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Tattoo und Verbeamtung (Lehrer), gibt das Probleme?

l e sanMg rTeaxl hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Ich überlege schon einige Zeit wegen einem Tattoo, bin mir aber nicht sicher, ob das eventuell Probleme später gibt.

Wenn es nicht sichtbar ist, ist klar, dass das kein Problem ist (Unterbauch/Leiste, unter dem Slip versteckt), aber wie sieht das aus z.B. am Knöchel?

Motivrichtung wäre vermutlich Richtung Schriftzeichen oder irgendwas Blumiges (typisch Frau halt).

Weiß da jemand was?

*:)

Antworten
Agleo;nGoxr


Ne Freundin von mir hat Knöchel, Leiste und Oberarm verziert und hat da bisher noch nie was zu gehört.

H9o0ney?_Bunony9x1


mein gitarrelehrer ist von oben bis unten voll mit tattoos x:) ;-D (er hat welche an den armen und am linken bein/wade und soweit ich das erkennen konnte auch auf dem rücken :=o ;-D )

probleme gibts da denke ich keine, solange man jetzt nicht wirklich den ganzen körper und das gesicht voll hat so wie hier [[http://www.da-imnetz.de/bilder/2009/06/18/362423/707835942-taetowierer-rouslan-toumaniantz-seinem-studio-tattoo-boxin-belgischen-kortrijk.9.jpg]] ;-D

lJe sa_ng :reaxl


Gitarrenlehrer ist auch was anderes als ein Lehrer an einer Schule ;-) Und ich glaub, verbeamtet ist der auch nicht.

Mir gehts ja besonders darum, dass man das eben vor dem Referendariat hat bzw. machen lässt.

HPerzhaxfter


Solange es keine verfassungsfeindlichen Motive sind, würde ich keine Probleme vermuten...

M&me VaJloxis


ob das eventuell Probleme später gibt.

was für probleme meinst du denn?

bei den schülern, kollegen, eltern? ja, natürlich kann das probleme geben, wenn du ein sichtbares tattoo hast. aber das kann auch deine haarfarbe/ dein schmuck/ deine kleidung/ dein gewicht oder deine art sein ;-)

bei der verbeamtung darf es kein problem geben. zur not, klebst du ein pflaster/ verband drüber & sagst, das ist 'ne schürfwunde :=o

l'e sang] reaxl


Na dass die vielleicht sagen, sie verbeamten mich nicht, weil ich ein Tattoo habe... Wegen Schülern oder Eltern mach ich mir keine Sorgen.

bei der verbeamtung darf es kein problem geben. zur not, klebst du ein pflaster/ verband drüber & sagst, das ist 'ne schürfwunde

Hrhrhr.... ;-D

COoswmix


Solange du nicht auf ein Elite-Internat unterrichten willst und keine Antisemistischen Zeichen willst, sollte es kein Problem sei. :)z Aber wie gesagt, kommt es auch immer auf die Schule drauf an und natürlich auf den Direktor. ;-)

Achja und solange du nicht "FUCK" auf deine Fingerknöchel tattoowieren läßt, sollte es eingentlich klar gehen. ]:D

H on4e&y_Bu:nny\91


ähm er ist lehrer an einer schule (und keine musikschule) ;-D

zwar "nur" honorardozent, aber trotzdem ;-)

Mmmge Vallois


Na dass die vielleicht sagen, sie verbeamten mich nicht, weil ich ein Tattoo habe...

da musst du dir keine sorgen machen.. du wirst ja auch verbeamtet, wenn du dir die haare färbst, sommersprossen hast etc ja, ich weiss, das ist etwas anderes als ein tattoo ein tattoo ist ja nicht gesundheitsgefährend. gibt es nicht richtlinien, was die verbeamtung angeht? ":/ ich glaube, ich habe soetwas mal bei einer bekannten gelesen; bin mir gerade aber nicht sicher, ob das was offizielles war oder nicht.

W,aterl}i


Ich kenne eine, die während des Referendariats ein Tatto machen ließ (Wade) und verbeamtet wurde. Sie hat sich mehr um ihren BMI Sorgen gemacht, aber nicht ums Tattoo.

Ich will auch mal eins haben am Unterschenkel. Würde dann auf Arbeit schon lange Hosen tragen, aber draußen dann nicht und da wäre es mir auch egal, ob mir dann Eltern oder Schüler über den Weg laufen. Solange es keiner auf Arbeit sieht, hab ich auch noch sowas wie ein Persönlichkeitsrecht, dem ein Bestimmungsrecht über meinen Körperschmuck ganz schön im Wege stehen würde... ehrlich gesagt, wenn es da (im nicht sichtbaren oder verdeckbaren Bereich natürlich) Probleme geben würde, dann würde ich aus Prinzip auf die Verbeamtung verzichten, denn das ginge mir zu weit ins Privatleben.

AIndvaxl


Nein Behörden sind eigentlich sogar sehr Toleranz was was das Auftreten ihrer Angestellten angeht.

Es ist Behörden sogar per Gesetz verboten jemand auf Grund seines Aussehens bei der Auswahl zu benachteiligen.

lee saing reWal


Alles klar, ihr habt mir sehr geholfen :)^

CIhLristi9amn Stä.nd3xr


Waterli

Solange es keiner auf Arbeit sieht, hab ich auch noch sowas wie ein Persönlichkeitsrecht, dem ein Bestimmungsrecht über meinen Körperschmuck ganz schön im Wege stehen würde... ehrlich gesagt, wenn es da (im nicht sichtbaren oder verdeckbaren Bereich natürlich) Probleme geben würde, dann würde ich aus Prinzip auf die Verbeamtung verzichten, denn das ginge mir zu weit ins Privatleben.

Wie es mit Tattoos aussieht, weiß ich nicht, das muss der Amtsarzt entscheiden. Aber als Beamte wird Ihr Persönlichkeitsrecht zumindest in anderen Bereichen gravierend beschnitten. Zum Beispiel dürfen Sie nicht streiken. Und die Meinungsfreiheit wird eingeschränkt (man muss sich zum Grundgesetz bekennen). Aber offenbar sehen das viele nicht als Einschränkung. Ich schreib das nur, weil Ihnen offenbar Ihre Rechte wichtig sind. Und wenn Sie sich nicht verbeamten lassen würden, wenn Sie kein Tattoo haben dürfen, dürften Sie sich aus o.g. Gründen erst recht nicht verbeamten lassen.

Es ist Behörden sogar per Gesetz verboten jemand auf Grund seines Aussehens bei der Auswahl zu benachteiligen.

Es ist in Deutschland generell verboten, Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion, Aussehen, Geschlecht etc. zu benachteiligen. Nicht nur für Behörden. Trotzdem würde ich mich da nicht drauf verlassen. Es gibt genug Fälle, wo dennoch diskriminiert wird. Ganz selten kommt sowas auch mal an die Öffentlichkeit.

sDunshYi\nex83


Naja, es ist zwar verboten, daraus jemanden zu beteiligen, aber gerne wird sowas nicht gesehen. Ich erinner mich da nur an eine Debatte bei uns über einen Schulleiter, der wie ein Punk rumläuft. Das wurde endlos diskutiert, war auch das

Thema in den Medien.

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