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Arbeitgeber will Make up verbieten

Kmant~orkxa


Also, Angehörigen von Pflegeberufen das Recht auf körperliche Attraktivität (und für viele ist die eben mit Schminken verbunden) abzusprechen und sie zu "Kotze- Beseitigungs- Maschinen" zu degradieren, finde ich :(v

Ich lag auch schon im Krankenhaus, bin aber nie auch nur auf die Idee gekommen, mir beim Anblick einer geschminkten Krankenschwester Gedanken darüber zu machen, dass die sich sicher nicht angemessen um meine Belange kümmert, weil ihr ihr Aussehen wichtiger ist. :|N Für mich eine vollkommen absurde Schlussfolgerung.

Die geposteten faltigen alten Damen wirken zwar ihrem Alter angemessen nicht unattraktiv, aber die junge geschminkte Dame sieht objektiv betrachtet einfach schöner aus. Es ist eben eine Tatsache, dass man mit zunehmendem Alter nicht hübscher wird- und ob man dazu stehen will oder dem lieber mit Schminke, Cremes oder chirurgischen Eingriffen begegnet, dringt wirklich so weit in die Intimsphäre ein, dass das jedem selbst überlassen sein muss.

Lustig auch die Aussage: "Ich bin 50 und habe keine Lust auf eine 30jährige, die unter der Schminke wie 40 aussieht." ;-D Naja, ich hielt mich immer für oberflächlich, weil ich mit knapp über dreißig nie einen zehn Jahre älteren Mann nehmen würde- eher einen Jüngeren, was ich auch immer getan habe. :=o Aber jedem das Seine; solche Ansprüche kann man stellen- wenn man selbst genug zu bieten hat. (Aussehen, Geld, Charakter, whatever)

Allerdings zum Stichwort "seriös", was der Chef verwendete: Ich weiß ja nicht, wie du dich für die Arbeit schminkst @TE. Wenn das ein Disco- Make- up mit in allen regenbogenfarben geschminkten Lidern, falschen Wimpern, knalligem Lippenstift usw ist, kann ich das schon ein Stück weit nachvollziehen und das wird auch von vielen Arbeitgebern außerhalb des Pflegebereichs nicht toleriert, da es eben unseriös und unpassend wirkt.

Gegen ein normales, dezentes Alltagsmakeup, wie es etwa Bankangestellte tragen, dürfte aber nichts einzuwenden sein und gegen ein solches Verbot würde ich mich auch wehren, da ich dies eindeutig als Herabwürdigung meiner Person (oben genannte Degradierung zur Kotzewischmaschine) verstehen würde.

m idnixgh=tlady41


was ist mit patienten, die auf irgendwas in der schminke allergisch sind u durch zufall mit der geschminkren person in berührung kommen?

da kann schon der kleinste krümel make up gefährlich werden.

immerhin wird da mit menschen gearbeitet. ich zb bekomme flecken die anschwellen, wenn ich mit make up in berührung komme.

Kkantsorka


Wenn das ein gravierendes, häufig auftretendes Problem wäre, hätte der Gesetzgeber längst entsprechende Verordnungen getroffen, die diese Materie regeln- und damit wäre das Thema der Disposition der Arbeitgeber ohnehin entzogen. Ich habe in 32 Jahren noch keinen Menschen getroffen, der einen anaphylaktischen Schock erleidet, weil etwa ein Minikrümel Mascara auf seine Hand fällt. Darüber hinaus hätte der Arbeitgeber, wenn ein solcher Gedanke hinter dem Verbot stünde, dies bestimmt geäußert bzw die Allergie des Patienten wäre inzwischen ohnehin bekannt, so dass man sich darauf einstellen müsste.

Davon abgesehen geht das einfach zu weit; denn es gibt auch Menschen, die auf die Berührung mit bestimmten Textilien, Hautcremes, Metallen, Medikamenten, Nahrungsmitteln, Reinigern usw allergisch reagieren, und man kann nicht aufgrund eines Generalverdachts jedweden eventuellen Reizstoff ausschalten, das ist gar nicht praktikabel. Sobald eine Allergie bekannt wird, kann immer noch darauf reagiert werden- das ist ja auch gängige Praxis.

N*arrxas


Ich finde die Meinung von schnattergusche sehr seltsam und irgendwie total wirr. Sorry das musste ich loswerden, denn nur weil eine Frau sich schminkt so einen wirren Text voller Vorurteile über geschminkte Frauen zu schreiben und das dann irgendwie mit der sexuellen Erregung von Behinderten und einer angeblichen nicht-Eignung für Pflegeberufe zu begründen, finde ich wirklich an den Haaren herbei gezogen. Die Menschen die in Pflegeberufen arbeiten sind doch vorrangig erstmal eines: Menschen. Und als solche sollten sie den Patienten auch gegenüber treten, mit ihrer gesamten Persönlichkeit und nicht der Wunsch-Erscheinung des Chefs. Und wenn es zu ihrer Persönlichkeit gehört sich zu schminken, dann sollen sie es doch. Erst wenn es den Arbeitsablauf beeinträchtigt sollte etwas unternommen werden, wie z.b. bei zu langen Fingernägeln, aber ansonsten wäre ein bisschen mehr Toleranz nicht falsch.

