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Nach Kündigung: Wie die letzten drei Monate durchhalten?

AXcivnoxnyx hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit November merke ich, dass ich immer weniger Kraft hab und seit Januar geht auf Arbeit nicht mehr viel. Weder im Büro noch auf Dienstreisen. Sachen, für die ich früher vier Stunden gebraucht habe, schaffe ich heut nicht mal in zwei Tagen. Im Februar habe ich nochmal alle Kraft zusammengenommen und mich umgesehen und tatsächlich ein sehr interessantes Stellenangebot gefunden. Nach 14 Tagen war die Zusage da und am 01.07. geht es dort los. Dieser Job ist völlig ohne Dienstreisen. Ich bin so froh, ihn gefunden zu haben.

So, letzte Woche habe ich gekündigt. Dazu habe ich [[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/575747/ diesen Faden]] eröffnet. Ich habe beiden Geschäftsführern genau begründet, dass ich durch die Dienstreisen völlig erledigt bin und einfach nicht mehr kann. Seit über zwei Jahren alle 2-3 Wochen komplett an einen 500 km entfernten Ort verbringen ist einfach nichts für mich. Laut der Aussage der beiden Geschäftsführer sind sie sehr verärgert über den Bereichsleiter, der trotz mehrmaligen Bittens meinerseits, andere Kollegen auf Dienstreise zu schicken, nie gehandelt hat. Alle Kollegen sagten zu meiner Kündigung "Sehr schade." oder "Bin echt traurig, dass Du gehst." und können mich voll und ganz verstehen. Viele sagen auch "Du tust das Richtige".

Die Kündigungsfrist ist leider drei Monate, da man eigentlich will Wissen weitergeben muss. Ich hab viel entwickelt und programmiert. Aber beim Gespräch, wie es weitergehen soll, hieß es dann plötzlich, dass ich bis Ende Juni alle zwei Wochen weiterhin diese tolle Dienstreise antreten darf. Nachdem ich etwas ungehalten darauf reagierte, zischte der Bereichsleiter mit einem Blick voller Wahnsinn drohend: "Solange Du hier bist, tust Du, was ich sage!". Der Geschäftsführer hat ihn zwar gleich wieder in die Schranken verwiesen, aber ich weiß, ich schaff das nie im Leben. Dann wäre ich völlig am Ende und den neuen Job am 01.07. kann ich dann ja gleich sein lassen... Und dieser Bereichsleiter macht mir langsam aber sicher echt Angst.

Ich hab dann mit dem zweiten Geschäftsführer nochmal das Gespräch gesucht und gesagt, dass ich genau wegen diesen Dienstreisen gekündigt habe und das bis Ende definitiv nicht schaffen werde. Er meinte nur, er werde mit dem Bereichsleiter reden und statt Zwei-Wochen-Rhythmus einen Drei-Wochen-Rhythmus vorschlagen... Die Leute begreifen es einfach nicht! Nur die KollegINNEN merken alle (warum spüren das Frauen so extrem deutlicher?), das was mit mir nicht stimmt: "Geh zum Arzt!" sagen sie. Auch meine Freunde alle "Geh zum Arzt, Du hast gekündigt, die können Dir gar nichts mehr. Denke an Deine Gesundheit und das Wichtigste ist jetzt der 01.07. und dass Du für den neuen Job fit bist"

Wie Ihr seht. Wir haben Samstag und trotzdem rasen meine Gedanken nur um dieses Thema. Hab grad Blutdruck gemessen: 141/89, Puls 71... Ich werde zum Arzt gehen. Die Kollegen werden alle Verständnis haben. Einer hat auch schon gemeint "Wir werden uns in Deine Arbeit schon irgendwie ohne Dich reinfinden."

