» »

Arbeitskollege hat jeden Monat 1 bis 2 einzelne Fehltage

S-unf)lowFer_x73


Ich bin auch öfter krank. Wirklich krank. Mal längere Fehlzeiten, mal einzelne Tage (z.B. wg. Migräne). Hatte da vor gut einem Jahr so viel Ärger mit Kollegen, dass Freundschaften zerbrochen sind und ich jetzt den Job gewechselt habe (wo der Einstieg auch wieder von Ausfällen geprägt war und dem ersten Mitarbeitergespräch).

Es gibt einfach Leute, die da Pech haben. Ich gehe mit Fieber & Erkältung durchaus arbeiten – aber es gibt andere Probleme, die mich halt ausknocken. Das stresst MICH gewaltig. Ich habe schon einen Job deswegen verloren; der Druck wird immer größer. Ich reiche i.d.R. direkt am ERSTEN Tag eine AU-Bescheinigung ein. Trotzdem hatte ich massiven Ärger, v.a. mit Kollegen (die KEINE Mehrarbeit hatten!).

Führe Dir mal vor Augen: Wenn der Kollege wirklich krank ist, wird ihn das Getuschel (er wird es mitbekommen oder ahnen) auf jeden Fall gewaltig belasten. Zu wissen, dass gelästert wird – und man nichts machen kann. Das ist bitter. Einfach mal wirken lassen. Wenn der Druck bei mir zu groß wird bzw. die Angst auszufallen, dann ist es tatsächlich oft so, dass mir zum Ende der Woche die Puste ausgeht, Migräne kommt,...

Für mich macht es übrigens einen Unterschied, ob man krank ist – oder im HomeOffice arbeitet. Bin ich krank, ist es kein typischer HomeOffice-Tag. Den habe ich immer geplant, um auch alle Unterlagen etc. zu haben. Bin ich krank, arbeite ich nur im äußersten Notfall – binde das aber niemandem auf die Nase. Entweder – oder.

Wo liegt DEIN Problem? Wenn Du keine Mehrarbeit hast, ist es doch völlig wurscht. Der Kollege meldet sich krank, also erfahren es die Chefs – und Du musst NICHTS machen. Außer vielleicht ehrlichem Interesse oder – wenn Dich das überfordert – Gleichgültigkeit. Statt kritischer Unterstellungen und böser Kommentare.

pvia_CnisVtin


@ Verrückte

Besorg doch mal beim nächsten Fehltag Blumenstrauß und Karte, lass alle Kollegen unterschreiben und statte dem Guten einen Krankenbesuch ab. 8-)

SVweezt Fan"ny Adamxs


Was willst du denn jetzt hier noch hören? Es ist dir alles sinnvolle bereits gesagt worden.

Zum Chef gehen traust du dich offensichtlich nicht (was für dein eigenes Arbeitsverhältnis vermutlich auch besser ist).

Du erwartest ja wohl hoffentlich keine Tipps und Tricks wie du dem Kollegen auf die hinterfotzig anonyme Art schaden kannst? Oder doch? Kommt mir grad so vor.

V0er3rückxte


wie du dem Kollegen auf die hinterfotzig anonyme Art schaden kannst

eijeijei... *ts.... kannst du nicht sachlich bleiben?

Wo liegt DEIN Problem?

Ich PERSÖNLICH finde es einfach unkollegial. Dass sich einige den Hintern aufreißen und andere "angeblich"

zusätzliche Urlaubstage besorgen. Und ich wollte einfach mal hören, was die Meinung von Außenstehenden ist. Keine Vorwürfe, keine Unterstellungen, keine Beschimpfungen @:)

UND ich habe festgestelle, dass die wenigsten meine Meinung teilen. Ist doch ok! Und ich kann jetzt in Ruhe darüber nachdenken, ob ich bei meiner Sicht der Dinge bleibe oder ob ich mich umorientiere.

Vielen Dank an die freundlichen Hinweisgeber :-D

DHieKxrueami


Ich kann beide Seiten verstehen.... aber eben nur, wenn es übertrieben wird. Ich hatte mal eine Kollegin, die hatte theoretisch eine Vollzeitstelle, verließ aber spätestens um 14.00 Uhr das haus (Kind von der Krippe holen) , machte mind. 5 Tage im Monat "home-office", war an den Tagen jedoch weder per mail noch telefonisch zu erreichen UND hatte dann noch pro Jahr ca 3 Wochen Überstunden-frei- Da haben wir anderen im Team uns echt gefragt, wieso wir soo blöde sind, und regelmäßig zur Arbeit kommen.

