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Traumwohnung, aber nur elektrische Fußbodenheizung

sfaaRnla7x8


Wie alt ist denn die Wohnung bzw die Fußbodenheizung? Wir hatten letztens ein Gespräch mit ner Baufirma, und die haben uns soetwas empfohlen, weil sie anscheinend sehr schnell aufheizen und man mit geringer Intensität viel Raum beheizen kann. Bei ner normalen Fußbodenheizung hat man in der Regel eine sehr viel längere Vorlaufzeit bis sie gescheit heizt. Der Vermieter macht doch nicht ne elektrische Fußbodenheizung rein wenn das total überteuert oder schwachsinnig wäre. Ich würd nochmal genau nachhaken, mir ggf die letzten Jahresabrechnungen zeigen lassen. Und, wie schon jemand erwähnt hatte, ist es dabei nicht unerheblich, wer dann zum jeweiligen Zeitpunkt drin gewohnt hat. Ein Wochenendpendler hat sicher weniger Verbrauch wie eine Mutti mit Kind

S[unflWower_x73


Also mit der Aussage, dass der Vermieter nichts Schwachsinniges macht, wäre ich vorsichtig... Habe lange und wiederholt Wohnungen gesucht und die merkwürdigsten Sachen diesbzgl. erlebt.


Ich wäre vorsichtig, weil die Kosten vermutlich schwer zu kalkulieren sind. Fragt aber wirklich mal bei den Stadtwerken nach. Ich habe zwei Wohnungen (berufl. Gründe) und die Stadtwerke in der einen Stadt bieten einen guten Stromkosten-Kalkulator, wo genau nach Heizung, Warmwasser, Aufenthaltsdauer etc. gefragt wird.

War über meine Abschlagszahlung ziemlich entsetzt (weil dadurch auch an meine finanzielle) Grenze geraten. Die erste Ablesung nach zwei Monaten hat's aber bestätigt. Ich zahle da für eine Wohnung, wo nur ein Kühlschrank steht, ich nur wenige Abende bin, keine dauerhaften Stromfresser (Hifi-Geräte im Standby etc.) doppelt so viel wie in meiner anderen Wohnung, wo ich bis vor kurzem konstant gewohnt habe, z.T. von zu Hause aus gearbeitet habe, Waschmaschine, Hifi-Geräte im Standby habe etc.

Grund: Heißwasser in der Küche und im Bad läuft über elektrische Durchlauferhitzer/Boiler. Und obwohl ich sparsam bin, kostet es doch einiges.

Darum: VORSICHT!

sHaanlua78


lso mit der Aussage, dass der Vermieter nichts Schwachsinniges macht, wäre ich vorsichtig... Habe lange und wiederholt Wohnungen gesucht und die merkwürdigsten Sachen diesbzgl. erlebt.

ich hatte auch schon etliche Wohnungen, und bisher die Erfahrung gemacht, dass (zumindest hier bei den "Häuslebauern" im Schwabenland), alle Vermieter drauf bedacht waren, eben keinen Schund zu vermieten. Mit dem Ergebnis, dass sie eine relativ niedrige Fluktuationsrate hatten ;-)

A*nonymxa1


Ganz entscheidend für die Heizkosten (egal, ob Gas oder Öl oder Strom oder was auch immer) ist vor allem, wie gut die Wohnung isoliert ist.

Wenn die 100 Euro übers Jahr gerechnet sind, kann das - je nach Isolierung - meiner Meinung nach schon hinkommen. Wenn Du mal grob davon ausgehst, dass Du ungefähr die Hälfte des Jahres heizt, wären das während der Wintermonate 200 Euro / Monat.

z6urzxa


hi,

du solltest dich noch mal genau informieren, da für elektro-heizungen besondere tarife angeboten werden, sog. hochtarif-niedertarif-tarife ... ob das nutzbar ist für euch, hängt auch davon ab, wie viele zähler vorhanden sind, habt ihr nur einen stromzähler oder zwei?

ich heize selbst mit strom, allerdings nachtspeicher – bei ca. 60 qm sind das 60,- abschlag ... fußbodenheizung mit elektro ist aber tendenziell teurer, insbesondere wenn keine heizstromtarife genutzt werden können.

also lasst euch das vermieter am besten noch mal genau zeigen!!

t>ackKi007


hallo caoimhe,

ich möchte dir mal meine erfahrungen mit fußbodenheizungen berichten...

vor 14 jahren haben wir ein neues haus gebaut, weit über 200qm wohnfläche.

zentralölheizung, ein großteil der räume ist mit heizkörpern ausgestattet.

für einen teil wurde fußbodenheizung verwendet. d.h. unter dem estrich ist ein heizkreis aus plasterohren. wasser wird erwärmt und wärmt somit den fußboden..

feine sache, wenn du im winter in die diele oder den flur kommst und der fußboden ist schön warm..

aber alles im allen – es gibt meiner meinung nach mehr nachteile. die heizung ist sehr träge, heizt man mal einige zeit nicht und kühlt der fußboden aus, so dauert es stunden. weiter kann man sie nicht so gut regulieren wie ein heizkörper – ist ja klar, die wärme ist im boden drinne. was bedeutet, man reißt die fenster auf, was auch wieder nichts mit "energie sparen" zu tun hat.

in flur und diele ist fußbodenheizung. dort sind marmorplatten verlegt – diese dürfen nicht mehr als 30 grad aufgeheizt werden, so platzen sie. reicht aber aus, dort soll es ja auch nicht so warm sein.

im bad ist es eine feine sache – jedoch habe ich dort auch nachträglich elektrische schnellheizer (gebläse) installiert.

in einem wohn- schlafbereich ist auch fußbodenheizung. nachteile, heizung ist schlecht regulierbar, die luft ist irgendwie sehr trocken. weiter merke ich und ich habe es auch schon einmal im netz gelesen, dass es nicht gut für die füße ist – sie fangen schneller an zu schwitzen.

weiterhin habe ich festgestellt, dass sich staub in den räumen mit fußbodenheizung vermehrt sammelt.

fazit: ich bin nicht zufrieden. dieses jahr mit ein wenig umgebaut und da werden in allen räumen bis auf bad, flur und diele noch zusätzlich normale heizkörper installiert. die fußbodenheizung kann ja normal auf absoluter sparflamme hinzuckern und braucht man wärme, so sollen die heizkörper diese bringen.

über kosten kann ich dir nicht viel sagen. wenn du im monat 100eur mehr zahlen musst, wegen strom – du musst es vergleichen mit wohnungen, welche normale heizungen haben. für unser haus zahle ich im jahr 800eur strom und knapp 2000eur für heizung. ich denke, aufgrund der größe – es geht und es ist auch immer normal warm.

für deine traumwohnung musst du abstriche machen – dafür hat sie sicher eine gute lage und entspricht deinen vorstellungen. das blöde/gute ist, der winter ist bald vorbei und so kannst du die heizung schlecht testen.

mich persönlich würde es stören, wenn ich keine alternative heizmöglichkeit hab. wie gesagt, es gibt noch heizgebläse auch im bad gibt es elektrische handtuchtrockner, welche auch den raum erhitzen. jedoch hast du dann noch mehr stromkosten. vielleicht kannst du beim vermieter den preis ein wenig nach unten regulieren.

viel glück

mXarikaO sterxn


ich finde 100 euro heizkosten jetzt auch nicht soooo viel. da kommt man je nach wohnungsgröße und bau der wohnung auch mit gas schon fast ran.

du kannst ja nicht von 100 euro mehr im monat ausgehen, sondern mußt davon die heizkosten, die du sonst hättest, abziehen. und wenn es dann auf einmal nur noch 20 euro für eine traumwohnung sind, fängt die ganze sache sich schon an zu lohnen ;-)

s7uperxuschi


Hallo!

Wir haben eine Nachtspeicherfußbodenheizung und zahlen 60€ dafür im Monat. Beheizt wird damit aber nur der große Wohn-Ess-Dielen-Küchenraum (wir haben eine recht offene Wohnung :=o ), das sind etwa 50m² und ab und zu das Kinderzimmer (15m²). Es ist schon wirklich SEHR angenehm, allerdings fällt durch den Nachtspeicher die Möglichkeit weg, abends mal nachzuheizen. Unsere Ladezeiten sind nur zu bestimmten Zeiten (nachts und nachmittags), das ist halt schon recht doof. Aber dafür haben wir noch nen Kamin, der gleicht das ganz gut aus.

E2hemaHlige'r NuRtzer 9(#3959x41)


Ein Bekannter von mir hat auch 'ne supercoole Bude, keine Heizung, nur Fußboden. Kann nur positives drüber sagen. Es wird schnell schön warm und man muss auch nicht mehr heizen, als normal, viel Spaß in deiner Traumwohnung :)

Ewhemajlig\er Nutzelr (#39x5941)


Habe das jetzt erst gelesen mit dem 100€ pro Monat an Heizkosten. Finde das schon irgendwie viel :-o

M*irLro8rsO-Edge


also wir haben bei uns im haus auch fußboden heizung... als auch normale heizkörper.

benutzen tun wir aber nur die bodenheizung weil sie deutlich effektiver heizt als heizkörper an der wand.

such doch mal das gespräch mit dem vermieter ob man da nich erstmal ne niedrigere pauschale vereinbaren kann und dann sieht man ja obs hinhaut oder nachgezahlt werden muss...

Ehle$ssarK69


Ich habe Fußbodenheizung und fand das zuerst echt gut. Jetzt nach 6 Jahren --> nie mehr wieder.

Die Wäreverteilung ist zwar angenehm, aber Fußbodenheizung ist viel unflexibler als eine "normale" Heizung (grad in der Übergangszeit), weil erst der ganze Fußboden aufgezeizt werden muss bzw. abkühlen muss. Das macht das Ganze auch teurer als mit einer normalen Heizung.

Was soll eine ELEKTRISCHE Fußbodenheizung sein? Also, ich denke in dieser Kombination dürfte da ein sehr ordentlicher Stromverbrauch dran hängen.

C[aoiTmhe


Hallo zusammen!

Also, wir haben uns dann gegen die Wohnung entschieden. Wir hatten die Gelegenheit, den Vormieter zu sprechen bevor der Makler da war ;-) und da wurden aus den "100€" Stromkosten plötzlich zwischen 130€ und 160€ zusätzlich zu den 100+ Nebenkosten. Außerdem scheint der 'Elektrosmog' auch nicht ohne zu sein. Der Strom wird auch direkt beim Versorger bezahlt, das liefe gar nicht über den Vermieter.

Wir suchen weiter :-D

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