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Haushalt entrümpeln, aber Mutter kann nichts wegwerfen

S>onnen_GBlumxe_


@ fiamma

die ganze Familiengeschichte ist nicht so einfach. Eltern getrennt, Schwester studiert, Bruder kurzzeitig wieder hier. Ich bin die einzige, die hier zuhause alles machen muss.

Hab hier einen anderen Faden "Ätzender Zustand zuhause", da steht nochmal alles detailliert.

Es ist für mich wirklich nicht einfach. Ich muss hier zuhause jede Aufgabe erfüllen und mein Bruder beispielsweise garnichts. Da gabs auch schon Diskussionen aber mir wurde in meinem anderen Faden geraten, am besten still zu ertragen, denn anders kriege ich hier nicht meine Ruhe.

Nun acker ich mich hier von morgens bis abends ab, nach der Schule. Und abends muss ich mir dann anhören, dass es immernoch nicht ordentlich genug sei.

@ fiamma

Nein, kleine Kinder leben hier nicht, jedoch ein Hund (den könnte ich als Kleinkind dazu zählen ;-) )

Die Kritik bezieht sich auf alles. Mal hab ich vergessen (nach 3 gewaschenen Trommeln Wäsche), die letzte Trommel noch zu bügeln, mal dies, mal das. Und dann gehts natürlich auch super oft um den unordentlichen Keller, Kleiderschränke, zu viel Krempel eben.

KuMoo%dy


wenn die Sachen alle ordentlich wären, wäre es ja okay. Aber in den Schränken ist es nunmal, wie schon gesagt, NICHT ordentlich.ebenso im Keller und auf dem Dachboden. Da stapelt sich dann halt einiges.

Sieht bei uns ähnlich aus.

Kram kommt in den Keller und auf den Dachboden und meine Schränke sollte besser auch niemand öffnen, aber ich weiß, wo ich was finde.

Und das ist die Hauptsache.

Sponnenq_Blxume_


Nagut, dann werde ich einfach das tägliche Gemecker zu ihrem Krempel überhören, scheinbar hab ich irgendwie eine verdrehte Ansicht.... :-/

KHMooxdy


Nun acker ich mich hier von morgens bis abends ab, nach der Schule. Und abends muss ich mir dann anhören, dass es immernoch nicht ordentlich genug sei.

Wenn du Harmonie willst, dann musst du da durch, Füße still halten und warten, bis du ausziehen kannst.

Falls dir die Konfrontation nichts ausmacht, würde ich an deiner Stelle in den Generalstreik gehen. Gar nichts mehr machen. Manchmal öffnet so etwas die Augen und sensibilisiert deine Umgebung dafür, was du eigentlich alles leistest und was als selbstverständlich hingenommen wird.

J=otueplia


so lange nerven und immer wieder ansprechen bis sie es dann doch enddlich macht ]:D

das hlft auch bei anderen situaitionen.

z.b. wenn mein mann morgens nicht aufstehen will.

wenn er dann sagt, dass er gleich suaer ist, dann sag ich: dann bist du halt sauer auf. ich will jetzt das du aufstehst und wenn ich auf dich draufspringe und ne eimer wasser nehm. ich bin dann so nervig, dass er aufsteht ]:D

fang einfach an sachen in einen karton zu legen. sag deiner mutter, wenn sie es nicht selber aussortiert, dass du es dann eben selber machst. ]:D

das habe ich damlas bei meinem bruder (der sammelt wirklich alles %-| ) auch so gemacht. mir war egal, wie er gemeckert hat. er hatte einfach keinen platz mehr in seinem zimmer. ich habe ihm konsequent gesagt, dass wenn er jetzt nicht sich hier ein paar wichtige dinge raussucht, eben alles, was quasi müll ist, weg kommt. und dann hat er, zwar heulend, aber trotzdem aufgeräumt und aussortiert. und am ende hat er es nicht vermisst, was fehlte und sehr viel platz gehabt :)z :)z :)z

