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Kollegin macht Urlaub trotz Krankenschein, was tun?

TXaraQnis


Wenn das alles wahr ist, dann ist das in dieser Firma einfach ein Sauhaufen ohne Führung.

Den Eindruck habe ich allerdings auch, das ist wohl der Kern des Übels.

Pzed!di


Also ich finde es sehr schade, dass so ein Thema nicht sachlich diskutiert werden kann. Da wird einem Themenstarter was unterstellt, was andere schrieben, dann wird geschimpft und unsachlich und echt beleidigend geschrieben.

Kann man denn nicht auch mal einen Menschen so nehmen, dass er einfach überlastet und überanstrengt ist und das auf wessen Kosten auch immer?? Cheff, kranke Kollegin zu viel Arbeit? Sie hat tatsächlich (zuu) laut gedacht. So seh ich das. Und zumindest ist das Verhalten der Bandscheibenkollegin irritierend. Ich denke, die Wahrheit findet niemand raus und könnte irgendwo in der Mitte liegen.

D1oc Sc%xller


Ich habe eine Reihe von übergriffigen Beiträgen gelöscht und möchte auch für die weitere Diskussion dringend darum bitten, auf unsachliche Unterstellungen und persönliche Angriffe zu verzichten.

m5idnifghtla-dy4x1


wer weiß, vieleicht schaut sie nur zu beim segeln oder sie war nie dort. wer glaubt schon einem anrufer.

wer weiß, vieleicht war das jemand der sie bnicht mag u ihr eins auswischen wollte.

bevor du da irgendwas machst, frag sie selbst.

P-uniHca85


Ich glaube manche hier haben nicht verstanden, dass das diesmal nicht das 1. Mal war! Wenn jemand einfach mal ein paar Wochen krank wird, sagt auch keiner was. Jeden kanns erwischen, ich kenn das selbst.

Aber die TE hat deutlich geschrieben, dass es mit der Kollegin schon öfter Probleme gab und das macht den Unterschied, finde ich.

Ich finds wirklich unter aller Sau, wie die das handhabt. Krankschreiben lassen, wegfahren, dann wieder krankschreiben lassen und sich dann auch noch verspätet melden... Ich finde das dreist! Dann sollte man wenigsten so handeln, dass die anderen im Team rechtzeitig planen können.

Ich würde zum Chef gehen und ihm sagen, dass ihr in Arbeit erstickt und er das irgendwie regeln soll...

mParie-xjana


Ich hab hier nur mal kurz quergelesen, die Aufgeregtheit im Faden ist mir nicht entgangen. Persönliche Angriffe sind natürlich fehl am Platze.

ABER

Nette Kollegin

Dein Titel des Fadens: "Kollegin macht Urlaub auf Krankenschein-was tun ?"

lässt für mich nur folgende Interpretation zu:

a) Die Kollegin macht Urlaub auf Krankenschein. Punkt. Das ist eine Tatsache.

In Wirklichkeit ist es lediglich eine Annahme Deinerseits auf Grund eines Telefonats, noch dazu mit Dritten.

b) Was tun ? ist für mich die Frage nach einer Anleitung zum Handeln. Wie kommst Du darauf handeln zu müssen ?

Auch wenn Du für die Dienstpläne zuständig bist, hast Du Deine kranke Kollegin eigenmächtig privat zu Hause angerufen. Das übersteigt Deine Kompetenzen. Der korrekte Dienstweg wäre gewesen, Deinen Chef über den Sachverhalt zu unterrichten : Dass Du Schwierigkeiten mit der Erstellung des Dienstplans hast, weil Du nicht weißt, ob die kranke Kollegin wiederkommt. DEIN CHEF muss evtl. notwendige Schritte einleiten - Nicht DU - und ER hätte Dir für die Erstellung der Pläne eine Anweisung geben müssen. Und wenn Du nun schon angerufen hast: Ich hätte natürlich auch erstmal geschluckt nach so einer Auskunft am Telefon - immer die Arbeitsvertretung im Hinterkopf - und mir meinen Teil gedacht. Aber die Gedanken sind das eine. Wer weiß, ob es aktives Segeln war, wer weiß, ob Du das richtig verstanden hast, wer weiß dieses, wer weiß jenes usw.. Ich wäre da sehr vorsichtig. Und selbst wenn es stimmt - Es geht Dich doch gar nichts an! Du kannst die Kollegin dadurch ein Stück weit weniger mögen, verachten, wie auch immer Du es nennen willst. Mehr nicht. Ich finde immer, jeder sollte bei sich selber gucken, ob alles i.O. ist, was er so tut. Eine NETTE Kollegin ist für mich was anderes. Was meinst Du, wie schnell Gerüchte aufkommen. Und wenn es mal andersherum kommt und über Dich Stories in Umlauf gebracht werden, die erstens Deine Privatspähre betreffen und zweites nicht bzw. halbwahr sind, und selbst, wenn sie stimmen - wie würdest Du das finden ?

Daher wundert mich die Diskussion hier nicht.

C)he$v2ylxady


Also ich finde, wenn ich meinen Kollegen sage, was ich habe, dann ist das nett von mir, denn im Grunde geht es niemanden etwas an. Wenn man krank ist – ist man krank. Man ist auch keinem Chef eine Rechenschaft darüber schuldig was man hat. Ich würde da meinen Mund halten. Entweder es wird irgendwann mal rauskommen oder auch nicht. :=o

P7erfzormexr


Ich würde zum Chef gehen und ihm sagen, dass ihr in Arbeit erstickt und er das irgendwie regeln soll...

Ein guter Chef erkennt das normalerweise selber und schafft Abhilfe..oder auch nicht.

S6himoxne


Man ist auch keinem Chef eine Rechenschaft darüber schuldig was man hat.

Si, aber so lange man Krankengeld bezieht ist man ihm oder der KK (jenachdem wer gerade zahlen muss) schuldig ihnen mitzuteilen, dass man in Urlaub fährt, da ansonsten zumindest das Anrecht auf das Krankengeld erlischt. ;-)

Auch wenn Du für die Dienstpläne zuständig bist, hast Du Deine kranke Kollegin eigenmächtig privat zu Hause angerufen. Das übersteigt Deine Kompetenzen. Der korrekte Dienstweg wäre gewesen, Deinen Chef über den Sachverhalt zu unterrichten : Dass Du Schwierigkeiten mit der Erstellung des Dienstplans hast, weil Du nicht weißt, ob die kranke Kollegin wiederkommt. DEIN CHEF muss evtl. notwendige Schritte einleiten – Nicht DU – und ER hätte Dir für die Erstellung der Pläne eine Anweisung geben müssen.

Was ist denn bitte das für eine Berufsauffassung ? Wenn ich ein Problem habe und informationen von einem Kollegen habe der momentan vielleicht keine Bereitschaft hat versuche ich doch normalerweise ihn irgendwie zu erreichen statt für jeden Mist beim Chef anzudackeln um dann mehr oder weniger deutlich zu verstehen zu geben, dass man zu dämlich ist selbstständig ein Telefon zu nutzen...

P+ufMfp,afxf


Si, aber so lange man Krankengeld bezieht ist man ihm oder der KK (jenachdem wer gerade zahlen muss) schuldig ihnen mitzuteilen, dass man in Urlaub fährt, da ansonsten zumindest das Anrecht auf das Krankengeld erlischt. ;-)

Von dieser Regelung habe ich ja noch nie etwas gehört. Auf welches Gesetzt bzw. welche Bestimmung beziehst du dich genau?

gUatxo


Ein guter Chef erkennt das normalerweise selber und schafft Abhilfe

Na gut, dass der Chef Urlaub hat.

TFarxu


Ich find dein Nickname "Nette_Kollegin" passt nicht so ganz ;-)

Segeln kann auch sehr entspannt sein, besonders wenn man sich nicht betätigt, ich glaube viele hier haben den Eindruck, dass deine Kollegin den Atlantik mit 10m hohen Wellen überqueren will.

Ich find alleine die Idee, einen Kollegen beim Chef zu verpetzen einfach nur hinterlistig.

Sollte man nicht ein Team sein, vielleicht hat sie vom Arzt die Anweisung bekommen auf eine entspannte Segeltour OHNE Wellengang.

Und dass ihr für 2 Personen arbeiten müsst, weil sie krank ist, das ist nicht IHR Problem. Dann soll dein Chef für eine neue Vertretung sorgen und Sie solle sich nicht mit einem Bandscheibenfall zur Arbeit quälen, nur damit ihr nicht so stark belastet seid, soll sie leiden?.

Also ich kann deine Denkweise absolut nicht nachvollziehen. Trotzdem schönen Abend.

Gruß

S?himoNnxe


Puffpaff

Ich habe die ursprüngliche Stelle nichtmehr gefunden, kopiere aber mal eine Passage mitsamt Verweisen die in etwa das selbe aussagt. Das ursprüngliche Urteil das ich zu diesem Thema meinte ist das jedoch definitiv nicht !:

Ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer muss sich so verhalten, dass er bald wieder gesund wird und an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann. Er hat alles zu unterlassen, was seine Genesung verzögern könnte. Er hat insoweit auf die schützenswerten Interessen des Arbeitgebers, die sich aus der Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung ergeben, Rücksicht zu nehmen. Ein pflichtwidriges Verhalten eines Arbeitnehmers kann vorliegen, wenn er bei bescheinigter Arbeitsunfähigkeit den Heilungserfolg durch gesundheitswidriges Verhalten gefährdet, BAG, Urteil vom 02.03.2006, Az.: 2 AZR 53/05.

Eine Urlaubsreise, die der Genesung dient, die nicht mit nachteiligen Anstrengungen verbunden ist und bei der eine weitere medizinischen Versorgung sicher gestellt ist, stellt demgegenüber kein pflichtwidriges Verhalten dar. Um dies belegen zu können, sollten Sie sich die Empfehlung der Ärztin attestieren lassen und bei der Krankenkasse einen Antrag auf Auslandsurlaub gem. § 16 IV SGB V stellen. Sofern Sie ohne Zustimmung der Krankenkasse fahren, riskieren Sie die Krankengeldzahlung für den Auslandsaufenthalt.

Der Arbeitgeber sollte ebenfalls informiert und über eine Zustimmung der Krankenkasse unterrichtet werden. Urlaub müssen Sie für die Reise nicht nehmen, sofern diese in den Zeitraum der Krankschreibung fällt, da Sie aufgrund der Arbeitsunfähigkeit nicht zur Arbeit verpflichtet sind.

[[http://www.frag-einen-anwalt.de/Krankgeschrieben-dennoch-Urlaub-__f88154.html Link]]

PJuffpCafxf


Krass, hätte ich nicht gedacht. Danke für den Link!

gUwend`olynn


Der korrekte Dienstweg wäre gewesen, Deinen Chef über den Sachverhalt zu unterrichten : Dass Du Schwierigkeiten mit der Erstellung des Dienstplans hast, weil Du nicht weißt, ob die kranke Kollegin wiederkommt. DEIN CHEF muss evtl. notwendige Schritte einleiten – Nicht DU – und ER hätte Dir für die Erstellung der Pläne eine Anweisung geben müssen.

Seh ich auch so.

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