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Die Angst vorm Krankmelden, wer noch?

D*odo*87


Das kann doch nicht wahr sein, oder? Klar die einfachste vorm einen Arbeitnehmer zu beeinflussen ist ihm ein schlechtes gewissen einzureden. Aber wann wird mal von höherer ebene aktzeptiert das wir keine maschinen sind.

Nunja ändern kann man es leider eh nie und recht machen schon lange nicht.

Ich finde das sehr fies von Deinem AG. Beim nächsten Mal solltest du anders reagieren und dein Dampf, Ärger darüber gegenüber dein Chef klar äußern (natürlich sachlich). Und Argumente bringen, wie oft du im Schnitt krank bist und wie oft andere ..., wie sehr du dich fürs Unternehmen einsetzt ect. und das es dein Gutes Recht ist dich krankschreiben zulassen, wenn du Krank bist.

adutumRn-lxike


Argumente kannst du bringen, aber es wird dir höchstwahrscheinlich nichts nützen. Gedankt wird es in solchen Firmen nicht, wenn man sich immer in die Arbeit schleppt. Ich hatte zig Hörstürze, sagte dies auch immer meinem Vorgesetzten und habe trotzdem gearbeitet, obwohl ich arbeitsunfähig war. Ihm war es egal. Für meinen Bereich gab es keine Vertretung und Urlaub war nicht drin, weil die Arbeit liegen blieb. Ich war in diesen 8 Jahren nie krank, aber anerkannt wurde dies nicht. Überstunden waren selbstverständlich, der Verzicht auf Urlaub auch.

Bei mir ging es zu Lasten meiner Gesundheit und so habe ich nach 8 Jahren endlich die Firma gewechselt. Es geht aufwärts. Ich sah in diesen 8 Jahren zig Kollegen, welche z.B. wegen einer Grippe eine Woche zu Hause bleiben konnten und einige wenige Kollegen, denen es so ging wie mir. Heute schaue ich auf mich und meine Gesundheit. Nun arbeite ich, um zu Leben. Vorher war die Arbeit mein Leben. Einmal knackste es im Rücken und ich konnte tagelang kaum einen Schritt gehen. Ins Büro bin ich trotzdem, obwohl ich mich kaum bewegen konnte. Heimgeschickt wurde ich nie. Ich habe daraus gelernt. So weit lasse ich es nicht mehr kommen.

NCumber ~Ouf The BBexast


Versteht mich nicht falsch, ich bin absolut gegen Chefs/Vorgesetzte, die einem ein schlechtes Gewissen einreden, wenn man sich krankschreiben lässt. Ich beziehe mich hier nur auf folgende Situationen:

Hier wurde öfters geschrieben, dass es einem nicht "gedankt wird", wenn man, trotz der Tatsache, dass man krank ist, zur Arbeit kommt. Das hat bestimmt auch viel damit zu tun, wie man sich selbst dem Chef/Vorgesetzten gegenüber ... "präsentiert". Wenn jemand, obwohl er (angeblich) krank ist, trotzdem zur Arbeit kommt, dann denkt sich der Chef vielleicht "Ach, dann kann es ja doch nicht so schlimm sein". Das ist genau dasselbe, wenn Arbeitnehmer wichtige (!) oder dringende (!) Arzttermine wahrnehmen wollen/müssen. Wenn sie den Chef vorher fragen, ob das in Ordnung ist, und sich womöglich ungefragt rechtfertigen, dann kann das so rüberkommen, als sei das Ganze wohl doch nicht so eilig. Und dann kann es sein, dass dann Sprüche kommen wie "Muss dass denn unbedingt sein ???".

m4rwUhimte8x6


Die Argumente das ich nicht krank war auf geraume zeit und so weiter ziehen nicht. Ich bin nicht der einzige dem beim anruf ein schlechtes gewissen eingeredet wird. So das sich einige garnicht trauen anzurufen und sich krank zur arbeit schleppen.

Das freiwillige angagement ist auch bei mir relativ groß. Nur das sind alles dinge die nicht gesehen werden wenn man sich krankmeldet. Naja sich darüber aufregen bringt auch leider nix.

a}utumPn-glikxe


Die Firma erreicht auf diese Weise ihr Ziel. Es gibt weniger Ausfälle.

Ich habe mich all die Jahre immer für die Firma eingesetzt. Bei mir lag es daran, dass aus Bequemlichkeit keine Vertretungen geschaffen wurden. Heute nehme ich meinen Urlaub und stecke nicht laufend für eine Firma zurück. Aufregen bringt nichts, dass schadet einem nur. Das hast du richtig erkannt. Denn deine Firma ändert sich deswegen nicht.

Aber ich habe daraus gelernt für die Zukunft.

Ikn-VKokg Niqto


also wenn ich mir das recht überlege,

bin ich noch nie zu hause geblieben wenn ich krank bin, habe die zeit immer rum gebracht,

arbeite allerdings auch selten mehr als 3 stunden am stück.

und mein mann hat sich in 20 jahren einmal krank gemeldet wegen magen-darm und auch nur,

weil ICH seine sekretärin angerufen habe.

er selber wäre nie weg geblieben.

IHn-KogU Nxito


aber wir arbeiten auch nicht in firmen und haben in dem sinne auch keine chefs.

SninRead


Wenn ich krank bin melde ich mich krank und habe dann auch kein schlechtes Gewissen :|N ich bin Lehrerin und fang mir schon 2-3 mal im Jahr irgendwas ein und ich kann mich nicht total zugeschnupft mit Fieber usw vor eine ganze Horde Teenager stellen, ich könnte so keinen ordentlichen Unterricht gewährleisten und find es dann sinnvoller dass ich den Assistenten dann Unterrichtsmaterial zuschicke und die Schüler dies dann unter Aufsicht bearbeiten als wenn ich dort stehe und nachher womöglich die halbe Klasse angesteckt habe :=o

I^n-KoAg Nixto


Ich finde, Fieber ist ein Argument, Schnupfen oder Husten nicht beim Lehrer.

m{aripxosa


Ich finde, Fieber ist ein Argument, Schnupfen oder Husten nicht beim Lehrer.

In-Kog Nito

Lehrer haben einen Sprechberuf, und daher ist bei Husten (besonders bei langandauerndem) Vorsicht geboten! Aus diesem Grunde verordnen Ärzte bei Lehrern schneller ein Sprechverbot (=AU) als bei anderen Berufstätigen, damit der Husten überhaupt zurückgehen bzw. ausheilen kann.

m-oonNgQirly8d7


ich kenn das zu gut dazu kommt noch das ich direkt über meiner arbeit wohne ]:D

t2uffqaxrmi


Ich finde, Fieber ist ein Argument, Schnupfen oder Husten nicht beim Lehrer.

meine meinung: bei lehrern in der schule ist das für mich schon ein argument, es ist einfach super anstrengend eine horde halbwüchsiger zu beschäftigen (das mit einer starken erkältung, also da wird man eher kränker als gesünder) – beim unidozent, je nach dem wie viele seminare/vorlesungen gehalten werden u. wie zumutbar es für ihn und die studenten ist.

SHchmi~dti7x0


Abgesehen davon ist das alles relativ und die Spanne auch bei Husten und Schnupfen sehr groß...was auch das Allgemeinbefinden angeht...Ich hatte schon bestimmt 30 Jahre oder länger kein Fieber mehr, trotzdem "erlaube" ich mir bei einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer starken Erkältung auch mal krank zu sein, wenn ich mich entsprechend fühle...

Begeistert ist mein Chef dann natürlich auch nicht immer, aber da ich nicht so sehr häufig fehle, weiß er schon, dass es mir wirklich nicht gut geht...und dann kassiere ich auch keinen blöden Spruch.....

tIuffa=rmi


Abgesehen davon ist das alles relativ und die Spanne auch bei Husten und Schnupfen sehr groß...was auch das Allgemeinbefinden angeht...Ich hatte schon bestimmt 30 Jahre oder länger kein Fieber mehr, trotzdem "erlaube" ich mir bei einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer starken Erkältung auch mal krank zu sein, wenn ich mich entsprechend fühle…

ja, genau. ich persönlich fühle mich bei einer starken erkältung wirklich so mies, als würde mein kopf expolideren, mein hals brennen. ich bleibe gezwungenermaßen (also nicht weil ich das will) im bett. der witz ist ja, meist sieht man mir das von außen gar nicht mal an. hingegen am ende der erkältung, wenn sie abklingt und ich mich längst wieder super fühle, bekomme ich oft einen starken husten, da meinen dann immer alle, dass ich doch zu hause bleiben soll – daher sollte man am besten wirklich immer nach seinem eigenen befinden entscheiden, wenn man sich einfach nur mies fühlt, dann macht es wenig sinn arbeiten zu gehen.

SEchmi&dtxi70


Ich finde das immer prima, wie Außenstehende beurteilen können, Wer in welchem Beruf mit welcher Krankheit doch arbeiten gehen könnte.... ]:D

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