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Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

t(atuxa


hmmm...naja...ich denke, dass es sehr wohl einige krankheiten gibt, die ich jetzt nicht unbedingt an den großen nagel hängen muss/will...bei so banalen sachen wie ne magen-darm-grippe ist eher nicht so problematisch

Das ist einer der Gründe, warum ich anrate, möglichst gar nicht aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Wenn man eine "anständige" Krankheit hat, wie Grippe, erzählt man es.

Wenn es eine problematische Geschichte ist, was dann?

Wenn man nichts sagt, ist man "verdächtig". Wenn man die Wahrheit sagt hat man in manchen Unternehmen bei bestimmten Diagnosen schon den ersten Schritt zum Auflösungsvertrag bzw. zur Entlassung getan.

Man wird vielleicht nicht direkt oder gar wegen Krankheit gekündigt, aber man ist unter Beobachtung, gilt als nicht mehr leistungsfähig oder belastbar. Ich bin mal von einem Kollegen, der mich vorher im KKH besucht hatte, in der Firma mit der Diagnose MS zwangsgeoutet worden. War keine gute Idee, das kann ich euch sagen.

Wenn man eine besser klingende Krankheit vorschiebt, und die nette Kollegin parliert am Telefon mit den Angehörigen und dann kommt doch etwas raus, ist man als Lügner in einer bescheidenen Position.

Deshalb wäre es gut, wenn man insgesamt mehr auf die Privatsphäre achten würde beim Thema Krankheit am Arbeitsplatz. Wenn man quasi "erwartet", dass der kranke Mitarbeiter erzählen sollte, warum er gefehlt hat, bringt man schnell mal einen Kollegen in Schwierigkeiten.

P\erforxmer


Man wird vielleicht nicht direkt oder gar wegen Krankheit gekündigt, aber man ist unter Beobachtung, gilt als nicht mehr leistungsfähig oder belastbar

.

Oder es wird einem einfach suggeriert, dass man die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, wegen irgendeiner Krankheit.

Je mehr man erzählt, und je mehr die anderen von einem wissen, desto angreifbarer ist man.

Im Endeffekt sind doch die meisten im Job (leider) auf ihren eigenen Vorteil bedacht und es ist nichts weiter als ein Hauen und Stechen.

Der inflationär genutzte Begriff "Team" ist nichts weiter als eine Seifenblase; wenn man hineinsticht platzt sie.

Teams müssen von oben geführt werden.

Klar gibt es auch "echte" Teams, das hab ich selber auch schon erlebt.

K+Moodxy


Punica85

Du als Kollegin hast nix davon, aber ich hab was davon.

Meine Kollegen sind damals anders mit mir umgegangen, weil sie wussten, was ich hab und wie sich das auswirken kann und das beruhigt einen selbst enorm! Und dann hat sich herausgestellt dass ne andere Kollegin das auch hatte.

Nur weil man mitteilt, was man hat, heißt es noch lange nicht, dass man die ganze Krankengeschichte durchkaut oder jeden Tag erzählt, was im Körper gerade los ist.

Ich halte generell nichts davon all zuviel Privates auf Arbeit breitzutreten. Ich wüsste jetzt auch nicht, warum ich dich anders behandeln sollte, nur weil ich weiß, dass du Hashimoto hast.

Ein Kollege hat mir, als ich noch angestellt beschäftigt war, gesagt, dass er einen Diabetes hat und mir erklärt, was zu tun ist, wenn er plötzlich umkippt. Das fand ich in Ordnung, weil ich ihm so im Notfall gezielt und schnell helfen kann. Aber sonst?

Es interessiert mich wirklich nicht, was wer hat und was er warum deswegen unternimmt oder häufiger krank ist als andere, die das nicht haben.

Für mich ist krank halt krank und manche sind nun einmal häufiger abwesend als andere. Das war allerdings noch nie ein Grund für mich pauschal niedere Motive zu unterstellen.

Ich persönlich denke ja, dass das Klima in vielen Betrieben besser wäre, wenn sich die Menschen mehr auf die Arbeit konzentrieren würde und weniger auf die Befindlichkeiten und privaten Angelegenheiten der Kollegen.

hweil4erin'8x4


*:) Also ein bisschen kann ich nette-Kollegin schon verstehen warum sie hier ihren Ärger Luft gemacht hat. Manchmal ist es einfach so, dass manche Mitmenschen kackendreist sind und einem selbst dagegen die Hände gebunden sind. Natürlich ist ein Bandscheibenvorfall etwas schlimmes, möcht ich auch nicht haben – aber es gab ja schon im Vorfeld immer wieder Probleme und wenn man in einem kleineren Team lange ausfällt dann fände ich es schon kollegialer, rechtzeitig bescheid zu geben. Natürlich hat es seine Berechtigung, sich auszukurieren, aber wenn eine Kollegin (ist neulich bei uns passiert)

die eh nicht die fleißigste ist, schon am Wochenende auf FB postet sie sei krank und freut sich schon aufs "Pflegen-lassen" von ihrem neuen Freund und dann flattert das Krankschreiben für eine ganze Woche rein...gab auch Stunk im nachhinein – selber schuld in diesem fall :=o – sowas ist halt schon ärgerlich.

STtPilKgar


die eh nicht die fleißigste ist, schon am Wochenende auf FB postet sie sei krank und freut sich schon aufs "Pflegen-lassen" von ihrem neuen Freund und dann flattert das Krankschreiben für eine ganze Woche rein...gab auch Stunk im nachhinein – selber schuld in diesem fall

hmm...wobei ich das jetzt ehrlich gesagt ned schlimm find...ich lass mich auch pflegen, wenn ich krnak bin und würde da auch kein problem sehen, wenn ich das bei fb poste...was anderes wäre, wenn ich schreiben würde "die koffer gepackt und ab in den (kurz)urlaub"...

K adqhidxya


die eh nicht die fleißigste ist, schon am Wochenende auf FB postet sie sei krank und freut sich schon aufs "Pflegen-lassen" von ihrem neuen Freund und dann flattert das Krankschreiben für eine ganze Woche rein...gab auch Stunk im nachhinein – selber schuld in diesem fall

Also wenn sie Freitag sowas schreibt, klingt das für mich nicht unbedingt nach "Jetzt bin ich die ganze Woche krank", sondern erstmal nach einem Pflegefall-fürs-Wochenende...

Was können der Freund oder die Kollegin dafür, wenn der Arzt sie am Montag krankschreibt?

L7uzinhde_x76


Es ist eben so gut wie unmöglich, dass jemand sich am Wochenende nicht erholt. Wo bitte gibt's denn sowas? Zwei Tage reichen nicht ??? Frechheit. Und dann noch auf FB posten, dass sie krank ist! Unfassbar. Gleich die fristlose Kündigung!

Tja, da wird aus einear unbedachten und völlig harmlosen Statusmeldung von den werten Kollegen ein Drama gemacht.

Es scheint immer schwerer zu werden, sich um seinen eigenen Mist zu kümmern. Wer solche Kollegen hat, braucht wirklich keine Feinde.

SQierva" Angnelinga


Hallo,

ich würde erstmal davon ausgehen, dass sie einfach mitgefahren ist und dabei einfach entspannt in der Koje bzw im Liegestuhl liegt. Sie muss ja nicht zuhause hocken und es hat ja auch keiner gesagt, dass sie selbst aktiv segelt.

Ehrlich gesagt würde ich das nicht Euren Vorgesetzten erzählen und auch nicht den Kolleginnen. Denn warum sollte sie nicht nach mehreren Wochen zuhause rumhocken mal auf einem Boot bzw Schiff mitfahren? Wie gesagt - niemand hat ja irgendwann behauptet, sie würde aktiv segeln.

Also ich finde es legitim, auch bei Krankheit nicht zuhause zu hocken wenn man weiß, die frische Luft tut gut und der Ehemann kann sich um mich kümmern und ich kann mich dann eben da ausruhen bzw auskurieren.

An Deiner Stelle wäre ich keine Petze - und auch nicht sauer - es scheint eher, als würdest Du sie nicht mögen und daher erstmal vom Schlimmsten auszugehen, nämlich das sie gar nicht krank ist. Aber "mitsegeln" bedeutet ja nicht, dass sie nicht krank ist

LG

Angelina

die findet, dass Du da ehrlich gesagt voreilige Schlussfolgerungen ziehst.

hDeilwerin8x4


%-| ist ja auch nicht gesagt dass man nicht mal eine woche krank sein darf.

@ Kadhyda:

es war am sonntag nachmittag. Wir sind ein kleiner Dienstleistungsbetrieb in einer Kleinstadt. Besagte Kollegin hat auch Kunden in ihrer Freundesliste, ich würd sowas nicht auf FB posten.

@ Luzinde:

Wie immer ist alles nicht so schwarz-weiß wie es scheint. Ich persönlich hab es auch nicht dem Chef erzählt, habs auch nur am Rande mitbekommen dass es Stunk gab. Da waren aber noch ein paar mehr sachen. Was Kollegialität anbelangt...petzen ist natürlich sch****, nur, wie soll ich sagen, die Kollegin ist ihrerseits alles andere als zimperlich was sowas anbelangt. Stand sogar selbst mal daneben, als sie beim Chef über irgendjemand vom Leder gezogen hat. Trägt nicht grad zu nem guten Klima bei :-(

KCadhxidya


Stand sogar selbst mal daneben, als sie beim Chef über irgendjemand vom Leder gezogen hat. Trägt nicht grad zu nem guten Klima bei :-(

Die zurück-läster-Taktik aber auch nicht... %-| Wie wärs damit, Lästerer zu ignorieren?

Wie reagiert eigentlich Dein Chef auf solche Lästereien der Kollegen, also z.B. das Ereignis aus dem Zitat?

Besagte Kollegin hat auch Kunden in ihrer Freundesliste, ich würd sowas nicht auf FB posten.

???

Und warum nicht?

hXeiler;in8x4


Zum Glück (!!!!) ist unser Chef ein toller Mensch, der auf Zickenterror nichts gibt, sondern will, dass der (= sein) Betrieb läuft. Der hat sich auch neulich alle Helferinnen (auch die Kollegin) geschnappt und ne Megastandpauke gehalten, weil es momentan hinten und vorne nicht läuft (saubermachen, bestellen, etc...).

Ich bin, was FB anbelangt, einfach megavorsichtig. Zumal die Kollegin in der Stadt bekannt ist wie ein bunter Hund. Ich würde nie was über die Arbeit posten. Man bietet einfach Angriffsfläche.

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