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Problem: Leben nicht auf die Reihe bekommen

M8imNikxo hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich wende mich mal wieder an dieses Forum, weil ich hier immer sehr gute Antworten bekommen habe, die ich auch brauche, um wieder Fuß zu fassen.

Wie es im Titel steht: Ich schaffe es nicht, ein "normales" Leben zu führen.

Das klingt sehr abstrakt, beinhaltet aber in erster Linie (mangelnde) Disziplin und zus. Probleme.

Ich fange mal von vorne an:

Ich hatte die letzten Monate gesundheitliche Probleme. Dahergehend habe ich vieles in der Uni nicht mitbekommen – und nicht wirklich nachgeholt, weil ich schlichtweg zu faul war. Und auch etwas schwach, da hat man auch weniger Lust und Kraft.

Mein Problem war, dass ich die Kurve zum alltäglichen Leben schon seit etwa 1 Monat nicht mehr bekommen habe. das heißt: Ich bekomme es nicht mehr hin, den Stoff zu lernen (und ich schreibe schon sehr bald Prüfungen...), und ganz schlimm: Das frühe Aufstehen wirkt unmöglich. :°(

Ersteres kann ich beheben. Habe ich erstmal reingefunden, lerne ich sehr schnell und hatte diesbezüglich eher weniger Probleme, weil ich das Glück habe, Inhalte schnell aufzufassen.

Zweiteres wirkt unmöglich.

Ich wache morgens auf, und egal, wie sehr ich am Abend davor zur Uni gehen wollte, egal, wie sehr ich überzeugt davon war – wache ich morgens auf, ist alles vergessen und der Schlaf erscheint mir wichtiger als alles anderes. Die Gewissensbisse danach helfen da auch nicht. Das zieht sich wirklich schon lange. Soziale Kontakte, die ich aufgebaut habe, sind fast verloren, weil ich nicht mehr komme, und das ist auch schade. Es ist wie eine Sucht.

Und das schlimme ist: Ich weiß nicht, warum ich das tue! Auf kurze Sicht ist der einzige Grund meine Bequemlichkeit und meine Faulheit. Vielleicht steckt auch anderes dahinter (so 100 % überzeugt bin ich von meinem Studium nämlich wirklich nicht), das weiß ja nichtmal ich. Wie sollt ihr das dann wissen? Aber ich bin so ratlos.

Noch zu dem Aufstehen:

Es ist auch so, dass, wenn ich mal einen gemeinsamen Tag mit meinem Freund verbringe mit Übernachten usw., dass ich eigentlich nachts, auch um 4 Uhr, nicht müde werde, obwohl wir gemeinsam morgens aufstehen (mit ihm geht das ohne Probleme, weil er ein sehr disziplinierter Mensch ist und mich aus dem Bett bekommt). Da kann ich auch um 6 Uhr morgens aufgestanden sein, vor 4 Uhr geht irgendwie nichts. Das ist meiner Meinung nach auch Gewohnheit und dahergehend Psyche, denn 4 Uhr ist für mich Schlafenszeit, davor mache ich meistens irgendwelche Spiele oder auch oft (doppelt so oft wie während des Tages) Zeug für die Uni, weil ich sehr produktiv dann bin. Das handhabe ich übrigens schon so seit meiner Kindheit. meine Mutter hat als ich klein war (etwa 8 Jahre alt) nie Grenzen gesetzt, wann ich ins Bett zu gehen habe, so hat sich 2-4 Uhr morgens eingependelt.

Trotzdem fällt es mir dann schwer, aufzustehen. Alleine, also ohne Wecker, wache ich erst nach 12-14 Stunden Schlaf auf. Klingelt der Wecker, bin ich gestresst und genervt, auch 9 Stunden Schlaf erscheinen mir dann als viel zu wenig!

Ich bin verwirrt, fühle mich machtlos, zugleich schuldig und schrecklich, dass ich es so driften lasse. Da macht es der Umstand auch nicht leichter, dass ich meistens trotzdem alles hinbekomme und die Prüfungen schaffe – denn ich muss auch für später lernen. Und am Besten für jetzt.

Vielleicht habt ihr Tipps, Erfahrungen oder auch nur aufmunternde Worte – ich muss das schaffen. Die Prüfungen sind in zwei Wochen – und ich fühle mich so, als ob das Leben gerade vorbeizieht, und ich ganz woanders stehe...

Antworten
MBimixko


:)D

SBter]nenxgelbe


Hallo Mimiko,

ich kann deinen Wunsch, nach immer schlafen nachvollziehen. Mir fällt es zwar nicht so extrem schwer wie dir morgens aufzustehen, aber ich könnte auch immer schlafen.

Dann möchte ich was zu deiner produktiven Phase sagen: ICh finde es vollkommen in Ordnung wenn du sagst du kannst nachts am besten arbeiten bzw lernen, dann nutze diese Phase für dich damit du deine Prüfungen schaffst. Allerdings solltest du schauen dass du dann nach der Uni schläfst. damit du nachts wieder fit bist, bzw dadurch dann auch am nächsten Tag.

Es ist vielleicht leichter gesagt als getan, aber du solltest dir etwas suchen was dir Spaß macht, ein Hobby oder ähnliches (und zwar nicht am PC spielen oder so) dass dich glücklich macht und dass dir dann hilft durch den Tag zu kommen. Zumindest versuche ich mich so ein wenig abzulenken.

Alles Gute.

S/h9eQep


Ich hatte die letzten Monate gesundheitliche Probleme.

