das organisatorisch nicht so einfach. Du bist ja momentan aber sowieso jeden Tag recht lange an der Uni. Da könntest du ja auch an einigen Tagen in der Woche die Zeit nicht nur zum Lernen/Übungsaufgaben/... nutzen, sondern auch ein paar Stunden jobben. Allerdings, ehrlich gesagt, habe ich aufgrund meiner Sozialphobie selbst keinen Nebenjob (obwohl es die passend zu meinem Studienfach haufenweise gibt – bin glücklicherweise mit verständnisvollen Eltern gesegnet, so dass ich es nicht zwingend nötig habe) und kann mir auch hier vorstellen, dass es vielleicht bei dir auch solche Gründe haben kann. Aber denk' mal darüber nach.. :-D

cwompy/freaxk


Mir ist gerade aufgefallen, dass "elternunabhängige Förderung" wohl doch etwas anderes ist. Das was ich meinte, wird hier "Vorausleistungsverfahren" genannt, dort gibt's auch weitere Infos: [[http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/vorausleistung.php]]

Aber überleg' dir das gut, es gibt eigentlich nichts besseres, um das Verhältnis zu beiden Eltern zu zerstören. Andererseits, wenn sie es nicht besser verdient haben (und wenn die Mutter das Geld, was für dich ist, verspielt.. ist das vielleicht der Fall?)..

Was ist eigentlich mit deinem biologischen Vater?

7R7e8r[gEreixs


Den Stiefvater kann er nicht reinreiißen da dieser dem TE überhaupt nix schulden kann.

Die Mutter kann aber hallo zocken wie sie mag. Sie bezahlt ja Miete und dergleichen und das ist mit Sicherheit mehr als das Kindergeld. Man müßte ihr beweisen das sie mehr Geld verzockt als sie hat und es den Kindern an Essen,Kleidung, Unterkunft etc. ermangelt. Und das ist verdammt schwer. Lass es übers Bafög laufen.... *:)

t^he-cmavexr


Der wichtigste Tipp ist: Deine Hochschule hat mit Sicherheit so was wie eine Rechtsberatung für Studierende – geh da hin und lass Dich beraten!

Über BAFÖG wurde ja schon einiges geschrieben. Zu meiner Zeit war es so, dass man in einer solchen Situation (unterhaltspflichtige Eltern, die nicht zahlen) BAFÖG beantragt hat mit der Begründung "Eltern zahlen nicht, obwohl sie müssten". Dann gabs BAFÖG und das BAFÖG-Amt hat sich das auf dem Rechtsweg von den Eltern wiedergeholt (sofern was zu holen war).

Allerdings kann man sich in dieser Situation auch überlegen, ob die Mutter evtl. aufgrund einer Spielsucht nicht mehr in der Lage ist, finanziell für sich zu sorgen. Dann ist die Einrichtung einer Betreuung möglich, d.h. sie bekommt vom Familiengericht einen Betreuer gestellt, der die Vermögensfürsorge übernimmt. Das ist in diesem Fall allerdings mit ziemlicher Sicherheit mit einigem Kampf, psychiatrischen Stellungnahmen u.s.w. verbunden, was dem Familienfrieden noch weniger förderlich sein dürfte als eine Unterhaltsklage. Andererseits wäre es vielleicht auch für die Mutter das beste...

Grüße

W}aterTli


Ich glaube das ist gar kein so großes Problem, dass man das Kindergeld selbst kriegt. Jedenfalls wenn du nicht mehr da wohnen würdest, wäre es einfacher. Aber es müsste auch so irgendwie möglich sein, zumindest für dich, wenn du volljährig bist.

Zu meiner Zeit war es so, dass man in einer solchen Situation (unterhaltspflichtige Eltern, die nicht zahlen) BAFÖG beantragt hat mit der Begründung "Eltern zahlen nicht, obwohl sie müssten". Dann gabs BAFÖG und das BAFÖG-Amt hat sich das auf dem Rechtsweg von den Eltern wiedergeholt (sofern was zu holen war).

Das ist auch heute noch so. Wenn du nur aus dem Grund kein BaföG kriegst, dann stell sofort einen Antrag. Das läuft ab dem Monat, wo du den stellst, also du würdest dann BaföG-Vorausleistung ab 1. Januar kriegen. Die Eltern müssen da wieder so einen Einkommenszettel ausfüllen, aber wenn du schon weißt, dass das schwierig wird, kannst du gleich ankreuzen, dass sie sich auch dazu weigern. Dann werden sie vom Amt dazu gebracht und du brauchst nichts tun, außer auf Geld zu warten. Als Nachweis genügt, dass du da reinschreibst, was sie zahlen (auch wenns 0€ ist) und das mit den Kontoauszügen belegen kannst.

WXate:rlxi


Achso zum Stiefvater in die Sch... reiten. Wenn der auch unterhaltspflichtig ist, dann wird der, sofern er die Summe die auf dem Bescheid steht zahlt (was er ja anscheinend tut, er kann das auch teilweise anders machen) natürlich nicht verklagt, sondern in dem Fall nur die Mutter. Man gibt da bei geschiedenen Eltern einzeln an, wer was zahlt. Aber eigentlich müsste dein leiblicher Vater ja der Unterhaltspflichtige sein... ":/ Jedenfalls steht dir Geld von irgendwo zu, wenn du noch studierst, nicht außerhalb der Regelstudienzeit oder irgendwie zu alt bist.

