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Aussteuerung wegen Krankheit, was passiert?

b/ärl+i64 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

vielleicht kann mir jemand zu diesem Thema etwas sagen...

Was passiert wenn man nach 18 monatiger Krankheit ausgesteuert wird? Kann der Betrieb einem entlassen? Muss er mich wieder nehmen, falls ich wieder gesund werde? Was bekomme ich weiterhin an Geld und von wem? Wo kann ich mich darüber informieren?

Leider kann mir zu diesem Thema , weder die Krankenkasse, noch sonst irgendjemand weiter helfen. Vielleicht weiß von euch einer einen Rat.

Vielen dank schon mal im voraus

Antworten
cCheekyAangexl81


huhu,

entweder du stellst einen Rentenantrag oder (bzw. falls der abgelehnt wirst) musst dich beim Arbeitsamt melden. Der Arbeitgeber kann dich trotz deiner krankheit entlassen bzw. muss dich nicht wieder nehmen (=kündigen) Ist Mist, aber der AG muss auch an sich denken und planen.

LG

cjheek8yanxgel81


"abgelehnt wird"

G=aro`u7x8


Du kannst beim Arbeitsamt einen Antrag auf weitere Erstattung stellen. Aber das Deine Krankenkasse das nicht weiss kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Lass Dich einmal mit der zuständigen Krankengeld abteilung der Krankenkasse verbinden. Wenn wieder keine Aussage kommt, dann verlange den Abteilungsleiter.

Liebe Grüße

Heiko

c%heeLkyankgelx81


Krankenkassen wissen manches nicht bzw. wollen es nicht wissen - leider oft schon die Erfahrung gemacht (als Arbeitgeber)

@ bärli

[[http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de7547&SID=Up8EygcPLmnzlH9MSEPuQnoQoPd4Qc]]

G"ibNicyhtA[uf


Der Arbeitsgeber kann dich entlassen und ist dann auch für keine weiteren Zahlungen zuständig. Der muss ja auch an seine wirtschaftliche Lage denken, immerhin fällst du als Arbeitskraft schon seit 1,5 Jahren aus und verursachst kosten.

Dein Arbeitsgeber muss dich danach auch nicht mehr einstellen.

Soweit ich weiß, musst du einen Rentenantrag stellen, der meistens abgelehnt wird. Dann müsstest du Anspruch auf Sozialhilfe oder Grundsicherung oder sowas (nicht Hartz 4 – da du dem Arbeitsmarkt wegen Krankheit nicht zur Verfügung stehst). Weiß nicht genau, wie das heißt.

Bcodbhr&an


Wenn ein Grad von mindestens 30 % MdE (Minderung der Erwerbsfähigkeit) vorliegt, kann bei der Arbeitsagentur ein Gleichstellungsantrag (-> 50 %) gestellt werden, wenn der Arbeitsplatz durch Kündigung gefährdet ist. Somit ist man nicht mehr ohne Weiteres kündbar, und schafft sich eine solide Basis für Aufhebungsverhandlungen nebst Abfindung mit dem Arbeitgeber. Um die Abfindung nicht aufs eventuelle Arbeitslosengeld anrechnen lassen zu müssen, sind im Aufhebungsvertrag möglichst die gesetzlichen Kündigungsfristen (nach Jahren Beschäftigungsverhältnis, stehen im BGB) zu berücksichtigen. Wenn der Aufhebungsvertrag unterzeichnet ist, kann man den Gleichstellungsantrag der Agentur zurücknehmen, und ist somit für den Arbeitsmarkt wieder verfügbar. Die Aufhebung ist natürlich auch rechtzeitig fristgemäß bei der Arbeitsagentur zu melden, damit es keine Nachteile gibt.

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