» »

2. Ausbildungslehrjahr: Chef droht mit Kündigung wegen Krankheit

7I7ergWrexis


zweifelsohne

Aber es gibt durchaus Infekte die nur einen Tag dauern ;-)

w]ho_Pmade_xwho


Naja, so bedauerlich Krankheiten auch sind, für die Restbelegschaft sind sie zusätzlicher Stress, weil die Kollegen die Arbeit auch noch mitmachen müssen. Du musst Dir eine Belegschaft oder ein Team als Solidargemeinschaft vorstellen, in die jeder etwas einbringt (arbeiten und Kranke oder Urlauber vertreten) und aus der auch jeder etwas heraus nehmen kann (selber mal krank sein, eigenen Urlaub antreten). Wenn nun immer derselbe andauernd krank ist und womöglich noch dann, wenn es drauf ankommt,fühlen sich die anderen eben genervt, gestresst und hängengelassen. Ist doch logisch. Keiner arbeitet gerne für andere mit.

Ist nun diese Solidargemeinschaft sehr klein, so dass bei Krankheit eben einer die Arbeit von 2-3 Leuten machen muss, dann ist bei dem auch irgendwann die Leistungsfähigkeit ausgeschöpft, vor allem dann, wenn er seine Arbeitsbelastung auch nicht einsieht. Kann ich alles verstehen, gehöre auch zu denen, die fast immer andere vertreten müssen.

Natürlich war ich auch schon krank, aber das Verhältnis zwischen "Einzahlen" und "Entnehmen" ist noch so, dass ich mehr einbringe.

Außerdem ist es so, dass Kollegen nicht die eigene Familie oder die allerliebsten Freunde sind, so dass man sich eben nicht für andere vollkommen fertigmachen will.

Kann das Unverständnis einiger da nicht verstehen, finde es, wie gesagt, logisch, dass das keiner gerne immerzu mittragen möchte.

M`e-inN-Chaxins


Darüber hinaus ist es wohl nicht wirklich schwer, bessere Noten in der Berufsschule erzielt als andere, wenn man andauernd mit gelbem Schein zu Hause herum hängt und massig Zeit zum Lernen hat.

Das ist korrekt. Wenn man aber 90 % dieser Zeit im Krankenhaus, größtenteils auf der Intensivstation verbringt, wirds schwer :)z Außerdem kann ich generell nix lernen, wenns mir mies geht. Ich hatte die letzten 2 Jahre immer weniger Zeit zum lernen als die anderen und bin trotzdem besser.

Sie hat auch nur bei ihrer jetzigen Fehlzeit erwähnt, was sie hat (Husten). Bei den restlichen Tagen hat sie sich nicht näher dazu geäußert, nur gemeint, dass es eben schwerwiegender war. Und ständig mit Mandelentzündung arbeiten zu gehen ist für mich zB schon schwerwiegend, weil der Körper sich kaum auskurieren kann, vor allem, wenn man eh angeschlagen ist.

Ich bin auch mal mit Nierenbeckenentzündung arbeiten gegangen, weil mein Chef prinzipiell keine AUs erlaubt hat. Tja, eine Woche später lag ich dann mit den "Folgen" 3 Tage im Krankenhaus . und wurde prompt gekündigt. Wie mans macht, macht mans falsch :=o

KLar ist es für die KOllegen blöd (ich musste KRANK immer für die mitarbeiten, die "blau gemacht" haben), aber wenn jemand wirklich krank ist, dann muss man dafür eben Verständnis haben. Und ich red hier jetzt auch nicht von ner Erkältung ohne Fieber. Ich sag dazu nur, dass die Gesunden froh sein können, dass sie gesund sind. Ich würde lieber, wenn ich arbeiten würde, für jemanden mitschaffen, anstatt so schwer krank zu sein.

Darf ich -ganz wertfrei- fragen, warum? Doch bestimmt nicht wegen Husten und Schnupfen oder? Du musst es natürlich nicht sagen, wenn du nicht möchtest.

Nein, es ist schon schwerwiegender :)z Allerdings bin ich halt so angeschlagen, dass ich auch bei Erkältungen dann daheim bleibe.

SbunflWowe!r_73


Vielleicht sollte man statt Pauschalaussagen mal berücksichtigen, um welchen Job es sich handelt. Wenn ich Rüsselpest habe, aber nur am Schreibtisch sitze, ist es ziemlich egal. Kann man problemlos machen.

Wenn ich aber mit Patienten arbeite, nicht ständig Nase putzen bzw. Hände waschen kann – oder nicht assistieren kann, weil ich ständig husten muss, sieht die Welt anders aus. Ich als Zahnarztpatient hätte wenig Lust auf eine schniefende, hustende Assistentin!

Und dieses Argument "krank ist man nur mit Fieber" zieht m.M.n. auch nur bedingt.

Ich arbeite auch mit Patienten – und bei uns ist die Ausfallquote recht hoch (im ersten Quartal 2011 brachte es jeder Mitarbeiter auf 1-2 Wochen Fehlzeit. Erst ging Magen-Darm in der Klinik um, dann Erkältung). Ich kann bspw. mit Husten/Heiserkeit/Halsweh nicht voll arbeiten, da ich auf meine Stimme angewiesen bin. Als ich im Job vorher (Uni) 80% der Arbeitszeit forschend am Schreibtisch verbrachte, war es VÖLLIG egal, ob ich nur krächze und röchele.

Man sollte Dinge also mal in Relation betrachten. Bei mir hat eine Kollegin nach Mandel-OP 6 Wochen gefehlt...

1TFe%nja1


Me-in-Chains, mein Beitrag bezog sich auch definitiv nicht auf deinen Gesundheitszustand. @:) Auch ich bin schwer angeschlagen und werde nach meiner Genesung sicherlich hin und wieder in so schlechter Verfassung sein, dass ich wirklich nicht arbeiten kann. Solche Späßchen wie die TE hätte ich mir jedoch nie erlaubt. – Erstrecht nicht in der Ausbildung bzw. in der Einarbeitungszeit nach dem Studium. :|N

Und ganz ehrlich: Wenn ich ohnehin schon merke, dass mein häufiges Fehlen negativ auffällt, dann sehe ich halt zu, dass ich eine normale, harmlose Erkältung mit Hausmittelchen auskuriere und dennoch arbeiten gehe. Man sollte den Bogen halt einfach nicht überspannen und sich stets seiner Pflichten als Arbeitnehmer bewusst sein, anstatt immer nur seine Rechte (bis zur äußersten Scherzgrenze) auzunutzen.

Wünsche dir alles Gute! :)*

wIho_imade8_who


Ich bin auch mal mit Nierenbeckenentzündung arbeiten gegangen, weil mein Chef prinzipiell keine AUs erlaubt hat.

??? ??? Wie geht denn sowas? Wenn ein Mitarbeiter eine AU hat, dann ist das so. Muss der Arbeitgeber durch. War denn gegen die Kündigung nichts zu machen?

mNariNposa


Me-in-Chains

Ich bin auch mal mit Nierenbeckenentzündung arbeiten gegangen,

Ich verstehe nicht ganz, was Deine Krankengeschichten hier sollen. Mach doch dazu einen eigenen Faden auf. Es geht hier um die TE Snoopy.

MFe-in-:Chaiunxs


Leider war es in der Probezeit,sondern hätte er das ja nicht tun können!

@ Fenja

ich versteh, was du mir damit sagen willst – aber keiner von uns weiß, weswegen die TE die anderen Fehlzeiten hat. Wir wissen nur von dem jetzigen Husten.

1mFenojxa1


Ich meinte natürlich "Schmerzgrenze"... |-o %:|

w!ho_madxe_who


Um es noch mal klar zu sagen: So schlimm Krankheiten auch sind und so sehr ich auch mitfühle (die eine Ebene), ergibt sich aber trotzdem für den Arbeitgeber und die Kollegen immer die oben von mir geschilderte Sachlage (die andere Ebene). Beide haben erstmal nichts miteinander zu tun.

Für den Arbeitgeber heißt das, er muss Lohn und Gehalt zahlen und bekommt in einem gewissen Zeitraum null Gegenleistung. Dass das keinen freut, ist doch klar.

Letztendlich ist dann betriebswirtschaftlich auch egal, warum der selbe eben immerzu fehlt.

1cFe nja1


Me-in-Chains, die TE hat ja bereits im Eröffnungsbeitrag mehrere Sachen aufgezählt. Von einer chronischen und/oder schwerwiegenden Erkrankung kann ich dort beim besten Willen nichts finden. Und wie weit es um ihre Arbeitsmoral bestellt ist, sieht man allein daran, dass meint, sich in ein positives Licht rücken zu können, weil sie verkatert und mit Restalkohol im Blut in der Praxis erschienen ist. Ich denke, das ist schon recht aussagekräftig... :-/

E<rdbeergmond


Wenn ich aber mit Patienten arbeite, nicht ständig Nase putzen bzw. Hände waschen kann – oder nicht assistieren kann

Also sorry, in jeder guten Arztpraxis hängt an jeder Ecke ein Desinfektionsmittelspender. Und wenn ich krank bin, dann steck ich mir halt ein Fläschen Desi in die Kitteltasche. Noch dazu arbeiten Zahnärzte eh die ganze Zeit mit Mundschutz...durch den futtern sich die Bakterien ja nicht durch. Und wenn es wirklich so schlimm ist, dass sie nicht assestieren kann, dann kann sie bestimmt an die Rezeption, Telefondienst machen, oder sonst was machen.

Ich kann bspw. mit Husten/Heiserkeit/Halsweh nicht voll arbeiten, da ich auf meine Stimme angewiesen bin

Heißt das, du bist jedesmal krank, wenn dein Hals kratzt? Z.B Wenn du am Tag vorher feiern warst und am nächsten Tag heiser bist, dann gehst du nicht arbeiten? Wow :=o

Ich hatte schon Lehrer und Dozenten, die mit kaum Stimme arbeiten gegangen sind. Es geht immer irgendwie. Also sowas lass ich mir ja bei ner Sängerin eingehen, oder bei nem Radiomoderator...aber sonst? ":/

dBunQkLelsxüß


Ich finde (leider) auch das 45 Tage viel zu viel sind! :|N

Ich hasse es, wenn ich ständig andere Kollegen vertreten muss, weil diese entweder richtig "blau machen" oder wegen nem Popel in der Nase zu Hause bleiben (oder ähnlich gute Gründe!!!) ........

Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich die letzte die meckert wenn jemand wirklich einen anständigen Grund hat zu fehlen (z.b Magen-Darm-Virus, Grippe mit Fieber, Sterbefall in der Familie, Kind krank und niemand der aufpassen kann, Arzttermin der sich nicht aufschieben lässt, wirklich schwere Krankheiten ect....) aber bei sowas muss ich einfach nur den Kopf schütteln. Ich hatte die letzten 1,5 Jahre genau 2 Fehltage. Einmal bin ich umgekippt und beim 2. x habe ich nach ner Grippe Fieber bekommen (bei Fieber gehe ich dann nicht mehr). Klar gings mir auch mal nicht so gut, oder ich hatte Husten & Schnupfen, aber ich bin trotzdem arbeiten gegangen. Ich kann deinen Chef da schon verstehen! Du hast meiner Meinung nach nur zwei Möglichkeiten:

1) ein klärendes Gespräch, indem du deinem Chef mitteilst dass du die Ausbildung wirklich gerne weitermachen möchtest, dich künftig mehr anstrengst, dir die Arbeitsabläufe mal aufschreibst (um nicht zig mal nachfragen zu müssen), und du ihn bittest dir genau zu sagen was ihm positiv sowie negativ aufgefallen ist, woran du arbeiten könntest ect....... UND im Gegenzug dazu auch klarmachen das es nicht in Ordnung ist auf deine Fragen pampig zu reagieren. Du bist nunmal ein Azubi! Du KANNST also noch gar nicht alles wissen, das kann auch niemand von dir verlangen, sonst bräuchtest du gar keine Ausbildung machen. Sag ihm ruhig das dir das Gespräch schwer fällt, weil du oft das Gefühl hast es niemanden Recht zu machen, wobei du eigentlich einen guten Job machen willst. Vielleicht ist ihm das gar nicht so sehr bewusst bzw. du kommst nicht so engangiert rüber. Einen Versuch ist es wert, schlimmer gehts eh nimmer!

2.) du kündigst! (Aber bitte such dir zuerst eine neue Lehrstelle/Alternative)

Vielleicht geht es dir psychisch so schlecht, weil du solche Angst vor deinem Chef/Kollegen/blöden Sprüchen/niedergemacht zu werden hast, dass du dadurch wirklich "körperlich" krank wirst! Dann wäre es swieso besser sich einen anderen Job zu suchen!

@:) :)*

SMunflo=wexr_73


@ Erdbeermond:

Ich rede nicht von einem kleinen Halskratzen, sondern bspw. Kehlkopfreizung (die ich bei jeder Erkältung kriege und die schmerzhaft ist). Ich habe damit zwar schon Seminare gehalten (wobei 4stündige Seminare da auch an die Schmerzgrenze gehen). Aber wenn ich 7, 8, 9 Patienten habe, wird es teilweise schwierig. Ja, dann bleibe ich – wie alle Kollegen auch – zu Hause.

Und: Ich passe allerdings auch mein Privatleben an. Wenn ich funktionieren muss, gibt's halt keine Party o.ä.

Andererseits bin ich schon 4 Tage nach Knie-OP (mit 10 cm-Narbe) arbeiten gegangen. Reichlich dämlich, weil's nur Komplikationen mit sich gebracht hat.

Finde es immer schade, dass manche Leute nicht verstehen, dass andere Personen nun mal häufiger krank sind. Freut Euch, wenn Ihr nur 2 Fehltage habt – aber was würdet Ihr machen, wenn Ihr öfter krank wärt?

7 7egrgr!eis


nur 2 Tage :-o

Ich habe regelmäßig 20 und mehr ":/ ;-D aber auch 200 Ü Stunden ]:D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH