» »

Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

NKette"_Kollxegin


@ Momosche:

Nein, tue ich nicht. Lies einfach ein paar Absätze über deinem Beitrag.

a(mylxe


Ich bin auch über Monate krankgeschrieben gewesen aus psychischen Gründen. Natürlich war ich einkaufen, natürlich bin ich auch mal durch die Stadt gegangen, natürlich bin ich spazieren gegangen, ich sollte sogar Sport machen, natürlich habe ich Freunde und Verwandte besucht. Aber alles mit äußerst schlechtem Gewissen, da ich genau wußte, was im Büro geredet wurde – ich konnte mein Zustand aber nicht ändern !! Selbst die gerade beschriebenen Dinge gingen nur unter extremer Anstrengung und ich war fix und fertig hinterher, irgendwann ging überhaupt nichts mehr.

Auf der anderen Seite konnte ich meine Kollegen teilweise verstehen. Meine Arbeit blieb liegen und ich konnte mich nur Woche für Woche über Monate krankmelden :-(

Allerdings habe ich mich immer rechtszeitig wieder gemeldet, meist einen oder zwei Tage vorher, wenn abzusehen war, dass ich nicht wiederkomme. Das was deine Kollegin macht, ist nicht sehr kollegial.

Ein bitterer Beigeschmack bleibt nach der Aktion, dass kann ich verstehen und doch bin ich sehr vorsichtig, da häufig nur Halbwahrheiten bekannt sind.

N3ette0_K#oltlegin


@ all:

Ich habe es schon mal geschrieben und wiederhole es nochmal: Vielen Dank an alle, die hier konstruktive Meinungen gepostet haben, sei es dass sie sich verpflichtet sahen, die Interessen der Kollegin zu vertreten oder ob sie eher Verständnis für die Vertreter hatten.

Meine konkrete Fragestellung hat sich ja so geklärt, dass ich keine Informationen an den Arbeitgeber weitergegeben habe.

Dass die Zusammenarbeit mit der betroffenen Kollegin auch bei anderen Gelegenheiten bereits schwierig war, habe ich ja in meinen Beiträgen schon anklingen lassen. Letztlich waren diese Schwierigkeiten ja überhaupt der Anlass, überhaupt über eine Meldung an den Arbeitgeber nachzudenken. Diese Situation wird auch weiterhin bestehen und sich auch durch eine Diskussion hier im Thread nicht lösen lassen, sondern muss von uns und in unserer Abteilung geklärt werden.

Von mir aus kann dieser Thread geschlossen werden, falls es in diesem Forum eine derartige Funktion gibt. Vielen Dank.

PDuff&pafxf


@ Nette_Kollegin

Ich bitte doch sehr darum, wenigstens auf korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung zu achten, wenn man mich hier schon als sehr, sehr, sehr, sehr bilig beschimpft. ;-)

Achso, ich bin also gemeint?

Du, ich habe dich in keiner Weise beschimpft und meine Rechtschreibung und Zeichensetzung ist korrekt. Okay, ein paar Tippfehler, aber mehr auch nicht. [...] ;-D

Wenn du meinen Beitrag als Beschimpfung oder sogar als Beleidigung aufgefasst haben solltest, tut mir das ehrlich leid. [...]

L4uz#inde4_7x6


Ich bin mal mit einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter 4 Wochen krank gewesen. Nach 3 wirklich qualvollen Wochen wurde es besser und ich bin den Samstag bevor ich wieder arbeiten musste, auf ein Konzert gegangen! Obwohlich nicht mal ordentlich klatschen konnte! Schlimm was? Natürlich wurde ich gesehen und es sprach sich recht schnell herum, dass ich mich während meiner Krankschreibung mächtig amüsierte..... Einige Zeit später wurde eine Kollegin fristlos entlassen,weil sie mit einer Erkältung im Hochsommer am Strand lag und nicht zu Hause im Bett. Sie hat auf Wiedereinstellung geklagt – und gewonnen. :)=

Ich selbst würde das nicht wieder machen,das Gerede war schon nervig und es wirft nicht wirklich ein gutes Licht auf einen, eben aus dem Grund, dass es Kollegen gibt, die sich so schnell ein Urteil bilden und meinen, das rechtfertigt das 'Anschwärzen' und herumtratschen. Dass ich aber wochenlang vor Schmerzen nicht schlafen konnte,mich nicht bewegen konnte und mir die Tränen vor Schmerzen liefen, das wurde irgendwie vergessen....

Die Kollegin hat wahrscheinlich eine Zeit hinter sich, in der sie grosse Schmerzen hatte und geniesst eventuell die letzten Tage,bevor es wieder los geht. Vielleicht hat ihr Mann gesagt: "Mann, ist das schön,dass es Dir besser geht, lass uns noch ein paar Tage auf's Wasser, Du hast Dich so gequält,nun sollst Du noch ein paar schöne Tage haben." Wer weiss das schon.Aber auch hier wird wieder vom Schlechten ausgegangen...

*:) @:)

tRatlua


Viele Arbeitnehmer würden sich eher die Zunge abbeißen, als dem Chef zu sagen, dass sie entlastet werden wollen von Mehrarbeit wegen Krankheit. "Neeein, geht schon, wir schaffen das schon, Scheffe. Wir lassen sie nicht im Stich.

Es liegt nicht im Aufgabenbereich der Kollegen zu bewerten, ob ein krank gemeldeter Arbeitnehmer blau macht oder krank ist. Um sowas kümmert sich der Personalbteilung und die wissen schon wo der Hammer hängt in solchen Fällen.

Sich selber zum Opfer machen indem man über längere Frist die Mehrarbeit klaglos und bereitwillig erträgt und dann die Wochenendgestaltung der erkrankten Kollegin verfolgen [...] :(v

Du verlierst, liebe Kollegin, ihr alle verliert. Wieviel Vertrauen habt ihr denn noch untereinander nach solchen Aktionen?

Gewinner ist euer Boss.

Ihr serviert einen (evtl.) Kündigungsgrund für die kranke Kollegin, erledigt die ganze Arbeit trotzdem und er streicht, wenn ihr weniger als 20 Mitarbeiter seid die U1-Entschädigung ein, ohne einen Cent in Vertretung investieren zu müssen.

Louzindve_x76


Ich war nur so mutig, weil mein Chef davon wusste und -Gott sei Dank- Verständnis gezeigt hat. ;-)

Hlekat.eW188x3


[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Was geht denn mit dir ab? Also deine Bemerkung war absolut unangemessen.

Nette Kollegin hatte lediglich hier nachfragen wollen wie das andere sehen. Wir anderen wissen aber nicht was da bisher schon alles so vorgefallen ist,also ist es ihr gutes Recht es letztendlich zu melden. was sie allerdings mit keinem Wort schrieb dass sie dies getan hat. |-o

P.erfmorxmer


Was für eine dämliche Familie. Nicht mal Lügen können die.

Wenn sie das wirklich vertuschen wollen würde, dann hätte sie ihre Familie vorher "geimpft", ja keinen Scheiß am Telefon zu erzählen...

a) Wenn man man aus Beruflichen Gründen bei Mitarbeitern / Kollegen anrufen muss hat das wohl kaum etas mit bepsitzeln zu tun.

Wenn einer krankgeschrieben ist, dann brauch ich niemanden anrufen, wenn überhaupt dann macht das ein Chef und nicht eigenmächtig Mitarbeiter.

T(arXanis


Zunächst einmal hatte ich heute morgen die Vertretungspläne in zweifacher Version vorbereitet und war bereit, diese an alle Betroffenen auszuhändigen. Leider konnte ich das erst gegen 11 Uhr tun, denn die Kollegin ist weder zum normalen Arbeitsbeginn erschienen, noch hat sie sich telefonisch gemeldet. Erst um viertel vor elf rief sie an und meldete sich für zwei weitere Wochen krank.

Hab ich mir schon gedacht dass es so aussgeht. Ich denke nach den 2 Wochen wird sie wieder für ein paar Tage erscheinen, und sich dann wieder wochenlang krankmelden. Und zwar immer so dass sie nicht in diese 80%-Zone rutscht, wenn man länger als 6 Wochen krank ist.

Wenn einer krankgeschrieben ist, dann brauch ich niemanden anrufen, wenn überhaupt dann macht das ein Chef und nicht eigenmächtig Mitarbeiter.

Wenn du den Thread auch gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass nette_Kollegin die Vertretungsregelung macht und daher wissen musste ob die "kranke" Kollegin wiederkommt und deswegen eben angerufen hat, wie der Stand der Dinge ist. Und da wurde ihr gesagt, dass die nicht da ist, weil segeln. Da würde ich mir auch meine Gedanken machen. :=o

SDanuxk


Vielleicht wieder etwas sachlicher

Ist schon heiß hergegangen in den letzten Beiträgen, aber es ist auch ein heißes Thema.

Beiträge wie dieser hier [...]:

Und ich möchte mal sehen, wieviele von denen, die hier "Mobbing" und "Denunzianten" schreien, wochenlang demütig die Arbeit einer solchen Kollegin mitmachen würden, weil es sie ja gar nichts angeht, was die "kranke" Kollegin wohl macht.

Man ist nicht verpflichtet sein Leid zu klagen, wenn man krank ist.

Ich habe eine Kollegin die macht das ständig und wir wissen jetzt, dass sie meistens maßlos übertreibt. Sie braucht das eben, dass andere stöhnen wie schwer sie es doch hat. Das macht ihre Stellung nicht besser.

Gerade bei gesundheitlichen Problemen, wo man nicht ganz offensichtlich das Bein gebrochen hat oder den Kopf unter dem Arm trägt, sollten diese Mutmaßungen einfach tabu sein.

Man versetzte sich in eine Lage, wo es einen selbst betreffen könnte. Auch Krebs, Magengeschwüre, Depressionen und etliches mehr ist nicht sichtbar für die Mitmenschen.

Sehr gut ist, dass man in Deutschland so gut abgesichert ist im Krankheitsfall. Dass viele Firmen diesen normalen Krankheitsfall nicht mehr einplanen und die Kollegen mehr leisten müssen, liegt ganz sicher nicht an kranken Kollegen/innen.

Es kann jeden erwischen und dann möchte man nicht auf das Getuschel der Kollegen/innen zählen. Es tut bei jeder Erkrankung gut, wenn man sich um sein allgemeines Wohlbefinden kümmert. Segeln kann da eine sehr gute Variante sein.

Ich hab mich letzten Winter mit Bandscheibenvorfall durch die Arbeit gequält.

Das mache ich nie wieder - mehr Raubbau an seiner Gesundheit kann man nicht betreiben.

Prerfo7rmxer


Es gibt tausende, die jeden Tag in die Arbeit gehen, aber die anderen trotzdem deren Arbeit mitmachen müssen, das nennt sich dann "Team".

T8aranixs


Es gibt tausende, die jeden Tag in die Arbeit gehen, aber die anderen trotzdem deren Arbeit mitmachen müssen, das nennt sich dann "Team".

Es gibt auch keine Pflicht sich bei der Arbeit totzumachen, Dienst nach Vorschrift reicht aus, aber es gibt eine Anwesenheitspflicht.

Und wenn jemand 3 Wochen krankgeschrieben ist wegen Bandscheibenvorfall, dann segeln geht und anschliessend sich nochmal 2 Wochen krankmeldet und das natürlich erst auf den letzten Drücker bzw zu spät meldet und ich deswegen jede Menge Mehrarbeit hätte, würde mich das auch ärgern.

Und es werden auch die wirklich Kranken diskreditiert. Das ist wie mit den Hartzern: Ein paar schwarze Schafe, machen den Ruf von vielen kaputt.

PCerforxmer


Dienst nach Vorschrift reicht aus

Das nennt man dann "innere Kündigung"

Recht groß ist der Unterschied aber trotzdem nicht.

Und wenn jemand 3 Wochen krankgeschrieben ist wegen Bandscheibenvorfall, dann segeln geht und anschliessend sich nochmal 2 Wochen krankmeldet und das natürlich erst auf den letzten Drücker bzw zu spät meldet und ich deswegen jede Menge Mehrarbeit hätte, würde mich das auch ärgern.

Wenn das alles wahr ist, dann ist das in dieser Firma einfach ein Sauhaufen ohne Führung.

Tsara?nxis


PS: Ich glaube nicht dass nette_Kollegin sich nochmal meldet. Das wird wohl ihr erster und letzter Thread bleiben. Was ich gut verstehen kann, da sie auch persönlich beleidigt wurde.

[Bezieht sich (auch) auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH