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Arbeitszeugnis selbst schreiben

M|rsHbide hat die Diskussion gestartet


Ich habe eine Zeit lang ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung gemacht, für mein Studium brauche ich nun einen Nachweis in Form einer Beurteilung.

Allerdings muss ich mir mein Arbeitszeugnis nun selbst schreiben, das sei im Sozialen Bereich oft so üblich..

Ich habe keine Ahnung wie das geht, habe leider auch kein Zeugnis als Vorlage.

Habt ihr vielleicht Tipps für mich und könnt mir sagen, wie so ein Zeugnis konkret aussehen soll?

Im Internet finden sich ja Unmengen an Formulierungen, aber wie ich da nun was zusammenfüge ist mir noch schleierhaft.

Abgesehen davon bin ich unsicher, wie ich mich nun selbst beuteilen soll.

Ich denke eigentlich schon von mir, dass ich immer gut und vorbildlich mitgearbeitet habe, aber ist es nicht auch eigentlich etwas dreist, sich überall die Bestnoten zu geben?

Andererseits wäre es auch dumm von mir, genau das nicht zu tun.. ":/

Antworten
Nbaxmja


wenn du keinen grund weißt wieso du keine bestnoten kriegen solltest, wäre es allerdings doof, dir selbst etwas anderes zu geben. alles was nicht bestnoten sind führt bei arbeitgebern zu der folgerung, dass du irgendwas schlecht gemacht hast. und den eindruck willst du ja nun eigentlich nicht erwecken.

M8aUra3p33


Also eigentlich stehen auf einem Arbeitszeugnis keine Noten drauf im Sinne von Zahlen. Du fängst am besten so an: Frau "Vorname" "Nachname", geboren am bla.bla.blubb in xy, war in der Zeit vom x. xxx 20xx bis zum x.xxx 20xx als Praktikantin bei der "Name Unternehmen" tätig.

Jetzt kommt vielleicht eine kurze Beschreibung des Unternehmens. Ein paar Sätze darüber was für ein Unternehmen es ist, für was es zuständig ist etc, damit dein späterer Arbeitgeber auch weiß was für ein U. das war, in dem du Erfahrungen gesammlt hast.

Danach:

In ihrer Zeit als Praktikantin hatte Frau xy einen Einblick in folgende Arbeitsgebiete:

Jetzt kommen am besten in Unterpunkte einige Stichpunkte zu deinen Tätigkeiten, also kein Text, nur untereinander die Punkte aufschreiben.

Danach fängst du einfach an dich selbst zu loben in Textform, also einfach nebeneinader gereiht schreibt du über dich, z.B. (ich schreibe nur mal ein paar Anregungen in Stichpunkte, die du aber in Sätze schreiben solltest):

-innerhalb kürzester Zeit geschafft, dich in deine Tätigkeiten einzuarbeiten.

-jederzeit belastbar gewesen

-trotz schwierigen Situationen hervorragende Ergebnisse erzielt

-gut ins Team integriert

-hat ein ausgezeichnetes (technisches oder was weiß ich) Verständnis etcccc.

Also du arbeitest jetzt im sozialen Bereich, da kenn ich mich nicht so gut aus, eher im wirtschaftlichen Bereich. Aber du schreibst das halt so aus der Sicht des Unternehmens, sprich: Frau xy hat....oder Frau xy ist.....

Zum Schluss schreibst du dann sowas wie:

Die Leistunegn von Frau xy waren stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wir danken Frau xy für ihre sehr guten Leistungen und wünschen ihr für ihren weiteren Berufs-und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Wenn du magst, kannst du dein fertiges Zeugnis hierhin schreiben und ich schaue es mir mal an :-)

MgrsqHixde


So, ich poste nun einfach mal das Zeugnis, das ich geschrieben habe:

Frau XXX, geboren am XXX, hat in der Zeit vom 01.08.2010 bis 28.02.2011 (7 Monate) beim Caritasverband XXX im Bereich der ambulanten Erziehugnshilfe, schwerpunktmäßig im Bereich der sozialen Gruppenarbeit, ihr Praktikum absolviert.

Zum Aufgabengebiet von XXX gehörte im Wesentlichen:

- Betreuung einer sozialpädagogischen Schülergruppe

– Hausaufgabenbetreuung

– Planung und Betreuung kleinerer (?) Freizeitaktivitäten

- Co-Leitung eines niedrigschwelligen Gruppenangebots für Mädchen

- Seniorenarbeit

– Gesellige Angebote zur Unterstützung der geistlichen Beweglichkeit

– Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte und Förderung des Gemeinschaftslebens

- Arbeit mit jungen Müttern

- Aufrechterhaltung sozialer Kontakte

- Unterstützung und Beratung in Bezug auf den Umgang mit Kleinkindern

- Betreuung einer Gruppe für Kinder mit Migrationshintergrund

- Öffentlichkeitsarbeit auf Festlichkeiten und Veranstaltungen

- flexible Hilfskraft in anderen sozialen Einrichtungen auf Abruf

Frau XXX verschaffte sich rasch einen Überblick über ihre Arbeitsbereiche, so dass sie nach einer kurzen Einarbeitungsphase selbstständig die anfallenden Aufgaben erledigen konnte

Durch ihre freundliche und aufgeschlossene Art konnte sie schnell einen vertrauensvollen,

tragfähigen Kontakt aufbauen und wurde so zu einer wichtigen Bezugsperson, wobei sie jedoch stets ein angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz wahrte.

Frau XXX war stets interessiert, neue Arbeitsweisen und Handlungsstrategien kennen zu lernen und auszuprobieren.

Sie erfüllte ihre Aufgaben stets engagiert und mit großer Eigenmotivation. Ihre hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft, die oft über das normale Maß hinaus gingen, waren Kennzeichen ihrer überdurchschnittlichen Identifikation mit der Tätigkeit.

Frau XXX war eine Gesprächspartnerin mit ausgezeichneter sozialer Kompetenz. Ihre beruflichen Beziehungen waren geprägt von Vertrauen und Akzeptanz. Selbstverständlich war Ihr persönliches Verhalten jederzeit einwandfrei und vorbildlich.

Frau XXXX hat ihre Position stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeübt und entsprach unseren Anforderungen und Erwartungen in jeder Hinsicht. Aufgrund ihrer ehrlichen und hilfsbereiten Art war Frau XXXX bei den Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kollegen gleichermaßen geschätzt. Ihr Verhalten war stets einwandfrei und ohne jede Beanstandung.

Frau Y verlässt X auf eigenen Wunsch, aufgrund der Annahme für das Studium. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr und danken ihr für die stets gute Zusammenarbeit.

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg

Allerdings fehlt mir noch der Teil, in dem steht wieviele Stunden die Woche ich gearbeitet habe. Wo schreibe ich das hin?

Einfach zu dem Teil über das Unternehmen? Und wenn ja, wie schreibe ich den überhaupt?

In dem Fall dann allgemein etwas über Caritas, oder speziell über den CV in dem ich war? :/

Und ist ansonsten alles ok?

Ich hoffe jemand macht sich die Mühe und hilft mir ein bisschen @:)

m3ara1x983


"geistlichen Beweglichkeit " = geistIGe Beweglichkeit ???

Ansonsten von meiner Seite aus gut, ein paar Rechtschreibfehler müssten noch raus...

MErsHJide


Ich hab mir das Zeugnis nun größtenteils aus Mustervorlagen im Internet zusammengebastelt, da hab ich zugegebener Maßen noch nicht so sehr auf die Rechtschreibung geachtet^^

Und wie bringe ich den Rest nun ein ":/

s4inghxa


google sei dank!

[[http://www.jobworld.de/artikel/arbeitszeugnis/]]

Myrs|Hidxe


Umgesehen habe ich mich im Internet schon die ganze Zeit.

Aber ich soll ja speziell Angaben über 'Tätigkeitsbereiche, zugehörige Wochenzahl und wöchentliche Arbeitszeit' machen, ich finde allerdings nirgendwo etwas darüber, bzw. wie ich es formulieren und wo ich es einbringen soll.

saingxha


Herr [Name]/Frau [Name] hat in unserem Betrieb zum Thema [Bezeichnung] seine/ihre Diplomarbeit/Abschlussarbeit/Hausarbeit (o. ä.) erstellt. Die Arbeitsergebnisse konnten mit Erfolg realisiert werden und führten zu einer spürbaren Verbesserung der [Bezeichnung].

Im Rahmen seines/ihres Praktikums/Voluntariats…

* bekam Herr [Name]/Frau [Name] einen Überblick über alle Arbeiten, die in einer [Branchenbezeichnung/Dienstleistungsbezeichnung] anfallen. Insbesondere wurde er/sie mit folgenden Arbeiten betraut/beschäftigt: [Tabellarische Aufzählung].

* wurde Herr [Name]/Frau [Name] von uns hauptsächlich in folgende Aufgaben eingesiesen: [Tabellarische Aufzählung]. Daneben wurde er/sie in folgenden Bereichen eingesetzt: [Tabellarische Aufzählung].

Quelle: [[http://www.jobworld.de/artikel/arbeitszeugnis/zeugnis.html?seite=36120]]

s?ingxha


für mein Studium brauche ich nun einen Nachweis in Form einer Beurteilung.

ehm, 'tschuldigung: brauchst du ein Arbeitzeugnis, oder einen Tätigkeitsnachweis?

Für einen Tätigkeitsnachweis reicht ja eine Tabelle:

Tätigkeit, Wochen (von – bis), Stunden.

oder du schaust dir im Fachhandel an, wie eine Ausbildungsnachweis geführt wird, und schreibst analog.

daneben läßt du dir ein Arbeitszeugnis unterschreiben.

M\rsHuide


Auch da steht nichts über die wöchentliche ArbeitsZEIT.

MxrsHiide


":/

s@ingxha


aber

Tabellarische Aufzählung

sagt dir schon etwas? oder?

M3rxs6Hide


Oh tut mir leid, um ehrlich zu sein habe ich deinen letzten Beitrag, nach dem Link, überlesen. :-X

Aufgezählt habe ich die Tätigkeiten ja, muss ich nun wirklich zu jeder Tätigkeit die Zeit dazu schreiben?

Oder reicht es, wenn ich die gesamte Anzahl der Wochen angeben (also 30 Wochen, die ich da war), da ich jede Woche das gleiche gemacht habe?

Und dann in einem zusätzlichen Satz noch meine Wochenstunden vermerke?

ssitngxha


In Arbeitsnachweisen, schreibt man für jeden Tag, was man gemacht hat.

ich würde es vielleicht so machen:

Tätigkeit – evtl. Zeitraum – Stunden

also:

Kaffee kochen – 1.3.-3.3.2011 – 24 Stunden

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