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3 Schichten, rollende Woche

Reafax88 hat die Diskussion gestartet


Hallo, es würde mich interessieren wer von euch rollende Woche in 3 Schichten arbeitet und wie ihr damit klar kommt.

Bisher war ich mein komplettes Leben quasi einen festen Tagesrhythmus gewönnt. In meinen ersten Arbeitsjahren bedeutete das, 6 Uhr aufstehen, dann auf Arbeit, 17 Uhr von der Arbeit daheim, dann Fitty, dann Freunde treffen oder vor dem TV abchillen, 22 Uhr gings dann ins Bett. Außerdem hatte ich jede Woche mein geregelte Wochenende, also Sa + So frei.

Nun habe ich meinen Job gekündigt, dem ich auch noch nachtrauere und bin in die Produktion gegangen, da ich in Zukunft viel mehr verdienen werde, erhoffe ich mir zumindest. Das übel daran ist daran das ich nun 3 Schichten arbeiten muss und dazu rollende Woche. Nun habe ich meinen ersten Monat geschafft und bin ziemlich platt :(v. Ich hätte nich gedacht das ich solche Probleme habe mich so umzustellen. Das optimalste ist natürlich Frühschicht, früh auf Arbeit um früh daheim zu sein, so habe ich nocht viel vom Tag. Nachtschicht ist das nervigste, Arbeiten in der Nacht geht so, aber das schlafen am Tag ist schlimm, spätestens nach der 3 Nacht auf Arbeit fühle ich mich wie erschlagen. Spätschicht ist auch nicht so der Bringer, ich kann zwar aussschlafen, dafür sind es dann nur paar Stunden wieder bis ich auf Arbeit muss.

Durch den rollenden Wechsel unter der Woche komme ich ganz durcheinander, mal den Nachmittag frei, dann paar Tage später schon wieder Nachtschicht ... .

Vom Wochende ganz zu schweigen, wenn andere Abends grillen auf Arbeit zu sein, bzw. zu gehen und somit nixs vom eigentlichen Wochenende zu haben ist doch ziemlich :°( .

Meine Freundin zickt dadurch auch nur noch rum. Weil ich an den Wochenenden keine Zeit mehr für sie habe.

Momentan ist das echt ziemlich anstrengend für mich, im Prinzip arbeite ich weniger als zuvor, da ich nur noch 8 Stunden auf Arbeit bin - doch das Schichtsystem macht mich bissl fertig.

Ich weiß, ich habe das vorher wissen müssen, doch die Würfel sind nunmal gefallen. Wie kommt ihr damit klar ?

Antworten
nLaja.nxagut


Ich arbeite selbst nicht Schicht, betreue aber eine Fertigung, die in Vollkonti mit Fünfschichtbetrieb läuft. Was für ein Wechselintervall habt ihr denn? Bei uns sind zwei tage Früh, zwei Tage spät, zwei Tage Nacht und dann vier Tage frei. Damit kommen die meisten ganz gut klar, weils die angenehmste Reihenfolge ist, die möglich ist.

Aber ein Monat ist für diese Umstellung auch noch nicht viel Zeit, vielleicht brauchst du einfach noch ein, zwei Monate. Oder stören dich die Arbeitszeiten vielleicht deshalb, weil du den Jobwechsel bereust?

A{iyanQax89


Ich arbeite selber im Schichtdienst. Aber kein rollender, sondern noch schlimmer: Wild durcheinander. Und wenn es bei 8 Stunden bleibt, ist das mal ein guter Tag. Klar vermisse ich auch einen geregelten Tagesablauf. Und es ist sehr schwierig Hobbys nachzugehen bzw. sich mit Freunden zu treffen, geschweige denn eine Beziehung aufzubauen und diese auch zu halten. Zu oft hat man keine Zeit und zu oft grade dann Zeit, wenn der gefühlte Rest der Welt arbeiten geht.

Aber woran ich mich wirklich gewöhnt habe, ist zu jeder Zeit schlafen zu können und auch mal mit weniger Schlaf meine Arbeit zu verrichten. Ich weiß sehr oft nicht welcher Wochentag grade ist, aber irgendwann ist das auch egal. Man freut sich eben auf das "eigene Wochenende" und versucht sich eben dann mit Freunden zu treffen, oder am Wochenende, wenn man das Glück hatte in den Frühdienst eingeteilt worden zu sein.

Für mich ist der Frühdienst der Schlimmste. Sonntag morgens um 4 Uhr in der Nacht alleine auf dem Bahnsteig zu stehen: Ja es gibt schöneres. Allerdings freue ich mich immer auf den Nachmittag, wo auch die anderen frei haben und es noch hell ist. Bei der Spätschicht freue ich mich immer darüber, dass ich ausschlafen kann, auch wenn ich weniger schafffe. Aber dann geht man eben Di. morgens einkaufen oder zum Arzt, viel angenehmer! Es hat auch Vorteile.

Also du wirst dich, wie so viele andere auch, mit der Zeit daran gewöhnen. Es ist und bleibt nervig, aber es wird irgendwann für einen selbst "normal" und man beginnt auch die Vorteile zu sehen. Aber klar: Das braucht Zeit, auch für den Körper selbst.

M/ausez"ahn[fee


Also 3 schichten würd ich mir auch wünschen ich arbeite in 4 schichten unter der woche 9:00-17:30/11:30-20:00/15:30-00:00/17:30-2:30 und am Wochenende 9:00-17:30/11:30-20:00/16:30-1:00/17:30-02:00 oder 19:00-04:30 und mit glück alle 2 monate mal 1 wochenende frei

es ist schon hart aber man gewöhnt sich dran

BKabxypFFM


Huhu

Also ich arbeite auch im Schichtdienst, leider nicht geregelt sonder immer von vorne nach hinten und hinten nach vorne oder auch mal Doppelschichten.

Man gewöhnt sich daran.

Mit dem schlafen klappt es auch irgendwann, ich musste mich auch am Anfang dazu zwingen schlafen zu gehen.

Mit deiner Freundin ist es auch normal, das privat leben geht leider ein wenig unter, aber so hat man auch mal unter der Woche Zeit sich zu sehen. Mein Freund arbeitet auch im Schichtdienst, zwar geregelt aber durch meine Unregelmäßigkeit sehen wir uns manchmal ein bis zwei Wochen nicht, obwohl wir zusammen Wohnen.

Aber was du dir unbedingt merken musst ist, niemals irgendwelchen Bäckereiverkäuferinnen oder Sprechstundenhilfen am Montagmorgen wenn man aus seiner letzten Nachtschicht kommt und sich selber denkt "wie geil endlich Wochenende" ein schönes Wochenende wünschen, da wird man immer ganz böse angeschaut.

B6ella]Swan-C)ullexn


mein mann arbeitet schon jahre solche schichten.....er hat 4 schicht und sogar 9er blöcke...die er durcharbeiten muss. das heisst......9 tage am stück......3 früh 4 nacht 2 spät---dann 4 tage frei...und dann geht es wieder so los.......3 spät....2 früh........3 tage frei.....6nacht...1früh....und 2tage frei...

er hat nun grosse schlafprobleme...und braucht immer wieder 2-4 tage um energie zu tanken und schlaf nach zu holen.......das schlaucht.........vorallem auch die abwehr......

liebe grüsse...

aber er macht das seit jahren...warum auch immer... ;-)

P\laude$rmaxus


Ich arbeite nur eine Schicht, vier Tage die Woche von 8 – 14 Uhr und hab dann 3 Tage frei und selbst das schlaucht mich. Also ich kann dich gut verstehen ;-D 8-)

Sorry *duck und wech* 8-)

B;ellaSwa[n-Cul4len


:-o ;-D :-X

Pvlau&dermauxs


|-o bin schon wieder weg :-D

sFofia?34-3t9 jahr~e alt


Nun habe ich meinen Job gekündigt, dem ich auch noch nachtrauere und bin in die Produktion gegangen, da ich in Zukunft viel mehr verdienen werde, erhoffe ich mir zumindest

geh zu deinem chef zurück und bitte ihn, dich wieder zu nehmen, sag ihm, du hast einen fehler gemacht, wenn du glück hast nimmt er dich wieder, sonst such dir wieder einen einschichtjob wie du ihn vorher hattest, was ich schon etwas mehr geld wenn du unglücklich bist?

und: wechselschicht kann zu schlafstörungen führen, hab ich öfters schon gelesen.

m`oonn!ight


wechselschicht kann zu schlafstörungen führen, hab ich öfters schon gelesen.

Stimmt... hab ich selber mitgemacht %:| Und das dauert bis sich das einpendelt.

Reafal8x8


Ich arbeite selbst nicht Schicht, betreue aber eine Fertigung, die in Vollkonti mit Fünfschichtbetrieb läuft. Was für ein Wechselintervall habt ihr denn? Bei uns sind zwei tage Früh, zwei Tage spät, zwei Tage Nacht und dann vier Tage frei. Damit kommen die meisten ganz gut klar, weils die angenehmste Reihenfolge ist, die möglich ist.

Aber ein Monat ist für diese Umstellung auch noch nicht viel Zeit, vielleicht brauchst du einfach noch ein, zwei Monate. Oder stören dich die Arbeitszeiten vielleicht deshalb, weil du den Jobwechsel bereust?

Also wir arbeiten in 4 Wochen Schichtsystem, im Modell 21 Schichten. Daher beginne ich 4 Tage MO-DO mit Frühschicht, dann FR-SO Nachtschicht, MO+DI frei, dann 7 Tage Spätschicht hintereinander, dann 2 Tage frei, dann von FR-So Frühschicht, dann nochmal 4 Nachtschichten und dann mal ein komplettes Wochenende frei, so ist der Monat gestaffelt.

Die Arbeitszeiten an sich sind ja nicht schlecht 8 Stunden auf Arbeit, davon 1 Stunde Pause. Früher waren es meist 10 Stunden die ich auf Arbeit verbracht habe.

geh zu deinem chef zurück und bitte ihn, dich wieder zu nehmen, sag ihm, du hast einen fehler gemacht, wenn du glück hast nimmt er dich wieder, sonst such dir wieder einen einschichtjob wie du ihn vorher hattest, was ich schon etwas mehr geld wenn du unglücklich bist

und: wechselschicht kann zu schlafstörungen führen, hab ich öfters schon gelesen

Ich glaube das ist nicht so ne gute Idee vor Problemen wegzurennen. Ich wollte da schon immer raus aus der Firma, jetzt wieder angekrochen zu kommen würde nicht unbedingt für mich sprechen. Wenn ich übernommen werden sollte verdiene ich fast das 3 fache im Schichtbetrieb ..., das zeigt wie wenig ich vorher verdient habe.

Ich werde das jetzt durchziehen und in einem Jahr kann ich mir immer noch was anderes suchen.

siofi|a^34-329 ja[hre axlt


Ich glaube das ist nicht so ne gute Idee vor Problemen wegzurennen

Nun habe ich meinen Job gekündigt, dem ich auch noch nachtrauere und

für mich hörte es sich aber eher SO an, daß dein problem dein neuer job ist, den du auch noch nachtrauerst und weshalb solltest du freiwillig dich problemen aussetzen die nicht erforderlich sind, nur wegen geld, wobei 3 mal soviel geld, ok, ist schon was anderes ":/

und wenn du schon immer aus der firma rauswollest, kann das bereuen und das nachtrauern nicht allzugroß sein, du mußt selber für dich entscheiden was für dich wichtiger ist, vielleicht gewöhnst du dich auch nach einigen wochen oder monate an die wechselschichten so wie die user vorher es erzählt haben, und du hast 3 mal soviel geld und zusätzlich bist du wieder einergermaßen glücklich weil du dich dran gewöhnt hast an die arbeitszeiten.

:)D

i6ch tx# 2


Ich kenn das, allerdings finde ich gerade, dass es mir mit meinem Schichtsystem garnicht so schlecht geht, wenn ich eure Schichten teilweise lese :-o

Ich arbeite (bzw. habe bis vor Kurzem) im 3-Schichtsystem gearbeitet. Früh-, Nacht-, Spätschicht, aber immer für die komplette Woche, dann wieder von vorne. Die Frühschicht ist wirklich die Beste. Man geht früh hn, kommt früh wieder zurück und hat noch was vom Tag. Die Spätschichtwoche war für mich die schlimmste Woche.
Da ich zwei kleine Kinder habe, konnte ich in der Woche morgens nicht ausschlafen, was nicht das Problem war, in der Frühschichtwoche geh ich auch zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett, stehe dann um 4:30/5 Uhr auf. In der Spätschicht konnte ich sogar bis 7 Uhr schlafen ]:D – aber die Spätschicht ist ätzend weil, ich a) meine Kinder pro Tag nur die eine Stunde am Morgen gesehen habe und b) die Zeit auf Arbeit nicht vergeht %:| wie oft hab ich im Minutentakt auf die Uhr geguckt, aber das Gefühl gehabt, dass mind. 30-60min hätten um sein müssen.. %:|

Die Nachtschichtwoche, so seh ich das auch, ist vom arbeiten her wirklich kein Problem, gerade ich als Nachteule. Ab 3 Uhr brauch ich zwar eine Flasche Cola, um bis 6 Uhr nicht einzuschlafen, aber der Tagschlaf rädert mich auch. Tagsüber zu Schlafen ist einfach ein ganz anderer, als der Nachtschlaf.
1) liegt unser Schlafzimmer am Treppenhaus => nachts kein Problem, da läuft ja kaum einer durch, tagsüber aber, herrscht da reger Verkehr. Ebenso die Postboten, Vertreter und Co. Bin in der Nachtschicht schon vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer ausgewichen (anderes Ende der Wohnung) und schlafe da schon viel erholsamer, aber immer noch zu wenig, weil

2) meine Kinder morgen geweckt, angezogen und zur Tagesmutter gebracht werden müssen, d.h. ich bin vor 8:30 Uhr selten im Bett (außer freitags, da übernimmt das der Papa in der Nachtschicht, weil er da frei hat). Bis ich dann müde werde und zur Ruhe komme, ist es gut und gern 9 Uhr.. tja.. und um 13/13:30 Uhr muss ich wieder aufstehen, weil ich noch sooo müde bin, dass ich mind. 1 Stunde einen Schleier vor Augen habe und so kein Auto fahren könnte, die Kinder aber um 15 Uhr wieder abgeholt werden müssen und ich mich vorher noch frisch machen und wieder anziehen muss (schlafe nicht in Klamotten :=o ). Hab schon getestet bis kurz vor 15 Uhr zu Schlafen, aber durch den Schleier vor Augen ging echt garnichts. D.h. ich komm in der Nachtschichtwoche auf ca. 4,5-5 Stunden schlaf, wenn ich Glück habe. Vor der Nachtschicht komm ich selten zum Schlafen. Meine Kinder gehen zur Zeit (dank Zeitumstellung) erst um 20 Uhr ins Bett, dann muss ich Duschen, Essen vorbereiten und um 21:30 Uhr muss ich im Auto sitzen.. wo und wann soll ich da noch schlafen? :=o %:|

Die Spätschicht konnte ich zum Glück jetzt abstoßen und arbeite somit jetzt nur noch 2 Schichten. Früh- und Nacht im Wechsel. Ist anstrengender (dank dem fast nicht vorhandenen Tagschlaf), aber bringt etwas mehr Geld und, viel wichtiger, ich seh meine Kinder mehr als 1 Stunde pro Tag. In der Zeit wo ich arbeite sind sie ja entweder bei der Tagesmutter (Frühschicht) oder schlafen zu Hause (Nachtschicht). Bekommen meine Abwesenheit also nur in der Frühschicht am Morgen mit.. und das ist ok für alle.

Unsere Schichten sind so verteilt:
6-14 Uhr, 14-22 Uhr, 22-6 Uhr. Überstunden sind nur samstags möglich.

Ach ja.. es kommt auch vor, dass ich mal so 12 Tage am Stück arbeite.. :=o Mo-Sa Frühschicht und die Nachtschicht beginnt dann sonntags um 22 Uhr bis Freitag morgens 6 Uhr.. da weiß man auch was man gemacht hat.. und wenn wir ganz viel Pech haben, dann müssen wir noch einen 13ten Tag anhängen, denn: Bei ganz viel Arbeit, wird die Nachtschicht dazu verdonnert, dass sie freitagsnachts noch mal antanzen muss, bis Samstag morgen um 6 Uhr, womit wir bei 13 Tagen arbeiten am Stück sind.. %:| und da ich keine Spätschicht mehr arbeite, kann es schon mal vor kommen, dass ich einen ganzen Monat praktisch durcharbeite. Einen Tag frei bekommen wir dafür nämlich nicht. Freitagnacht ist Pflicht bei uns, nur den Samstag in der Frühschicht könnte ich ablehnen, aber dann gibts für den Tag auch keine Überstunden gutgeschrieben.. kann man sich also auch nicht jeden Samstag leisten.. %:|

Wenn bei den Bedingungen zumind. der Stundenlohn stimmen würde {:( :(v

RnafPa88


Ja es stimmt schon, ich trauere meinen alten Job nach. Das Arbeitsklima war da viel besser ... . Ich bin nunmal ein Mensch der Veränderungen im Leben immer negativ betrachtet, das war schon so als ich vom Kindergarten in die Schule wechseln musste, dann von der Grund- in die Mittelschule, dann einen Schulwechsel und der gravierenste Veränderung war für mich der Wechsel von der Schule ind die Ausbildung, in die Arbeitswelt. Ich hatte nach der Veränderung immer die Schnauze gestrichen voll und wollte am liebsten wieder zurück. Ich denke es ist hier das selbe.

Momentan weiß ich auch nicht was berufstechnisch überhaupt für mich infrage kommt, bin einfach unsicher.

In die Firma wo ich jetzt arbeite wollte ich eigentlich schon länger rein, weil der Verdienst einfach gut ist. Jetzt werde ich skeptisch weil ich sehe das mir als "ungelernte" Arbeitskraft auch Grenzen gesetzt sind. Und gerade wegen den Schichten - ob ich das auf Dauer durchhalte.

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