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Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

Clolotr BCopxy


Sie hat inzwischen auch gesagt, dass sie gar nicht segeln war.

CLaoimxhxe


Die Kollegin hat gesagt, sie hätte einen Bandscheibenvorfall.

Vielleicht hat sie auch gar keinen, sondern eine ganz andere Diagnose, die sie nicht mitteilen möchte? Ist doch ihr gutes Recht.

Sie muss niemandem sagen, was sie wirklich hat.

Endlich ein vernünftiges Argument. %-| Vielleicht hat sie auch nen Burnout- und da möge sie bitte gerne zum Segeln gehen.

Peu%nic:ay8x5


Mich würd ja mal interessieren, wie diese kranke Kollegin reagieren würde, wenn sie betroffen wär: Wenn sie die ganze Arbeit von jemand anderen wochenlang mitmachen müsste. Und es ist ja auch schon mehr vorgefallen.

Weil meist sinds dann die, die noch lauter schreien und sich beschweren ]:D

Ich kann mir nicht vorstellen, dass all die, die hier im Forum das Verhalten der kranken Kollegin i. O. finden, es freudig hinnehmen würden, wenn sie an der Stelle der TE wären...

P\uni!cxa85


Kann aber auch nicht so ganz nachvollziehen, warum es so vielen Personen so schwerfällt, den Kollegen, dem Chef oder wem auch immer, zu sagen, was sie haben. Ich hab immer gleich erzählt, was ich habe. Meine ganze Arbeitsstelle wusste von meiner Hashimoto-Erkrankung und dass ich dadurch etliche Symptome haben kann usw.

Also MIR PERSÖNLICH is es lieber, alle wissen Bescheid.

Ob die jetzt lästern, weil sie denken, ich mach blau oder ob sie über die Krankheit lästern, macht im Grunde keinen Unterschied.

Aber ich persönlich fühle mich wohler, wenn jeder weiß, was ich habe – weil viele Menschen dann auch anders mit einem umgehen und die Sache dann auch mit anderen Augen sehen.

Das mal nur so am Rande ;-)

KMMo;ody


Ich bin zwar schon länger nicht mehr angestellt beschäftigt, aber...

Mir war dieses ganze Getratsche und Geklatsche in Büros schon immer zuwider. Weder hat mich interessiert, was andere machen, noch geht es jemanden an, was ich mache, so lange ich meine Arbeit schaffe.

Fällt jemand aus, hat der Arbeitgeber – nicht die kranke Kollegin dafür zu sorgen, dass die Arbeit gleichmäßig verteilt wird, bzw. muss Hilfe organisieren.

Das hat mit dem Krankheitsgrund der Kollegin herzlich wenig zu tun. Ob sie nun krankgefeiert hat oder tatsächlich krank ist: es kommt auf das selbe heraus.

Ckoloxr Copxy


Kann aber auch nicht so ganz nachvollziehen, warum es so vielen Personen so schwerfällt, den Kollegen, dem Chef oder wem auch immer, zu sagen, was sie haben.

Ich hingegen habe dafür vollstes Verständnis, ich selbst würde auch nicht alles erzählen, weil mir vieles einfach zu privat ist. Es ist ja nicht jeder gut mit Kollegen befreundet oder generell so "offen", dass es ihm nichts ausmacht, über Unterleibs-, Darm- oder andere "intime" Erkrankungen z.B. auch der Psyche zu reden.

Die von mir besagte Freundin hat beispielsweise nur männliche Kollegen und da verstehe ich es sehr gut, wenn sie denen nicht sagen möchte "Ich kann nicht arbeiten, weil ich starke Dauerblutungen habe oder "ich hatte eine Ausschabung" etc., sondern lieber Rückenschmerzen vorschiebt.

K@MToody


Kann aber auch nicht so ganz nachvollziehen, warum es so vielen Personen so schwerfällt, den Kollegen, dem Chef oder wem auch immer, zu sagen, was sie haben.

Weil es sie schlicht nichts angeht und niemand verpflichtet ist, seine Krankheitsgeschichte breit zu treten.

Wenn du gerne über deine Gebrechen sprichst und erzählst, was du hast, ist es doch auch ok. Aber nicht jeder hat ein derartig gestaltetes Mitteilungsbedürfnis.

TGunhguskxa


Das Zwischenmenschliche ist ja immer so eine Sache. :-)

Ich würde mich auch fragen warum Kollegen krank sind, kündigen usw.

Wichtig ist, dass man im Kollegenkreis über alles sprechen kann und das man ohne Wertung angehört wird und dann zielorientiert nach Lösungen sucht.

Es ist bewiesen, dass bei gutem Betriebsklima weniger Menschen krank werden.

Ich kenne genügend Beispiele, wenn das Klima nicht stimmt, dass in einem Betrieb ein ständiger Wechsel sein kann, das Kollegen krank werden, weil sie einfach nicht mehr können usw.

Es gibt aber auch Menschen, die wegen ihrer Psyche lange Fehlzeiten haben, nicht wegen dem Betrieb, sondern weil sie mit sich selbst nicht zurecht kommen. Offene Worte sind da immer noch am Besten.

P.ungicNa85


spielsweise nur männliche Kollegen und da verstehe ich es sehr gut, wenn sie denen nicht sagen möchte "Ich kann nicht arbeiten, weil ich starke Dauerblutungen habe oder "ich hatte eine Ausschabung"

Dann bin ich da wohl echt seltsam ;-D

Ich erzähl sowas einfach... Hab da irgendwie keine Probleme, wenn Leute sowas wissen. Mir gehts dann wie gesagt besser, wenn ich dann weiß, woran ich bin.

Aber gut, ist wohl jeder anders. Nur wird dann halt meist gelästert.

PFu@nica.85


Aber nicht jeder hat ein derartig gestaltetes Mitteilungsbedürfnis

Hat doch mit Mitteilungsbedürfnis nichts zu tun... ":/

PMuni7cax85


Und ich hab dennoch festgestellt, dass Kollegen anders reagieren, wenn sie wissen, was wirklich los ist, als wenn sies nicht wissen – da fängt dann meist die Lästerei, das Interpretieren und ggf sogar irgendwann dann das Mobbing an.

C_olvor Coxpy


Dann bin ich da wohl echt seltsam ;-D

Nicht seltsam, einfach nur anders. Ich kenne auch viele Leute, die beispielsweise sogar recht gerne über ihre Verdauung reden und auch Kollegen an Details wie Farbe und Konsistenz teilhaben lassen :-X Da ist halt jeder anders gestrickt, manche haben da eine eher "offene" Natur und finden es nicht peinlich, mir hingehen ist es schon unangenehm nur allgemein zu sagen, dass ich eine Magen-Darm-Grippe hatte, weil ich einfach nicht will, dass mich Kollegen ansehen und sich vorstellen, wie ich tagelang mit Durchfall und Erbrechen über der Schüssel hing {:(

Aber gut, ist wohl jeder anders. Nur wird dann halt meist gelästert.

Wer lästern will, wird lästern, das gibt es immer, auch wenn man ehrlich sagt, dass man wegen Dauerblutungen eine Ausschabung hatte, wird sich jemand finden, der munkelt es könnte auch eine Abtreibung gewesen sein oder die Magen-Darm-Grippe war gar keine, sondern man hat einfach zu viel gesoffen oder gefressen am Vorabend etc. Wer sich das Maul zerreißen will, der tut es, auch wenn man ehrlich ist und alles ganz offen sagt. Ab einem bestimmten Krankenstand wird meiner Erfahrung nach immer darüber geredet und gemutmaßt und überlegt, ob derjenige wirklich so krank ist bzw. berechtigterweise zu Hause bleibt oder nicht %-|

K-Mooxdy


Hat doch mit Mitteilungsbedürfnis nichts zu tun...

Äh... doch. Was hab ich jetzt davon, als deine Kollegin, wenn ich weiß, dass du an Hashimoto leidest?

Ganz krass: warum sollte mich das interessieren?

Mich persönlich interessiert das nicht. Ich möchte arbeiten, hab nichts gegen freundlichen Smal-Talk, aber wessen Krankheitsgeschichte ich hören möchte, will ich selbst entscheiden.

Und umgekehrt auch nicht in Zugzwang geraten, erzählen zu müssen, was ich vielleicht habe oder nicht habe.

Boah. Glücklicherweise bin ich selbstständig und muss mir das nicht anhören oder werde keine komischen Sachen gefragt.

Und ich hab dennoch festgestellt, dass Kollegen anders reagieren, wenn sie wissen, was wirklich los ist, als wenn sies nicht wissen – da fängt dann meist die Lästerei, das Interpretieren und ggf sogar irgendwann dann das Mobbing an.

Kann ich nicht bestätigen. Gelästert wird immer und Mobbing ist recht unabhängig davon, ob ich jemandem erzähle, warum ich fehle oder eben nicht.

Ö`nqdur0d íOs


Sollte der Arbeitgeber Zweifel an der tatsächlichen Arbeitsunfähigkeit der Kollegin haben, muss er sich an die Krankenkasse wenden und dort eine Prüfung verlangen. Diese wird dann vom medizinischen Dienst übernommen, aber auch nur, wenn die Zweifel berechtigt und belegt sind.

Genau so läuft es normalerweise ab.

Ich musste auch schon 2 Mal zum medizinischen Dienst weil meine Cheffin vermutete, dass ich "krank feiere". Dabei war ihr Mobbing (und das der Kollegin) letztendlich erst der Grund, weshalb ich krank wurde.

Meiner chefin damals wurde schlicht und ergreifend mitgeteilt, dass meine Krankschreibung gerechtfertigt ist.

MICH hat sie NIE dazu bekommen zu sagen, was los war, auch wenn sie mich 3 Mnate am Stück Mo-Fr täglich 1 Mal in ihr Büro bestellte und meinte "Sie können mit mir ruhig über ihre "Krankheit" reden!"

Wenn es den Chef was anginge, was ein Angestellter hat, würde auf dem Krankenschein für den Chef auch der Diagnoseschlüssel stehen.

In meinen Augen kann ich das Thema, was nette Kollegin hier anschneidet, zwar schon verstehen, aber es geht WEDER Kollegen, noch Chef noch sonstwen auf Arbeit etwas an, was man hat und weshalb man krank ist!

Ich habs 2 Jahre durch den Mist, und bin froh, dass ich da weg bin!

Nichts ist schlimmer als Kollegen, die hinterm rücken schlecht über einen reden.

Udn wenn die Kolleginn, die heir angeblich krank feiert, irgendwann wieder auf Arbeit ist, wird sie auch merken was los ist und das Arbeitsklima wird sich weiter verschlechtern...

:|N

K0a"thy5558x1


Also ich arbeite in einer Personalverwaltung. Wir haben insgesamt ca. 1200 Mitarbeiter und bei uns wird folgendermaßen verfahren.

Erster Grundsatz: Wir dürfen keine AU anzweifeln. Denn: Wir sind keine Ärzte, sondern Verwaltung. Wenn jemand von einem Arzt krank geschrieben wird dann wird das einen Grund haben.

Der Mitarbeiter muss sich rechtzeitig krank melden und spätestens am 4. Tag eine Krankmeldung abgeben. Die Durchschrift für die KK muss er selber wegschicken, da diese den Arbeitgeber nichts angeht zwecks Diagnose.

Ob man dem Chef oder den Kollegen seine Krankheit mitteilt bleibt dem Arbeitnehmer überlassen. Ist man mit den Kollegen oder Chef gut befreundet bzw. kommt man gut aus kann das natürlich gesagt werden, man MUSS aber nicht.

Es kommt immer auf die Krankheit an ob man zu Hause bleiben sollte (Erkältung) oder das Haus verlassen kann (Beinbruch, Depression, etc.).

Bei Kurzkrankheiten die immer wieder vorkommen (oder AU freitags oder montags gehäuft) kann man nach gewisser Zeit schon abmahnen bzw. wenn 3 Jahre lang mehr als 6 Wochen an Kurzkrankheiten zusammen kommen, kann man auch kündigen.

Bei längeren Krankheiten kann man auch in Urlaub fahren. Allerdings müssen Arzt und Krankenkasse diesem Urlaub zustimmen. Dann muss man auch keinen Urlaub nehmen sondern die AU läuft weiter (meist eh schon nach der Lohnfortzahlung, von daher fallen dem Arbeitgeber keine großen Kosten mehr an, ggf. Krankengeldzuschuß).

Ich persönlich finde nichts schlimmer als lästernde Kollegen wenn ein anderer krank ist. Klar übernimmt man (einen Teil) der Arbeit des kranken Kollegen. Aber man muss sich immer vor Augen führen das man selbst auch in so eine Situation kommen kann, sprich selber länger ausfällt. Man wünscht es niemanden, aber es kann ja immer passieren.

Zum Thema segeln und BSV: Unglücklich!! Man weiß aber nicht wie es tatsächlich gelaufen ist, war sie segeln, hat sie einen BSV ??? Spekulationen bringen gar nichts. Entweder man redet tacheles mit der Kollegin (wobei sie da auch nicht die Wahrheit sagen muss) oder man akzeptiert ist. Wie schon geschrieben, sie hätte überhaupt nicht mitteilen müssen was sie hat. Ob der BSV die Wahrheit ist / war werdet ihr vielleicht nie erfahren. Wenn es nicht so war kann man evtl. auch gegen das segeln nichts sagen...

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