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Single, 600€ netto, kann man damit leben?

Bjlaockg Guxn


naja, die diskussion bisher hat ja gezeigt, dass es sehr stark von äusseren umständen abhängt, die man kaum beeinflussen kann.

hier in münchen beispielsweise sind die mieten so hoch dass man mit 600€ in der tat nur wie ein penner leben könnte. irgendwo an der uni in buxtehude sähe das alleine wegen der unterschiedlichen mieten schon wieder völlig anders aus.

desweiteren zeigen die diskussionen mit thermus aquaticus, dass der eigene nahrungsbedarf eine riesenrolle spielen kann. ein fast 2m großer sportlicher mann, dessen stoffwechsel dazu führt, dass er sprichwörtlich wie ein mähdrescher frisst, wird ebenfalls arge probleme haben mit 100€ im monat für essen eine sättigende und zugleich gesunde ernährung hinzukriegen. und während die mieten in münchen viel höher als in berlin sind kann man dafür beispielsweise in münchen bestes trinkwasser direkt aus dem wasserhahn kriegen, während ich in berlin immer extra wasser in flaschen kaufen müsste. bei meinen 4 litern pro tag würde das einen großen unterschied machen.

ebenfalls kommt es sehr stark drauf an, welche kosten man für seine mobilität hat. wer ein auto wirklich braucht hat die arschkarte, weil das echt teuer ist im vergleich zu 30 oder so euro im monat für ein semesterticket. oder was für kosten man für sein studium hat. in manchen fächern braucht man ständig teure bücher, in anderen nicht. all diese dinge spielen eine große rolle für die frage, ob und auf welchem niveau man mit 600€ leben kann.

allerdings muss hier auch stark unterschieden werden zwischen studenten und leuten die normal arbeiten oder in der ausbildung sind und auch nur 600€ haben: es ist ein riesiger gefühlsmässiger unterschied, ob man sich nur für einen überschaubaren, begrenzten zeitraum einschränken muss, mit der aussicht es in der zukunft deutlich besser zu haben; oder ob man die aussicht hat für immer auf diesem geringen materiellen niveau leben zu müssen. obendrein haben studenten ein umfeld, in dem es fast allen so geht, dass keine großen finanziellen sprünge drin sind. man fühlt sich durch seine relative armut nicht aussen vor oder als in der hierarchie weit unten stehend. das ist für nicht-studenten und nicht-azubis gänzlich anders.

T:heIrmhus *aquaxticus


Genauso wie ich?

Du bist nicht der Mittelpunkt des Fadens.... Kadhidya :)-

______

Ich denke Black Gun hat es ganz gut auf den Punkt gebracht

P1unigca8x5


Puh mir würds nicht reichen! Bei mir werden 1100€ schon knapp! Aber hier kriegt man auch selten ne Wohnung unter 500€ und ich hab ein Auto (ca 100€ Sprit/Monat)... Versicherungen auch nochmal 100€/Monat... Handy... Internet.... Essen.... usw.

Mir wären 600€ eindeutig zu wenig.

ShchehHeze<radxe


So als reines Rechenbeispiel kann man da wenig zu sagen, dafür hängt es von zu vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Ich sag aber ganz ehrlich: dauerhaft von 600 EUR leben fänd ich problematisch, weil die Nebenkosten ständig steigen, die Lebenshaltungskosten auch, und dein Gehalt wird bei Weitem nicht so schnell steigen, so dass du am Ende immer weniger Reallohn hast und dann doch irgendwann in Schwierigkeiten gerätst.

Nzamjxa


wie schon einige andere geschrieben haben, hängt es stark von der gegend ab.

in münchen mit 600 euro wünsch ich dir viel spaß.

btw@black gun: 4 liter mineralwasser kosten bei mir im supermarkt umgerechnet ca 41 cent (19 cent pro 1.5 liter flasche). dh du sparst im vgl zu berlin in münchen nicht mal 15 euro/monat. der wohnungskostenunterschied ist... naja leicht höher.

freiwillig, wenn ich die wahl habe, würde ich jedenfalls definitiv lieber vollzeit arbeiten als von 600 euro zu leben.

bNeethleIjuicex21


also 600 euro hatte ich als student auch, ein bisschen mehr aber das waren auch 300 euro miete (war also im schnitt weniger als Hartz4) mal so angemerkt ;-) Und es geht.. und wenn Leute mit 400 Euro + Miete nicht leben können, dann wünsche ich ihnen nicht mal längere Arbeitslosigkeit.

ich hatte auch den Luxus Auto, hab jedoch die Anschaffung nicht bezahlt, war das alte meiner Eltern und ich hab nur alle laufenden Kosten bezahlt... ich hatte täglich ca 10 euro für alles... also auch für tanken mit drin. das passte immer... mal einkaufen 20 euro, mal tanken und mal 2 tage gar nichts oder nur 2 euro in der Mensa. Im schnitt waren 300 euro weg am Ende (telefonrechnung hab ich davon auch noch bezahlt fällt mir gerade ein).

Das ging 3 jahre so, war also wirklich kein Problem.

PYfeffeQrmi>nzlixkör


im Moment ist es bei mir arschknapp, aber verhungert bin ich nicht

400 Euro Geldeingang monatlich

Minus 190 warm für mein WG-Zimmer

Minus knapp 60 Euro für die BU und LV

Minus 20 Euro Internetstick (ich hasse die Netzanbindung in der Stadt)

Minus 17 Euro Fitnessstudio

Sooo, von dem Rest gibts: Essen (recht gesund), ab und an ein Bier, Tabak und immer mal eine Fahrkarte. ;-)

PTfefsfermin%zlixkör


im Rest ist natürlich auch Duschgel, Shampoo, Klopapier etc. pp. mit drin. Klamotten gibts in geldarmen Phasen (wie jetzt grad) auch bei Ebay ;-)

Rzepr4oGixrl


Minus knapp 60 Euro für die BU und LV

Selber Schuld! Warum wirfst du auch 60 Euro im Monat für ne Berufsunfähigkeits und Lebensversicherung raus...

Noch nie davon gehört dass die Deutschen im Mittel total überversichert sind?

RFep{roGiOrl


nur 2 euro in der Mensa.

Tja wenn man drauf steht diesen fraß a la Mensaessen zu sich zu nehmen. Ich musste Gottseidank nie in der Studenten MEnsa essen, da geh ich noch lieber zur Dönerbude ums Eck, da gibts leckeren Döner für 2,50 ...

P3fefferm+inzlgikör


da geh ich noch lieber zur Dönerbude ums Eck, da gibts leckeren Döner für 2,50 ...

Und eine Lebensmittelvergiftung inklusive ]:D

Selber Schuld! Warum wirfst du auch 60 Euro im Monat für ne Berufsunfähigkeits und Lebensversicherung raus...

Noch nie davon gehört dass die Deutschen im Mittel total überversichert sind?

Wooho, immer langsam mit den jungen Ponys. Erstens wurde die für mich abgeschlossen, da war ich 18 und habe im Prinzip nur unterschrieben... und zweitens rührt der Beitrag (v.a. BU) noch von meinem alten Studium, da war eine BU nämlich gar keine schlechte Idee. ;-)

k9eltinU.keltixn


BU ist eine verdammt feine Sache....dann, wenn man merkt, dass man sie brauchen könnte, ist man im Zweifel nicht mehr versicherbar! Ich bin froh, dass meine Eltern mal eine für mich abgeschlossen haben. Ich bin jetzt schon nicht mehr versicherbar, hab jedes mal Ärger, wenn ich die Bedingungen ändern will ":/

Noch nie davon gehört dass die Deutschen im Mittel total überversichert sind?

Und was gibt Dir die Sicherheit, dass Pfefferminzlikör das dt. Mittel ist?

Tja wenn man drauf steht diesen fraß a la Mensaessen zu sich zu nehmen. Ich musste Gottseidank nie in der Studenten MEnsa essen, da geh ich noch lieber zur Dönerbude ums Eck, da gibts leckeren Döner für 2,50 ...

Und das nennt sich dann gesunde, abwechslungsreiche Kost?

P'fefferm2inzdlikör


Tja wenn man drauf steht diesen fraß a la Mensaessen zu sich zu nehmen. Ich musste Gottseidank nie in der Studenten MEnsa essen, da geh ich noch lieber zur Dönerbude ums Eck, da gibts leckeren Döner für 2,50 ...

Pöbelst du eigentlich immer derart rum? Es gibt übr. durchaus auch Mensen, in denen nicht Chappi mit alten Nudeln als "Nudeln mit Gulasch" deklariert wird. ;-)

PXfe0fferlmin7zlixkör


ich machs öffentlich, ich hab Pharmazie studiert und es gab in anderen Semestern einige verdammt böse Unfälle. In dem Sektor reicht schon eine Allergie, dann hats das erste Mal gehupt.

PmfeffeTrmiFnzlixkör


edit: ich bin mittlerweile übr. auch nicht mehr versicherbar, 4 Jahre nach Abschluss :-X

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