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Lernfrust im Studium!

DDerWGermPaxne hat die Diskussion gestartet


Kennt Ihr das auch? Man nimmt sich vor an dem und dem Tag in der Woche Dies und Das zu lernen und ein festgesetztes Pensum zu schaffen und dann hängt man sich wieder an Kleinigkeiten auf. Irgendwelchen Mist ausdrucken, sich über die sch*** Seite der Uni/FH aufregen die mal wieder hängt, einkaufen hier, Dinge besorgen dort. Oder auch den PC mit Programmen fürs Studium füttern die man so braucht um mal wieder festzustellen dass das auch nicht "mal eben" gemacht ist sondern wieder ein halber Tag vergeht weils an Kleinigkeiten hängt. Momentan frustet mich das echt zu Tode. Ich wollte heute so viel machen, bin um 8 raus und hab mich noch vor dem Frühstück rangesetzt, um dann festzustellen, dass die Veranstaltung für die ich noch etwas vorbereiten musste ausfällt. Gut dachte ich, kein Beinbruch. Dann haste es halt fürs nächste mal. Bin dann zum Saturn gefahren um "mal eben" dies und jenes zu holen. Man wartet ewig auf die U-Bahn, findet im Saturn keinen der einem weiterhelfen kann und eiert da rum wie ein Idiot. Wieder zu Hause angekommen geht man dann einkaufen, erledigt noch ein wenig den Haushalt und schlägt sich dann mit den Programmen rum die auf PC/Notebook müssen damit man in der Uni auch mitarbeiten kann. Oder man druckt ne halbe Ewigkeit Skripte aus, was auch noch ein Vermögen kostet. Als Student hat mans ja...

Jetzt ist es mittlerweile 18:30 und ich weiß nicht wo der Tag hin ist. Ich mache dreimal in der Woche Sport, das brauch ich auch, sonst drehe ich am Rad. Wenn ich das heute auch noch mache ist der Tag fast rum.

Danach werde ich sicherlich noch das ein oder andere an Lernerei schaffen, aber mein Pensum habe ich weißgott nicht erfüllt. Manchmal denk ich, als Student ist man mehr mit den Dingen beschäftigt die das Studium am laufen halten, nicht aber mit Sachen wie Lernen, die einen durch die Klausuren bringen...

Naja, einen wirklichen Tipp brauch ich jetzt sicherlich nicht, ich denke das ist auch bei jedem anders. Falls doch etwas brauchbares kommt wäre das aber auch sehr angenehm. Wollte mir eigentlich in erster Linie einfach mal was von der Seele schreiben, in der Hoffnung, dass es anderen auch so ähnlich ergeht.

In diesem Sinne noch einen schönen, sonnigen Montagabend =)

Antworten
D(er;GermaPne


Tja, scheinbar bin ich wohl wirklich der einzige dem es so geht.

Zumindest für heute =)

S3miSllix2


Äh nö, geht mir ständig so. :=o

nicht so toll, kurz vor den Prüfungen

D<erGeprmaxne


Darf ich fragen was Du studierst?

Gruß!

W"aldilxein


Ganz normal. Wenn man nicht gezwungen ist es sofort zu machen "vertrödelt" man halt die Zeit. Bei mir ist es aber eher so mich durchzuringen mit dem geplanten anzufangen. Ich denk mir immer "ach kannste in ner Stunde machen, schauste halt noch ne Serie". %-|

F1luch.tgedaxnke


Erstes Semester?

Zeitmanagement heißt das Zauberwort ;-)

Multitasking hilft auch.

Ich mache mir, wenn es stressig wird, Listen was ich am entsprechenden Tag erledigen will und lasse bewusst 1-2 Stunden Luft. Erwartest du vielleicht zu viel von dir?

Viele Dinge lassen sich parallel erledigen, Einkaufen während der Drucker läuft, beim Installieren kochen, essen oder putzen, lesen kann man in der Bahn...

