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Single, 600€ netto, kann man damit leben?

l{e asatng Xreaxl


:)z :)^ (Ein Auto hab ich aber nicht, dafür ist die Miete teurer).

t/atura


@ Thermus aquaticus

Du ist jetzt (im Februar!) Erdbeeren?

Dass ist nicht nur preislich ein GAU sondern auch vom Umweltaspekt ziemlich daneben.

Ich persönlich würde nie mit 600 netto auskommen, ich brauch eher das Doppelte, aber meine Lebenssituation ist auch speziell.

SQunflowxer_73


Vorab: Studenten jobben, weil i.d.R. noch etliches an Kosten für Fachliteratur, Fotokopien etc. anfällt.

Ansonsten:

Ja, es geht. Aber bei dem geringen Einkommen hat man Anspruch auf Wohngeld (als Nicht-Student, als Student erst wenn man deutlich länger studiert und weit entfernt von BaföG-Berechtigung ist!), da relativiert die Situation.

Ich habe im ganzen Studium nicht viel mehr gehabt (Eltern haben mir max. den BaföG-Satz gezahlt). 350€ Miete plus Telefon plus Lebensmittel/Klamotten/Alltagsbedarf. Auto hatte ich, allerdings finanziert durch meine Nebenjobs. War aber weniger Luxus, sondern eher Notwendigkeit, da ich aufgr. Arthrose nicht Radfahren kann.

Hinzu kamen noch eine Haftpflicht-Versicherung (würde ich wirklich empfehlen). Auf alles andere (Hausratversicherung, Unfallversicherung oder gar Berufsunfähigkeits-, Krankenzusatz- oder Rentenversicherung musste ich verzichten).

Friseur: 2x im Jahr, daher lange Haare, die halt nur gelegentlich mal geschnitten werden mussten. Kino selten, sonstige Hobbies keine (Lesen, aber da gibt's ja Büchereien, Austausch unter Freunden,...). Gelegentlich mal Schwimmen. Klamottentechnisch: Pullis, T-Shirts, 3 Jeans. Handy nur Prepaid. Beim Ausgehen halt max. 2 billige Getränke, Cocktails nur zur Happy Hour.

Es klingt spartanisch, war es irgendwo auch. Aber wenn man in einem Umfeld lebt, wo es bei allen ähnlich ist, ist es okay – man findet auch andere Dinge, um das Leben locker zu gestalten (gemeinsames Kochen, Spieleabende zu Hause). Hatte eh viel zu tun mit Nebenjobs und Lernen für die Uni.

Frustrierender wurde es, dass ich (z.T. bis heute) JAHRE nach dem Studium auch nicht mehr Geld hatte. Wegen geringem Einkommen/Praktikantenstatus, hohen Kosten für eine erforderliche Weiterbildung, ohne die ich in meinem Bereich nie befriedigend aus dem Praktikantenstatus rauskomme. War froh, dass ich im Studium aufgr. der Nebenjobs einige gespart hatte (!) – aber irgendwann gehen halt auch Dinge kaputt: Waschmaschine, Laptop,... Wenn sowas in Reihe passiert, kommt man mit 600€ netto nicht dauerhaft hin.

lkongwxay


ok, erstmal vielen dank für die vielen antworten.

ich möchte trotzdem noch ne weitere frage anhängen.

wie stehts mit "nicht-studierenden/auszubildenen"?

sprich, gibts zu berücksichtigende unterschiede, wenn man teilzeit arbeitet, 600€ netto bekommt, steuerklasse 1 ist und alleine wohnt?

ab da muss man doch seine krankenversicherung selbst finanzieren, 1 teil arbeitgeber, ein teil man selbst, ist das korrekt?

bsp:

warmmiete ~ 300 €

strom ~ 30 €

GEZ ~ 20 €

telefon/internet ~ 30 €

krankenversicherung (11% vom einkommen) ~ 70 €

= ~ 450€

= 150 für freie ausgaben

ist das ein realistisches beispiel?

mir ist nun klar, dass man sich als student damit finanzieren kann, aber was ist mit denen, die keine auszubildenen sind und bereits arbeiten?

danke!

tXhe1 s-hadgowgilrxl


Ist bei dem Nettogehalt nicht die KV schon abgezogen? Da netto ja das ist, was man ausgezahlt bekommt und die Sozialversicherung schon vorher abgezogen wird, würde ich denken, dass es so ist... Sollte es anders sein, lasse ich mich gerne eines besseren belehren!

