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Nach dem Langzeitstudium arbeitslos!!!

Nzio!bxe30


Ganz konkret kann ich nicht werden weil ich nicht ohne Erlaubnis zuviele Informationen preisgeben möchte und viele Sachen auch einfach nicht weiss. Das ist so gar nicht meine Fachrichtung.

Was hat er studiert?

Er hat einen Studiengang im Bereich Lebensmitteltechnologie abgeschlossen.

In welchem Bereich möchte er arbeiten?

Er würde gern in einem Labor arbeiten und da irgendetwas machen.

Was für weitere Qualifikationen strebt er an?

Er macht im Moment öfter irgendwelche Fortbildungen bzgl. irgendwelchen Methoden die für Laborarbeit gebraucht werden und für die dort angewendete EDV.

Was will er verdienen?

Ich glaube da ist er nicht sehr anspruchsvoll. Wahrscheinlich wäre er froh, wenn 1500 netto bekäme.

Welche Branche?

Das ist ihm egal.

fElo_ecfk


Ansonsten hat er so lange gebraucht, weil er eine faule Sau war.

ist das dein eindruck oder seine erklärung?

N io;bEe30


ist das dein eindruck oder seine erklärung?

beides.

Juens LAovxer


Na einfach mal Firmen raussuchen, wo er gerne hingehen würde, Bewerbungsmappe mitnehmen und persönlich vorbeischauen.

Das bringt überhaupt nichts. In Firmen werden nur Stellen besetzt, wenn konkreter Personalbedarf da ist und Stellen ausgeschrieben sind. Und selbst wenn eine Stelle frei ist, haben die Personal- und Abteilungsleiter in den seltensten Fällen dann gerade Zeit. Er kann seine Bewerbung dann genausogut mit der Post schicken.

Wir brauchen Fachkräfte aber welche, die auc hwas können. Wir haben über 100 Stellen offen aber lehnen dennoch reichlich Bewerber ab, weil da soviel mittelmäßige Bewerber bei sind.

Offene Stellen unbesetzt lassen, nur weil der Wunschkanditat noch gebacken werden muss, machen aber die wenigsten Firmen. Es werden ja Leute gesucht, weil die anfallende Arbeit von der Belegschaft nicht mehr ausreichend erledigt werden kann. Wenn man dann mit einer Einstellung zu lange wartet, gibt es Unzufriedenheit bei der Belegschaft wegen Überlastung und bei den Kunden wegen zu langer Termine.

@ Niobe

Dein Bekannter muss genau wissen, welche Tätigkeiten für ihn in Frage kommen. Dann muss er nach offenen Stellen suchen. Das ist doch im Zeitalter des Internets kein Problem. Fast jede Firma hat eine eigene Homepage. Wenn er offene Stellen ausfindig gemacht hat, muss er sich zielgerichtet bewerben, also genaustens Stellung zum Anforderungsprofil und zur Firma nehmen. Je individueller eine Bewerbung, desto besser. Wenn er nach 4 Wochen noch keine Nachricht bekommen hat, muss er anrufen und höflich nachfragen.

Meetamfetxamin


Die jenigem´n mit einem geraden und perfekten Lebenslauf sind langweilig. Interessant sind nur die mit Ecken und Kanten.

Das sagen sie alle, aber in der Realität stellt man so Leute eigentlich nur ein, wenn der Harvard Mensch zu teuer ist oder nicht will oder schon vergeben....

warum wähle ich zumeist sehr junge bachelor-absolventen ohne berufserfahrung aus?

Im NatW Bereich für nicht Trainee Programme oder TA stellen sicher nicht.

Vitamin B: Wo sind seine Studienfreunde untergekommen?

Sowas wäre natürlich ideal, wenn er dann erstmal ein paar Jahre bei einer Namenhaften Firma so untergekommen ist, kann er als Referenz für die Zukunft nur noch das angeben.

Ein Bekannter (BWL, schlecht, alt, lange Studiendauer) ist durch VB bei Siemens untergekommen, hat dort 8 Jahre gearbeitet und dort soviel Erfahrung gesammelt, das er nun fast mehr verdient als ich und als berater in der Branche fest angestellt ist.

Leiber kann man VB nicht kaufen, aber wenn er es hat, wäre das m. E. nach noch die beste Position sich dadurch bei einer Bewerbung gegen die Mitbewerber durchzumogeln.

PDete]rHaZmburxg


Dann empfehle ich Qualitätsmanagement in der Forschung. In der QM werden gerne Leute genommen, die das Fach studiert haben aber nicht direkt im operativen Geschäft einsetzbar sind.

Futtermittelproduzenten haben da großen Bedarf, da sie in letzter Zeit arg in Bedrängnis geraten sind und sich dort zu bewerben wäre sicher erfolgsversprechender als bei großen food Konzernen.

