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Mangelnde Empathie, wenn jemand im Beruf häufiger krank ist

k1el tin.ketltixn


Wenn es böse gemeint war, ist es nicht nett, nein. Aber viell. war es auch nur fragend, oder besorgt o.ä. gemeint? Ich weiß es nicht, ich war nicht dabei. Auf einen verbalen (vermeintlichen) Angriff mit Gegenangriff zu reagieren halte ich bei so einer Lappalie für ungünstig, aber das muss jeder selber Wissen. Im Zweifel stößt Du sie halt noch mehr vor den Kopf....

q|uenghlexr


Atlantis,

was hast du für eine Einstellung? Was denks Du wie es in D in der freien Wirtschaft zugeht? Bei ständigen Fehlzeiten, mehrmals im Jahr, musst Du mit der Entlassung rechnen!

Beiß die Pobacken zusammen!

N$andfana


Meine Güte, ich bin doch hier nicht mal als Vollzeitlehrer angestellt. Die brauchen sich da mal nicht so affig zu haben.

Keine Ahnung, ich kenne halt an sich bloß das Studentendasein. Da gibt es zwar auch Anwesenheitspflicht; aber wenn man mal mit Attest fehlt, ist das kein Problem.

Ich fürchte, wenn du nicht dringend an deiner Einstellung zu deiner Berufstätigkeit arbeitest, wirst du ordentlich auf der Nase landen. Bin sprachlos, wenn ich sowas lese.

Ceurraxn


Also tut mir leid, aber deine Postings kommen rüber, als hättest du vom Leben keine Ahnung und würdest immer noch in einer Rosa-Ponyhof-Traumwelt leben und magst auch nicht erwachsen werden. Von Reife zeugen deine Beiträge wirklich nicht und wenn du SO auf Kinder losgelassen wirst, dann bist du auch nicht grade ein berauschendes Vorbild. Mal ganz davon ab, wenn du so auf deine Kollegen reagierst, dann verstehe ich die ebenfalls...

Spunfflower_x73


Ich bin relativ häufig krank: 1-2 OP's pro Jahr seit 7 Jahren; diverse Stressbeschwerden; Migräne; Allergie auf Medikamente. Habe meinen ersten Job nach dem Studium wg. einer OP verloren (Probezeit halt...). In einem andere Job durfte ich nach einem Ausfall "nacharbeiten" – was dann gleich die Gesundheit wieder angegriffen hat, weil ich – nach Meinung meiner Ärzte – ZU FRÜH wieder angefangen habe (Rekord: Donnerstag Knie-OP, Montag voller Arbeitstag. Wollte halt nicht zu lange ausfallen...).

Habe seit Ende 2010 einen neuen Job und auch schon 3 Wochen gefehlt: Unverschuldeter Autounfall, dann Gallenentzündung.

Bei Schnupfen etc. bleibe ich nicht zu Hause, ich gehe auch halbtod arbeiten. Aber irgendwo ist eine Grenze. Ich habe einen GdB von 40 und die Gleichstellung, d.h. ich kann mir theoretisch erhöhte Fehlzeiten erlauben. Praktisch ist es in der Probezeit egal – und erstmal 6 Monate überstehen...

Ich finde es extrem belastend: Weil immer die Angst vor der Kündigung da ist. Weil man in dein Teufelskreis gerät aus nicht auskurieren, aus Extra-Arbeit leisten um Ausfälle wettzumachen. Aus viel innerem Stress, der dann wieder anfällig macht.

Und ich erlebe es halt auch in Deutschland nicht sonderlich krankenfreundlich. Egal ob im privaten Sektor noch im öffentlichen Dienst. Ich bin sogar mal ziemlich direkt gezwungen worden, trotz Krankschreibung von zu Hause aus zu arbeiten (was ich oft gemacht habe, in der konkreten Situation aber kaum möglich war!).

