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Der Weg zum Chirurgen

Stpinnexnbein


@ Orbitus

Ok mit den Pflegern etc. rede könnte ich ja nebenbei machen, bzw. das Praktikum vor dem Abitur / der Ausbildung. Aber ich meinte was denn besser wäre als start bzw. Vorbereitung fürs Studium ? ^^

TDaps


Ideen hast du, ich muss schon sagen ":/ ":/ ":/

Wenn schon Leute mit Abidurchschnitt um 1,5 zig Wartesemenster haben, um überhaupt zugelassen zu werden, da wird man dich mit einem Realschulabschluss von 3,1 dann ganz sicher nehmen. :|N

Aber, ich weiß das sagen viele, das lag an verschiedenen Lehrern bei denen ich in der 6. Klasse mal was falsches gemacht habe

Aber klar doch.

SIpinn&enHbeUin


Aber klar doch.

Hehe dass sowas kommt war mir klar, aber ist auch nur verständlich.

Und das ich mit dem Realschulsabschluss so nicht genommen werden ist mir auch bewusst, deswegen hab ich ja nachgefragt was ich machen muss um eine Chance zu bekommen.

Und das ist ja nur Ausbildung oder 10.Klasse nachholen und dann Abitur – um ins Studium zu kommen.

Nur bei was von beiden ich bessere Chance hätte weiß wohl niemand : /

Rjat}lGos23


Sorry, aber ohne Abi mit gutem Schnitt gibts kein Medizinstudium. Die meisten NC's für Medizin liegen bei über 1,5 und das für ein Abitur.

Eventuell gibt es irgendeine Möglichkeit mit einer überdurchschnittlichen Ausbildung, Empfehlungen und zig Wartesemestern reinzurutschen, das ist aber fast noch schwerer als einfach ein ordentliches Abi zu machen..

Und mal ehrlich: habe einige Freunde die Medizin studieren, die hatten nen 1-er Abi und klagen trotzdem durchweg wie schwer und aufwendig das Studium ist... wenn du also nicht ganz plötzlich richtig klug wirst sehe ich da eher schwarz.

Es kann eben nicht jeder alles machen, such dir doch lieber Alternativen die dich interessieren.

Hast du dich denn schonmal mit dem Beruf richtig auseinandergesetzt? Das hat nichts mit Fernsehen ala "Greys Anatomy " zu tun.. die meisten die Medizin studiert haben und Chirurgie vorher ganz toll und spannend fanden haben nachher mehr als bereitwillig auf was anderes umgeschwankt.

Rxaqtlosx23


Und um deine Frage: was "einfacher " ist zu beantworten: ein Medizinstudium ohne Abi ist in absolut wenigen Ausnahmefällen möglich: hier die Infos:

Beschwerlich aber nicht unmöglich Nach oben hoch

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nur für wenige Studieninteressierte führt dieser Weg auch tatsächlich zum Medizinstudium. Das Interesse daran scheint zu steigen, doch nur wenige Bewerber können die Hürden nehmen, welche vor Beginn des Studiums erst einmal zu bewältigen sind.

Voraussetzungen Nach oben hoch

Ein Studium kann auch über den dritten Bildungsweg, einem Studium für Berufstätige, begonnen werden. In fast allen Bundesländern ist so ein Medizinstudium möglich. Wichtig ist, dass der Bewerber eine Ausbildung im medizinischen Bereich abgeschlossen hat und bereits Berufserfahrung sammeln konnte. In der Regel wird eine Ausbildung von zwei Jahren und mindestens dreijährige Berufserfahrung verlangt. Die Zulassungsvoraussetzungen variieren von Bundesland zu Bundesland. Eine direkte Zulassung ist selten. Bewerber sollten mit Zulassungstest und Eignungsgesprächen rechnen. Möglicherweise erfolgt eine Zulassung auf Probe für eine bestimmte Semesterzahl, in der die Eignung bewiesen werden muss.

Also Abi nachmachen, richtig reinhauen und mit 1,xxx abschließen und dann irgendwo für ein Studium bewerben..

Allerdings muß man auch mal ein Gymnasium finden das einen mit 3-er Schnitt nimmt, machen nämlich auch nicht viele bereitwillig

kglorip?lo


Hehe dass sowas kommt war mir klar, aber ist auch nur verständlich.

Und das ich mit dem Realschulsabschluss so nicht genommen werden ist mir auch bewusst, deswegen hab ich ja nachgefragt was ich machen muss um eine Chance zu bekommen.

Und das ist ja nur Ausbildung oder 10.Klasse nachholen und dann Abitur – um ins Studium zu kommen.

Nur bei was von beiden ich bessere Chance hätte weiß wohl niemand : /

Wiederhol die 10. Klasse, mach dein Abitur mit seinen sehr guten Notendurchschnitt (das wird die Hölle) und dann klappt das auch mit dem Medizinstudium.

Die ganzen Nischenberufe und komische Alternativwege sind doch nicht das was du willst. Mach es einfach auf die ganz normale Art. Kann ich dir wirklich nur empfehlen.

Denke die 10. Klasse wird dann auch nicht besonders schwer für dich und dein FORQ-Abschluss so gut wie in der Tasche ist, und das ist ein super-Meilenstein.

Wenn du aus irgendeinen Grund doch kein Arzt mehr werden möchtest, so kannst du immerhin dein Abitur machen und damit stehen dir dann ALLE Wege offen.

SGpinn?entbeixn


Ok ich denke ich werde dann Abi machen, nachdem ich die 10. wiederholt habe.

Nur, soll ich meine 10. Klasse auf einem gymnasium / gesamtschule oder doch auf einer Abendschule nachholen ? Gibt es da Vor- und Nachteile ?

t,he-+ciavexr


Die benötigte Abi-Leistung ist schon mal *ziemlich* weit von der bisherigen Leistung weg. Und letztere (beschissene Noten in der 10.) mit den bösen Lehrern in der 6. zu erklären,zeugt auch nicht gerade von Realitätssinn. Mit anderen Worten: Entweder hast Du bisher so gut wie nichts für die Schule getan, oder Du wirst es nicht schaffen.

Und selbst wenn Du ein Abi mit 1,5 hinkriegst:Im ersten Semester wirst Du feststellen, dass sich das Lerntempo vervielfacht (einen Schuljahresstoff Chemie oder Physik macht man in ca. 6 Wochen durch) und Dich nach dem gemütlichen Gymnasium zurücksehnen. Im zweiten Semester wirst Du Dich nach dem gemütlichen ersten Semester zurücksehnen.

In Kurzform: Ich glaube nicht, dass Du eine Chance hast, such Dir was anderes.

Grüße

Stpin~nen&bein


@ the-caver

Ich habe auch nicht gesagt das die Lehrer mir ohne jeglichen Grund schlechte Noten gegeben haben ^^.

Nee ich weiß schon was du meinst, es wird hart.

Aber kann sich die Arbeitsmoral nicht verändern ?

Bzw. kann sie nicht gestärkt werden durch ein klares offenes Ziel ?

Außerdem bin ich mit dem Schulsystem der öffentlichen Schulen (Damit sind Haupt- / Real- / Gesamtschulen und Gymnasien gemeint) nicht wirklich zufrieden. Ob das jetzt beim Studium anders ist weiß ich nicht wirklich aber ich gehe davon mal aus, da es nicht die "einfachen" Lehrer sind wo ein großteil keine Lust mehr auf den Job hat und die Schüler deswegen auch unmotiviert an alles rangehen. ( Nicht jeder Lehrer ist so, aber ihr bzw. du musst mir zustimmen das es wirklich ein Großteil ist)

t(he-Zcavexr


Hast Du schon mal einen Lehrer gesehen, der beim Anblick der ihm zugeteilten Schüler in Laufschritt verfällt und in den nächsten Aufzug springt? Oder hast Du in der Schule schon mal zu Beginn einer Stunde den Anwesenheitsnachweis für 2 Stunden bekommen – gegen das Versprechen, sofort zu verschwinden? Geschichten aus meinem Studium...

Sicher hat sich da in den letzten 10 Jahren einiges gebessert – ich schätze mal, dass der Anteil der motivierten Dozenten von 10 auf 25% gestiegen ist. Trotzdem solltest Du Dich von dem Gedanken verabschieden, das es an der Uni irgendwen interessiert, ob Du weiterkommst oder nicht. Der Unterschied zwischen Gymnasium und UNi entspricht diesbezüglich dem zwischen einem Streichelzoo und einem Dschungel.

Übrigens wirst Du feststellen, dass Chirurgie zumGroßteil eben nicht aus Heldentaten im OP besteht, sondern aus Routinekram und Stationsarbeit – malganz abgesehen von den Arbeitsbedingungen in operativen Fächern. Wenn es Dir ums Operieren geht, solltest Du stattdessen eine Schreinerlehre in Erwägung ziehen (bei ungefähr der Hälfte der mir bekannten Unfall- und orthopädischen Chirurgen bin ich der Ansicht, dass sie das besser getan hätten).

FQo@revyer.Y;ours


Wie stellst du dir außerdem die Finanzierung vor? Egal ob du nun den 1. oder 3. Bildungsweg nimmst, das dauert 3-5 Jahre alleine bis zum Studium. Da du nicht der Strebsamste zu sein scheinst, musst du noch ein mal mit mindestens 6 Jahren Studium rechnen und eine Fachartzausbildung hast du da noch nicht gemacht..da kannst du noch ein mal 5 Jahre drauf legen, auch wenn du da immerhin schon dein eigenes Geld verdienst.

Über diese gut 15 Jahre musst du deine Motivation beibehalten und auf ein "normales" Leben verzichten. Bist du dazu wirklich bereit?

PWauliKnex11


Ob das jetzt beim Studium anders ist weiß ich nicht wirklich aber ich gehe davon mal aus, da es nicht die "einfachen" Lehrer sind wo ein großteil keine Lust mehr auf den Job hat und die Schüler deswegen auch unmotiviert an alles rangehen.

Wie stellst du dir denn ein Studium vor? Da ist niemand motiviert, dich zum Lernen zu verlocken, sondern da musst du dir das Allermeiste selbst erarbeiten!

Ohne sehr gute Vorkenntnisse in Naturwissenschaften kannst du Medizin ohnehin vergessen, unabhängig vom NC.

Und solltest du durchs Studium kommen (was ich mir bei den jetzigen Voraussetzungen kaum vorstellen kann, wenn am Ende noch Lehrer aus der 6. klasse "schuld" waren, wirst du im Krankenhaus im Op erst mal 2 Jahre lang Haken halten für die Kollegen und freiwillig viele Nacht- und Wochenenddienste mache, um überhaupt so viele Operationen zusammenzukriegen, dass du in ca. 6 - 7 Jahren noch Facharzt werden kannst. Viel Vergnügen!

Wie wäre es stattdessen mit realistischen Zielen?

S1pcintnSenbxein


@ Forever.Yours

Ich habe mich jetzt an der Abendschule beworben / angemeldet um die 10. Klasse nachzuholen.

Im moment bin ich davon überzeugt das ich das durchziehen werden, und wenn ich scheitere ? Was solls ich bin noch jung dann hab ich wenigstens nen besseren Abschluss bis hin zu nem Abitur.

Aber einfach ohne Grund bzw. durch Ansagen einiger hier die eher sagen ich solls vergessen werd ich nicht aufgeben .

Über diese gut 15 Jahre musst du deine Motivation beibehalten und auf ein "normales" Leben verzichten. Bist du dazu wirklich bereit?

Kurz gesagt also Ja.Dieses "normale" Leben definiert jeder anders . :-p

@ Paunline11

Das mit der Finanzierung krieg ich hin das steht fest, ich hab genug das ich aus dem "Familienvermögen" entnehmen kann, dazu gibt es ein Studentenbarfög welches mir "leihen" kann wenn es knapp werden SOLLTE.

Naturwissenschaft , sprich Bio / Chemie / Phsysik habe ich die Noten ( in gleicher Reihenfolge) : 2, 1 , 2 .

Bin da ziemlich interressiert gewesen.

Und an alle hier

Ich danke euch zwar für die Antworten, aber ich wollte ledeglich die Frage/n beantwortet haben "Wie und wo" ich beginnen soll, runterziehen sollte hier niemand – lasst es mal meine Sorge sein ob ich die Motivation dafür habe. ;-)

FGoSrever.xYours


Bafög ist nicht mit dem "Familienvermögen zum Bedienen" zu vergleichen. Um genau zu sein schließt sich das eine mit dem anderen aus. Wenn deine Eltern auch nur annähernd genug verdienen oder besitzen, gibt es kein Bafög. Aber wenn du und deine Eltern es sich ohne Bedenken leisten können, spricht nichts dagegen es zu versuchen.

Bist du hingegen darauf angewiesen in absehbarer Zeit auf eigenen Beinen zu stehen würde ich es lassen. Das Abitur ist aber so oder so das Beste, was du machen kannst. Wenn du den NC erreichst, steht der Karriere nichts im Wege. Anderenfalls hat es sich sowieso erledigt ;-D

Wenn man es sich leisten kann, kann man außerdem sehr bequem und mit einem viel humanrem NC im Ausland Medizin studieren. Litauen oder eins der Anreinerstaaten da hat komplett englischsprachige Unis an denen auch hauptsächlich westeuropäeische NC Flüchtlinge studieren. Die Ausbildung soll gleichwertig sein.

R*atl/osV23


Eben mach erstmal dein Abi.Bis du fertig bist dauert es ja noch ein paar Jahre, danach kannst du schauen was du machen willst. Wenn die Noten gut genug sind und du immer noch willst kannst du ja Medizin studieren, ansonsten stehst du immer noch besser da als jetzt, hast ja immerhin ein Abi und auch noch zahlreiche andere Möglichkeiten.

Wenn es finanziell paßt und man noch relativ jung ist, ist ein "Mehr" an Bildung sicher nie verkehrt..

Ob du dann wirklich mal Chirurg wirst wird eh nur die Zeit und dein Leistungsvermögen zeigen.

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