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Mangelnde Empathie, wenn jemand im Beruf häufiger krank ist

G-ianptAtldantixs


Der Spruch, wie man mit Jahrgang 1985 mehr als 1-2x pro Jahr ÜBERHAUPT KRANK SEIN kann, fiel bei mir übrigens auch. Das sind aber alles keine Leute, die zwischen 20-50 sind, sondern darüber.

GMiantHAtla:ntixs


@ rogerrabbit:

Die Leute, die so was schreiben können, haben wohl selbst noch nie was gehabt. ":/

cZoraNzon8x1


Lächerlich sind höchstens deine Vergleiche. %-|

Der Beruf des Lehrers verlangt dem Körper und der Psyche einiges ab. Und nach allem, was ich hier lese, scheinst du nun mal sehr anfällig zu sein. Da halte ich die Frage, wie du das stemmen möchtest, für durchaus gerechtfertigt.

Eine der Ursache wird v.a. der Stress, im anderen Land zu sein, sein. Mir kann keiner erzählen, das ginge an jedem so spurlos vorbei.

Ich war auch beruflich bedingt in einem anderen Land. Freilich verursacht das Stress, aber das weiß man vorher. Und es ist auch eine Frage, wie man selbst damit umgeht. Versuche ich, damit klarzukommen oder ruh ich mich drauf aus, weil "ich kann ja nix dafür, ich bin ja in nem anderen Land."

Hier ist vieles teurer

Das weiß man auch vorher.

dann zunächst die Sprachbarrieren, man findet vieles nicht auf Anhieb usw.

Darauf kann man sich vorbereiten. Im Zeitalter des Internets dürften die größten Informationslücken ratz-fatz ausgemerzt sein.

Das dauert schon mal gut 4-5 Monate, bis man sich da richtig eingelebt hat (auch mit der anderen Wohnsituation etc.).

4-5 Monate? Aber nur, wenn man unzureichend vorbereitet ist und sich derart hängen lässt.

Ferner haben sich bei mir eine ganze Menge Kosten eingeschlichen, die ich vorher so nicht erwartet hätte. (das Gehalt hier ist nicht immens hoch).

Über die Gehaltssituation kann man sich ebenfalls vorher informieren. Ebenso über die Folgen von Krankheit und damit verbundene Kosten.

Das stresst dann halt alles zusätzlich.

Nur, wenn man eben nicht vorbereitet ist. Sorry, aber irgendwie habe ich von dir den Eindruck, als hättest du dir eines Tages so gedacht, ich geh jetzt mal ins Ausland, wird schon werden irgendwie. Das hat nicht funktioniert, jetzt stresst dich das natürlich und alle sollen jetzt bitteschön Verständnis für dich haben.

G\iaUnt#At7lantis


Man kann das vorher nicht alles so genau wissen. Manche Aspekte, wie z.B. die Hausratversicherung, Handy, Gesundheit usw. sind definitiv teurer geworden als man sich das hätte ausrechnen können.

Tja, Internet hatte ich zwischendrin leider auch einige Wochen nicht, weil das bei uns im Studentenwohnheim dauernd ausfällt. Und in den Schulen kann man es auch nicht rund um die Uhr benutzen... (mit dem Internetproblem stand ich ja aber nicht alleine da – das hatten die anderen Mitbewohner hier dann auch). Internetcafé gibt es hier nicht. Man kann zwar bei McDo das Internet nutzen, aber da muss man sich quasi was bestellen jedes Mal – und wenn's Internet wirklich vier Wochen nicht geht. Hole dir doch mal jeden Tag bloß ein Getränk dort.

Man kann nicht im Vorwege alles Detail für Detail planen. Und neben meiner Internetrecherche habe ich auch meine Mentorin gelöchert wie sonst was; aber die macht das halt das erste Mal und konnte mir vieles auch nicht beantworten.

Was die Sprachbarrieren angehen:

Bei Englisch mag das ja vielleicht noch gehen; aber ich bin nicht mit einem Französischniveau von C1 hierher gekommen. ":/ Und nicht jeder, den man um Hilfe bittet – selbst wenn es noch so freundlich ist – hilft einem direkt. Teilweise habe ich durchaus mal 5-10 Leute gefragt, wenn ich irgendeine Information wollte. Normal finde ich das jetzt auch nicht. Rassismus ist leider in Frankreich nach wie vor verbreitet. Stärker als in Deutschland würde ich mal behaupten.