H(ase


Ich denke, Dein Arbeitgeber hätte erstmal das Gespräch suchen sollen wenn ihm Dein Make up zu heftig ist.

Natürlich ist es keine Disco, d.h. man muß sich schon anpassen, kann sich auch weniger heftig schminken.

Ich bin ZFA, hatte auch schon Kolleginnen, die in durchsichtiger, weißer Hose nicht gerade unsichtbare Unterwäsche trugen. Da geht dann eine der Kolleginnen mal mit der ins Gespräch und dann klappt es auch mit der Unterwäsche.

Mich persönlich stört es nicht, wie man geschminkt ist, ich schminke mich auf auf der Arbeit, man sieht eh nur die Augen von mir ;-) Allerdings muß man auch als Arbeitnehmern immer selber abwehren.

Bei einer Frisörin würde mich "Smokey eyes nicht stören, bei einer Altenpflegerin o.Ä würde ich schon etwas gucken.

H=ase


abwehren.

abwägen :=o :=o

bjarbamxama


halt' einfach den Ball mal ein bißchen flacher. Wenn ich dich richtig verstanden habe, brezelst du dich RICHTIG auf...die meisten Männer haben keine Ahnung von "normalem", will heißen, dezentem Augen-Make-up. Ich glaube kaum, daß du die fristlose Kündigung kassierst, wenn du nur mit Mascara und Kajal arbeitest. @:)

Seh ich auch so!

Hcootzexn


ich bin Heilerziehungspflegerin und trage Make up, also alles. make ist meine leidenschaft. Es kam plötzlich das verbot. angeblich sollen wir seriöser wirken

Also ich find daran ist nichts verkehrt. Will Chef sein Unternehmen "seriöser" machen, so kann er seine Angestellten zu einer seriöseren, äußeren Erscheinung "zwingen", was mit Kleidervorschriften des Betriebs einhergeht.

Es geht letztendlich darum, wo man arbeitet, ob man mit Kunden zu tun hat und wie man auf sie wirken soll. Wenn mir Chef sagt, ich soll ordentlich im Anzug erscheinen, dann erscheine ich im Anzug, wenn er mir sagt, ich soll nackt erscheinen, dann zeige ich ihm den Vogel. Chef darf sich also nicht alles erlauben.

Wenn sich eine Mitarbeiterin zu körperbetont und freizügig kleidet und jede Menge Make-Up drauf klatscht, dann kann sich das durchaus negativ auf die Seriösität des Unternehmens auswirken.

K^iSeLMxi


Wäre schön, wenn von der Fadeneröffnerin noch etwas kommen würde.

Ist sie wirklich Heilerziehungspflegerin und in was für einer Einrichtung arbeitet sie denn?

Förderschule, Kindergarten, Wohnheim, Behindertenwerkstätte, etc. ...

Ich finde die Begründung des Chefs "Seriösität" schon wichtig. Schließlich geben Eltern/nahe Verwandte jemanden Pflegebedürftigen in die Obhut eines fremden Menschen. Man möchte dieser Person vertrauen können... und ehrlich gesagt hätte ich ein PRoblem an die Charakterstärke und das Selbstbewusstsein einer PErson zu glauben, die sich richtig zuspachtelt! Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen, die sich tag täglich grundlos stark bemalen, PRobleme mit ihrem Selbstbewusstsein haben.

Wäre ihr Make-Up dezent und unauffällig, dann hätte der Chef eventuell nichts dazu gesagt! Außer es ist strikte Hausregelung, dass alle Mitarbeiter kein Make-Up und keine Schminke tragen dürfen! Zu starke Perfüms mit eingeschlossen.

Das Wohl der Patienten steht in solchen Einrichtungen an forderster Stelle, nicht das perfekte Aussehen des Angestellten. Je Nachdem, inwiefern die Personen richtig medizinische Betreuung machen werden die Regelungen für die Angestellten strenger sein.

Außerdem spielt es auch eine Rolle, ob die Familien der betreuten Personen sich über das Erscheinungsbild beschwert haben.Wenn ja, dann... dann wird es schwer den Chef zu überzeugen!

s5chn8atteragu^schxe


Narras

Sorry das musste ich loswerden, denn nur weil eine Frau sich schminkt so einen wirren Text voller Vorurteile über geschminkte Frauen zu schreiben und das dann irgendwie mit der sexuellen Erregung von Behinderten und einer angeblichen nicht-Eignung für Pflegeberufe zu begründen, finde ich wirklich an den Haaren herbei gezogen.

Aufmachung und Anlass sollten zusammenpassen. Und ein Übermaß, das sicher sehr persönlich anzusetzen ist, wirkt immer abschreckend. Da ist weniger mehr.

Wenn Du den Punkt mit der sexuellen Erregung bei geistig Behinderten nicht nachvollziehen kannst, hast Du wahrscheinlich keinen Kontakt zu solchen Menschen. Sie sind keineswegs asexuell.

S~unfl`owerx_73


Ich habe gestern einen anderen Beitrag von der TE gelesen, wo sie schildert, dass sie sich als Nichts fühlt und ihren Job als Heilerziehungspflegerin hasst, in der Familie dafür abgewertet wird,...

Ich habe den Verdacht, dass sie in ihrem Frust das MakeUp-Verbot (bzw. ich vermute mal, dass man ein angemessenes Maß erwartet) zum Anlass nimmt, sich weiter in ihren Frust zu steigern – und es evtl. auch als Möglichkeit sieht, aus dem Job rauszukommen (wenn sie es eskalieren lässt und man ihr ggf. kündigt).

Das mal so am Rande.

Ansonsten hat man halt im Berufsleben gewisse Standards einzuhalten: Bankangestellte dürfen nicht in Jeans kommen. Ich darf weder zu kurze Rücke tragen (Knie muss bedeckt sein) noch Trägertops im Sommer. Käme ich auch nie drauf, weil ich es unangemessen finde.

Ebenso finde ich in der Behindertenpflege krasse Schminke wie Smokey Eyes unangemessen – das mag im Klamottenladen gehen, aber nicht in einer sozialen Einrichtung. Gegen MakeUp, dezenteren Lippenstift und Wimperntusche und ein bisschen Lidschattenwird kein chef was sagen. Aber wenn man aussieht, als ob man in die Disco will... Freak hin oder her, wenn sich die Vorgaben im Unternehmen ändern, sollte man sich anpassen. Gerade im sozialen Bereich spielt das Image der Einrichtung eine immer größere Rolle.

Und ich muss nicht bei jeder Reglementierung gleich eine Verletzung meiner Persönlichkeitrsrechte wittern. Man hat genug Freizeit, die Forderung nach dezentem MakeUp ist nicht völlig unmöglich.


Habe neulich auch den Bericht bzgl. BH-Vorschriften gelesen: Sorry, aber ich käme nie auf die Idee, einen schwarzen BH unter einer weißen Bluse zu tragen. Für mein Empfinden passt das nicht in den seriösen Berufsalltag, und wenn dann ein Arbeitgeber Vorschriften macht, finde ich es sogar nachvollziehbar.

Niamjxa


Ich kann durchaus nachvollziehen, dass ein Chef die übertriebene Nutzung von Make-Up nicht toll findet. Ich denke niemand wird sich über dezent nachgezogene Augenbrauchen und ein bisschen Mascara, sowie das gelegentliche verdecken einer Hautunreinheit etc. beschweren. Es geht hier vermutlich eher um das mit smokey eyes zur arbeit erscheinen etc. und das muss doch auch nicht sein?

SaaDtixne


Gänzlich das Make-up verbieten lassen würde ich mir nicht. Also Grundierung, Mascara, Kajal und Puder müsste schon möglich sein.

Wenn ich wo arbeiten will, muss ich aber schon auch Zugeständnisse machen. Wenn es verlangt wird, dass z.B. ein Piercing im Gesicht rausgenommen wird, dann ist das halt so.

Ansonsten sehe ich das aber auch eher wie Butch. Lieber bissl mehr wie gar nix.... :-/ (Smokey Eyes am Rage find ich übertrieben...)

Habe letzten Sommer wo gearbeitet mit einer Kollegin, die überhaupt nicht auf ihr Äußeres und ihren Geruch geachtet hat. %:| Da wär mir ne aufgebrezelte Kollegin lieber gewesen. ;-)

MDerl inch?en7


solange du nicht so aussiehst:

[[http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00710/Katze_gesicht_BM_Li_710031b.jpg]]

[[http://www.welt.de/multimedia/archive/00659/Paparazzi_Christina_659749s.jpg]]

[[http://media.vogue.de/img/bm690x550/zs/lady-gaga.6.jpg]]

[[http://www.sonneninsel-teneriffa.de/bilder/blog/karneval-gala-realejos/kandidatin-karnevalskoenigin.jpg]]

also ich meine jetzt nur das Gesicht................

Als Krankenschwester z.B. fände ich das auch zuviel des Guten! Als Bedienung in einem Club voll okay........

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