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Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

C8oloar Cxopy


Leute wir reden nicht davon das die Kollegin Schnupfen hat oder ne Entzündung oder was psychisches! Die hatte nen Bandscheibenvorfall!! Jeder der sowas schonmal hatte,weiss das man sich damit kaum bewegen kann! Damit fährt man nicht segeln,zu Verwandten oder sonstwohin! Mit Bandscheibenvorfell kann man sich wirklich kaum bewegen und damit fährt sie dann das Wochenende Leute besuchen Ma ehrlich,wenn sie ein Wochenende weg ist,geh ich von aus,das die nicht in der nächsten Strasse wohnen,sondern schon ein Stück weit weg.Mit Bandscheibenvorfall setz ich mich aber nicht ne Stunde oder 2 ins Auto und fahre durch die Gegend ( und nein,man lässt sich auch nicht fahren),denn schon allein das Ein oder Aussteigen in so nen Auto ist die Hölle!!!

Wenn man rückengerecht ein- und aussteigt, dann tut es nicht unbedingt weh, mal davon abgesehen, dass wir ja gar nicht wissen, wo sie den Vorfall hat, ob in HWS, LWS oder BWS. Mein Partner hatte einen Vorfall in der BWS und konnte deshalb auch wochenlang nicht arbeiten, aber Beifahrer im Auto sein war gar kein Problem. Bewegung tat ihm sogar gut, er hätte nicht den ganzen Tag liegen oder sitzen können, sondern war viel auf den Beinen. Nur konnte er eben nach seinen Beschwerden gehen, sich setzen, liegen oder stehen wie er wollte und musste sich nicht so bewegen oder nicht-bewegen, wie es der Arbeitsplan vorschreibt. Das ist ein ziemlicher Unterschied.

Mal unabhängig davon, dass ich es nach wie vor für denkbar halte, dass die Kollegen die richtige Diagnose vielleicht doch nicht kennen und der Bandscheibenvorfall nur die "offizielle" Begründung ist. Eine gute Freundin von mir sagt auch immer, sie hat es mit dem Rücken, obwohl sie eigentlich wegen Unterleibsproblemen krankgeschrieben ist, nur will sie eben nicht jedem erzählen, dass sie Dauerblutungen hat.

CKhe.vyladxy


das wer so lange krank ist, muss den wahren Grund nennen,

Dem Chef – aber sicherlich nicht den Kollegen. Die geht es nämlich gar nichts an. Es kommt dann auf den Chef an, ob er was sagt oder nicht. Ein guter Chef würde das nicht machen.

BErotsnpinnce200x3


Aber dann sollte,im eigenen Interesse, der Chef eingeweiht werden, wenn man 5Wochen krank ist.Dann kann der nämlich direkt sagen, das alles geklärt ist,wenn ihm sowas zu Ohren kommt!

Und ich finde es auch ganz normal,wenn ich selber so lange krank bin,das mein Chef dann mal nachfragt...er muss ja schliesslich auch zahlen!

CFoClor (Coxpy


Aber dann sollte,im eigenen Interesse, der Chef eingeweiht werden, wenn man 5Wochen krank ist.Dann kann der nämlich direkt sagen, das alles geklärt ist,wenn ihm sowas zu Ohren kommt!

Kann in dem Fall ja auch so sein, hier schrieb ja nur eine "nette Kollegin", vom Chef wissen wir gar nichts.

B:rotMs2pinGne200x3


Das kann sie aber nur vermuten!Nur wenn ihm keiner was sagt (das gewisse Dinge rumgehn in der Firma),dann kann ers weder richtig stellen (ohne zu sagen,was die Kollegin wirklich hat), noch nachhaken,wenn er nichts weiss und es ihm auch komisch vorkommt! Wer nichts zu verbergen hat, der brauch das auch nicht fürchten! Und wie gesagt,wenn ich so lange krankgeschrieben bin und wirklich krank bin, dann hätte ich auch kein Problem damit, wenn mal nachgefragt wird!

LouzMindVe_x76


Bei mir war das so, dass der Arbeitgeber direkt von der Krankenkasse unterrichtet wurde, wegen der Lohnfortzahlung. Lief also alles sehr bürokratisch ab und formlos ab.

Und der Chef hat , natürlich, Stillschweigen zu bewahren.

Dann kann der nämlich direkt sagen, das alles geklärt ist,wenn ihm sowas zu Ohren kommt!

Er kann sich aber auch seinen Teil denken und in den Urlaub fahren ;-)

Berot`spinne2a00x3


Aber zumindest weiss ers...was er dann mit seinem Wissen macht,ist wieder nen anderer Schuh ;-)

Ich finde,nicht nur der Arbeitnehmer hat Rechte und Pflichten, sondern auch der Chef!!

LUuzinXde_x76


ja sicher hat er die. Aber wie sehen denn seine Pflichten und Rechte im vorliegenden Fall in Deinen Augen aus?