Ferner die berufliche Komponente. Da gibt es eine ganze Reihe von Ungereimtheiten und Konflikten, die sich auch nicht mehr so einfach aus der Welt schaffen lassen...

In der einen Schule verlangen die absolute Autonomie, die aber jemand ohne längere Lehrerfahrung kaum leisten kann... und in der anderen Schule muss ich so ungefähr darum betteln, überhaupt mal 1-2 Sätze im Unterricht selbstständig sagen zu dürfen. Diese Diskrepanz erleichtert es auch nicht gerade. Die Tätigkeit als solche ist anscheinend nicht klar definiert.

In der Fortbildung haben sie uns eine Definition gegeben – mit mehreren Unteraspekten. Nun, in keiner meiner beiden Schulen wird das so erfüllt, wie auf der Fortbildung (obwohl wir dort von Leuten aus der Schulbehörde sozusagen instruiert worden sind). Wenn ich aber damit argumentiere: dies und jenes darf ich an sich aus rechtlichen Gründen nicht machen, geht da keiner drauf ein; aber wenn ich mir das einfordere, was ich an sich aus rechtlichen Gründen noch machen dürfte, dann heißt's auch wieder: passe dich an.

Okay, kann man sagen: nimm's halt hin. In drei Monaten ist es vorbei. Sagen meine Freunde zumindest alle so.

Aber mir kann jetzt keiner erzählen, dass das lustig ist, wenn das so ein Hin und Her ist. Wenn das Tätigkeitsfeld so unklar/schwammig ist.

Und nun gab es zwei Ausstellungen und es gibt einen Austausch. So. Man hat mich bei allen drei Events ausgebootet. Zuerst wurde es mir rigoros angekündigt, dass meine Mitarbeit dort verpflichtend und mehr als bloß gewünscht sei. Tja, letztlich habe ich bei den beiden Ausstellungen trotz mehrmaligen Bittens nichts machen dürfen (das, was ich dafür vorbereitet habe, ist von denen mehr oder weniger als zu schwierig abgetan worden, obwohl man das gegebenfalls hätte verändern können) und bei der Austauschsache labern die nun mit meiner Gesundheitskomponente herum, was für mich eine ziemliche Diskriminierung darstellt. Ich habe da temporäre Probleme mit dem Fuß gehabt – habe mich da allerdings behandeln lassen und jetzt geht es. Die haben mich da aber nun einfach übergangen und eine andere Lehrerin gefragt und mir das nur mal am Rande, beiläufig zukommen lassen, dass sie mich da nicht mehr mitnehmen werden.

Aber sie haben mich ja nicht mal gefragt, wie ich das selbst sehe bzw. so dargestellt: "Du kannst dich jetzt klar dafür oder dagegen entscheiden – ob du das gesundheitlich packst (wobei das reichlich affig ist, denn ich kann ganz normal gehen), musst du selbst verantworten!"

Dass man mich jedoch noch nicht einmal mehr einbezogen hat, nehme ich wirklich persönlich und die stellen es ja bald da, als sei ich ein Pflegefall oder so. lol

Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass die da 12h-Märsche pro Tag machen. Das habe ich bei den beiden Austauschprogrammen, die ich mal mitgemacht hatte, auch nicht so erlebt.

So, wenn aber durch die Bank fast alles blöde läuft?! Das stresst ohne Weiteres.

Wenn man mal von meinen privaten Kontakten und meinem Verhältnis mit den Schülern absieht, rege ich mich eigentlich über die Mentoren nur noch auf.

Es gibt allerhand Leute bei uns in der Stadt, die die Assistenz bereits aufgegeben haben. Ich werde und kann es nicht tun, weil ich mir die finanzielle Einbuße alleine schon wegen des Mietvertrages, der ja noch läuft, nicht leisten kann...

Und nein, ich bin keine Person, die bei jedem Wehwehchen daheime bleibt. Ihr seht es doch, dass ich es nicht ständig tue.

