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Nach dem Langzeitstudium arbeitslos!!!

Mjet"amfeWtamin


Einfaches Mathe,

Leistung = Arbeit / Zeit.

= halb so gut wie der Schnitt / doppelt solange Studium = nur 1/4 so effektiv.

reinen Büromenschen

Zum Glück nicht...

in einem 5-jahres-zeitraum werden so einige jung-AN bereits dreimal die stelle gewechselt haben ... schau' dir mal die lebensläufe bei xing etc. an – da gibt es so viele, die mindestens alle 1.5 jahre das unternehmen wechseln. wie will man da kontinuität in der unternehmensentwicklung erreichen?

Ja, das sind dann die Leute die eigentlich ganz woanders hinwollen (Prof. oder höheres) und die dann nach dem Doktor und Postdoc noch 4-5 Stellen durchmachen um Erfahrung zu sammeln und sich dann irgendwo niederlassen.

Das sind aber nicht unbedingt die Leute die man für längere Projekte ins Haus holt, bzw. wenn dann waren die zwar an mehreren Firmen haben dort aber die gleiche Thematik gemacht. (Z. B. 3 mal Proteinlabor oder mehrmals Virologie oder ähnliches)...

J>e]ns Loxver


Einfaches Mathe,

Leistung = Arbeit / Zeit.

= halb so gut wie der Schnitt / doppelt solange Studium = nur 1/4 so effektiv.

Das trifft sicher für das Studium zu, aber daraus Rückschlüsse auf die Leistungen im Job zu schließen halte ich für weit hergeholt. Im Job muss man sich ja schließlich an die Arbeitszeiten halten und kann nicht zwischendrin einfach mal in den Biergarten gehen wie im Studium.

Das Problem ist das es gut 3-5 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter frisch von der Uni oder aus einer anderen Branche die Leistung bringt die man von ihm erwartet.

Eine Firma wird ja wohl nicht so lange in Vorleistung treten, bis jemand sein Geld wert ist. Selbst für höhere Positionen wird einem vielleicht ein halbes Jahr Einarbeitungszeit zugestanden.

N*i`obe3x0


@ PeterHamburg

Danke für den Tip. Ich werde das weitergeben.

@ Metamfetamin

Er hat sich bis jetzt auf einige Stellen für technische Assistenten beworben. Da kam aber bis jetzt auch nix als Absagen.

Gibts da etwas Spezielles worauf man achten muss? Du kommst ja aus dem Bereich.

@ Murten Was ist denn die zeitung VDI?

N+ac2hthaxse


technische Assistenten

die frage ist: wo?

in der "industrie"? da kriegt man recht schnell ne antwort, wenn sie interessiert sind.

an einer deutschen hochschule können da monate bis jahre ins land gehen, bis man die bewerbungsmappe mal wieder irgendwo rauskramt... zzz zzz zzz

je nach naturwissenschaft ist es auch durchaus möglich, dass das diplom so gut wie nix zählt. in "meiner" naturwissenschaft muss man um was zu werden promovieren, aber das würd ich ihm bei seiner jetztigen situation (und seinem alter) nicht wirklich vorschlagen.

wie ist seine diplomarbeit gelaufen? irgendein spannendes thema, gerätebedienung, methodenoptimierung etc.? grade in der lebensmittelbranche werden viele gesucht, die erfahrung in der spurenanalytik, etc. haben. wobei ich glaube, dass man dafür dann wieder lebensmittelchemie studiert haben muss, welches mit staatsexamen abschließt ":/

ansonsten wie der allgemeine tenor: flexibilität ist wichtig, sowohl örtlich, als auch thematisch.

wie sieht es aus, wenn er sich in seinem ausbildungsberuf bewirbt?

N<iobxe30


Mittlerweile ist er sehr flexibel und bewirbt sich auch schon europaweit.

wie sieht es aus, wenn er sich in seinem ausbildungsberuf bewirbt?

Das hab ich ihm auch schon vorgeschlagen. Die Frage ist nur welche Chancen er da hat. Die Ausbildung hat er vor vielen Jahren gemacht und nie in dem Beruf gearbeitet. Was meinst du?

YeMG


Es ist ja nicht so, dass er nix kann. In seinem Studium hat er sehr viel praktisch gearbeitet. Man könnte ihn also in irgendein Labor stellen. Dafür wäre er sicher qualifiziert oder in irgendein Büro setzen.

Ich arbeite in einem Labor... Und bei uns werden solche Leute nicht eingestellt, weil die zum einen für die Laborarbeit vom Abschluß her überqualifiziert sind und dann aber emißt die richtige Erfahrung im praktischen Laboralltag fehlt, die ein Laborant zb. eher hat. (noch dazu ist der billiger)

und zum anderen er mit seinem Studium, welches fast doppelt so lange gedauert hat sich nicht gerade als "der überflieger" darstellt, und man somit doch lieber einen nehmen kann der nur die Regelzeit gebraucht hat, oder sonst noch Qualifikationen aufweisen kann. (Promoviert, Zweitstudium usw.)

So sieht es bei uns aus. Und ich aberbeite nur mit Naturwissenschaftlern (Bio, Chemie, Physik, Lebensmittel usw.) zusammen. Da wird hier allerdings kein unterschied draus gemacht.

So ist das Leben nun mal Heutzutage...

MSethamf?etamixn


Er hat sich bis jetzt auf einige Stellen für technische Assistenten beworben. Da kam aber bis jetzt auch nix als Absagen.

Gibts da etwas Spezielles worauf man achten muss? Du kommst ja aus dem Bereich.

Ich schließe mich YMG an, für reine Laborarbeit sind TAs wesentlich qualifizierter (und billiger) als Akademiker. Denn letzterer hat viel weniger praktische Erfahrung (es sei denn nach Promotion, aber so im Studium viel weniger) und sollte eher durch wissen punkten.

HUag-alazz7f7


@ Niobe

ich habe auch sehr lange studiert, während meines studiums aber immer lange praktika gemacht und die beurteilungen daraus haben super viel gerettet. ich hatte nach nur zwei bewerbungen einen job ... hat er praktische erfahrungen? weiterbildung allein nützht wenig, wenn man es quasi nicht angewendet hat ...

J%ens' Loavexr


und zum anderen er mit seinem Studium, welches fast doppelt so lange gedauert hat sich nicht gerade als "der überflieger" darstellt, und man somit doch lieber einen nehmen kann der nur die Regelzeit gebraucht hat, oder sonst noch Qualifikationen aufweisen kann. (Promoviert, Zweitstudium usw.)

Die Zeiten, wo sich jede Firma aus einer Vielzahl von Bewerbern die besten aussuchen kann, sind aber auch schon vorbei. Gerade im technisch/naturwissenschaftlichem Bereich herrscht akuter Fachkräftemangel. Bei den großen Firmen, die in der Regel auch besser zahlen, wird er keine Chance haben, die haben wirklich noch die Auswahl. Aber gerade kleinere Firmen können Stellen nicht besetzen, weil der Markt an Fachkräften leergefegt ist. Bei solchen Firmen muss er sein Glück versuchen und auch Gehaltsabstriche in Kauf nehmen. Aber wichtig ist erstmal der Einstieg.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich in einer anderen Branche als im Lebensmittelbereich zu bewerben. Wichtig sind gute Grundlagenkenntnisse, und spezifisches Fachwissen muss man sich dann im Berufsleben aneignen. In der Kunststoff- und Kautschukbranche, in der ich selber tätig bin, werden Chemiker händeringend gesucht.

f!low:erlxi


Er hat einen Studiengang im Bereich Lebensmitteltechnologie abgeschlossen.

In welchem Bereich möchte er arbeiten?

Er würde gern in einem Labor arbeiten und da irgendetwas machen.

In Österreich findet man mit Lebensmitteltechnologie recht leicht einen Job. Allerdings eher nicht für praktische Arbeit in einem Labor, weil Akademiker für Routinearbeit im Labor überqualifiziert sind, das machen die Absolventen einer Chemie-HTL. Inserate u.a. für Lebensmitteltechnologen gibts auf [[http://alumni.boku.ac.at/jobs/stellen_absolventen.php]]

g[a1txo


Hast du dir schon mal seine Bewerbungsunterlagen angeschaut? Sind die aussagekräftig genug? Erklärt er z.B. seine lange Studienzeit oder stellt seine Stärken überzeugend dar?

N`ioebex30


Hab ich. Ich glaube die sind ok.

gvadtxo


Du glaubst? Hat mal jemand drüber geschaut, der sich mit so etwas auskennt?

N$i-o$be3x0


Das weiß ich nicht genau. Ich kenne mich damit aber nicht wirklich aus. Ich hab in meinem Leben sehr wenige Bewerbungen geschrieben und darauf auch nicht viel Zeit verwendet.

RCoihPessbe


Einfaches Mathe,

Leistung = Arbeit / Zeit.

= halb so gut wie der Schnitt / doppelt solange Studium = nur 1/4 so effektiv.

BWLer-geschwätz ist das, sonst nix.

Wenn ich einen Fuß in Eiswasser habe, und eine Hand in kochendes Wasser halte, dann habe ich dann wohl auch im Schnitt eine angenehme Körpertemperatur?

lol

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