Andererseits hate ich seit 25 Jahren Migräne, d.h. ich falle pro Monat ca 1-2 Tage mindestens aus oder komme zumindest später, weil ich die Wirkung der Medikamente abwarten muss. Ich gehe jedoch damit auch offen um, jeder weiss, dass ich Migräne habe. Dazu habe ich 2 pflegebedürftige Eltern, da kann es immer mal sein, dass ich spontan Überstunden-frei brauche. Allerdings habe ich inzwischen einen Einzelkämpfer-Job, d.h. keiner macht meine Arbeit, wenn ich nicht da bin, ich kann auch von Zuhause arbeiten und bin ohnehin rund um die Uhr per Dienst-Handy erreichbar.

ptia_neistxin


Ich PERSÖNLICH finde es einfach unkollegial.

Das ist es definitiv und es schadet einfach dem Betriebsklima.

UND ich habe festgestelle, dass die wenigsten meine Meinung teilen. Ist doch ok!

Mich erschreckt eher, was manche hier für eine Einstellung zur Arbeit haben. :|N

Wenn wirklich medizinische Gründe vorliegen, so wie bei DieKruemi, dann hat sicher jeder Verständnis. Dann muss man aber auch offen damit umgehen (ohne die konkrete Krankheit nennen zu müssen).

Also, ich kann dir wirklich nur zu einem offenen Gespräch mit dem Kollegen raten oder eben zu einem unangemeldeten Krankenbesuch. Ist er wirklich krank, wird er sich darüber freuen. Ist er es nicht, denkt er vielleicht wenigstens mal über sein Verhalten nach. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! ;-)

CHurraxn


pia_nistin, wenn die Geschäftsleitung ihm so einen Vetrauensvorschuss gibt und er von daheim arbeiten darf, warum sollte er dann vor seinen Kollegen seine Krankheit offen legen? Zumal eh schon getratscht wird. Wenn er dann noch sagt, was er hat oder es auch nur grob erklärt, dann geht das Gequatsche doch weiter! Und dann wird die Krankheit zerpflückt und für nichtig erklärt.

Z.B. wenn er Depressionen hätte, kommt Kollege 1 und sagt "Mir gehts auch manchmal schecht, ich komm trotzdem.", Kollegin 2 meint dann "Gestern war ich auch traurig, bin heut trotzdem hier." usw.

Das wird doch höchstens schlimmer für ihn, als besser!

Ich finds schrecklich, wenn sich Kollegen so den Mund zerreißen, obwohl sie keinen Nachteil haben. Was soll das? Seid ihr neidisch, dass der Kollege evtl. mal einen Tag länger schlafen kann und dann halt abends länger machen muss, oder was soll das? :|N

Um den bekannten Spruch mal umzudichten: Es kann der Fleißigste nicht in Ruhe leben, wenns die lieben Kollegen nicht wollen. *:)

VberrAücktxe


Mich erschreckt eher, was manche hier für eine Einstellung zur Arbeit haben. :|N

Na endlich!!!

Es geht auch nicht darum, ob ICH PERSÖNLICH einen Nachteil habe, die FIRMA hat einen (Nachteil)!!

Ich habe noch eine andere Kollegin, die ist auch öfter kurz-krank, aber dieser merkt man es an, dass sie etwas hat. Sie hat auch Migräne und geht auch mal eher. Sie MÖCHTE gerne, kann aber sehr oft wirklich nicht mehr. DIES merken wir und es wird weder getratscht und wir übernehmen hier freiwillig Aufgaben dieser Kollegin.

Aber wenn dieser Kollege nicht mal eine Erkältung hat und NIEMALS weist etwas auf eine "Krankheit im Anzuge" hin, dann kommen schon diese Gedanken.

C#laraHi=mmel


also wir ham n super team, ausser ein son ... naja ... ... dazwischen

die macht nich krank,sieht aber zu, so wenig wie möglich arbeiten zu müssen und is auch nich gewillt, zu schauen, daß die arbeit gerecht verteitl is

und sowas nervt mich auch ungemein

aba, verrückte

ich denk, man steigert sich dann wirklich rein- das tu ich auch

das beste isses, das wirklich direkt ma unter 4 augen anzusprechen, mehr kannste nich machen und mehr würd ich auch nich machen.

ich hab zur lösung -meines- problemes auch schon anvisiert, mir diejenige ma zu greifen :)* trau dich

V~errrückVte


Na ja, ihn ansprechen... Ich denke, das wird nicht viel Sinn haben. Ich habe auch keinen Bock, ihn zu "bitten", dies sein zu lassen. Dann lacht er mir ins Gesicht und sagt vielleicht, dann machen Sie doch was, herzallerliebste Verrückte...

Und dann MUSS ich handeln, oder ich ziehe Schwanz ein.

CBlara_Himmel


nee nee neee, nich bitte, das sein zu lassen- das der falsche ansatz

sondern fragen, warum das so is- ursachenforschung, um sein verhalten zu verstehen. die welt mit seinen auge sehen :)z

E{hema|ligdeWr ]Nutxzer S(#8754x6)


Mich erschreckt eher, was manche hier für eine Einstellung zur Arbeit haben. :|N

Wenn wirklich medizinische Gründe vorliegen, so wie bei DieKruemi, dann hat sicher jeder Verständnis. Dann muss man aber auch offen damit umgehen (ohne die konkrete Krankheit nennen zu müssen).

Ja und?

Vielleicht will eben, wie oben gesagt, nicht jeder seine Krankheiten offen legen? Es gibt auch Menschen, denen man nicht anmerkt, dass sie krank sind, ich bin auch oft krank, aber nur durchschnittlich krankgeschrieben. Ich gehe SEHR häufig krank zur Arbeit und dass sieht mir keiner an.

Abgesehen dass eine liebe Kollegin vllt fragt "Kadi, bist Du traurig?" oder jeman mich ärgert, dass ich zu spät schlafe gegangen bin. Dass ich Kopfweh habe, verschnupft bin, mir schwindelig ist und ich das Gefühl hab, ich kippe um, wenn ich aufstehe, sieht man mir nicht an.

Und wenn die Kollegen, wie im Beispiel des Threads hier, sowieso schon lästern, da tut man doch den Teufel und sagt, dass einem nicht gut geht, da wird doch nur geredet man wolle seine AU vorbereiten oder sowas.

Im Übrigen kannst Du ja gar nicht wissen, ob der wirklich ohne AU fehlt. Oder öffnest Du bei euch die Post? Meiner Schwester wurde gesagt, sie solle ab dem ersten Tag eine AU bringen, wenn sie mehr als soundsoviel Tage im Jahr krank ist, das macht sie auch. Woher sollen ihre Kollegen mitkriegen, dass sie mit AU fehlt, wenn sie nicht mit denen redet?

Mit lästernden Kollegen würde ich auch über nix reden, was potentielle Angriffsfläche bietet.

E5hema9licgSer Nut|zer (#x87546)


Und wie gesagt, man muss hier gar nicht kommen mit dem Wohl der Firma, das ist doch nur Neid auf die vermeintlichen Frei-Tage bzw das Vertrauen der GF in diesen Mitarbeiter.

Gerade bei der jetzigen Lage denken Unternehmen schon wirtschaftlich, wenn man meint, der macht nix anständig, wird er seinen Homeofficeplatz aber sicher nicht mehr haben.

Also, zerbrech Dir mal nicht den Kopf der Geschäftsführung, sondern schaue erstmal bei Dir selber, was die Ursachen für diese Unzufriedenheit ist.

Ich hab eher den Eindruck, Du lässt Dich von der Gruppendynamik im Büro, die gegen den Kollegen ist, stark beeinflussen. Und ärgerst Dich, dass Du auf dessen Krankheit vertraut hast, wo er doch laut Bürofunk in Wirklichkeit mit dem Cocktail auf dem Balkon liegt und den dicken Bauch in die Sonne hält.

Vielleicht solltest Du Dir eher Gedanken darum machen, ob Du Leute zu schnell glaubst, ob Du den richtigen Leuten vertraust etc.

Das einzige, was man angesichts der Situation machen könnte, wäre Dich bei dem Kollegen erkundigen, ob Du ihn irgendwie unterstützen kannst (was jetzt nicht unbedingt heisst, dass man seine Arbeit macht)

Aber dazu müsste man offen auf die Leute zugehen und auch offen für ihre Belange sein, und der Bürofunk hat Dich da wohl schon zu sehr vergiftet.

W$ascAhma<schienenwuRndexr


Tut mir leid, aber für mich entsteht der Eindruck, dass du einfach aus Neid, Unwissenheit oder dem Gefühl, nicht genügend Extra/Bezahlung/Aufmerksamkeit zu bekommen, deinem Kollegen unkollegiales Verhalten unterstellst, ihn dafür anfeindest und dann als Grund vorschiebst, es ginge dir um die Firma.

In so einem Kontext zu behaupten, es ginge einem um das "Wohl der Firma" empfinde ich als äußerst heuchlerisch. Denn in erster Linie sollte es dir um die Gesundheit deines Kollegen gehen, der ja offensichtlich Probleme zu haben scheint, einen geregelten Arbeitsrhythmus einzuhalten. In diesem Falle ist einzig und allein dein Verhalten unkollegial.

Und wenn es mir um das "Wohl der Firma" geht, dann tue ich mein Bestes, trotz vermeintlicher Schwächen im Betriebssystem, meine Arbeit gut zu leisten und jedem entgegen zu kommen. Der Firma schadet in diesem Falle die gewisse Form von Mobbing, die du betreibst, weil du deinem Arbeitskollegen seine Leistungen und seine guten Gründe für sein Fehlen absprichst.

C]upr#rxan


Es geht auch nicht darum, ob ICH PERSÖNLICH einen Nachteil habe, die FIRMA hat einen (Nachteil)!!

Was denn für einen?

Ob der Kollege nun von Büro 1 oder Büro 2 oder seinem Wohnzimmer aus seine Arbeit erleidigt ist doch wumpe!?!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH