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Vertrag läuft aus – was, wenn krankgeschrieben?

m1alagHexna


Das klingt ja eigentlich ganz gut. Hier sind die meisten Lehrer nur befristet angestellt, aber trotzdem müssen sie nicht mit einer Kündigung rechnen... Vielleicht ist meine Antwort jetzt total daneben, aber ich würde dich verstehen, wenn du deinen ungeliebten Job schmeisst und dich auf dein Haus, den Garten und die hoffentlich bald verwirklichte Familie freust! Es ist einfach wichtig, dass du trotzdem gut zu dir schaust und nicht nur noch für die Familie da bist. :)^

RxHW


Hallo,

nach 6 Wochen Krankschreibung wird das Krankengeld aus dem Verdienst vor dem 1. Arbeitsunfähifgkeitstag berechnet. Provisionen werden nur berücksichtifgt, wenn sie in den letzten 3 Monaten vor der Krankschreibung in jedem Monat erzielt wurden.

Veilleicht ist das hilfreich:

[[http://www.burn-out-forum.de/]]

Ggf. ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten vereinbaren. Teilweise gibt es auch Abendsprechstunden.

Gute Besserung!

Gruß

RHW

m"a"lagCena


Hab ich auch in meinem anderen Faden geschrieben, auf den Du schon geantwortet hast:

Ah, hab erst jetzt den Zusammenhang der beiden Fäden realisiert, sorry.

S#unrflowSer_7x3


Krankschreibung ist Krankschreibung, egal aus welchem Grund!!! Wenn jemand wg. einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben wird, wird er nicht anders behandelt als jemand, der wg. einer körperlichen Erkrankung krankgeschrieben ist.

Nach 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber springt die Krankenkasse einund zahlt Krankengeld – welches nicht ganz dem Netto-Gehalt entspricht (man bekommt weniger). Die Krankenkasse zahlt auch Krankengeld, wenn man arbeitslos ist. Solange man krank geschrieben ist, steht man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, hat also auch Ruhe vor dem Arbeitsamt.

Krankengeld wird für max. 18 Monate am Stück gezahlt. Wenn man Anspruch auf ALG I hat aufgr. geleisteter Beiträge, steht einem das dann, wenn man arbeitslos gemeldet ist und NICHT mehr krankgeschrieben ist (in der Höhe und Dauer entsprechend der Beitragszahlung) zu.

Wenn das ALG I ausläuft, greift irgendwann ALG II (= Hartz IV). Da muss man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, d.h. die Interpretation einer längeren Krankschreibung könnte dazu führen, dass man als nicht arbeitsfähig gilt und nur noch die sog. Grundsicherung bekommt.

Was aber vorher greift (bei Arbeitslosigkeit bzw. langem Krankengeldbezug und drohendem Auslaufen des Krankengeldes): Dass überprüft wird, inwieweit eine Berentung oder offizielle Erwerbsminderung vorliegt (dann evtl. Rentenzahlung, was bei Dir vermutlich noch nicht viel sein wird).

Das ist jetzt alles SEHR weit gedacht. Erstmal hättest Du mit einer Krankschreibung also einen Puffer, wärst raus aus dem Jobstress, würdest finanziell aber auch nicht vor einer Katastrophe stehen.


Wenn man Dir aber schon zwei Antidepressiva verschreibt und es Dir wirklich schlecht geht: Durch eine Krankschreibung ändert sich zwar der äußere Stress – aber was macht den Stress aus, und kannst Du dem in ukunft immer aus dem Weg gehen? Und: Es geht Dir ja schlecht.

Daher wäre es wichtig, sich um eine Therapie zu bemühen, um die Schwierigkeiten wirklich in den Griff zu bekommen

Und wie gesagt:

Es gibt hinsichtlich Krankengeld KEINEN Unterschied zwischen psychischen und körperlichen Erkrankungen!

P5robFlem?Lebexn84


malagena... das wäre wirklich mein Wunsch... an dem Haus ist noch einiges zu tun und das würde ich zu gerne anpacken... *seufz* Hab die zwanghafte Persönlichkeitsstörung zu sehr auf die leichte Schulter genommen... ich hab gedacht, wenn ich den Dämon kenne, kann er mich nicht mehr ärgern. Hab gerade nochmal darüber gelesen... allein der Artikel bei Wikipedia hält mir einen schmerzhaften Spiegel vor. Hab bei Amazon ein Buch gefunden, was ich mir vom nächsten Gehalt kaufen will. Therapieplatz kann ich erstmal in den Wind schreiben... hab gerade nochmal meinen letzten Therapeuten angeschrieben, damit ich wenigstens weiß, wann genau die letzte Stunde her ist und ich somit wieder (2 Jahre später) Hoffnungen auf eine neue Therapie hab... wahnsinn... seit der letzten Therapie hat sich so viel verändert... mir kommt das schon so ewig vor.

Im Moment geht es gerade so ein bisschen... hab denk ich das Tagestief überwunden. Morgen beginnt ein neuer Kampf.

Ich bin gerade wieder voll in meiner Krankheit drin... ich habe Angst, dass andere etwas schlechtes über mich denken. Und wenn auch nur die Eventualität besteht, dass eine Person schlecht über mich denkt, dann denke ich sofort auch schlecht über mich...

Ich bin nicht perfekt... weder körperlich noch beruflich, noch nichtmal gesundheitlich... eigentlich wäre die logische Folge daraus, dass man etwas, was so kaputt ist, wegwirft... in der Schule haben sie mir mal gesagt, dass man sowas wie mich früher im KZ verbrannt hätte. Oft kommt der Gedanke daran. Heute nüchtern... Ich sehe gerade keinen Sinn... der einzige Sinn wäre eine Familie zu gründen... aber dort will ich auch wieder alles perfekt machen, was ich nie schaffen werde...

Ich brauche eine Therapie, ich weiß es. Aber im Moment ist sie noch in so weiter ferne... muss das Buch lesen... warten... bis Gehalt da ist...

Prro@bl emLexben84


Ich jammer zuviel, oder?

P'robFlemLeb|en.8x4


Ah, eben kam die Mail... es war Oktober 2009... also muss ich auch bis Oktober warten. Oder meine Probleme selbst lösen.

S unflBoweexr_73


@ ProblemLeben:

Wenn Du die Fachrichtung wechselst, kann man bei Beantragung der Kostenübernahme mit diesem Verfahrenswechsel argumentieren – dann sind die 2 Jahre Pause hinfällig!

Wenn Du eine Verhaltenstherapie gemacht hast, müsstet Du jetzt nach einem Tiefenpsychologen (oder Psychoanalytiker) suchen.

Und:

Wenn Du einen engagierten Therapeuten findest, kann man auch vor Ablauf der 2 Jahre eine Fortsetzung beantragen. Ist ziemlich viel Schreiberei, v.a. für schon länger niedergelassene Therapeuten (die best. Privilegien haben, z.B. Gutachtenfreiheit). Aber es ist immer einen Versuch wert. Nicht die Krankenkasse entscheidet, sondern der Gutachter, der den anonymisierten Antrag. Wenn der Therapeut gut argumenteirt (drohende Arbeitsunfähigkeit und das Stichwort "drohende stationöre Behandlung" wirken oft Wunder!).

Und:

Ein Therapeut (z.B. Dein alter) könnte Dich zumindest alle 3-4 Wochen sehen und das als "Kurzkontakt" abrechnen. Bringt nicht so viel Geld wie eine richtige Sitzung, aber gerade in Krisensituationen gibt es durchaus Therapeuten, die das mit Ex-Patienten machen.

Und wenn bei Dir tatsächlich schon mal die Diagnose Persönlichkeitsstörung gestellt wurde, kann das auch helfen.

Wie gesagt:

Keine Garantie, erfordert alles Engagement und Geschick vom Therapeuten. Aber es ist nicht unmöglich, jetzt schon Therapie zu bekommen!

Alles Gute!

PKroblemZLeben84


@ Sunflower_73

Wenn Du die Fachrichtung wechselst, kann man bei Beantragung der Kostenübernahme mit diesem Verfahrenswechsel argumentieren – dann sind die 2 Jahre Pause hinfällig!

Es ist schwer, einen Tiefenpsychologen zu finden, die heißen in den Listen alle gleich...

Das heißt ich muss erstmal einen engagierten Psychologen finden. Die bisherigen Therapeuten, die ich angerufen hab, wollten das Gespräch so schnell wie möglich beenden, nachdem ich gesagt hab dass ich die 2 Jahre Therapiefreiheit noch nicht voll hab...

Meinen alten Therapeuten sehen wird schwer, der ist einige hundert Kilometer weit weg...

Aber danke dass Du alles so ausführlich geschrieben hast. Jetzt weiß ich auch, was mein Hausarzt meinte. Der ist auf meinen Einwand mit den 2 Jahren garnicht eingegangen.

Morgen telefoniere ich wieder und hoffe auf Erfolg... bitte Daumen drücken...

Smunflfowe@r_x73


Evtl. kann Deine Krankenkasse weiterhelfen – die haben Therapeutenlisten; z.T. sind da auch die Verfahren aufgelistet.

Evtl. könnte Dir auch eine sog. Institutsambulanz einer Klinik helfen; die sind häufig auch gute Ansprechpartner für Patienten in Therapiepause.

Über die Gelben Seiten herausfinden, welche Therapeuten eine Website haben – da steht oft auch die Fachrichtung.

Vielleicht auch hilfreich (auf jeden Fall seriös): [[http://www.psychotherapiesuche.de]]

Und ansonsten hilft tatsächlich leider nur weiter telefonieren... :)*

K$nacxks


@ ProblemLeben

Ich bin nicht perfekt ... in der Schule haben sie mir mal gesagt, dass man sowas wie mich früher im KZ verbrannt hätte. Oft kommt der Gedanke daran.

Perfekt, also fehlerfrei, bin ich auch nicht. Und das ist gut so. Menschen und Tiere lernen aus Fehlern. Man versucht etwas, zum Beispiel das Sprechen oder Laufen. Es klappt nicht auf Anhieb.

Nach deiner Philosophie müsste also jeder verzweifeln. Das ist aber nicht so. Viele erfreuen sich daran, besser zu werden.

Im Sport ganz extrem zu sehen. Sportler treten im Wettbewerb immer wieder an. Ist der Erste perfekt? Natürlich nicht, denn er ist beim nächstenmal nicht mehr der Erste.

Wer das Auf und Ab seiner Leistungsfähigkeit verteufelt, hat ein ernstes Problem. So wie du.

Und – auch wenn ich jetzt wieder vom Kontrolleur hier gelöscht werde – im KZ wurden "Volksfeinde" verbrannt. Also Menschen, die dem System nicht in den Kram passten.

Wieso hast du dir gerade diese Bemerkung so zu Herzen genommen? Fühlst du dich ausgegrenzt aus der Gemeinschaft?

m0ala4ge[nxa


Ich bin überzeugt, dass du das schaffst. Und wenn nur diejenigen eine Familie gründen dürften, die keine Störung haben, wären wir schon längstens ausgestorben. Es ist super, dass du deinen Problemen in die Augen siehst und daran arbeitest. Auch wenn du wohl (realistischerweise) dein Leben lang immer wieder mit deinem Perfektionismus zu kämpfen hast, kannst du trotzdem eine gute und glückliche Mutter werden. Und immer glücklich ist eh niemand. Gute Nacht und träum von einer schönen Zukunft mit fröhlichen Kindern, die in deinem Garten spielen... :)^

Khnsackxs


Atomkraftwerke sind perfekt.

Sonst würde die kein Mensch betreiben.

Psr|oYblem*Le`ben84


So... hatte gerade noch einen Kundentermin... jetzt schreib ich noch kurz, dann gehts heim...

@ Knacks

Und – auch wenn ich jetzt wieder vom Kontrolleur hier gelöscht werde – im KZ wurden "Volksfeinde" verbrannt. Also Menschen, die dem System nicht in den Kram passten.

Wieso hast du dir gerade diese Bemerkung so zu Herzen genommen? Fühlst du dich ausgegrenzt aus der Gemeinschaft?

Ich habe mir als kleines Kind schon Dokumentationen zum 2. Weltkrieg mit meiner Mutter angeschaut... oder anschauen müssen. Ich hab da Bilder gesehen, die mich bis heute verfolgen. Wir hatten Nazis in der Klasse, in meinen Augen Versager mit schlechten Noten. Ich war - "natürlich" - der Streber. Bin da wohl in eine starke Opferrolle geraten, wurde ja jahrelang gemobbt und teilweise verprügelt. Dieser Kommentar mit dem KZ hat mich so getroffen... meine Seele getroffen, dass meine Mitschüler mich brennen sehen wollten wie in den Bildern, die ich als kleines Kind schon gesehen hab... die mich in meinen Träumen verfolgt haben. Dass mir jemand solches Leid wünscht...

@ malagena

Danke Dir für den Zuspruch :-) :)* Ich habe eine Art zu schreiben, die glaube ich recht unsympatisch ist... da bin ich froh dass Du so nett schreibst und mir auch Hoffnung gibst.

Ich fahr jetzt heim - gute Nacht.

m-alapgexna


Ich habe eine Art zu schreiben, die glaube ich recht unsympatisch ist.

Nein, gar nicht. Deine Offenheit ist sehr ansprechend.

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