Meine Fragen sind nun: Ich würde jeden Kontakt gern abbrechen wollen. Selbst wenn ich nach dem Arztbesuch das Diensthandy (und Privat-Handy und Festnetz) ausschalten und meine Dienst-Mails nie wieder anrühren würde – ich darf das so machen, oder? Meine Gesundheit geht vor und sollen die doch sehen, wie sie zurechtkommen. Ich würde zwar gern mit einigen Kollegen den Kontakt halten wollen, aber das ist am Anfang eines Burn-Outs (ich bin recht sicher, das ich das habe) nicht so ratsam. Aber gerade Chef, Bereichsleiter und Geschäftsführung will ich nie wieder hören oder sehen wollen, außer vielleicht an dem Tag, an dem ich mein Arbeitsmaterial (Laptop, Diensthandy) abgeben muss. Und selbst da würde ich gern darauf verzichten. Ich weiß einfach nicht, wie ich handeln soll und was erlaubt ist. Könnt Ihr mir bitte Tipps geben?

Antworten
wWavntmaxil


Stress und seine bei – und Folgeerkrankungen sind heutzutage anerkannt. Sag deine Doc was los ist, soll dich wenns sein muss auf eigene Kosten- oder selbstbehalt irgendwo auf Kur schicken. Dann natürlich auch beim Chef vorsprechen, vielleicht hat dein Bundesland den "Anspruch auf Bildungsurlaub" noch laufen, wenn nicht, dann lass dich ganz einfach "freistellen" -auch da gibt es Gründe – zum Beispiel Praktikum im neuen Betrieb, "Berufsvorbereitungsurlaub"- für einen neuen Auslandsjob manchmal unerlässlich – das alles kannst Du angeben...

und nebenbei kannst Du ja dann von zuhause noch telefonisch jobs vom alten Arbewitgeber annehmen, so dass Du die Firma selbst gar nicht mehr von innen siehst.

s0i1ngh a


wantmail hat ja schon einiges geschrieben.

zusätzlich kannst du natürlich deinen Urlaub nehmen, oder mit dem GF eine (evtl. unbezahlte) Freistellung erbeten.

A6cin<onGyxx


@ wantmail

Ich bin sicher, wenn ich zu meiner Hausärztin gehe, schickt die mich gleich zum Psychologen und bei Burn-Out ist man meistens 3-6 Monate völlig außer Gefecht. Nach 6 Wochen bekomme ich dann eben Krankengeld und gut ist.

und nebenbei kannst Du ja dann von zuhause noch telefonisch jobs vom alten Arbewitgeber annehmen, so dass Du die Firma selbst gar nicht mehr von innen siehst.

Guter Vorschlag und lustig ist, dass ich das vor einer Woche auch noch als Kompromiss für möglich hielt. Jetzt schüttelt es mich nur noch bei diesem Gedanken...

@ singha

zusätzlich kannst du natürlich deinen Urlaub nehmen, oder mit dem GF eine (evtl. unbezahlte) Freistellung erbeten.

Ich hab nur noch sehr wenige Urlaubstage, die ich ja Ende Juni für den Umzug und für eine kleine Pause geplant hatte. Die anderen Urlaubstage habe ich schon verbraten in der Hoffnung, wieder den Akku aufladen zu können. Hat null komma nix gebracht. Unbezahlte Freistellung hab ich auch schon angesprochen – wurde sofort abgelehnt. Die Geschäftsführung hängt aufgrund meiner zahlreichen Aufgaben sehr an mir. Die Firma hat nur Männer in den oberen Hierarchien und die sehen es einfach nicht. Ich hab schon mehrmals gesagt, dass ich nicht mehr kann und nichts passiert. Und die 3,5 Jahre zuvor habe ich nie etwas in der Richtung gesagt, so dass die eigentlich nicht denken können "Ach, die labert wieder irgendeinen Blödsinn." Es ist echt schade, dass nur die Kolleginnen es merken und mir sagen, dass ich völlig am Ende bin und zum Arzt soll.

Wie gesagt stelle ich mir die Frage, zu wieviel Kommunikation ich bei Krankschreibung noch verpflichtet bin? Eigentlich zu gar keiner, oder? Telefon aus, Mails unangerührt lassen und gut ist. Da bleibt nur noch der postalische Weg oder ein persönlicher Besuch. Muss ich auf Briefe reagieren?

SIweet F4ann$y A:damxs


Ich würd auch sagen, lass dich krank schreiben wenn die dir so kommen und ruh dich für den neuen Job aus.

Wie gesagt stelle ich mir die Frage, zu wieviel Kommunikation ich bei Krankschreibung noch verpflichtet bin? Eigentlich zu gar keiner, oder? Telefon aus, Mails unangerührt lassen und gut ist. Da bleibt nur noch der postalische Weg oder ein persönlicher Besuch. Muss ich auf Briefe reagieren?

Ich weiß nicht wie das genau rechtlich ist, aber eine Krankschreibung bedeutet ja arbeitsunfähig, also kann dich eigentlich keiner zwingen zu arbeiten. Ob die sich das trauen sei auch mal dahingestellt.

Sammel alle Kontakdaten von deinen Kollegen ein, dann kannst du sie später anmailen oder anrufen, wenn das alles hinter dir liegt.

sSin2gZha


Dann bleibt wohl nur der Gang zum Arzt.

Während der Krankschreibung musst (!) Du alles unterlassen, was einem Heilungserfolg entgegen steht. Wenn Du also unter burn-out leidest, heißt das Telefon und Email aus. Eine Diagnose mußt Du im Übrigen nicht mitteilen.

Einen Gang zum Psychologen würde ich (ganz persönlich) vermeiden: Das liegt daran, dass ich in meiner Branche häufig nach Psychotherapeutischer Behandlung gefragt wird. Das muss nicht immer negativ sein, bedeutet aber eine weitere Runde bei der Bewerbung.

Alternativ kannst du ja auch verschiedene Krankheiten hintereinander haben.

A:cirnonxyx


Während der Krankschreibung musst (!) Du alles unterlassen, was einem Heilungserfolg entgegen steht. Wenn Du also unter burn-out leidest, heißt das Telefon und Email aus.

Ich hab schon viel im Internet recherchiert und Burn-Out-Selbsttests durchgeführt. Da stand bei allen Tests, dass ich Burn-Out haben (da und dort stand noch was von "im Frühstadium"). Hab auch viel gelesen, dass man dann alles fallenlassen muss, was zu diesem Burn-Out geführt hat und eben sein Leben und den Spaß wiederfinden muss. Vor allem ist mein Akku völlig leer und der muss bis 01.07. wieder aufgeladen sein.

Eine Diagnose mußt Du im Übrigen nicht mitteilen.

Genau! Mach ich auch nicht. Darauf sollten die jetzt endlich mal von alleine draufkommen. Ist eigentlich eine Krankschreibung bis Ende Juni möglich oder machen die Ärzte das mit Folgebescheinigungen?

Einen Gang zum Psychologen würde ich (ganz persönlich) vermeiden: Das liegt daran, dass ich in meiner Branche häufig nach Psychotherapeutischer Behandlung gefragt wird. Das muss nicht immer negativ sein, bedeutet aber eine weitere Runde bei der Bewerbung.

Die Entscheidung mit dem Psychologen würde ich meiner Hausärztin überlassen. Das mit der psychotherapeutischen Behandlung bekommt doch keiner mit. Würde ich bei einer Bewerbung auch nie und nimmer sagen. Auch die lange Krankschreibung würde der neue Arbeitgeber nicht mitbekommen. Ich mache mir nur grade Gedanken wegen dem Resturlaub – darüber könnten die das vielleicht ahnen, weil ich den nicht komplett genommen habe ":/ Mist...

R^afca8x8


Also ich würde den Bereichsleiter mal paar ernste Takte sagen. Wenn du so einen verantwortungsvollen Job hat könntest du doch Betriebsinterne Dinge nach außen tragen, würde deshalb mal bei deinen Chefs fragen ob ine Beurlaubung bis zum Juli nicht sinnvoll erscheint.

Oder lass dich mal unteruchen und falls du tatsächlich Burn Out hast,hat sich die Sache von allein geklärt. Oder du machst halt s krank, zumindest bei den Dienstreisen.

W'atexrli


Ich denk nicht, dass du Arbeiten musst, wenn du krank bist. Ans Diensthandy gehen, von zuhause aus irgendwas machen oder Briefe beantworten IST arbeiten. Also musst du das eigentlich überhaupt nicht machen, du bist ja dann krank.

Also... ich melde mich wenn ich 3 Tage frei habe zwischendurch auch nicht bei meinem Arbeitgeber, hab zwar kein Diensthandy, aber wenn ich Feierabend hab, muss ich mit meiner Arbeit keinen Kontakt haben. Ganz einfach. Bei krank würd ichs erst recht so machen (zumal wenn die Krankheit von der Arbeit ausgelöst wird...)

Guck mal in deinen Arbeitsvertrag, da müsste sowas eigentlich drinstehen. Ich hatte mal einen, da standen dann die ganzen Strafen, wenn man einfach nicht hingeht usw... aber auch, was im Krankheitsfall ist usw... und Kündigung und Resturlaub. Wenn da nicht steht, dass du bei Krankheit noch ans Diensthandy gehen musst, dann gelten die gesetzlichen Regelungen. Und da ist krank krank, also NICHT arbeiten.

A4cin7onxyx


@ Rafa88

Also ich würde den Bereichsleiter mal paar ernste Takte sagen.

Die GF hat ihn wegen meiner Kündigung schon ziemlich zusammengefaltet. Aber blöd ist eben, dass ich das anschließend auch wieder von ihm abkriege. Der Bereichsleiter dreht ziemlich am Zeiger, seit ein anderer Kollege Burn-Out und kurz danach schwere Depressionen bekam und dann Selbstmord beging. Die halbe Abteilung ist ziemlich in Aufruhr, weil der so durchdreht und die GF guckt sich das nur an und scheint ab und zu nur mal zu sagen "So geht's aber nicht." Bringt offensichtlich nicht viel...

Wenn du so einen verantwortungsvollen Job hat könntest du doch Betriebsinterne Dinge nach außen tragen,

Nein, das wäre ja illegal. Würde ich nie tun. Mein nächster Job ist auch nicht bei der Konkurrenz, also kann da nix anbrennen.

würde deshalb mal bei deinen Chefs fragen ob ine Beurlaubung bis zum Juli nicht sinnvoll erscheint.

Hab schon um unbezahlte Freistellung gebeten, wurde ja abgelehnt. Ich werd zum Arzt gehen und dann vielleicht um einen Aufhebungsvertrag bitten. Obwohl ich mit Krankengeld finanziell deutlich besser kommen würde. Aber ich glaube, je eher ich damit abschließen kann, umso besser für die Psyche. Da ist das Geld wurscht.

Oder du machst halt s krank, zumindest bei den Dienstreisen.

Hehe, stelle ich mir lustig vor, wenn ich alle zwei Wochen 5 Tage krank wäre. Fällt dann gar nicht auf, womit's zusammenhängt ;-)

@ Waterli

So denke ich auch. Eigentlich dürften die während der Krankschreibung nichts von mir erwarten. Und wenn dann weitere Folgebescheinigungen kommen, haben sie Pech gehabt. Ich müsste eben nur alle Arbeitsmaterialien irgendwann irgendwie abgeben. Im Arbeitsvertrag steht dazu nichts. Wäre also alles gesetzlich: 6 Wochen Entgeltfortzahlung bei Krankschreibung. Anteilige Resturlaubstage sind zu gewähren oder auszubezahlen (hm, wenn mich nicht alles täuscht? Somit sollte der neue Arbeitsgeber doch nichts ahnen können...)

Gneisqtlufxt


Hallo,

ich würde sagen, da die Kündigung durch ist nur noch "Dienst nach Vorschrift". Also irgendwelche Mails, Anrufe etc. nach Feierabend gibt es nicht mehr, ebenso wie freiwillige Überstunden. Sei einfach mal ein wenig egoistisch.

AMcin=onxyx


@ Geistluft

da die Kündigung durch ist nur noch "Dienst nach Vorschrift". Also irgendwelche Mails, Anrufe etc. nach Feierabend gibt es nicht mehr, ebenso wie freiwillige Überstunden. Sei einfach mal ein wenig egoistisch.

Ich mach das nur noch so. Ich schaff seit November nur noch mit Mühe und Not die 40 Stunden/Woche. Mehr ist kräftemäßig schon gar nicht mehr drin. Wie gesagt haben mich die Dienstreisen völlig ausgelaugt und wenn ich während der Kündigungsfrist die noch alle zwei Wochen machen soll – dann bin ich beim neuen Arbeitgeber am 01.07. nur noch ein Wrack. Morgen geht es zum Arzt. Ich bin so traurig. Der Job hat die ersten 1,5 Jahre so viel Spaß gemacht und dann so was...

S6weet FOanny zAdxams


Hehe, stelle ich mir lustig vor, wenn ich alle zwei Wochen 5 Tage krank wäre. Fällt dann gar nicht auf, womit's zusammenhängt

Solche Überlegungen kannst du dir schenken – es wird sowieso jedermann sonnenklar sein was los ist. So laufen solche Situationen doch nunmal meistens ab. Pfeiff drauf :)z

Gmarou,78


@ Acinonyx

Hallo,

ich befinde mich momentan in einer ganz ähnlichen Situation und habe mich krankschreiben lassen. Wenn Du krankgeschrieben worden bist, bist Du nicht in der Lage arbeiten zu gehen. Folglich sind auch sämtliche Angelegenheiten wie Handy und Computer, usw. tabu. Du sollst bzw. musst die Krankschreibung dazu nutzen um wieder gesund zu werden und das schaffst Du nicht, wenn Du noch nebenher irgendwelche Arbeiten erledigst, auch wenn sie noch so klein sind. Reiche schnellstmöglich die Arbeitsunfähigkeit ein und dann zum Ende Deine Unterlagen.

Liebe Grüße

Heiko

SZunfllowetr_7x3


Krankschreibung – und fertig! Was dann auch bedeutet, dass Du NICHTS mehr tust. Vielleicht reichen ja auch 4, 5, Wochen Krankschreibung aus und Du kannst dann noch eine vernünftige Übergabe machen. Warte es erstmal ab – aber grenze Dich konsequent ab, d.h. wenn Du krank bist, bist Du krank = arbeitsunfähig = machst NICHTS.

Es klingt bei Dir ja nun wirklich nach einem echten Problem und nicht einem "och, ich habe keine Lust mehr". Darum ist die Krankschreibung völlig gerechtfertigt, zumal Du ja auch um Änderung gewisser Aspekte gebeten hast, und man Dir nicht entgegenkommt / entgegenkommen will.

Und bevor Dir wirklich die Puste ausgeht und Du völlig fertig in den neuen Job startest: Nimm' Dir die Auszeit!

Aufhebungsvertrag:

Dann bekommst Du eine Sperre beim Arbeitslosengeld, müsstest Dich also ab dem Zeitpunkt der Vertragsaufhebung und dem neuen Job selber finanzieren. Wenn Du genug Rücklagen hast...

Was Therapie angeht:

Du musst selber wissen, ob Du Hilfe für sinnvoll erachtest, oder nicht. Du kannst sehr gut angeben, wo der Auslöser leigt (die vielen Dienstreisen). Ist es nru das, oder reibst Du Dich insgesamt schnell im Job auf, bist extrem engagiert, hast zu wenig Freizeit? Spielt Perfektionismus eine Rolle? Wenn Du denkst, es sind nicht nur die Dienstreisen, die zu viel Kraft gekostet haben, wäre eine Therapie sinnvoll.

Und:

Es erfährt NIEMAND etwas von einer Therapie. Warum denn auch? Fragen bzgl. einer Psychotherapie muss man nur ehrlich beantworten, wenn es um Berufsunfähigkeitsversicherungen und eine Verbeamtung geht. Ansonsten hat niemand ein Recht, diese Frage zu stellen – und wird auch keine Antwort erhalten. Krankenkassen geben diese Auskunft nicht heraus, Therapeuten auch nicht.

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