Also wenn ich mich weiterbilden würde, dann auf Qualitätsmanagement in der Lebensmittel Produktion.

MUetaGmfeHtam1in


Es werden ja Leute gesucht, weil die anfallende Arbeit von der Belegschaft nicht mehr ausreichend erledigt werden kann.

Akademikerjobs im NatW Bereich sind selten Jobs bei denen es in der Hauptsache darum geht anfallende Arbeit abzuarbeiten. Das trifft eher auf mittlere und untere Jobs zu.

Ein schnell eingestellter Mitarbeiter bringt nichts, wenn er nicht zum Projekt passt, bzw. die Lücke optimal schließt. Nicht umsonst holt man sich da lieber Inder und co.

Ich z.B. wäre auf eine andere Stelle als das was ich gerade mache (medizinische Mikrobiologie) völlig ungeeignet. Trotz Fachstudium wäre ich z. B. eine schlechte wahl für eine Stelle in der Agrarforschung in einem Biochemielabor, weil die völlig andere Methoden haben und ich mich da erst ewig einarbeiten müsste.

Akademiker sind Spezialisten.

Ich an seiner Stelle würde mal schauen mich auf ganz normale TA stellen zu bewerben, EInstiegsgehalt 1700 brutto, nach 10 Jahren etwa 2700-3000...

Mjurtxen


Er sollte auch Ausschau nach Absolventenmessen halten, auch überregional. Viele Unis bieten diese Messen an, dort kommt man direkt in Kontakt. In der Zeitung VDI gibt es eine viele Stellenangebote, die Veranstalten auch Job-Messen. Wie schaut es denn seiner alten Uni aus? Die Lehrstühle dort könnten auch Leute suchen.

zpuxza


@ meta:

also komm, was ist das problem, sich neu einzuarbeiten? dies ist doch ohnehin bei einem unternehmenswechsel immer der fall? wenn mir ein potentieller AN damit kommen würde, "nö, ich kann mich nur schwer neu einarbeiten ..." also naja! heutzutage muss man ohnehin damit rechnen, dass man trotz studium sich zumindest in einen anderen bereich des studienfachs oder angrenzender fächer einarbeiten MUSS – da führt kein weg dran vorbei.

@ TE:

wie du ja sehen kannst, sind die unternehmen in D in ihrem denken recht starr – im angrenzenden ausland (schweiz, österreich ...) findet man aber auch bei nicht stringentem lebenslauf eher eine stelle ....

M;etam}fetakmixn


also komm, was ist das problem, sich neu einzuarbeiten?

Das Problem ist das es gut 3-5 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter frisch von der Uni oder aus einer anderen Branche die Leistung bringt die man von ihm erwartet.

Zumindest im Industriellen Forschungsbereich.

Daher will man auch möglichst junge absolventen, denn einer der von der Uni kommt ist nicht etwa ready to use, sondern muss noch weit mehr machen.

Wmolfgxang


eine kostspielige qualifkations"veranstaltung nach ausbildungsabschluss über einen längeren zeitraum – ein AG sollte seine AN auch fördern,

Darber liesse meinen Frau durchaus diskutieren. Trotzdem muss die Fortbildung in kurzer Zeit beendet werden (max. 1 Jahr) und nicht länger, denn sie hat jetzt die Patienten zu versorgen und nicht am Santknimmerleinstag. ;-)

z7uza


@ meta:

in einem 5-jahres-zeitraum werden so einige jung-AN bereits dreimal die stelle gewechselt haben ... schau' dir mal die lebensläufe bei xing etc. an – da gibt es so viele, die mindestens alle 1.5 jahre das unternehmen wechseln. wie will man da kontinuität in der unternehmensentwicklung erreichen?

@ wolfgang:

dann sollte deine frau wohl mal bewerbern vorschlagen, dass sie weiterbildung nicht nur mit einem feuchten händedruck unterstützt. ;-) fordern ohne fördern trägt wohl kaum zur unternehmensentwicklung bei!

RooiThesxse


Jemand der in der doppelten Zeit nur halb so gut ist im Verlgeich zu anderen, bringt dem Unternehmen letztlich nur 25 % der Effizienz die ein guter Absolvent in Regelstudienzeit bringen würde (die meist dann noch extra Qualifikationen mitbringen).

Was ist denn das für ein hohles Geschwätz?

P}fefferm/inzlixkör


Das hohle Geschwätz, was ständig über dem Nick steht ;-D

K@leine^wpaldfxee


Das hohle Geschwätz, was ständig über dem Nick steht

Und welches wahrscheinlich dem Gehirn eines reinen Büromenschen mit Sekretärin entspringt und außer Zahlen und Statistiken nicht wirklich viel im Kopf hat. ]:D

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