Was für welche? Wäre wichtig zu wissen, denn es könnte durchaus einen Zusammenhang zu deinen jetzigen Problem geben. Dein Schlafbedürfnis muss nicht an mangelnder Disziplin liegen sondern kann durchaus auch physische Ursachen haben. Auch die damit verbundene Antriebslosigkeit.

feelix09


Ist deine Schilddrüse ok? Mir gehts/gings oft genauso...dass einfach der Antrieb fehlt. Hat sich als Unterfunktion entpuppt.

BwaskyvGxirl


Erst mal Mimiko deine Haltung ist sehr schlecht!Du darfst es nicht einfach so lassen! Du musst zugreifen! Du musst einen starken Willen haben damit du alles schafst! >:( Wie ich gelesen habe bist du mude ,und du schlafst 12-14 Stunden! Das ist viel zu viel,weißt auch selber. Es ist sehr schwer fruher aufzuwachen wenn du mude bist,aber du musst es versuchen. Am abend trink eine Tasse warmes Milch und beruhige dich erst mal. Ich sehe das du sehr gestresst bist. Wie oft siehst du Fehrn ??? Du solltest dir eine Grenze setzen-nicht mehr als 1 Stunde Fernsehen!

Ist zwar hart,aber immerhin nutzlich. Fernseher und Computer sind der wichtigste Grund fur Kinderliche Agressionen und wachsamkeit.

Wie ich schon gesagt habe du solltest eine warme Tasse Milch oder Kamillen Tee trinken,dich beruhigen und versuchen etwas zu lernen (immer wenn ich versuche zu lernen werde ich schnell mude). Dannach solltest du dein Wecker aufstellen . Darfst befor schlafen nicht viel essen,eigentlich solltest du 2 Stunden befor schlafen nichts essen.

Mach dir ein Zetel wo du deine Ziele schreibst und kleb es uber dem Bett,damit du immer weißt was deine Ziele sind. Viel Erfolg @:) :)*

k4l{einer_|drachexnstern


Hallo Mimiko,

also ich würde auch erst mal abklären, ob deine gesundheitlichen Probleme was mit deinem Nix-auf-die-Reihe kriegen zu tun haben könnten, weil 12 – 14 Stunden Schalf sind schon extrem viel!

Ansonsten sehe ich einfach drei völlig verschiedene Dinge, die ich von mir auch kenne ]:D

1. Du bist definitiv eine Eule, stehst also spät auf und gehst spät in´s Bett. Das ist einfach so, dass kann man erst Mal nicht ändern. :)z

Ich hab auch meine Diplomarbeit zum Großteil in der Zeit von 0.00 – 5.00 Uhr geschrieben und schreibe auch heutzutage wichtige Anträge, Konzeptionen, Vorträge etc am liebsten ab 22.00 Uhr, da bin ich in Hochform. Ich hatte immer wieder Jobs, bei denen ich um 7.00 Uhr antreten musste und es war HORROR. Irgendwann hab ich dann eingesehen, dass ich damit wohl nicht glücklich werde – habe selbstkritisch mein Lehramtsstudium geschmissen, weil man mich Schülern um 8.00 einfach nicht zumuten kann und hab was studiert, wo ich nun viel am Wochenende, Abends und vor allem erst ab Mittag arbeiten kann. Das ist für viele andere eine Horrorvorstellung, für mich ist es optimal und war auch nicht schwer zu finden, weil´s eben nicht viele Leute machen wollen :)^

2. Du bist ja wohl mit deiner Studienwahl nicht wirklich zufrieden, deshalb fällt es dir schwer dich zu motivieren. Du solltest ernsthaft darüber nachdenken, was zu machen willst und wie deine weiterer Lebensentwurf ist – auch im Hinblick auf dein Eulendasein :=o

3. Aber auch Eulen können sich zumindest im Ansatz ändern! Wenn man aber erst Mal in dem Fahrwasser drin ist, dass man nachts bis in die Puppen daddelt, liest, Fernseh guckt oder was auch immer, kommt man nur schwer wieder raus. das ist ja auch so ein Phänomen, dass Arbeitslose oft befällt, die dann irgednwann auch nicht mehr mit einem "geregelten Leben" klar kommen. Ich kenn das auch und tapp auch ganz oft in die Falle – mal wieder bis 3 gelesen – Wecker um 9.00 wieder ausgestellt – um 12.00 aufgestanden – schlechte Laune, weil Tag schon wieder gelaufen, erst recht rumgetrödelt – um 17.00 Uhr mal angefangen, was produktives zu tun – alles doof, weil man dadurch mal wieder nicht geschafft hat, sich mit Freunden zu treffen, zum Sport zu gehren etc. Fazit: Unzufriedenheit. Ich dizipliniere mich dann immer selber, gehe konsequent um Mitternacht schlafen (klappt die ersten paar Tage nie, aber irgendwann ist man dann so müde, dass es klappt), um 9.00 raus und ab in den Tag. Und sich dafür belohnen mit was leckerem zu essen, nem saunabesuch, dem Treffen mit der Freundin, das man sonst nie schafft ...

Du must einfach schaffen, dein Eulendasein mit dem "normalen Leben" zu verbinden – oder dir nen Nachtjob suchen :=o .

Wenn du´s allein nicht hinkriegst, musst du halt die "Eingewöhnungswochen" bei deinem Freund verbringen.

Aber wie gesagt, ich finde dein Schlafbedürfnis sehr hoch, ich würde schon mal abklären lassen, ob da nicht was dahinter steckt

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