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Nachbar treibt uns zum Wahsinn

s2kater/_su$sxi hat die Diskussion gestartet


wir haben einen Nachbarn, der ist vielleicht grad mal 18 oder 19 Jahre. Einige Leute waren schon oben bei ihm wegen seiner lauten Musik (boom boom Musik) er zeigte wenig Verständiss, er wurde auch schon durch anderen und durch mich zwei mal bei der Wohnungsbausgenossenschaft zum Gespräch geladen, aber er macht weiter seine Musik, anscheinend kappiert er es nicht. Er hört abends 23 uhr er hört eigentlich den ganzen Tag, wegen ihm konnte ich schon nicht schlafen. Ich bat ihn auch schon seijn Autzo wegzufahten weil er die Frechheit besaß sich so hinzustellen das ich kaum reinkomme. Ich schätze ihn sehr arogant ein und ihm geht anscheinend alles am allerwertesten vorbei. Jetzt überlege ich, noch mal anzurufen und mich zu beschweren, ich komm mir dann vor als würd eich nen schlechter mensch sein, aber das was er macht das ist echt unverschämt. Hier wohnen ja auch älter Leute.

Und weil er grad wieder seine Musik anhat, und das stört mich einfach bei der Mittagspause. Ich geh dann auf Arbeit, aber trotzdem auch für die anderen ist es mit Sicherheit eine Zerreißprobe. Und irgendwann nervt es einfach nur noch, ich mein im Neubau sowas anzuhören das ist es doch klar das es das ganze haus hört. Ich trag wenn ich Frühschicht habe schon Ohropax, wie letzte Woche Dienstag , weil ich dannm deswegen aufwache bzw nicht einschlafen kann. Ich fühl mich hier einfach nicht mehr wohl ganz ehrlich. Eine die ich kenne ist hier schon ausgezogen die hatten nen Baby gehabt und der hatte (über ihnen) 22 uhr laute musik angehabt, auf die bitte sie leiser zu stellen ging er nicht ein, was muss das für ein A****loch sein der nicht mal vor baby zurückschreckt. Ich hab angst das es so weiter geht, aber extra hier ausziehen das kostet ja auch alles. Was meint ihr anrufen nicht anrufen? Ihm sozusagen das Handwerk mal legen. Bin immer froh wenn sommer ist das ich net hier bin zur frühschicht, das mach ich extra so, damit ich auch mal nach der arbeit entspannen kann.

Antworten
tIysk_xpige


Ohjee das klingt ja nicht gut... Mein einziger Tip wäre, wenn er wirklich die ganze Nacht (nach 22 Uhr soweit ich weiss) wirklich laute Musik hört, dann 2 Mal zu ihm gehen, ihn beten, leiser zu sein bzw. auszuschalten, wenn er es dann immer noch nicht kapiert (wovon ich ausgehe), einfach die Polizei anrufen, wegen Lärmbelästigung. Denke das würde dann Früchte tragen.

Alles Gute und Durchhalten ;-)

G,roßsstjadtgöxre


Ich würde mich direkt und zwar noch heute an den Vermieter wenden. Oder habt ihr das schon mal gemacht? Die Wohnungsbaugenossenschaften interssieren sich herzlichst wenig dafür. Im Endeffekt entscheidet der Vermieter über den Verbleib des Störenfriedes. Und wenn ihr euch dann zusammenschließt und zum Vermieter geht könnt ihr mit Mietminderung drohen, wenn sich das nicht ändert. Wenn er gekündigt wird und sich weigern sollte zu gehen wird es zur Zwangsräumung kommen. Sollte sich allerdings der Vermieter nicht dafür interessieren würde ich ganz ehrlich ausziehen.

MRi_rror!s-Exdge


Bei Lärm kannst du bis 22 Uhr eigentlich so gut wie nichts machen.

Nach 22 Uhr muss er es wiederholt machen, du musst polizei rufen und diese muss das auch live mitbekommen sonst kannst du da wirklich nichts machen. Ein bekannter von mir hatte ähnliches Problem mit einer Nachbarin über ihnen die ständig so laut sex hatte das sie jedes wort hören konnten und auch musik immer mega laut war.... aber er konnte nicht viel machen :-(

weil:

1. Bis 22 Uhr darf er im prinzip machen so laut er will

2. ab 22 uhr heißts "zimmerlautstärke" nun, diese ist nicht genau definiert mit einem wert. und genau da is die lücke.

Folgendes beispiel, es ist 23 uhr und du hörst seine musik (wie immer schätz ich), du gehst hin sagt "depp mach leiser" er sagt "nein" du gehst runter, musik bleibt laut -> rufst die polizei, die kommt und hört die musik auch, geht zu ihm und sagt "machen se bitte leiser" dann macht er leiser schätz ich mal, bullen weg -> dreht er wieder auf.

ok hab grad im i-net ma bissl geschaut, also außerhalt der ruhezeit (22-6 Uhr) kannst du echt nicht viel machen.

In der Ruhezeit schlage ich dir folgendes vor:

Polizei rufen (auch ruhig öfters)

Mal die andren Mieter die's stört zusammenrufen und bei der Mietverwaltung beschweren.

Dger_Dtudxe


Du solltest mit den anderen Mietern sprechen und mit ihnen vereinbaren, dass jeder unabhängig voneinander Zeitpunkt und Dauer der Ruhestörungen notiert (natürlich nur, wenn diese in den Ruhezeiten liegen – siehe Mietvertrag). Damit geht ihr dann zum Vermieter, der daraufhin den Mieter anmahnen kann. Wenn es danach laut bleibt, notiert ihr weiter fleißig die Ruhestörungen und geht wieder zum Vermieter. Nach einer 2. Abmahnung kann dann der Mietvertrag fristlos und einseitig aufgehoben werden. Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn der Vermieter mitspielt. Das mit der Polizei trägt übrigens nicht zur langfristigen Beseitigung des Problems bei und taugt auch nicht als Druckmittel beim Vermieter.

Außerhalb der Ruhezeiten bist du tatsächlich annähernd chancenlos. Das du Schichtdienst hast, und dann schlafen möchtest, wenn die meisten anderen wach sind ist – leider – dein persönliches Pech. Hier kannst du nur auf rücksichtsvolle Nachbarn hoffen oder eben doch einen Gehörschutz verwenden (was ich persönlich aber auch nicht so dramatisch finde).

MKailmxaus


Hallo,

ich hatte in meiner letzten Wohnung ein ähnliches Problem. Die haben abends laut Musik gehört, dass ich eine Etage tiefer nicht mal telefonieren konnte und tagsüber sich angeschrien und verprügelt. Er Anfang 40, sie Ende 20, zwei Kinder in einer 1-Raum-Whg. Das war der Horror. Der Vermieter sagte mir, dass ich immer die Polizei rufen muss, denn sie können nichts tun, wenn nicht polizeilich schon etwas vorliegt. Habe ich auch brav immer gemacht und siehe da sie "durften" dann auch gehen. In der Zwischenzeit haben mein Nachbar und ich auch das Jugendamt informieren müssen, da die Kinder nicht zur Schule gingen und an meiner Tür klingelten "Wir haben Angst, Mama und Papa schlagen sich". Ohne Worte.

Also auf alle Fälle dem Vermieter melden mit dem Hinweis, dass die Polizei angerufen wird und somit dann auch etwas greifbares da ist.

Alls Gute *:)

SPayhrasaxhra


Ein befreundetes Pärchen hatte auch vor kurzem das Problem, dass frisch Zugezogene im Haus nebenan(!) zu laut Musik gehört haben. Wenn man sich in der Wohnung des Pärchens befand, hatte man das Gefühl, dass die Musik direkt aus deren Wohnzimmer kommt und nicht von einer Wohnung, die sich ein Haus weiter befindet und ein Stockwerk darüber.

Ausserhalb der Ruhezeit kann man da tatsächlich nicht viel machen. Aber in der Ruhezeit die Polizei rufen. Mit dem Vermieter sprechen und notfalls mit Mietminderung drohen. Wenn mit Mietminderung gedroht wird, muss aber ein Beweis vorliegen, dass tatsächlich die Musik zu laut ist. Man kann z. B. aufnehmen, wann sie die Musik hören und wie laut.

Das hat besagtem Pärchen nicht viel geholfen, also haben sie zu etwas "unlauteren" Mitteln gegriffen. Sie wussten die Namen der Ruhestörer und als die Musik um 3 Uhr nachts meist ausgeschalten wurde, gingen sie ca. eine Stunde später zum Klingelschild besagter Ruhestörer und haben es mit einem Tesaband festgeklebt, sodass die ganze Zeit die Klingel klingelte. (Wurde vorher mit den anderen Nachbarn abgesprochen und die Klingel ist auch wesentlich leiser als die Musik, wie ich hörte.) Nach dem zweiten Mal der Klingelaktion war in der Ruhezeit nichts mehr zu hören.

Man muss aber sagen, dass die Polizei schon diverse Male da war und jedes Mal nachdem sie wieder weg war, war die Musik wieder laut. Die jeweiligen Vermieter konnten/wollten auch nichts tun. Und wenn man um 4 Uhr wieder aufstehen muss, nachdem man gerade mal eine Stunde Schlaf gefunden hatte, kann man die Klingelaktion schon verstehen.

s6aaxnlax78


Ruhezeit ist l den meisten Mietverträgen auch zwischen 12 und 14 Uhr mittags. Ich würde auch die Polizei rufen, jedesmal wenn in der Ruhezeit (also auch mittags) die Musik zu laut ist. Hat der gute Junge eigentlich keinen Job ???

s<chn>iekxi


ich würde wohl auch die polizei rufen und natürlich auch ein "lärmtagebuch" führen und die nachbarn vielleicht auch drum bitten das zu tun.

wenn polizei da war und die musik danach wieder laut, würde ich einfach nochmal anrufen und das so oft wiederholen, bis die person das kapiert hat.

leider ist es oft so, das man die lärmbelästigung auch gar nicht aufnehmen kann, weil sie einfach zu leise ist und das aufnahmegerät zu schwach und da hat man dann nur rauschen drauf.

wenn es über so eine wohnungsbaugesellschaft(?) läuft, die ja dann auch der vermieter ist, wird man da recht wenig tun können, ausser mit konsequenz. solange man da als mieter sich nicht regelmäßig beschwert und immer gute miene zum bösen spiel macht, solang ändert sich da auch nix für einen, weil die schreiben höchstens briefe, das derjenige leiser sein soll und damit hat es sich schon.. dran halten wird er sich nicht, weil er ja nie mit ernsthaften konsequenzen rechnen muss.

ein privater vermieter würde da schon zichmal handeln, weil er halt auch auf seine mieter und die einnahmen angewiesen ist.

andere unverschämtheiten, wie das parken usw. würde ich auch immer notieren und evtl. hätte man da sogar abschleppdienst rufen können? ]:D

ganz ehrlich, wenn der typ so arrogant und uneinsichtig ist, dem würde ich alles schon mit absicht reindrücken.

Pheddxi


Mit den Nachbarn zusammen tun, und wenn die Ruhestörer dann morgens gegen 6 Uhr leise sind, weil sie ja schlafen, ein kleines Konzert veranstalten. Topfdeckel, Tröte, Trillerpfeife. Das ganze im Hausflur über den Ruhestörern. Das haben Freunde auf nem Campingplatz gemacht, als Jugendliche fünf nächte hintereinander lautstark gefeiert haben. Es half. ;-D

cohaOnte


1. Bis 22 Uhr darf er im prinzip machen so laut er will

Das stimmt überhaupt nicht und war auch noch nie so. Auch vor 22 Uhr hat die Musik so leise zu sein, dass Nachbarn nicht gestört werden. Dass ab 22 Uhr generelle Nachtruhe herrscht, heißt nicht, dass außerhalb dieser Zeit der Nachbar Disko machen kann, wie er will. Gerade in Mietshäusern gilt besonders der §1 der STVO (gegenseitige Rücksichtnahme). Jeder Mieter ist dazu verpflichtet, sich seinen Mitmietern gegenüber rücksichtsvoll zu verhalten und man kann natürlich auch vor 22 Uhr die Polizei rufen.

2. ab 22 uhr heißts "zimmerlautstärke" nun, diese ist nicht genau definiert mit einem wert. und genau da is die lücke.

Doch, die ist definiert:

Der Begriff der "Zimmerlautstärke" bedeutet, dass ein Geräusch außerhalb einer abgeschlossenen Wohnung, insbesondere in den Räumen oberhalb oder unterhalb der Geräuschquelle nicht mehr oder zumindest kaum noch wahrnehmbar sein soll (Landgericht Berlin, Urteil vom 19. Oktober 1987, NJW-RR 1988, 909).

[[http://www.klefke-und-kollegen.de/zimmerlaut.htm]]

Wenn man schon Tipps gibt, dann doch bitte die richtigen :|N :-/

S|unflxower_73


Ich hatte das Problem jetzt auch für 4 Monate. Über mir ein junger Mann, der nicht nur die ganz Nacht extremst laut extrem basslastige Musik hörte. Nein, obendrein in der winzigen Wohnung immer noch Besuch von 2-3 Kumpeln. Es wurde gesoffen, sioch geprügelt bis ins Treppenhaus.

Habe selber mehrfach die Polizei gerufen; die Nachbarn aus dem Nebenhaus (!!!) auch. Dann war Ruhe, und nach einer halben Stunde ging's wieder los. Manchmal war die Polzie 3x pro Nacht da. Bevorzugt zwischen 1 und 4h. ]:D

Als "Dankeschön" für's Rufen der Polizei wurde ich dann noch bedroht (durch nächtliches Hämmern an die Wohnungstür und Rufe wie "Du kriegst uns nicht klein" oder Sturmklingeln mehrfach in der Nacht). Habe dann tatsächlich irgendwann aufgehört, die Polizei zu rufen (solche Nächte gab es ca. 3x pro Woche, immer IN der Woche!).

Vermieter war nicht erreichbar; Sekretärin und Hausverwaltung reichlich desinteressiert. Fristlose Kündigung meinerseits wurde nicht akzeptiert; ich hätte das ausmaß der Lärmbelästigung durch Messwerte nachweisen müssen (ich habe nur Uhrzeit und Art der Belästigung protokollier und TÄGLICH dem Vermieter mitgeteilt). Man erließ mir dann gnädigerweise einen Monat der 3monatigen Kündigungsfrist. ]:D

Am Ende spitzte es sich so zu, dass dort Kampfunde ohne Halsband & Maulkorb frei liefen und ihre Geschäfte im Flur erledigten. und auch die Nachbarin aus dem Nebenhaus bedroht wurde.

Der Typ hatte zudem Mietschulden und ist der fristlosen Kündigung nicht nachgekommen (der regulären auch nicht). Da bin ich ausgezogen (es war nur eine berufliche Zweitwohnung). Hatte genau eine Woche ungestört dort gewohnt und die restlichen 3 Monate und 3 Wochen nur Ärger.

Es war wirklich frustrierend zu erleben, wie wenig Rechte und Möglichkeiten man als Mieter in der Situation hat. Trotz Polizei, trotz Protokollen, trotz Abmahnung durch den Vermieter. Der Typ hat es stumpf ausgesessen.

Mein Tip für Dich:

Immer wieder mahnen und Polizei rufen. Ggf. mit andern Mietern zusammentun, Vermieter informieren. Alles protokollieren. Schlau machen, ob eine Mietkürzung in Frage kommt.

Ich hatte damals hier auch einen Faden eröffnet – und der klügste Rat war: AUSZIEHEN. :-/

Viel Glück!

SCpalrk3y89


Ich würde auch dem Vermieter bescheid sagen, evtl. sogar mit mehreren Parteien dort hingehen, damit der Vermieter merkt, dass es nicht nur du bist, die ein problem mit dem Jungen Mann hat.

Wenn das nix bringt, würde ich die Miete kürzen, dass darf man nämlich. Und wenn das alle machen, dann wird der Vermiter schon ausm Quark kommen und den Jungen Beine machen...

c!roPwl


Gerade in Mietshäusern gilt besonders der §1 der STVO

Äh, die STVO legt die Regeln für die Teilnehmer am Straßenverkehr fest... ;-D

Wenn man schon Tipps gibt, dann doch bitte die richtigen :|N :-/

*:)

Sjandrga20`06


Lol, das Rücksichtnahmegebot für Mieter aus der StVO, das ist gut! :)^

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