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Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

CQolorn Copy


Bei Kurzkrankheiten die immer wieder vorkommen (oder AU freitags oder montags gehäuft) kann man nach gewisser Zeit schon abmahnen bzw. wenn 3 Jahre lang mehr als 6 Wochen an Kurzkrankheiten zusammen kommen, kann man auch kündigen.

Auch wenn immer eine AU vom Arzt vorgelegt wird? Eine Abmahnung weil man mehrfach freitags oder montags krank war? Das ist rechtens?

Sjticlgaxr


Bei Kurzkrankheiten die immer wieder vorkommen (oder AU freitags oder montags gehäuft) kann man nach gewisser Zeit schon abmahnen bzw. wenn 3 Jahre lang mehr als 6 Wochen an Kurzkrankheiten zusammen kommen, kann man auch kündigen.

Auch wenn immer eine AU vom Arzt vorgelegt wird? Eine Abmahnung weil man mehrfach freitags oder montags krank war? Das ist rechtens?

nein...kommt auch vor keinem arbeitsgericht durch...der arbeitgeber kann entweder schon ab dem ersten tag eine krankschreibung verlangen, eine s.g. attestpflicht, oder den mitarbeiter zum betriebsarzt oder medizinischen dienst schicken....etwas anderes kann und darf er nicht machen....

K=atzhy55x81


Es gibt hier das sog. Dämmverfahren. Natürlich ist es nicht leicht einen AN zu kündigen.

Man muss vorher schon einige Dinge beachten. Es gibt das sog. 3-Stufen Modell, das vor dem Bundesarbeitsgericht stattgegeben werden kann.

Man muss als AG eine Negativprognose der Gesundheit erstellen. Hier muss man die Krankmeldungen von mindestens der letzten drei Jahre (noch länger ist noch besser) hernehmen und der AG muss zwischen 25 und 40 % des Jahres gefehlt haben.

Klar sollte der AG versuchen den AN auf einen anderen (gesundheitsfördernden) Platz zu versetzen und ein Wiedereingliederungsmanagement zu betreiben. Aber es kann schon durchgehen.

Kqath/y55T81


meinte "der AN muss zwischen 25 und 40 % des Jahres gefehlt haben" ;-D

ÖHndurdxís


Auch wenn immer eine AU vom Arzt vorgelegt wird? Eine Abmahnung weil man mehrfach freitags oder montags krank war? Das ist rechtens?

Ich war auch öfters Montags oder Freitags krank. Die netten Kollegen dachten natürlich alle, ich will ein langes Wochenende.

Ne, dem war nicht so: Ich hab mich entweder schon die ganze Woche geschleppt u Freitags ging garnix mehr, oder es war wirklich was am Wochenende.

Ich hatte zB mal Nierensteine (das war bei meinem zweiten Job). Das kam Mitten in der Nacht von sonntag auf Montag, klar war ich dann Montag krank!

Weils mir dann aber gereicht hat, dass meine Teamleiterin mich ständig angerufen hat (2 wochen lang jeden Tag 3 Mal!), und sch noch bei mir beschwert hat, ich würde nicht an Telefon gehen (wie denn, wenn ich beim arzt sitze?), hab ich es meinem Team mitgeteilt was los war, als ich wieder zur Arbeit kam.

Danach kam auch von der Teamleiterin nix mehr.

war aber ne einmalige sache.

ÖNnd;urdxís


Es gibt hier das sog. Dämmverfahren. Natürlich ist es nicht leicht einen AN zu kündigen.

Man muss vorher schon einige Dinge beachten. Es gibt das sog. 3-Stufen Modell, das vor dem Bundesarbeitsgericht stattgegeben werden kann.

Man muss als AG eine Negativprognose der Gesundheit erstellen. Hier muss man die Krankmeldungen von mindestens der letzten drei Jahre (noch länger ist noch besser) hernehmen und der AG muss zwischen 25 und 40 % des Jahres gefehlt haben.

