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Traum vom eigenen Laden

TFinpo8x2 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend, ;-)

Man liest derzeit in vielen (Frauen)Zeitschriften von Menschen, die in ihrem alten Beruf todunglücklich waren, ein Burnout hatten. ... danach einen kleinen persönlichen Laden gegründet haben – und jetzt komplett glücklich und erfüllt sind. ":/

Auch im ZDF Neo gabs kürzlich eine Dokuserie "Startmeup" über Existenzgrüder

Schöne Geschichten, und es gibt sicher ein paar die das schaffen, aber man müsste auch mal über die schreiben, die

mit ihrem Projekt gescheitert sind. :)z Am Anfang in der Gründungsphase ist man ja voller Tatendrang und Idealismus, wenn aber nach der Eröffnungsparty die Kasse leer bleibt bzw. nur spärlich Kunden hereintröpfeln muss man das nervlich mal verkraften und dann entweder entscheiden weiterzukämpfen oder eventuell zum alten beruf zurückzukehren, weil halt nix andres übrigbleibt.

Und wenn man eigentlich einen anderen Beruf erlernt hat, kommt noch dazu, dass man Kaum Unterstützung im Familien und Freundeskreis bekommt, weil alle, denen man sein Projekt vorstellt, sagen "spinnst du jetzt" ???

Mir ist es fast ähnlich gegangen, ich hab Architektur studiert, war beim Arbeiten todunglücklich und erinnerte mich wie ich in der Kindheit begeistert Kaufmannsladen gespielt habe – und durch diese Begeisterung hab ich eine Geschäftidee entwickelt und in einem Onlineshop umgesetzt. Es läuft sagen wir mal zum Leben zu wenig zum sterben zuviel, und ich werde das weiter nebenberuflich betreiben, aber es bleibt mir halt auch nix andres übrig als zusätzlich wieder Arbeit zu suchen. :-|

Was man als großer oder kleiner Kaufmann erst mal verkraften muss, ist die Unregelmäßigkeit bei den Umsätzen. Auch wenn du im Businessplan errechnet hast wieviel es am Tag sein müsste, was tust du dann wenn es nicht eintrifft.

Das Budget ist knapp für Werbung kein Geld und deine Familie setzt dich zunehmend unter Druck, wie lange du die Sache noch durchziehen willst.

Hast du nach 3 schlechten Umsatztagen noch die Kraft motiviert im Geschäft zu stehen? Was tust du wenn du am Abend in deinem liebevoll gestalteten Café deine mit Liebe gebackenen Kuchen wegwerfen kannst, weil zu wenig Kunden da waren,

Was tust du wenn in deiner Boutique die selbstkreierte und geschneiderte Kollektion sich als Ladenhüter erweist

etc etc... diese Fragen sollten sich alle mal stellen die über eine Ladengründung nachdenken.

Selbstständig machen ist jetzt in, und im Prinzip ist es auch mein langfristiges Ziel, aber es ist auch ein schwerer Weg bis der erste Euro übrigbleibt.

Lg, Tino

Antworten
E>quil^izer


Ich glaube dass der Grund für das Scheitern einer Selbsständigkeit auch darin liegt, dass sich die Leute zu wenig oder garkeine Gedanken darüber machen, ob überhaupt Bedarf besteht. Oder man hat sich auf ein Nischenprodukt eingelassen wofür es eine viel zu geringe Nachfrage gibt.

ThinNox82


Ich glaub Bedarf besteht heute an nichts mehr wirklich, :|N es gibt ja schon alles. Wenn, dann muss man erst Bedarf erwecken, was viel Geld, Idealismus und Ausdauer bedeutet. ;-)

Im Prinzip hat man eigentliche als Kleinfirma nur Chance mit Nischenprodukten. Man hört immer wieder von Läden mit selbstgemachter Marmelade, Biosachen, Biokleidung, kleine Feinkostgeschäfte mit

Spezialitäten aus z.B Spanien, aufgearbeitet Altmöbel....

In der richtigen Lage – z.B. in einer Tourismusstadt-Fußgängerzone, könnte sowas durchaus funktionieren

in einer normalen Kleinstadt wohl eher nicht. :-/

Und was man bei einem Onlienshop nicht vergessen darf, die Landesgröße, weil jedes Päckchen das über die Grenze geht, vom Porto nicht mehr konkurrenzfähig ist. :-(

Mit diesem Problem habe ich als Österreicher hauptsächlich zu kämpfen, und seit die Post mit 1. Mai ihr Tarifsystem nicht mehr nach Gewicht sonder Kuvertgrößen und Dicken verrechnet, ist es noch schwieriger.

Wenn man im Internet in einem kleinen Land erfolgreich sein will, bräuchte man ein Produkt, das viele wollen, das es aber nur in diesem Land gibt, und für das z.B. Kunden aus Deutschland auch bereit sind mal 10 € Porto zu bezahlen. Das ist meine Erkenntnis.

Lg, Tino

c4lhairext


In der richtigen Lage – z.B. in einer Tourismusstadt-Fußgängerzone, könnte sowas durchaus funktionieren

in einer normalen Kleinstadt wohl eher nicht.

Das stimmt. Vielleicht noch in Szene-Vierteln in Großstädten mit gutsituiertem Publikum. Aber auch da wechseln die Läden häufig und die Mieten sind hoch.

Man hört immer wieder von Läden mit selbstgemachter Marmelade, Biosachen, Biokleidung, kleine Feinkostgeschäfte mit

Spezialitäten aus z.B Spanien, aufgearbeitet Altmöbel....

So richtige Nischenprodukte sind das auch nicht mehr. Sogar bei C&A gibts Kleidung aus Bio-Stoffen und bei Aldi gibts Feinkost (von der Qualität nicht vergleichbar, klar, aber vielen reicht das).

Das Problem ist halt, dass die Nischen-Produkte für den Alltag zu teuer sind. Das kauft man nur selten, zu speziellen Anlässen oder als Geschenk.

Tjinlo,82


Ich hab in einer Fernsehsendung ein interessantes Buch gesehen

von Sascha Suden über das Scheitern als Existenzgründer mit dem

Titel "Hilfe ich habe gegründet"

Ich habs mir gleich bestellt, und bin schon sehr gespannt. :)z

s2unsettC40x0


Letztens gab es mal einen Bericht über jemanden, der eine Art Sozial-Bäckerei aufgemacht hat. Er kauft bei großen Backbetrieben und Brotfabriken Backwaren billig auf, die nen halben bis einen Tag alt sind und verkauft die in seinem Laden für Beträge unter 1 € weiter. Er macht damit Geschäft, weil einerseits viele Leute wenig Geld haben und andererseits viele Backwaren zuhause eh ne Weile liegenbleiben und dann noch gegessen werden, so daß der Unterschied nicht so groß ist. Es entsteht also auch ein Vorteil für die Kunden. Der Inhaber ist schon dabei gewesen, einen zweiten Laden zu planen. Reich wird der wohl nicht, aber es scheint sich zu lohnen und auch noch einen Nutzen zu haben.

Kein Nischenprodukt, keine Fußgängerzone, kein Porto, aber eine gute Idee.

Grundsätzlich glaube ich aber, daß es schwierig ist, sich mit einem Laden selbständig zu machen. Man braucht Startkapital für Waren, Werbung, Ausstattung und Miete wird auch sofort fällg. Das versuchen viele Existenzgründer ohne ausreichendes finanzielles Polster und unzureichende Marktinformationen.

Mit Dienstleistungen sind die Risiken möglicherweise geringer. Es ist nicht unbedingt gleich ein Ladenlokal nötig und je nach Tätigkeit ist auch nicht viel Ausstattung nötig. Falls es nicht läuft, sind die Ausstiegskosten geringer. Dafür bestehen ggf. höhere Anforderungen, jenachdem wie anspruchsvoll die jeweilige Tätigkeit ist.

T|inxo82


Letztens gab es mal einen Bericht über jemanden, der eine Art Sozial-Bäckerei aufgemacht hat. Er kauft bei großen Backbetrieben und Brotfabriken Backwaren billig auf, die nen halben bis einen Tag alt sind und verkauft die in seinem Laden für Beträge unter 1 € weiter.

Ja solche Billigläden laufen nur so lange es große Andrang gibt, weil die Handelsspanne sehr gering ist. Als Dienstleister hat man es sicher leichter, weil man keinen Wareneinkauf hat, und die Spanne auch größer ist.

Womit man bei einem Laden psychisch klarkommen muss, ist die Unregelmäßigkeit im Geschäftsgang. Im Businessplan errechnet man Sollumsätze, pro Monat, pro Tag, pro Stunde. In Wirklichkeit läufts aber anders, da kommt nicht jede Stunde 1 Kunde rein und kauf was um 50 €. Da kann sein dass mal längere Zeit keiner kommt, bzw. manche Monate insgesamt ziemlich schwach sind, dafür läufts an andren Tagen wieder gut – oder auch nicht.

Ich finde es einfach nur immer fahrlässig, wenn in Zeitungen die Illusion geweckt wird, dass Menschen in Ihrem früheren Beruf unglücklich waren, ein Burnout als Manager hatten, und danach z.B. Bio Kräuter aufn Bauernhof züchten und diese übers Internet verkaufen und jetzt vollkommen glücklich, zufrieden und erfüllt sind.

Manchen mag das gelingen, aber man müsste auch über die schreiben, die mit solchen Luftschlössern scheitern.

S chl4itz)auge6x7


Ich kenne einen Laden in einer unattraktiven Straße in einem sozial schwachen Gebiet. Da habe ich über die Jahre hinweg dauernd neue Besitzer erleben dürfen, mit ganz unterschiedlichen Waren. Nun alle pleite.

Sie alle waren äußerst naiv und dachten, es gibt genug Menschen, die sie kennen aus der Umgebung und die würden dann schon etwas kaufen. Sie haben sich total verschätzt und die Freunde kamen auch anfangs mal "reingucken", aber sie haben weder großartig gekauft noch anderen Menschen nun den Tipp gegeben, dort mal reinzuschauen. Zumeist waren es Secondhand-Läden, schlecht und unattraktiv gestaltet, das Angebot ebenso.

Wenn man ein Geschäft eröffnet, sollte man wirklich erst einmal den Bedarf, das Umfeld, die Attraktivität der Ware und des Geschäftes im Kopf haben, dazu ein gepolstertes Startkapital und Plan B in der Schublade....

S"pritxe200


Ich finde es einfach nur immer fahrlässig, wenn in Zeitungen die Illusion geweckt wird, dass Menschen in Ihrem früheren Beruf unglücklich waren, ein Burnout als Manager hatten, und danach z.B. Bio Kräuter aufn Bauernhof züchten und diese übers Internet verkaufen und jetzt vollkommen glücklich, zufrieden und erfüllt sind.

Manchen mag das gelingen, aber man müsste auch über die schreiben, die mit solchen Luftschlössern scheitern.

Ich persönlich glaube, dass es sogar öfter scheitert als gut geht. Viele Menschen haben ja auch den Irrglauben, wenn sie ihr eigener Chef sind, können sie tun und lassen was sie wollen. Dann können sie ja sogar auch mal frei machen wenns ist (je nachdem um welches Geschäft es sich handelt). Das man als Selbstständiger, unter Umständen selbst und ständig am arbeiten ist wird dann gerne übersehen.

Tbhom=ascat


Nicht zu vergessen , ein Selbständiger hat ein kompliziertere Steuererklärung zu machen, wozu es akribisch genau Bücher führen muss, Auflagen des Ordnungsamtes und eventuell Gesundheitsamtes erfüllen muss, Statistiken führen muss, alles Zeit, die nicht dem eigenen Geschäftszweck dienen, und so verplempert wird.

rs a lx f


Und was man bei einem Onlienshop nicht vergessen darf, die Landesgröße, weil jedes Päckchen das über die Grenze geht, vom Porto nicht mehr konkurrenzfähig ist

das weiss man aber schon vor der Existenzgründung.

oder man fährt aus dem kleinen Land hinaus und gibt dort seine Päckchen auf

Tbhomvascaxt


Es ist wohl so:

Gute Geschäftsideen sind rar gesät, meistens sind schon andere auf die Idee gekommen, und man hat die Konkurrenz direkt vor der Nase.

T}inxo82


Was ja jetzt auch ganz groß in Mode ist – ist die Scheinselbstständigkeit. :-|

Überall wo es geht werden Dienstverhältnisse in freie Dienstverhältnisse – 1 Personen Subunternehmer Firmen etc. umgewandelt. Es hört sich schön an – das Wort freier Dienstnehmer, freier Mitarbeiter – aber in Wirklichkeit ist man genau so auf seinen Chef – oder nun Auftraggeber – angewiesen wie bei einem Dienstverhältnis, nur dass sich der Arbeitgeber Weihnachts, Urlaubs und Krankengeld spart. :-/

Ich hab sogar gehört dass nun Frisiersalons Sessel an selbstständige Friseurinen vermieten. Im Geschäft ist dann jeder Sitz ein eigenes Unternehmen.

Alternativen zum eigenen Laden wären auch Franchisekonzepte, aber da ist man voll auf die Vorgaben der Handelskette angewiesen. Oder man sucht sich in einer Nachfolgebörse ein gut eingeführtes Unternehmen, was man weiterführt. Allerdings kann das auch sehr ins Auge gehn, wenn einem der Vorbesitzer übers Ohr haut.

Wenn ich zurückdenke sind von den traditionellen Familienbetrieben bei uns im Ort nur mehr wenige Geschäfte übriggeblieben, und auch wenn ein Laden einmal läuft, heisst es nicht, dass man bis zur Rente davon leben kann.

Dennoch übt der Traum vom eigenen Laden eine große Faszination für mich aus. ;-)

Z1igeXunerixn20


Diesen Traum habe ich auch (bin 26), lebe im Ausland und hab so einige Ideen. Z.B. die Produkte die ich aus Deutschland und USA habe einfuehren lassen (z.B. teuere Uhren und Messgeraete) verkaufe ich seit 1 Jahr an eine feste Klientel (gutverdienende Kunden im Gesundheitsbereich, verdiene daran sehr gut pro Geraet). Die ganzen noetigen Papiere dafuer habe ich auch. Und obwohl ich viel Mundpropaganda bekomme und immer mehr Leute von mir erfahren und die Produkte nachfragen, bin ich skeptisch was einen eigenen Laden betrifft.

Woher weiss man, dass es auch in Zukunft so toll laufen wird? Ideen habe ich viele (z.B. nen bezahlbaren Laden in der Fussgaengerzone habe ich gefunden) denke dann aber, waere es nicht besser zuerst zu warten bis ich in Kliniknaehe was eroeffnen kann (wegen meiner "Stammkundschaft").

Ich wuesste auch nicht, wo ich mir Hilfe holen kann um mal das Potenzial zuerst theoretisch auszuwerten (naja, Unternehmensberatungen faellt mir ein, die sind hier aber sehr teuer), z.B. wie erfolgreich mein Laden sein koennte und ob sich das ueberhaupt lohnt. Ansonsten mache ich lieber so weiter wie gehabt.

Meine Bekannten in Deuschland meinen da aber immer, versuchs doch einfach mal mit nem Laden, so ala "einfach mal ins kalte Wasser springen!" aber das kann ich nicht. Man steckt in sowas ja auch Geld, Kraft und Zeit rein.

Wisst ihr evtl., wo man sich Infos holen kann?

Was Geschaeftgruendungen bzw. Ladeneroeffnung betrifft, mindestens so ne Checkliste vllt. was alles beachtet werden muss, wenn man sowas durchfuehren moechte?

Sascha Suden über das Scheitern als Existenzgründer mit dem

Titel "Hilfe ich habe gegründet"

Apropos, Tino, wie war das Buch?

S5ilkxeK.


Selbstständig machen ist jetzt in, und im Prinzip ist es auch mein langfristiges Ziel, aber es ist auch ein schwerer Weg bis der erste Euro übrigbleibt.

Ja Tino, es ist wirklich IN und viele glauben wirklich, damit das ganz große Geld machen zu können.

Ganz ehrlich: Ich überlege schon seit einigen Jahren, ob ich diesen Schritt nicht auch wagen sollte, aber ich habe genügend abschreckende Beispiele in unserem Ort gesehen, die mich weiterhin davon abhalten. Als ich 2004 in einem beginnenden Burnout festsaß, wollte ich mir ein neues Ziel setzen. Von vielen Bekannten wusste ich, dass sie aufgrund ihrer Lebensweise und auch wegen der Kinder mehr und mehr auf BIO-Produkte usw. umschwenkten. Da wir in einer ländlichen Gegend leben, machte ich mir meine Gedanken, ob das nicht eine "Marktlücke" wäre. Zumindest lagen die nächsten Bio-Läden ca. 12 km von unserem Wohnort entfernt. Und Bauernhöfe mit eigenem Anbau gibts auch genug hier.

Ich hab mich dann mal informiert....über die Ladenmieten, die Nebenkosten, Kosten fürs Inventar, Werbekosten (Beschilderung, Zeitungsannoncen, Flyer usw.) und was sonst noch so alles anfällt. Hinzu die Kosten, die ich ja noch so im Alltag habe und die weiterhin gedeckt werden wollen. Benötigte Rücklagen für die Zeit, bis die ersten schwarzen Zahlen geschrieben werden usw. usw.

Bis ich die ganzen Infos hatte und für ein Frauen-Seminar bzgl. "Die ersten Schritte in die Selbständigkeit" angemeldet war, konnte ich in einem leerstehenden Laden eine Ankündigung lesen "in 4 Wochen bekommen Sie hier Bio-Produkte frisch aus Ihrer Umgebung".

Hmm, meine Idee war dahin. Aber für mich die Möglichkeit, den Verlauf zu beobachten. Bereits 3 Monate nach der Eröffnung ging der erste Besitzer pleite. Er hatte keinerlei Rücklagen und ist davon ausgegangen, dass der Laden vom ersten Tag an genug abwirft, um auch davon leben zu können. Der 2. Besitzer hielt sich knapp ein Jahr. Der Laden lief wirklich gut, die Umsätze waren wohl auch nicht schlecht (Anschaffung Sportwagen, feinere Kleidung). Aber dann schien auch dieser Besitzer "auf die Nase gefallen zu sein", weil er das Geld plötzlich schneller ausgab, als er es verdiente. Hatte seinen Lebensstandard zu früh hochgeschraubt und ist tief gefallen.

Der letzte Besitzer hat vor einem Jahr "das Handtuch" geworfen. Er hatte den Laden zusammen mit seiner Frau und die Ehe ging in die Brüche. Bei der Scheidung ging das Geld aus und der Laden somit auch drauf.

Nur ein Beispiel direkt bei mir vor Ort, das mich von der Selbständigkeit abhält. Momentan fehlen mir auch die Rücklagen, dass ich mich ruhigen Gewissens in eine solche Aufgabe stürzen könnte. Ideen hat man viele und man glaubt, mit einigen Produkten sicherlich gutes Geld machen zu können. Aber das Ziel einer Selbständigkeit sollte am Anfang nicht sein "gutes und schnelles Geld zu machen", sondern sich mit den richtigen Produkten und einem guten Laden einen guten Ruf zu erarbeiten, Stammkundschaft zu gewinnen und über Mundpropaganda neue Kunden zu bekommen. Aber schon das alleine ist ein schwerer Weg!

Was viele heute noch in die Selbständigkeit "treibt": Sie möchten ihr eigener Chef sein und sich von nichts und niemandem was vorschreiben lassen. Dass man aber dafür "selbst und ständig" arbeiten muss wird vielen erst bewusst, wenn sie sich an die Arbeit machen.

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