7%7erBgreixs


Nur leibliche Eltern schulden Unterhalt. Stiefväter nicht. *:)

nIanchxen


Also ich finde es von dem TE ein wenig unüberlegt mit dem Studium. Macht man sich nicht vorher Gedanken darüber, wie man in dieser Zeit lebt bzw sich über Wasser hält?

Alles drumrum hört sich für mich auch an, als wenn es Ausreden wären. Meine Eltern haben mir vor längerer Zeit gesagt, das sie mich, wenn ich studieren möchte, nicht unterstützen werden/können.

Ich war bis vor Kurzem in einer Gaststätte angestellt, in der ich die einzige Vollzeitkraft war, die anderen alles nur Studenten auf 400Euro. Aber die wussten wie sie ihr Geld verdienen.

czom}pyfreaxk


Alles drumrum hört sich für mich auch an, als wenn es Ausreden wären. Meine Eltern haben mir vor längerer Zeit gesagt, das sie mich, wenn ich studieren möchte, nicht unterstützen werden/können.

Unabhängig davon, ob es sich bei den Gründen jetzt um die tatsächlichen Gründe oder nur Ausreden handelt, um die tatsächlichen Gründe zu verdecken (oder er vielleicht auch nur faul ist, was ich bezweifeln würde) – und auch unabhängig davon, was die Eltern sagen –, hat der TE (und auch du!) bis zu einem gewissen Alter ein gesetzlich zugesichertes Recht auf elterlichen Unterhalt während der ersten Ausbildung, falls diese sich das "theoretisch" leisten können. Zumindest das Kindergeld müssten die Eltern ja auf jeden Fall für das Kind erübrigen können, dazu ist es ja da.

Wenn die Eltern dieser Unterhaltspflicht nicht (bzw. nur teilweise) nachkommen, hat der TE allen Grund, etwas dagegen zu tun.

Und wenn andere Studenten nebenbei jobben, heißt das nicht, dass das jeder tun MUSS oder dass es überhaupt sinnvoll oder empfehlenswert ist. Das hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Für manche ist das Studium eben eine ganz lässige Angelegenheit, und wenn man nebenbei noch nen paar hundert Euro dazu verdient, dann lässt es sich ganz gut so leben mit Bafög/Unterhalt und Mensa und Wohnheim!

Andere investieren viel Zeit in die Uni und deren Leistung würde unter einem vollständigen 400€-Job mit Sicherheit leiden.

Und wenn das noch nicht reicht, spielt noch "Einen Nebenjob hab ich nicht, hauptsächlich weil ich panische Angst hätte sowas wie Kellner etc zu machen (aufgrund des Kontakts mit anderen Personen)" mit rein.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich noch Angst vor Bewerbungsgesprächen, Angst vor Fehlern im Job und Angst, sich dort nicht korrekt zu verhalten (und noch nen paar andere) beisteuern.

Ich glaube, wir können uns wieder dem Topic – der Mutter, die das Kindergeld (welches zur Versorgung ihres Sohnes gedacht ist) irgendwie versickern lässt (außer 100EUR für Nahrung) – zuwenden. :)^

mhummcix1


Aus persönlicher Erfahrung kann ich noch Angst vor Bewerbungsgesprächen, Angst vor Fehlern im Job und Angst, sich dort nicht korrekt zu verhalten (und noch nen paar andere) beisteuern.

in solchem fall erübrigt sich allerdings das studium!!!

so, und jetzt könnt ihr mich steinigen.... :-D

c8oImpyfrreak


in solchem fall erübrigt sich allerdings das studium!!!

Wenn du meinst. :)^

Mein Schnitt ist jedenfalls nahe bei 1.0.

Klar, ich hätte auch direkt ALG2 beantragen können. :=o So schlimm wie sich das von mir geschriebene anhört ist das jetzt auch wieder nicht. Irgendwie werd' ich später schon an einen Job kommen. Aber es ist eben für manche Leute nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt, einen Nebenjob zu bekommen. Vielleicht gehört der TE dazu.

m|u.mmi1


ist schon recht. @:)

aber mogel wir doch die sachlage mal etwas um:

der te wohnt zuhaus und studiert. die mutter bezieht kindergeld für ihn und spielt NICHT, hat aber troptzdem nicht viel geld und kann ihn nicht unterstützen, keine kleidung, essensgeld für mensa, usw..

behält das kindergeld ein, weil es die nebenkosten, die das kind verursacht (wasser, strom, heizung, anteilige mietkosten) davon bezahlt.

hat der te dann immer noch ein recht auf sein kindergeld?

da würde doch jeder nein sagen, oder?

letztendlich ist die die situation so wie sie nun mal ist und er kann wählen, ob er sie so hin nimmt, oder ob ER etwas ändert und sich komplett auf eigene füße stellt.

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