JKotuexlia


man kannauch einiges verkaufen und noch zu geld machen. und davon kann sie sich andere neue schöne sachen holen :)z

mach ich auch

fQiamrma


@ Sonnenblume

Habe jetzt mal Deinen anderen Faden überflogen und bin echt schockiert. :-o :°_

Deine Sorge sollte nicht sein, wie Du die Kleiderschränke Deiner Mutter geordnet kriegst (Du wirst ihr sowieso nie irgendwas recht machen können), sondern wie Du schleunigst aus dieser vergifteten Atmosphäre mit emotionaler Grausamkeit (durch die Mutter) und körperlicher Gewalt (Bruder) rauskommst.

Dass Du mehr krank als gesund bist, und das in Deinem Alter, ist doch schon Warnzeichen genug!

Nimm evtl. mal Kontakt zu einer Beratungsstelle und/oder dem Jugendamt auf.

LVilaSLxina


Ich würde das Problem jetzt direkt bei der Nicht-Wegwerf-Bereitschaft deiner Mutter, aber auch nicht bei dir sehen.

Du scheinst ungewöhnlich viel im Haushalt machen zu müssen, was sicherlich nicht gerecht ist. Ich denke, das wird dir hier auch keiner absprechen.

Die Frage ist, was du ändern kannst - entweder Füße still halten und so lange ertragen wie es sein muss. Oder dich wehren, da wieß ich nicht, wie die Aussichten auf Erfolg sind. Offensichtlich scheinen deine Angehörigen sehr egoistisch zu sein und nicht mit sich reden zu lassen %-| Besonders für den Bruder würde ich komplett gar nichts mehr machen und einfach mal streiken.

S%onnen-_Blumxe_


Ich will halt immer versuchen, hier irgendwie was recht zu machen, dass ich auchmal ein bisschen wertgeschätzt und geliebt werde. Aber irgendwie erreiche ich hier immer das gegenteil. :-(

S@a3hrxasahrxa


Sonnenblume, wenn du nicht allein deswegen wertgeschätzt wirst, weil du DA bist, sondern etwas dafür tun musst, dann reiß dir doch nicht den A*** für solche Leute auf :°_

Familie kann man sich nicht aussuchen, du kannst nur deinen Weg aus der momentanen Situation suchen. Das wichtigste ist, dass du dich selbst wertschätzen lernst und das nicht von anderen abhängig machst. Du kannst es ihnen nicht Recht machen, also solltest du es auch nicht versuchen. Im Gegenteil – an deiner Stelle würde ich immer weniger im Haushalt machen. Nur noch mein eigenes Zimmer putzen, für mich selbst kochen, waschen, bügeln – aber nicht für andere. Dafür kannst du dir einen kleinen Nebenjob suchen und verdienst schon etwas eigenes Geld, damit dich deine Mutter nicht damit erpressen kann dir Geld/Nahrung/Wäsche zu entziehen.

Mach den anderen klar, dass du nicht dazu da bist um ihren Mist zu machen, das sollen sie gefälligst selbst tun.

f*iaTmmxa


will halt immer versuchen, hier irgendwie was recht zu machen, dass ich auchmal ein bisschen wertgeschätzt und geliebt werde. Aber irgendwie erreiche ich hier immer das gegenteil.

Du siehst ja selbst, dass der Schuss nach hinten losgeht....

Jedenfalls wirst Du da ganz schön ausgenutzt und manipuliert, habe ich den Eindruck.

Finde auch gut, was Sarahsarah geschrieben hat.

Versuche, Dich nach und nach emotional unabhängiger von Deiner Herkunftsfamilie zu machen.

Ich hoffe, Du hast liebe Freunde, die Dir nahestehen – dann fühlst Du Dich vielleicht nicht ganz so alleine und auf die "Zuneigung" Deiner Familie "angewiesen".

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