Manche Dozenten geben die Skripte ja auch im Voraus frei, man kann also einfach mal das halbe Semester ausdrucken und unterwegs sein parallel dazu.

Man findet sich ein, glaub mir. Wenn ich dir erzähle wie mein letztes Semester laut Plan hätte aussehen sollen, wie es dann aussah und was tatsächlich lief- UND wie ich die Klausuren bestanden habe...

Was studierst du denn?

Vielleicht kann dir der ein oder andere aus deinem Fach ja Ratschläge geben.

DbekrGermsanxe


@ Fluchtgedanke

Naja, also Zeitmanagement hab ich eigentlich schon ganz gut drauf, kann ich mal von mir sagen. Ich bin halt kein klassischer Abiturient der direkt sein Studium angefangen hat. Ich habe mit anfang 20 meine Lehre beendet, dann vier Jahre in diesem Beruf gearbeitet und wärend dieser Zeit auf der Abendschule meinen Techniker gemacht. Da hab ich das mit dem Zeitmanagement gelernt ;-).

Ich bin zur Zeit im vierten Semester, werde wohl auch etwas länger für das Studium brauchen.

Ich denke Du hast Recht wenn Du sagst dass ich zu viel von mir erwarte. Das war schon immer mein Problem.

Achso, ich studiere übrigens Maschinenbau =)

hTawaitqoast


Bin auch betroffen :(v %-| %:| %:| %:|

j!usQt_loo-kixng?


Ich denke das Problem hat jeder. Der eine mehr, der andere weniger.

Ich z.B. hab mir auch zu Beginn diese hübschen Listen geschrieben... und sie dann irgendwann in den Papierkorb geschmissen, weil ich auch dafür nicht die nötige Disziplin hatte. Kenne aber auch Leute, bei denen es wunderbar klappt. Mein Bruder z.B. setzt sich dann hin wenn es nötig ist, macht die eingeplanten Pausen, und hat auch sonst noch ein ziemlich ausgewogenes Privatleben.

Bei mir wars, bis zum Ende des Studiums IMMER so, dass ich direkt davor so viel gelernt habe, bis mein Hirn rauchte. Hat auch irgendwie geklappt... und die Noten waren nicht wirklich schlecht. Ich denke die einen schaffens dann doch irgendwann sich an den Plan zu halten, die anderen müssen nach alternativen Lösungen suchen. Ich hab immer zur 2. Gruppe gehört, und auch wenn ich mir das Zeug rechtzeitig rausgesucht habe, angegriffen habs ichs erst in der letzten Minute. (So manche wundern sich immer noch, wie ich meine Abschlussarbeit in 10 Nächten geschrieben habe zzz )

Wenn du inzwischen im 4. Semester bist scheinst du es bisher ja irgendwie geschafft zu haben. Ich würd einfach mal sagen, mach besser kleine Schritte die du auch einhalten kannst als zu große, an denen du dann erst wieder scheiterst.

So, ich sollte mal meine Arbeitsunterlagen für morgen ausdrucken :=o du siehst... manche Eigenschaften bleiben einem auch nach dem Studium noch erhalten gg.

W{atewrlxi


Das Studium überfordert glaub ich generell. Also man "müsste" immer mehr lernen, als man schaffen kann. Deshalb lerne ich ganz schön auf Lücke bzw. gute Noten krieg ich, weil ich manche Sachen einfach kann oder mich ganz besonders dafür interessiere und nicht mehr so viel lernen muss, weil das meine Freizeitbeschäftigung ist. Also zum entspannen lese ich für manche meiner Studienfächer Bücher, das ist aber kein lernen, sondern "ich lese mal ein Buch für MICH", weil ich das interessant finde. Dann hab ich in Prüfungen manchmal die Situation, dass ich noch irgendwas von dem Zeug erzählen kann, was ich "mal gelesen hab". ;-) Deshalb sollte einem das Studium auch wirklich liegen, denn sonst hat man das nicht. Und Sachen die einen einfach interessieren, also nicht nur für den "Abschluss", die merkt man sich auf wundersame Weise. ;-D

An meinen Lernplan, den ich hab, halt ich mich fast nie. Es dauert immer alles länger als man denkt... :=o ich dachte z.B. "ach, tippste mal Hausarbeit" ... dann musste ich ne doofe Schriftart installieren, das funktioniert aber nicht... menno... damit hab ich nen halben Tag zugebracht. Mit mal schnell Literatur suchen hab ich nen ganzen Tag zugebracht... dann den Kram lesen... naja, sagen wir so, hab das meiste überflogen... :=o dann sitzt man in der Bibo mit 5 Stunden Zeit, kann aber absolut nicht denken, so Tage gibts! ]:D

Ich schreibe mir jetzt neuerdings keine To-Do-Liste, sondern ne Done-Liste. Da sieht man dann, dass man doch einiges schafft. :-D

B@roth[eGrh|ood


Das Studium überfordert glaub ich generell.

Vielleicht am Anfang. Aber irgendwann sollte man es schon einigermaßen auf die Reihe bekommen. Ich rede jetzt nicht von Bachelor in 6 Semestern machen, wobei ein Semester Auslandsstudium ist, dann noch 1 Semester Auslandspraktikum und nebenbei gute bis sehr gute Leistungen^^ Das ist in den meisten Fächern nun mal nicht drin. Mir würden jetzt vielleicht ein paar einfallen, aber auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen sag ich lieber nichts.

Man muss das auch immer in den Relationen sehen und sich klar werden, dass es nicht mehr nötig ist immer nur eine eins oder gute zwei zu haben. Wenn bei mir die Durchfallquote in allen Hauptfächern immer über 40% liegt und teilweise sogar an die 80% Marke heran reicht muss man sich eben auch mal über eine 3,3 oder noch schlechter freuen, sofern man überhaupt bestanden hat.

Davon abgesehen ist es im Studium wie in der Schule. Die Leistungen sagen nichts zwangsweise etwas über das Wissen des Studenten aus.

Also einfach irgendwie weiter machen und sich immer versuchen, in kleinen Schritten zu verbessern. Dann klappt das schon :)^

RTin$aSxwan


Listen, mein Lieblingsgruselwort.

Ich bin auch ein Auf-den-letzten-Rest-Lerner. Dieses Semester bin ich aber mit Vorlesungen nacharbeiten etc ganz gut drin. Ich versuche immer, mich nicht selbst runterzuziehen. Mittwochs treffe ich mich immer mit einer Freundin und wir arbeiten dann die Sachen von den 3 vorherigen Tagen nach. Wenn wir das geschafft haben, sind wir meistens echt erledigt, aber auch froh, dass wir so viel geschafft haben (ähnlich wie die Done-Liste, nur eben nicht schriftlich). Donnerstag und Freitag habe ich nur eine Vorlesung und eine Übung, da fällt dann nicht mehr so viel an, wie Dienstags (12 Stunden durchgehend Uni... %-| ) und somit ist das schnell abgearbeitet.

Und vor den Klausuren... Na ja, da zwinge ich mich dann eben zum Power-learning. Also eine Woche für jedes Fach. Morgens 8h aufstehen, frühstücken, mit meiner Freundin ins Stammcafé (keine Ablenkung wie Putzen, Wäsche oder sonstiges), zwischendurch ne Pause, weitermachen bis 18h, nach Hause, Wohnung auf Vordermann bringen und um 21h ins Bett. Lektüre mitnehmen, 22.30h Licht aus... Und das ne Woche lang für jedes Fach...

Klappt aber irgendwie.

Du machst dann auch Deinen Bachelor, richtig?! Ich will das Diplom wiederhaben :-(

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