S/mi<l^lxi2


Mmh, wie wäre es, wenn du versuchst, Vollzeit zu arbeiten? Geht das bei dir nicht? Oder hast du bisher noch nichts gefunden?

Ich denke, dass 600€ nicht reichen werden. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber bei uns findet man kaum günstige Wohungen (auch wenn sie klein sind). Und wenn sie günstig sind, dann wohnt man dort, wo die Verkehrsanbindungen sehr schlecht sind und ohne Auto sieht es dann eher düster aus.

Denk dran, dass du vielleicht auch mal krank wirst, Praxisgebühren, Medikamente.

Mir Versicherungen kenne ich mich nicht so aus, aber fehlt da nicht noch was ???

SNmillGix2


Und dann hast du ja auch noch nichts gegessen.

Irgendwann braucht man auch mal neue Klamotten, ein paar Schuhe, ne Jacke....

F5reyja_iVanQadis


also ich bin studentin und käme nie mit 150 € aus (für essen, kleidung, hygieneartikel, kleidung, freizeit, sonderausgaben etc.). Und ich kenne ehrlich gesagt auch keinen, der das kann, außer man verzichtet tatsächlich auf alles und ernährt sich nur von nudeln und brot. aber ob das so lebenswert ist?

G{ri<suh2x010


Ich denke, dass 600€ nicht reichen

Mir hätte es nicht gereicht, ich hatte damal 2002 schon mietkosten in Höhe von knapp 600 € kalt.

ich hatte netto 1600 € und hatte wenn Autosteuer , versicherung etc. halt auserplanmäßige / Quartalsmäßige Sachen, zu meinen verpflichtungen ( Strom, Tel / Internet. Handy etc.) dazu kamen schon leichte Probleme . Also zu viel Monat am ende des Geldes ;-D

mZarikao sxtern


ich denke, gerade bei studenten oder anderen relativ jungen leuten muß man auch noch mit einberechnen, dass sich die eltern meistens nicht komplett zurück ziehen. selbst wenn keine regelmäßige finanzielle unterstützung kommt, so kriegt man doch noch oft eine jacke zu weihnachten, die alte ausgemusterte waschmaschine, den mixer, der schon ewig im keller liegt, etc. wenn man dann mitte 30 ist und die eltern vielleicht auch schon in rente, fangen sich die verhältnisse schon fast an umzukehren.

SocheShezoerxade


longway, vielleicht erklärst du einfach mal deine Lebenssituation. Ich weiß nämlich absolut nicht, warum du immer deine Steuerklasse angibst, aber dann von 600 EUR netto sprichst.

Netto = Gehalt nach allen Abzügen, d.h. Einkommenssteuer, Kirchensteuer, Krankenversicherung, Rentenversicherung usw., also das, was du ausgezahlt bekommst.

Die Krankenversicherung wird nur dann nicht von deinem Gehalt automatisch abgezogen, wenn du privat krankenversichert bist oder über deinen Arbeitgeber nicht krankenversichert bist, was z.B. bei einem Minijob der Fall wäre. Bei einem normalen Teilzeitjob müsstest du ganz normal gesetzlich krankenversichert sein, dein Anteil der Krankenversicherung wird automatisch einbehalten.

Hast du schon eine Wohnung? Und was hast du an Versicherungskosten? Das musst du selbst doch am besten wissen, da kann dir hier niemand helfen!

G@risxu2010


dass sich die eltern meistens nicht komplett zurück ziehen

Wenn mann das Glück hat ist gut, oder auch nicht. Denn ich finde wenn mann sich alleine durchboxen muss, lernt mann viel für das spätere leben, bzw. weiß wie mann mit dem geld umgehen muss / sollte.

ich hatte auch nen guten Freund welcher studierte, er hat immer von seinem Vater finanzielle hilfen bekommen, als sein Dad aber mit seiner Firma Pleite gieng und er selbst kaum mehr was zu leben hatte, war dies für meinen Kumpel der weg in die Schulden, weil er einfach nicht wusste wie er mit dem umgehen soll.

ich selbst bin seit ich 16 1/2 bin völlig auf mich alleine gestellt und auch vielmals auf die Nase gefallen. Aber diese fehler , haben mir gelernt wie mann es nicht machen soll.

SJunfloPwexr_73


Wovon und wie lebst Du jetzt? Ermittele daran doch mal, wie viel Dein Leben so kostet. Wie viel Geld für Lebensmittel draufgehen. Wer kauft jetzt Deine Klamotten?

NETTO-Gehalt ist das, was Du nach Abzug aller gesetzlichen Abzüge (Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- & Pflegeversicherung) ausbezahlt bekommst.

Praxisgebühr und Medikamentenkosten kann man begrenzen; es sind max. 2% des Einkommens, ab dann kann man befreit werden.

Und als Nichtstudent steht Dir Wohngeld zu. Theoretisch ergänzend Hartz IV, aber da wird dann ganz schnell diskutiert werden, warum Du nicht Vollzeit arbeitest (logischerweise).

Wohngeld geht hingegen relativ problemlos – und ich habe damals gut 100€ bekommen, was enorm geholfen hat.


Abgesehen davon finde ich es erschreckend, wie wenig Ahnung Du hast. Ich meine, Du LEBST doch jetzt auch schon, isst, kaufst Klamotten, hast vermutlich einen Supermarkt schon mal von innen gesehen (und die Preise dort).

S*unfHlowVer_73


Achja:

Meine Eltern sind NICHT eingesprungen, als ich Studentin war. Es gab bestenfalls Fachliteratur, aber bzgl. Klamotten, Versicherungen etc. wurde nichts beigesteuert (hatte viele Kommilitonen, die auch angebl. nicht viel Geld hatten, wo dann aber die Eltern Rentenversicherung, BU-Versicherung, Bausparvertrag,... zahlten :=o ).

lMo*ngpway


ok, um euch allen mehr klarheit zu evrschaffen:

ich bin derzeit in der ausbildung, aber wie frauen nunmal sind, sind sie oftmals sehr zweiflerisch und denken meilenweit in die zukunft vorraus und steigern sich in dinge rein, die sowieso (noch) nicht sind.

ich weiss nicht, wieviel ich bei teilzeit verdienen würde, würde es aber auf wenigstens 600€ schätzen, vll sind es auch mehr, weiss ich nicht.

ich mache mir nur sorgen, falls ich später mal nur die möglichkeit hätte teilzeit zu arbeiten, das ist alles, und wollte mich daher ein bisschen erkundigen.

derzeit bin ich auch noch cnith ausgezogen, aber das wird in nicht allzu langer zeit anstehen.

deswegen kenn ich mich auch überhaupt nicht aus mit all diesen kosten und abzügen.

mir gehts darum, ob ich später als teilzeitjobber in der lage wäre bzw. sein müsste (wenn es quasi gehen würde,d eswegen frage ich hier nach) mit 600€ netto auskommen zu können.

das könnte ja auch evtll. nur ein gewisser zeitraum sein, aber man weiss eben nie, was passiert und deshalb möchte ich mich erkundigen.

allerdings nochmal: das sollte ohne weitere staatliche unterstützung sein, also sich wirklich nur mit 600 netto selbst zu finanzieren.

*:)

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