Ich bin auch mit Rückenschmerzen, Knieschmerzen, die ich mal hatte, immer zur Uni und zur Arbeit gegangen. (mit Diclofenac dann)

LG

Giant

M andyl6x8


Eigentlich wollte ich hier nur mal reinlesen und mehr nicht, aber von den Beiträgen die ich hier gelesen habe, da fällt mir nur eines ein: Verheizt und abserviert!

In 5 Monaten ne gute Woche wegen einer dicken Erkältung fehlen, ist doch kein Verbrechen! Sich aus Furcht sich ständig die Komentare der Kollegen anzuhören und sich dann krank doch zur Arbeit zu schleifen, kann doch auch nicht die Lösung sein. Wenn die TE dann jemanden ansteckt, wird sie dann auch noch verantwortlich dafür gemacht?

Und ich bin Gottfroh, dass ich eine Chefin habe, die nicht die Personalakte zieht, wenn ich krank bin. Und ich bin Gottfroh, dass ich Kolegen habe, die nicht mit dummen Sprüchen kommen.

Ein kleines Beispiel: Ich bin Énde des Jahres während meiner Arbeit auf Glatteis ausgerutscht und hab mir anständig die Lendenwirbelsäule geprellt. Ich war 4 Wochen krank, wenn man so will mit Genehmigung meiner Chefin, die ohne dass ich einen Ton, von wegen ich kann nicht arbeiten, angerufen hat und gesagt hat, bleib noch länger zu Hause. Sie hat mich nach dem Sturz sogar ins Krankenhaus gefahren. Natürlich mußte meine Arbeit von meinen Kollegen mitgemacht werden, aber wenn bei uns einer ausfällt, dann ist das kein Thema und wir arbeiten miteinander und nicht gegeneinander. Und noch eins: Wohl aus diesen Gründen, ist bei uns der Ausfall bzgl. Krankheit sehr gering, weils auch anders geht, als nur mit DRUCK!!!

chora+zon8x1


Diese ausführliche Beschreibung deiner Situation wirft ein gänzlich anderes Licht auf deine Situation. Das konnte ich unmöglich aus deinen anderen Posts rauslesen.

Insofern kann ich mich nur dem Rat deiner Freunde anschließen:

Okay, kann man sagen: nimm's halt hin. In drei Monaten ist es vorbei.

Augen zu und durch. :)*

c<oraz*onx81


Ohje... 2x Situation in einem Satz... ich sollte wohl schlafen gehen... %:|

GBiantAtlzantxis


Ich habe 3 Tage wegen Magen- und Darmgrippe gefehlt, 2 Tage wegen des Infekts.

Sonst IMMER HINGEGANGEN! Auch nach ner Fuß-OP.

Aber ja, ich bin ja ach so weinerlich und überhaupt nicht belastbar.

Wie gesagt: meine deutschen Verwandten, Freunde, Bekannten, ja?- die hätten sich alle krankschreiben lassen. Viel viel öfter. Und ich bekomme jetzt von den Mentoren die blöden Sprüche, bloß weil ich mich bei 2/6 an Vorkommnissen habe krankschreiben lassen?!!!

Richtig geil.

GYiantAtlpantixs


Ganz zu schweigen davon, dass der Austausch nach Hamburg geht.

Das ist die die Stadt, in der ich normalerweise lebe.

Wisst Ihr, wenn es bloß Nürnberg oder Aachen wären okay, aber die Stadt, zu der der absolute Bezug gegeben wäre – wo ich auch viel kenne etc. Und MAN BOOTET MICH DANN AUS?

Das werde ich denen so schnell nicht verzeihen. Und nein, ich bin normalerweise nicht so asozial, wie es hier rüberkommt, sondern ich bin einfach sauer. (über das Ganze, wie es gelaufen ist bisher). Ich finde, dafür, dass das bloß eine Assistenz ist und dazu auch noch mit zeitlicher Begrenzung erfolgt, haben die mir das Leben schön zur Hölle gemacht z.T.

Mit denen von der Zweitschule wollte ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Die waren drei Monate sehr freundlich... und dann haben sie aus heiterem Himmel nur noch kritisiert. UND ZWAR WIRKLICH ALLES. (das sind aber nicht die von der Schule mit dem Austausch). Da sind auch richtig gemeine persönliche Sachen gekommen.