Bzrotspi#nne2x003


Sein Recht ist zu erfahren was wirklich Sache ist! Wenn er das weiss,dann weiss er das das ne langwierige Geschichte werden kann und muss er für Ersatz sorgen.

Wenn er von alldem aber nichts weiss (auch nicht davon,das es mit der Kollegin schon öfters Probleme gab), dann geht der erstmal davon aus, das das mal für 2-3Wochen gehen mag. Nicht in jedem Job lässt sich problemlos mal eben einer als Vertretung einstellen.Das mag zB im Verkauf im Laden gehn, aber selbst da wirds schon schwierig,wenns irgendwas spezialisiertes ist. Du kannst nicht eben mal irgendwen von der Strasse holen und dem sagen "mach mal". Leute müssen eingearbeitet werden und das macht für 2Wochen keinen Sinn (denn derjenige,der den anderen "anlernt" fällt als vollwertige Arbeitskraft dann auch noch weg)...für 5/6/7 Wochen dann schon eher! Nur dazu muss der Chef eben wissen was Phase ist.

L"uzin[de_76


Sein Recht ist zu erfahren was wirklich Sache ist! Wenn er das weiss,dann weiss er das das ne langwierige Geschichte werden kann und muss er für Ersatz sorgen.

Dieses 'Recht' muss er aber wohl oder übel einfordern. Zumal es nicht immer von vornherein absehbar ist, wie lange ein Kollege ausfällt. Es ist nun mal so, dass er den Mitarbeiter nicht mal eben so fragen kann, was er denn eigentlich hat. Wenn der das nicht sagen möchte, aus welchen Gründen auch immer, dann ist das sein gutes Recht. Im ersten Moment muss der Chef sich drauf verlassen, was auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung steht (Anfang und Ende der Krankschreibung) und demnach die Besetzung planen.

Und ein Chef weiss im Normalfall auch, dass Menschen krank werden können. Dessen sollte man sich schon bewusst sein, wenn man ein Unternehmen leitet.

B"rotspi}nn7e200x3


Das schon,aber man kann nunmal nicht immer jemanden auf Abruf haben...da würde er auch keinen finden,der das macht ;-)

Sicher muss er sich drauf verlassen was auf dem Schein steht, wenn er aber dann hört,das die Kollegin in der Zeit was macht,was eigentlich kontraproduktiv ist,dann kann er nachhaken.

Ich versuchs eben auch mal aus Sicht des Chefs zu sehn,auch wenn ich selber keiner bin. Ich mein ja nur,das es mich schon interessieren würde,wenns Gerede in der Firma gibt und vorallem,wenn dann echt was dran ist!Schliesslich wäre es mein Geld,was ich wochenlang im Rahmen der Lohnfortzahlung blechen muss. Das würde dir auch so gehn,wenn du Cheffin wärst...wer gibt schon gern Geld aus, wenns zu unrecht ist. (jetzt immer mal vorrausgesetzt,das die ganze Geschichte mit Rücken und so stimmt). Es ist nunmal alles rein theoretisch und hypotetisch.

C@hevyJlmady


Und ein Chef weiss im Normalfall auch, dass Menschen krank werden können. Dessen sollte man sich schon bewusst sein, wenn man ein Unternehmen leitet.

Das sollte so sein – aber ist leider nicht überall so. Mein Chef hat mir letztens vorgehalten, dass ich schon 14 Arbeitstage dieses Jahr gefehlt habe.

KYMokody


Sein Recht ist zu erfahren was wirklich Sache ist! Wenn er das weiss,dann weiss er das das ne langwierige Geschichte werden kann und muss er für Ersatz sorgen.

Also mal grundsätzlich: den Arbeitgeber gehen Diagnosen und Therapien etc. nichts an. Deshalb stehen diese auch nicht auf der Krankschreibung für den Arbeitgeber. Trotzdem muss man mitteilen, wie lange man voraussichtlich fehlen wird und man kann ja durchaus sagen, dass man bis zum soundsovielten krankgeschrieben ist, es aber voraussichtlich noch länger dauern wird.

RQa`ja!ni


Also nen Segelausflug mit Bandscheibenvorfall halte ich persönlich auch für alles andere als gesundheitsfördernd. Da reicht eine falsche Bewegung aus um alles schlimmer zu machen. Und Wasser kann man nunmal nicht dressieren damit es ruhig hält und man nicht zu Schaden kommt. Sicher ist man nicht dazu verpflichtet zu Hause zu bleibenm, aber es gibt eben Dinge die man absolut nicht tun sollte. Segel gehört meiner Meinung nach dazu.

K3Mxoody


Die Kollegin hat gesagt, sie hätte einen Bandscheibenvorfall.

Vielleicht hat sie auch gar keinen, sondern eine ganz andere Diagnose, die sie nicht mitteilen möchte? Ist doch ihr gutes Recht.

Sie muss niemandem sagen, was sie wirklich hat.

Deshalb ist diese ganze Diskussion ob segeln oder nicht irgendwie lächerlich.

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