Klar sollte der AG versuchen den AN auf einen anderen (gesundheitsfördernden) Platz zu versetzen und ein Wiedereingliederungsmanagement zu betreiben. Aber es kann schon durchgehen.

Deshalb habe ich meinen letzten Job verloren.

Ich war mal 6 oder 7 wochen krank wegen einer Lungenetzündung, die ich verschleppt hatte (4 Wochen noch zur Arbeit trotz 39,5 Fiber und extremen Husten). Danach die Nierensteine und später nochmal 6 wochen Nierenbeckentzündung.

Da war ich dann schnell bei 40%

Aber was für mich am schlimmsten war: Jeder im Umkreis von 100 Meter hat mich bei der Lungentzündung keuchen und husten hören, zum schluss könnte ich nrunoch krächzen und war extrem kurzatmig...

Und dafür krank zur Arbeit 1 Monat lang? Als dank dafür gabs die Kündigung und den Spruch meiner Teamleiterin: "Ich habe von ihrem Husten nichts mitbekommen!" Wie denn, sie saß ja nur neben mir!

Soviel von mir zu dem beschissenen Thema, dass Kollegen IMMER läßtern, egal ob man ihnen sagt was los ist, oder nich!

Und genau aus diesem Grund gehts keinen was an was man hat: Man kann hinterher nämlich noch schöner gemobbt werden.

Was glauben einige hier was passiert wäre, wenn ich meiner ersten Chefin gesagt hätte, dass mich ihr Mobbing in die Depression getrieben hätte? Aufgehört hätte die eh nich!

Man muss den Feinden nicht noch Munition liefern, mit der sie dann auf einen schiessen können.

alles was man sagen sollte ist:

"Ich binam Montag 1 woche krank, muss aber am Freitag nochmal zur Nachuntersuchung, ich melde mich dann, was bei rausgekommen ist!"

MEHR muss KEINER wissen!

S0tilg?ar


Es gibt hier das sog. Dämmverfahren. Natürlich ist es nicht leicht einen AN zu kündigen.

Man muss vorher schon einige Dinge beachten. Es gibt das sog. 3-Stufen Modell, das vor dem Bundesarbeitsgericht stattgegeben werden kann.

Man muss als AG eine Negativprognose der Gesundheit erstellen. Hier muss man die Krankmeldungen von mindestens der letzten drei Jahre (noch länger ist noch besser) hernehmen und der AG muss zwischen 25 und 40 % des Jahres gefehlt haben.

Klar sollte der AG versuchen den AN auf einen anderen (gesundheitsfördernden) Platz zu versetzen und ein Wiedereingliederungsmanagement zu betreiben. Aber es kann schon durchgehen.

puh...klar...die möglichkeit gäbe es...aber wie du schon sagst, vorher muss ein BEM etc laufen...so leicht ist das ganze nicht und kann sich über jahre ziehen....hier ging es ja gerade um

Bei Kurzkrankheiten die immer wieder vorkommen (oder AU freitags oder montags gehäuft) kann man nach gewisser Zeit schon abmahnen bzw. wenn 3 Jahre lang mehr als 6 Wochen an Kurzkrankheiten zusammen kommen, kann man auch kündigen.

und da geht es gar ned...

Deshalb habe ich meinen letzten Job verloren.

Ich war mal 6 oder 7 wochen krank wegen einer Lungenetzündung, die ich verschleppt hatte (4 Wochen noch zur Arbeit trotz 39,5 Fiber und extremen Husten). Danach die Nierensteine und später nochmal 6 wochen Nierenbeckentzündung.

Da war ich dann schnell bei 40%

6-7 Wochen und warst bei 40%...du hast (hattest) ein leben ;-)

ne, aber im ernst...so ohne weiteres kann dich da der ag nicht kündigen, insofern du immer ne krankschreibung hattest...hat er dich wirklich aufgrund krankenausfalles gekündigt ? da wär ich aber vors arbeitsgericht gegangen....

Sktilxgar


aso...sry...ned richtig gelesen...waren ja doch ein paar wochen mehr....

der arbeitgeber hat aber die gesetzliche pflicht, mit dir ein s.g. wiedereingliederungsgespräch zu führen und zu schauen, was man machen kann....einfach kündigen geht ned....

Ö6ndurxdís


@ Stilgar:

ne, aber im ernst...so ohne weiteres kann dich da der ag nicht kündigen, insofern du immer ne krankschreibung hattest...hat er dich wirklich aufgrund krankenausfalles gekündigt ? da wär ich aber vors arbeitsgericht gegangen....

Ja, hat er. Mir wurden Grafiken gezeigt und mir wurde geradezu gesagt, ich sei zu oft krank und für das unternehmen nicht mehr tragbar.

Die anfallende Arbeit müsste wohl von Kollegen erledigt werden, und das ginge nicht. und das in einem Callcenter in der bestellannahme... Ich hatte ja auch, alleine in dem Callcenter, nur 999 Kollegen, die mittelefoniert haben.

SAtil}gaxr


das ist schon ne harte nummer....gabs da keinen betriebsrat...grad bei so vielen leuten und noch dazu in nem callcenter, wär sowas echt sinnvoll...

PNerfRoWrmexr


Wer sich das Maul zerreißen will, der tut es, auch wenn man ehrlich ist und alles ganz offen sagt.

Genau, erzählt man zuviel, gibt es genug "Stoff" um jemanden durch den Kakao zu ziehen.

Erzählt man überhaupt nichts privates, wird eben viel interpretiert.

So oder so kommt man den Klatschmäulern nicht aus.

P%unicax85


Äh... doch. Was hab ich jetzt davon, als deine Kollegin, wenn ich weiß, dass du an Hashimoto leidest?

Du als Kollegin hast nix davon, aber ich hab was davon.

Meine Kollegen sind damals anders mit mir umgegangen, weil sie wussten, was ich hab und wie sich das auswirken kann und das beruhigt einen selbst enorm! Und dann hat sich herausgestellt dass ne andere Kollegin das auch hatte.

Nur weil man mitteilt, was man hat, heißt es noch lange nicht, dass man die ganze Krankengeschichte durchkaut oder jeden Tag erzählt, was im Körper gerade los ist. :-/

Nicht seltsam, einfach nur anders. Ich kenne auch viele Leute, die beispielsweise sogar recht gerne über ihre Verdauung reden und auch Kollegen an Details wie Farbe und Konsistenz teilhaben lassen :-X Da ist halt jeder anders gestrickt, manche haben da eine eher "offene" Natur und finden es nicht peinlich, mir hingehen ist es schon unangenehm nur allgemein zu sagen, dass ich eine Magen-Darm-Grippe hatte, weil ich einfach nicht will, dass mich Kollegen ansehen und sich vorstellen, wie ich tagelang mit Durchfall und Erbrechen über der Schüssel hing

Na gut, Stuhlfarbe usw wär dann schon übertrieben. ;-D

Aber wieso sollte man sich schämen wenn man Magen-Darm-Grippe hat? ":/ Das hatten die Kollegen sicherlich auch schon mehr als 1x und man weiß, dass man da als Mensch nun mal mit Durchfall und Erbrechen über der Schüssel hängt. Da braucht man sich doch nix denken...

Und wegen Magen-Darm-Grippe fehlt man ja auch nicht permanent oder Wochen/Monatelang.

PUuvniuca'8i5


btw: Außerdem muss sich für ne Krankheit niemand schämen...!

S$tilgaxr


hmmm...naja...ich denke, dass es sehr wohl einige krankheiten gibt, die ich jetzt nicht unbedingt an den großen nagel hängen muss/will...bei so banalen sachen wie ne magen-darm-grippe ist eher nicht so problematisch....

letztendlich bleibt es jedem selber überlassen, was ich von meinem (privaten)leben erzähle....

PkuunicaR85


Seh ich auch so ;-)

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