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Jobwechsel oder weiter durchhalten

1[coMuch[1 hat die Diskussion gestartet


Hallo Gemeinde,

ich möchte euch mal um Rat fragen. Folgende Situation: Ich bin seit 12 Jahren bei einem großen deutschen Unternehmen tätig. Die ersten 9 Jahre war ich an einem Standort tätig und bin deswegen extra von meiner Heimat weg gegangen. Im Jahr 2008 begann ich eine Weiterbildung zum Machinenbautechniker und ließ mich vom Unternehmen freistellen. 2010 habe ich die Technikerausbildung erfolgreich bestanden. Im März 2009 wurde der Standort geschlossen. Ich hatte das "Glück" das ich innerhalb des Unternehmens wechseln konnte und habe gleich nach der Technikerweiterbildung einen neuen Arbeitsplatz in der gehobenen Position bekommen.. Nun zu meinem Problem: Der neue Arbeitsplatz ist über 100km von meinem Wohnort entfernt. Eine Zeitlang bin ich jeden Tag die Strecke gefahren, das geht aber an die Substanz und hat nichts mit Lebensqualität zu tun. Deswegen hbe ich mir in der Nähe des neuen Arbeitsplatzes ein Zimmer genommen. Der neue Job macht mir überhaupt keinen Spaß und ist auch nicht die Tätigkeit die ich mein lebenlang machen möchte. Das neue Produkt bei dem ich eingesetzt bin läuft nicht so wie geplant und kommt beim Kunden nicht an. Ein Wohnungswechsel fällt aus, da ich meine Eigentumswohnung verkaufen müßte und meine Freundin einen neuen Job suchen müßte. Meine Freundin ist Anfang 30 und Kinder sind in Planung, das heißt sie würde nicht so einfach eine neue Stelle finden. Konzernintern ist es im Moment schwierig eine andere Stelle zu bekommen. Im MOment weiß ich gerade nicht was die richtige Entscheidung ist. Ich überlege mir mich intern zu bewerben und eine neue Stelle in der Nähe meinens Heimatortes zu finden. Andererseit könnte ich mir auch vorstellen das Unternehmen zu wechseln,was bedeutn ich gebe 12 Jahre in der jetztigen Firma auf. Was ürdet ihr in meiner Situation tun intern bewerben/extern bewerben oder Zähne durch beißen und den jetztigen Job weiter durchziehen?

Danke für eure Antworten

Antworten
NIio2be30


Ich würde den jetzigen Job erstmal behalten und mich auf neue Stellen und intern bewerben. Dann siehst du schon was passiert.

S4unaflzower_73


Bleib wo Du bist, aber schreibe halt Bewerbungen. Dann wird sich halt was ergeben – oder nicht. Ich finde, dass man gerade beruflich oft nicht so planen kann. Ich habe selber die Erfahrung gemacht: Jahrelang alles genau geplant (Studium, Weiterbildung) – und plötzlich kommt einiges anders als gedacht, und die ganze Planbarkeit ist futsch. Daran muss man sich v.a. dann gewöhnen, wenn man immer viel geplant hat und zielstrebig war.

Daher:

Bleibe erstmal, wo Du bist. Wochenendbeziehung bei 100km Distanz finde ich ehrlich gesagt machbar. Zumindest jetzt. Fange an, nach alternativen Stellen zu gucken. Bewerbe Dich – und warte ab. Vielleicht ergibt sich was, vielleicht nicht, vielleicht sind die Alternativen auch nicht so toll, wie sie erst klingen. Vielleicht lernst Du Deine jetztige Firma (im Vergleich!) doch noch schätzen. Oder findest den Traumjob, wo selbst der Wohnungsverkauf plötzlich sinnvoll scheint.

Es ist alles drin – aber bewerten und entscheiden kannst Du erst, wenn klare Fakten da sind statt irgendwelcher theoretischen Optionen.

JDensA Loxver


Andererseit könnte ich mir auch vorstellen das Unternehmen zu wechseln,was bedeutn ich gebe 12 Jahre in der jetztigen Firma auf.

Warum sollst du die 12 Jahre aufgeben? Die 12 Jahre Berufserfahrung verbessern sogar deine Chancen bei der Stellensuche.

Fahre doch zweigleisig: bewerbe dich intern aber suche dir auch Stellen mit anderen Arbeitgebern. Kündigen solltest du natürlich erst, wenn du einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche hast.

1jcouxch1


Moin Gemeinde,

danke für eure Tips. Ich werde mich jetzt intern und extern bewerben, denke das ist die beste Lösung für den Moment. Zu den 12 Jahren Berufserfahrung wollte ich noch sagen, das ich 2 Jahre davon freigestellt war und den jetztigen Job erst seit 14 Monaten mache. Von daher denke ich das der Zeitraum des letzten Job evtl zu gering ist um genug Erfahrung zu haben. Nunja ich werde berichten wenn es etwas neues von der Jobsuche gibt.

1Pcoucxh1


Hallo Gemeinde,

ich bräuchte einmal wieder eure Tipps und Ratschläge wegen meines Jobs. Momentan befinde ich mich wieder intern in der Bewerbungsphase und habe auch schon ein Vorstellungsgespräch gehabt. Habe aber bisher noch keine Rückmeldung. Nun zu meiner momentanen Situation: Das Projekt, welches ich geleitet habe, ist zu anfang diesen Jahres ausgelaufen. Seitdem befinde ich mich in der Einlernphase zum Vorgesetzten und soll langfristig eine Montagelinie mit 50 Personen übernehmen. Ich finde es als Kompliment das mein Vorgesetzter mir so etwas zu traut so etwas zu führen. Dennoch merke ich, das Führungskraft nicht "das" ist was mir gefällt und ich auch nicht ein Leben lang machen möchte. Ich habe den Eindruck, das mir das ganze überhaupt nicht liegt und ich habe auch nicht wirklich spaß daran. Meiner Meinung nach bin ich mit dem Job überfordert, was eventuell auch mit an den vielen neuen Aufgaben, Personen und Gegebenheiten liegen kann. Zum anderen würde noch die Möglichkeit bestehen in Richtung der Disposition zu wechseln. Beim Job in der Dispo würde ich erst einmal etwas weniger verdienen. Was würdet Ihr machen den Job des Vorgesetzten oder eher den des Disponenten??

Danke fürs lesen und für eure Ratschläge!

g@axto


Was würdet Ihr machen den Job des Vorgesetzten oder eher den des Disponenten

Diese Frage ist überhaupt nicht zielführend. Es bringt dir nichts zu wissen, was andere genre machen möchten, wenn du ohnehin schon festgestellt hast, dass dir Führungsaufgaben keinen Spaß machen.

Meiner Meinung nach bin ich mit dem Job überfordert, was eventuell auch mit an den vielen neuen Aufgaben, Personen und Gegebenheiten liegen kann.

Dann solltest du das genau ergründen, bevor du eine andere Richtung einschlägst. Vielleicht hilft dir dabei ein Coaching.

sCk{ater_+susxi


ich würde an deiner stelle auch dich nach was anderem umsehen und deinenjob erstmal behalten denn sonst bekommst ne Sperre vom Amt.

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