Wenn sie sagen: dein Unterrichtsverhalten ist nicht okay; oder so. Nehme ich hin. Kann man dran arbeiten. Aber auf der Ebene hat das nicht stattgefunden.

Es hat ne ellenlange Diskussion mit denen gegeben. Mittlerweile ist es bereinigt; aber dafür sind vier Wochen drauf gegangen sozusagen...

(das nur noch mal nebenbei)

Ich lasse mich auf der fachlichen Ebene kritisieren. Ist kein Ding. Aber wenn man dann wirklich so Sachen kommen, wo man wirklich die Person quasi persönlichkeitsstrukturell kritisiert, hört's auf.

Na ja, von denen kamen auch so blöde Kommentare wegen der Gesundheit.

Könnt Ihr vielleicht jetzt verstehen – warum ich darüber so sauer bin, dass da von der Zweitschule so was auch kommt?!

Man hat mir Simulantentum und Übertreibung angehängt. Und dann noch so blöde Kommentare gebracht, warum man mit nem Virus im Krankenhaus ist. Ja schön – ich habe wegen des Virus' im Krankenhaus sogar das Bewusstsein verloren, so schlimm war das mit der Übelkeit und dem Schwindel...

Ich erwarte bestimmt kein Mitleid für ne leichte Erkältung oder so. Oder für Kopfweh...

Aber wenn jemand bei krasseren Sachen so reagiert... oder wo die auch meinten, ich würde wegen des Fußes übertreiben?! Ich habe mir ja bloß Diclofenac 75 reingehauen; aber ich übertreibe. Alles klar.

Bei mir hört's Verständnis bei manchen Sprüchen wirklich auf, Und die Sachen sind keineswegs aus Besorgnis oder aus Jux und Dollerei geäußert worden...

Die haben für Krankheit schlicht und ergreifend kein Verständnis.

P`un`ica8x5


Versteh das auch nicht. Ich fehl auch öfters mal. Hab Hashimoto und bin dadurch recht anfällig für Magen-Darm-Infekten. Und mit Kotzerei und Durchfall kann man schlecht nach draußen gehen. Durfte mir da auch schon oft was anhören, obwohl eigentlich die meisten über meine Krankheit Bescheid wissen.

Immer wenn ich krank bin lieg ich dann mit schlechtem Gewissen im Bett, was natürlich sehr förderlich fürs Gesundwerden ist.

Ich weiß nicht, was da manche für Vorstellungen haben. Das wird sich die nächsten Jahre alles ändern. Die Menschen werden immer kränker. Selbst kleine Kinder haben schon heftigere Krankheiten als noch vor zB 30 Jahren.

Man kommt sich halt echt total blöd vor, weil man ja nichts dafür kann. Wer ist schon gerne krank?!

GGiaRntA&tlQanDtis


@ Punica85,

SunFlower:

@:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

Okay, bei mir ist es dann glaube ich doch noch nicht ansatzweise so wie bei euch... Bei Punica85 weiß ich es nicht genau; aber das, was Sunflower schreibt, ist von dem, was bisher geschrieben worden ist, schon mit am heftigsten. *huggy* (also nach dem, was man schriftlich beurteilen kann). :°( :-(

q_uhenglxer


Giant,

Du jammerst hier nur. Nicht die Anderen machen Dir das Leben schwer - Du machst es Dir schwer. Beeile Dich aber es zu ändern, sonst ist es zu spät und Du verdienst dein Geld nicht im Alltag!

Geiant/Atelanxtis


Ich verdiene schon genug Geld. Don't worry about that, my Dear. ]:D

PEunEicax85


Ich glaube viele wissen, dass Krankheit ein heikles Thema ist. Dass es die Person, die krank ist, meist selbst nich gut findet und sich Druck macht - und da hauen dann gern welche mitm Hammer drauf.

Also mir würd im Leben nich einfallen zu jemandem, der im Jahr vll 3 Wochen krank ist, dass er zu oft krank ist...

bzw würd ich dann erst mal nachfragen, was Sache ist.

Wenn man natürlich bei jedem Schnupfen daheim bleibt, ist es was anderes und das muss auf keinen Fall sein.

GeiantMAtla>nxtis


sehe ich auch so. :°_

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