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Jobwechsel, war es ein Fehler?

RIafa\88 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe vor paar Wochen meinen unbefristeten Job aufgegeben und bin freiwillig in die Zeitarbeit gegangen, wo ich nun 3 Schichten – rollende Woche arbeite.

Zur Vorgeschichte, ich habe in meinen letzten Unternehmen eine Ausbildung als Logistiker absolviert und habe da auch danach unbefristet gearbeitet, ich war über 7 Jahre in der Firma als Lagerarbeiter beschäftigt. Jedoch war immer für mich klar das ich die Arbeit da nicht ein Leben lang machen möchte. Dennoch hat die Arbeit eigentlich Spaß gemacht und meine Arbeitskollegen wurden zu meinen besten Freunden. Jedoch war das Lohnniveau ziemlich niedrig (1300 Brutto) und die Arbeitszeiten (jeden Tag von 7.00 – 16:45) durch die langen Pausen waren mir sehr lang, dadurch hatte ich nicht wirklich viel Freizeit. Leider habe ich mich in letzter Zeit mit meinem Meister ziemlich überworfen, mit dem ich eigentlich bisher ein sehr gutes Verhältnis hatte. Ich hatte die Schnauze voll und habe mich entschieden was anderes zu suchen, da ich ja schon längt da raus wollte.

Da ich gern in ein größeres Unternehmen möchte, wo nach Tarif gezahlt wird, habe ich mich entschlossen als Zeitarbeiter bei meinen Dad, im Unternehmen anzufangen. Mein Dad ist da Abteilungsleiter und es war kein Problem da rein zukommen, natürlich in einer anderen Abteilung als er. Da in den nächsten Jahren wohl viele Zeitarbeiter übernommen werden, rechne ich mir eine gute Chance aus über das "Vitamin B" übernommen zu werden. Das der Anfang hart wird, durch die 3 Schichten – rollende Woche, war mir klar. Doch ich wollte mehr Freizeit haben und später auch mal eine besseres Lohnniveau. Das der Lohn als Zeitarbeiter sogar etwas niedriger ist als bei meinen alten Job war mir klar, doch ich rechne für die Zukunf, als Festangestellter würde ich das doppelte bekommen wie in meiner vorhergegehenden Firma.

Nun arbeite ich seit 1 Woche da und ich finde es schrecklich, habe bisher 3 mal Frühschicht und 3 mal Nachtschicht gearbeitet. Mich stört eigentlich nicht die Arbeitszeiten, sondern vielmehr das Arbeitsklima. Irgendwie komme ich mit meinen Kollegen nicht richtig klar, bzw. sie mit mir. Ich habe das Gefühl, da ich ZA bin, als derjenige angesehen zu werden der rumkommandiert werden kann. Schon in den ersten Tagen wurde ich ständig angepöbelt was ich zu machen habe, was ich zu holen habe. Doch ich kenne mich bei einigen Dingen gar nicht aus, habe davon nie was gehört und nun soll ich gleich alles bringen. Insbesondere von 2 Damen werde ich regelrecht schikaniert und blöd angemacht. Ich gebe mir Mühe, reiße mit den Hintern auf es jeden Recht zu machen doch ich ernte meist von den Damen einen blöden Kommentar. Da wir alle unterschiedliche Pausen habe, komme ich auch so in den Pausen mit den Kollegen nicht in Kontakt. Irgendwie kann ich mich nicht integrieren.

Auch die Arbeit an sich nervt etwas, da man nicht ständig zu tun hat und dadurch die Zeit nicht vergeht. Ich muss nur 8 Stunden arbeiten (bekomme 1 Stunde bezahlte Pause) doch was nützt da, wenn es so vorkommt das die Zeit so langsam vergeht. Und den ganzen Tag um die Maschinen zu laufen und zu stehen, ist auch nicht so das wahre.

Nun habe ich Angst, das es ein großer Fehler war meinen alten Job, bei dem ich eigentlich es sehr gut hatte, gekündigt zu haben. Manchmal ist halt doch weniger mehr … .

Ich weiß nicht wie das weiter gehen soll, ob ich mir nun nicht doch was anderes wieder suchen soll.

Ich bin momentan in einer ziemlichen Schaffenskriese, denn so richtig weiß ich nicht was ich in der Zukunft will und was mir liegen könnte.

Nachgedacht, ein Leben lang an ner Maschine zu stehen, 3 Schichten - rollende Woche zu arbeiten ist auch nicht wirklich befriedigend, auch wenn das Geld stimmt.

Antworten
Z/achalriaSsx M


Hallo Rafa88,

bevor du jetzt überstürzt das Handtuch schmeisst, würde ich dir raten, mal einen Schritt zurück zu machen und tief durch zu atmen.

Du bist gerade einmal eine Woche dort.

Als ich damals meine Stelle gewechselt habe, ging es mir ähnlich am Anfang. Es war öde, alles und alle waren fremd und es war anstrengend, wieder bei Null anfangen zu müssen.

Aber was erwartest du auch, dass dich alle dort toll finden, direkt warm mit dir werden und du dich genau so heimisch fühlst, wie in deiner alten Beschäftigung ?

Du schriebst ja selbst, das es schwierig für dich ist, also lass dir und den anderen erst einmal etwas Zeit, sich aneinander zu gewöhnen.

Zumal du ja auch die finanziellen Aussichten dir als Ziel gesetzt hast, was dich ja dazu motivieren könnte, erst einmal die Entwicklung abzuwarten.

Sollte es wider Erwarten doch nicht besser werden, so in/nach einem halben Jahr, dann kannst du dich ja immer noch in aller Ruhe nach einer Alternative umschauen und dann ganz kontrolliert wieder wechseln.

Aller Anfang ist schwer, darum lass die Ohren nicht Hängen und bleib freundlich. Das wird schon.

Kein Baum ist, nach dem säen, über Nacht groß geworden.

*:)

R7afax88


Aber was erwartest du auch, dass dich alle dort toll finden, direkt warm mit dir werden und du dich genau so heimisch fühlst, wie in deiner alten Beschäftigung ?

Stimmt, das kann ich sicherlich nicht erwarten. Jedoch hätte ich mir mehr "Respekt" von den Kollegen gewünscht und erwartet das mir alles erklärt wird. Ich muss mir jedoch meist alles selbst aneignen. Hätte auch mal erwartet das mich der eine oder andere Kollege ausfragt, ob es mir gefällt im neuen Unternehmen, was ich zuvor gemacht habe, was meine Hobbys sind wo ich wohne ect. . Das alles war für mich in meiner alten Firma selbstverständig wenn jemand neu angefangen hat oder auch als Pradikant ... .

ZAachQalriaxs M


Dem stimme ich zu, das ist natürlich ein kalte Atmosphere, aber leider eine gängige Selbstschutzmaßnahme der dauerhafteren Beschäftigten bei einer so hohen Fluktuation des Personals, wie es eben bei Zeitarbeitern üblich ist.

Das du dir alles selbst aneignen musst, ist ärgerlich, aber villeicht auch deinem Auftreten geschuldet. Man geht bei dir, aufgrund des Alters und der Berufserfahrung davon aus, dass du das Notwendige schon kannst/kennst ?

Fragen sollte nichts kosten und eventuell kannst du dann, wenn du dich (vorsichtig) dumm stellst über das Gespräch deinen Mitarbeitern etwas näher kommen ?

*:)

Sfenos]ualDeTlighxt


Wenn ich dich richtig verstehe, hattest du deine berufliche Veränderung zwar lange geplant, aber nicht sorgsam ausgewählt und vor allem den Weg genommen, der dir am einfachsen erschien.

Nun stellt sich raus, so einfach ists doch nicht.

Bevor du wieder unüberlegt handelst, solltest du dir etwas mehr Kopf machen, dem neuen AG eine Chance geben, und dich parallel bewerben.

Manchmal müssen sich Leute erst einfinden, aber meist (so mein Wissensstand) hat man es schon im Gefühl, ob das was wird auf Dauer oder nicht. Demzufolge war es eben einfach doch nicht so leicht, verbuche es unter Erfahrung sammeln ab und weiter gehts, damit gewinnst du auch etwas an Leichtigkeit, die dir anscheinend schon nach 1 Woche abhanden gekommen ist.

Alles Gute :)*

RGafax88


Dem stimme ich zu, das ist natürlich ein kalte Atmosphere, aber leider eine gängige Selbstschutzmaßnahme der dauerhafteren Beschäftigten bei einer so hohen Fluktuation des Personals, wie es eben bei Zeitarbeitern üblich ist.

Das du dir alles selbst aneignen musst, ist ärgerlich, aber villeicht auch deinem Auftreten geschuldet. Man geht bei dir, aufgrund des Alters und der Berufserfahrung davon aus, dass du das Notwendige schon kannst/kennst ?

Fragen sollte nichts kosten und eventuell kannst du dann, wenn du dich (vorsichtig) dumm stellst über das Gespräch deinen Mitarbeitern etwas näher kommen ?

Also mein Dad hat dafür gesorgt das es für das nächste halbe Jahr definitiv mein Stammplatz ist, ist im EDV System auch so vermerkt. Bei den meisten ZA ist das anders.

Ich habe keinerlei Berufserfahrung in diesem Bereich, ich bin als Hilfskraft in der untersten Lohngruppe angestellt. Dafür mache ich mein Job sehr gut, denke ich.

Mein Auftreten finde ich in Ordnung, habe versucht hilfsbereit, freundlich zu sein und versuche auch ständig in Bewegung zu sein, rumstehen versuche ich zu vermeiden.

R>aSfa88


Irgendwie habe ich totale Panikattacken. Kann auch nicht mehr schlafen, habe Nachtschicht ... doch ich komme durch den psys. Streß nicht mehr zu Ruhe. Meine Freundin, meine Eltern, Großeltern haben mich schon vor dem "Neuanfang" gewarnt das die Arbeit auf die Knochen geht, vorallem durch die Schichten alles andere als leicht ist. Mit meiner alten Arbeit nicht zu vergleichen, dagegen war da dort der Lenz.

Ich bin ich verzweifelt.

SvensuaJlDelixght


:°_ armer Rafa!!!

Ich denke, es scheint als wäre deine eigentliche Frage beantwortet: Du hattest schon bessere Entscheidungen vorher und hoffentlich bald danach getroffen!!

Ich fände es jetzt wichtig, dass du dich zusammenreißt - im Sinne von anstelle weiter den Weg der Panik weiter zu gehen, aktiv zu werden, dass du da bald wieder wegkommst!!! und zwar OHNE SCHADEN - psychisch!!!

Es ist eben nicht das Richtige und bevor noch mehr Glas zerbricht, schau dass du wegkommst!!

Versuch dich privat abzulenken und dir klar zu machen, ES ist NUR der Job, der nicht der Richtige ist und den kannste wechseln!!!! und das solltest du auch. ;-)

Außerdem ists ein gutes Jahr zum Neuanfang, denn ich höre von einigen Unternehmen, dass sie einstellen...

Und fällt mir gerade ein, ":/ du hattest doch geschrieben dass es Zeitarbeit ist, kannste dich da nicht wo anderes einsetzen lassen, wenn du bescheid gibst, dass es nicht gut läuft ???

Bewerb dich weg und lass dich nicht weiter fertig machen!!!

Versuche es zu trennen, damit du nicht abstürtzt... noch mehr Schaden "in" Dir entsteht!!! Schütz dich!!!

:)*

R*a+fa88


So, nun sind weitere Tage geschafft. Doch es wird nicht wirklich besser. Einzig mit meinen Kollegen verstehe ich mich etwas besser.

Doch heute ist mir nochmal so richtig klar geworden wie ich doch meine alte Arbeit vermisse, vorallem die Kollegen, meine Lebensgefährtin (die da ebenfalls arbeitet), mir kamen die Tränen wenn ich daran zurück denke.

Ich weiß nicht wie ich was an der Situation ändern kann, zurück in meiner alten Firma kann ich wohl auch nicht, habe mich vielleicht auch den letzten Wochen nicht unbedingt "fair" aufgeführt (krank geschrieben ...).

Rgafea88


Bisher war es so. Ich habe nicht mein Leben gelebt, sondern vielmehr für die Arbeit gelebt. Daher habe ich die Arbeitskontakte ect. viel mehr persönlich mit eingebunden in meinen privaten Leben und nach der Arbeit konnte ich nicht wirklich abschalten, sondern habe noch viel über die Arbeit gedacht ... mit meiner Freundin besprochen. So war ich das über Jahre gewönnt. Jetzt gefällt mir aber der neue Job überhaupt nicht mehr und mit der gewonnen Freizeit weiß ich wegen dem Frust auch nicht mehr anzufangen. Es ist wie verhext.

Ob ich bei meinen alten AG mal ranfragen soll, ob er mich wieder nehmen würde ?!

N8ovem7bermo}nd


Naja, du hättest nichts zu verlieren, oder ?

K(ad}hi2dyxa


Hätte auch mal erwartet das mich der eine oder andere Kollege ausfragt, ob es mir gefällt im neuen Unternehmen, was ich zuvor gemacht habe, was meine Hobbys sind wo ich wohne ect. .

Naja, Du musst die Relationen bedenken, Zeitarbeitsfirmen haben eine größere Fluktuation als andere unternehmen, da ist es doch selbstverständlich, dass man nicht soviel Zeit in das Kennenlernen der Neuen reininvestiert, sondern dass eben von alleine passieren lässt.

Ausserdem ist mir auch der Gedanke gekommen, dass Du über Vitamin deines Vaters vielleicht bessere Bedingungen hast

Also mein Dad hat dafür gesorgt das es für das nächste halbe Jahr definitiv mein Stammplatz ist, ist im EDV System auch so vermerkt. Bei den meisten ZA ist das anders.

Was hierdurch bestätigt wird.

Da könnte auch der Frund für die Distanz liegen, wenn die anderen immer woanders arbeiten müssen, sind die eben neidisch.

Meine Freundin, meine Eltern, Großeltern haben mich schon vor dem "Neuanfang" gewarnt das die Arbeit auf die Knochen geht, vorallem durch die Schichten alles andere als leicht ist. Mit meiner alten Arbeit nicht zu vergleichen, dagegen war da dort der Lenz.

Nunja, das ist anscheinend erst Deine zweite Arbeit, richtig? Da kann es nun mal sein, dass alles etwas schwieriger ist als man sich vorgestellt hat, es ist ja schon was länger her dass man bei der alten "der Neue" war und was das Zwischenmenschliche angeht, scheinst Du dort ja ideale Bedingungen gehabt zu haben

Bisher war es so. Ich habe nicht mein Leben gelebt, sondern vielmehr für die Arbeit gelebt. Daher habe ich die Arbeitskontakte ect. viel mehr persönlich mit eingebunden in meinen privaten Leben und nach der Arbeit konnte ich nicht wirklich abschalten, sondern habe noch viel über die Arbeit gedacht ... mit meiner Freundin besprochen. So war ich das über Jahre gewönnt.

Das ist aber auch arg ungesund und kein Muster, in das Du aus Mangel an Alternativen zurück fallen solltest.

Jetzt gefällt mir aber der neue Job überhaupt nicht mehr

Du bist doch erst 2 Wochen da...

und mit der gewonnen Freizeit weiß ich wegen dem Frust auch nicht mehr anzufangen. Es ist wie verhext.

Naja, Rentner brauchen ja auch eine Weile um sich zu akklimatisieren und mit ihrer vielen Freizeit klarzukommen...

Wie gesagt, ich halte es für sehr ungesund aus Mangel an Alternativen wieder den alten Job bzw. die alte Arbeitsweise anzunehmen. Du bist so jung und kannst in Deiner Freizeit nichts rechtes mit Dir anfange? Es ist ungesund sich so von seiner Arbeit vereinahmen zu lassen. Die Frage ist auch,wieviele Jahre Du das überhaupt durchstehst, schon,al das Wort Burnout gehört? ;-)

Ich denke, Du solltest Dich einfach nochmal ne Weile durchbeissen in dem Sinne, dass Du auf jeden Fall nicht versuchst den alten Job zurückzukriegen, und mal sehen, ob Du Dir ein paar Hobbys zulegen kannst.

Man kann nicht nur für die Arbeit leben, und erst recht nicht in deinem Alter.

Freu Dich doch, dass Du auch den Kopf wieder frei hast, was anderes mit deiner Freundin zu machen als Arbeitsprobleme zu wälzen.

Ob ich bei meinen alten AG mal ranfragen soll, ob er mich wieder nehmen würde ?!

R6a5fa88


Stimmt es ist erst die 2 richtige Arbeit in meinem Leben.

Ich denke du hast Recht, ich muss einfach mich durchkämpfen. Mit etwas Glück lohnt sich es vielleicht später.

K;adhiSdyxa


Nun ja was heisst durchkämpfen, so bin ich eben, aber meine Art macht ja nicht alle Mneschen glücklich (erstaunlicherweise ]:D ). Ich würde wie gesagt erst mal längere Zeit verstreichen lassen, sagen wir mal 2 Monate, bis man über einen Jobwechsel nachdenkt. Und dann würde ich nicht versuchen in den alten wieder rein zu kommen, denn es ist ungesund, kein Leben neben dem Beruf zu haben.

Das hab ich mühsam mit 27 Jahren gelernt, wobei ich immer noch die Waage halten muss, und je später man es lernt, desto schwieriger wird es.

RJaf"a8x8


Ich habe genug über meine alte Firma gemeckert, aber erst wenn man was anderes macht, weiß man wie sehr man doch daran noch hängt.

Ich hatte kein richtiges Leben nach dem Beruf, der Job war ja mein Leben, täglich 10 Stunden auf Arbeit gewesen, für Freizeit blieb nicht wirklich viel Zeit mehr.

Jetzt habe ich mehr Freizeit nur komme ich mit der Arbeit nicht so wirklich klar.

Ich werde paar Wochen bzw. Monate verstreichen lassen um dann weiter zu handeln. Momentan habe ich noch ein anderes Jobangebot (ab 1. Mai) was zwar etwas riskant ist, jedoch habe ich nixs zu verlieren. Sollte auch das sich als ein Flop rausstellen werde ich mir überlegen event. nochmal eine Ausbilung oder gar mein Abi nachzuhole.

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