NXan3danxa


Das ist schon wahr, daß man bei tatsächlich bestehenden Erkrankungen einfach Pech und Nachteile hat. Aber was soll die Alternative sein? Daß jemand nichts für seine Krankheiten kann, ändert ja nichts an der Mehrbelastung der anderen. Und daß Arbeitgeber lieber gesunde Leute beschäftigen, ist doch wohl verständlich. Das Gehalt läuft weiter, aber der Kranke bringt nicht die geplante Leistung, und die noch gesunden schuften sich ebenfalls kaputt, weil sie mehr arbeiten müssen. Klar ist es ungerecht für kranke Menschen, aber eine gute Lösung für alle habt ihr auch nicht?

wgho_m_ade_whxo


Persönlich tut mir jeder leid, der krank ist, allerdings verstehe ich auch den Arbeitgeber. Der ist nämlich nicht nur dem kranken Mitarbeiter verpflichtet, sondern auch den gesunden, die die Arbeit für den Kranken mit erledigen müssen.

Letztendlich kann man, falls immer der Gleiche krank ist, auch von den anderen nicht immerzu Mehrarbeit verlangen.

In einem solidarischen System ist es ja so, dass irgendwie jeder mal krank ist und die jeweils anderen ihn vertreten. Nun ist es aber so, dass manche diese Solidarität (absichtlich oder auch unabsichtlich) sehr einseitig anzapfen.

Wir haben auch eine Kollegin, die pro Jahr mindestens 3 Monate fehlt (Urlaub nicht eingerechnet) und immer dann, wenn es darauf ankommt. Ich muss schon sagen, dass mir das dann auch irgendwann zum Halse raushängt.

Außerdem sind Kollegen ja im Grunde fremde Menschen, die sozusagen eine Zwangssolidargemeinschaft bilden. Es ist ja nicht so, dass man eben unendlich und übermäßig von anderen erwarten kann, dass sie das auffangen. Das ist vielleicht (aber auch nicht immer) in der Familie so. Sind z. B. bei Kindern Geschwister immer krank und werden von Arbeiten verschont, dann gucken die anderen auch, ob das denn eigentlich so richtig ist. :=o Mit anderen Worten: Man sieht es eben nicht ein und wird dann auch ärgerlich und fühlt sich von einem solchen Kollegen dann hängengelassen.

wnho_.ma+de_wxho


Mal Überstunden sind ja möglich, aber immerzu für immer wieder den gleichen kranken Kollegen? Ich finde, damit kommen die gesunden Kollegen irgendwie zu kurz...

G_iantcAtlanxtis


Ach, bloß weil man 1-2x fehlt, LEISTET MAN AUTOMATISCH so wenig, dass es direkt zu einem derartigen Ungleichgewicht führt?! ":/

Wer meint, dass man nicht mal 1-2 Wochen pro Jahr fehlen kann, hat für mich die weitaus größeren Probleme bzw. Hirngespinste, als ich sie habe. Wo lebt Ihr denn bitteschön, dass Euch da spontan nicht mehrere Leute einfielen, die mal länger gefehlt haben?!

Sunflower_73 muss man da ja nicht mal heranziehen. @:)

w~ho_Zmadbe_wxho


Nein, ich schrieb von mindestens 3 Fehlmonaten pro Jahr in ca. 8 aufeinanderfolgenden Jahren bei einem unkalkulierbaren Krankheitsbild, bei dem man eben nicht nach ein bis zwei Wochen wieder da ist sondern immer wieder für eine weitere Woche krankgeschrieben ist. Die gesunden Kollegen gehen dann auf dem Zahnfleisch.

wVho_\madRe_whxo


Außerdem wird hier ja Empathie eingefordert, die aber offensichtlich nicht allen entgegengebracht wird.

cGora%zonx81


wie willst das beruflich schaffen, wenn du dauernd krank bist.

Die meinten damit aber nicht das Fehlen, sondern das Kranksein als solches.

Ist das NETT?

Nö, mit Nettsein hat das nix zu tun. Es ist eher eine berechtigte Frage.

G?ian'tAtlantxis


Das bezog sich auch nicht speziell auf deinen Beitrag, sondern auf die Allgemeinheit, :-)

G]iant?AtlPantixs


@ Corazon:

soll ich jemanden mit Körperbehinderung auch fragen: warum bist du behindert?

oder jemanden mit geringem IQ: warum bist du nicht schlauer?

sich fürs Kranksein rechtfertigen zu müssen, ist ja wohl reichlich lächerlich...

RCoHgerPRabxbit


Also so wirklich kann ich die Antworten hier auf den Eingangsbeitrag nicht nachvollziehen.

@ Curran

Wenn du als Lehrer von September bis jetzt 2 mal gefehlt hast und das insgesamt auf eine Woche hinkommt, dann finde ich das schon viel!

Finde ich überhaupt nicht.

Ich denke blöde Sprüche wirst du dir da anhören müssen, denn normal ist das nicht.

Was ist denn normal? Und warum muss man sich blöde Sprüche anhören, wenn man wegen Krankheit ein paar Tage fehlt?

Dass du in Deutschland nicht so oft krank warst, weiß ja keiner. Wenn ich an meine Schulzeit denke, haben die Lehrer auch mal gerne über andere, kranke Lehrer vor der ganzen Klasse gelästert, sodass es da auch zum Autoritätsverlust kam. Klar, der kranke Lehrer wurde von einem Kollegen als Weichei hingestellt, da wird dich kein Schüler in Schutz nehmen, die nehmen das zum Anlass ebenfalls zu lästern.

Kommt sich auch vor, ist aber bestimmt nicht die Regel.

Und ich finde es schon viel, wenn du in 5 Monaten als Lehrer 2 mal krankgeschrieben warst und 4 mal eine Erkältung hattest. Nehmen wir mal an das ginge so weiter, dann wärst du in einem Schuljahr 4 mal krankgeschrieben, sowas gabs an unserer Schule nicht mal bei chronisch kranken Lehrern!!

Viermal für jeweils 2-3 Tage krankgeschrieben ist mit Sicherheit nicht übertrieben viel. Chronisch kranke (Lehrer) fehlen unter Umständen wochen- oder sogar monatelang.

Giant, es geht nicht darum, ob es Leute gibt, die von Natur aus benachteiligt sind, sondern es geht darum, dass andere Leute deine Arbeit machen müssen.

Das mag ja sein, aber was soll sie denn nun bitte machen, wenn sie nunmal krank ist?

Nämlich dass man nun mal nicht immer krank machen kann, weils n bissl im Hals kratzt.

Ich frag mich nur, warum das sofort automatisch unterstellt wird ":/ ?

Zum zweiten: Ich war 2010 und 2011 nicht so krank, dass ich nicht arbeiten konnte. Tadaa.

Das ist natürlich schön für dich und ich wünsche dir, dass es so bleibt. Du kannst aber nicht wissen, ob es nicht 2012 plötzlich 4 Wochen werden. Ich werde nie verstehen, warum man sich damit rühmt, dass man eben nicht krank sei/war.

@ Tatua

Die wissen, dass sie praktisch unkündbar sind und nicht wenige haben deshalb keine Bedenken beim kleinsten Wehwechen gelb zu ziehen und zwar wochenlang. Die nutzen das System aus weil sie wissen, dass es keine Konsequenzen gibt und ihre Kollegen und Schüler dürfen es ausbaden.

Das machen die natürlich alle...

Ich denke, man sollte natürlich nicht beim kleinsten Unwohlsein zu Hause bleiben, aber sich auch nicht durch die Gegend schleppen, wenn es kaum geht. Ich habe auch für mich die Erfahrung gemacht, dass ich gesundheitlich deutlich besser wegkommen, wenn ich mal 1-2 Tage zu Hause bleibe als mich noch ewig zur Arbeit zu schleppen. Bei letzterem erwischt es mich dann unter Umständen richtig und es wird mindestens eine Woche. Ich bin nicht chronisch krank, habe aber das letzte Jahr auch ziemlich mit meinem Gesundheitszustand zu kämpfen gehabt. Meine Fehlzeiten 2010 waren um einiges höher als die hier erwähnten. Aber was sollte ich denn machen? Ich war eben wirklich krank. Das hat mich zwischenzeitlich schon genug belastet, denn es macht schließlich auch nicht sonderlich Spaß krank zu Hause zu sein bzw. zu merken, dass das Immunsystem nicht so funktioniert, wie man es gern hätte. Wenn ich mir dann noch Vorwürfe hätte anhören müssen, hätte mich das sicher nicht positiv beeinflusst. Ich bin auch noch jung und wundere mich auch immer wieder über diese "du bist doch jung-/in deinem Alter-Argumentation". Dass es natürlich Menschen gibt, die z.B. den Beamtenstatus in dieser Hinsicht ausnutzen, kann man mit Sicherheit nicht abstreiten. Allerdings von vornherein quasi davon auszugehen, finde ich anmaßend.

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