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Wie Psychotherapie beim neuen Arbeitgeber tarnen?

N&ile,sCrxane hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe übermorgen ein Bewerbungsgespräch bei einem neuen Arbeitgeber. Zurzeit mache ich eine längere Psychotherapie und habe deshalb einmal pro Woche frühmorgens einen Termin, der sich nicht zu einem günstigeren Zeitpunkt verschieben lässt.

Um eventuellen Vorurteilen und Ängsten beim Chef gar nicht erst einen Vorschub zu leisten, möchte ich ihm einen anderen Grund nennen, aus dem ich über einen längeren Zeitraum regelmäßig bis 8:30 Uhr verhindert sein werde.

Das Krankheitsbild o.Ä. müsste also folgende Kriterien erfüllen:

A Es ist ausgeschlossen, dass es mich innerhalb der nächsten paar Jahre geistig oder körperlich einschränken könnte.

B Der Termin muss morgens stattfinden, lässt sich nicht auf den Feierabend verschieben

C Die Arztbesuche sind noch mindestens ein halbes Jahr lang notwendig

Mir schweben irgendwelche Tests oder so was vor, aber konkretes fällt mir nicht ein, habe einfach zu wenig Ahnung von Gesundheitsthemen.

(Mein Therapeut hat zwar nicht Medizin studiert, aber er wüsste vielleicht etwas. Ich bin sicher nicht der erste Mensch der dieses Problem hat. Dumm nur, dass ich vergessen habe ihn zu fragen und der nächste Termin erst nächste Woche ist. Wenn hier niemandem was einfällt, rufe ich ihn an oder gehe zum Hausarzt um die Ecke und poste hier dann das Ergebnis.)

Vielleicht hat ja jemand auch eine Idee, die nichts mit Gesundheit zu tun hat, auf die ich bisher mangels Kreativität nicht gekommen bin. Eine Familie deren besondere Anforderungen ich vorschieben könnte, habe ich nicht.

Vielen Dank schon mal für eure Vorschläge!

Antworten
s2u'nny_>84


Hmm, schwierig aber ich kann dich verstehen.

Du kannst sagen, dass du einen Freund/Freundin hast die aus beruflichen Gründen für eine gewisse Zeit in eine andere Stadt muss. Diese besagte Freundin hat einen Hund. Leider lässt sich ihre Arbeit in der anderen Stadt nicht mit dem Tier vereinbaren. Deshalb haben sich mehrere Verwandte/Freunde (darunter eben auch du) bereit erklärt, sich um den Hund zu kümmern. Du bist eben 1x für die Frühschicht verantwortlich. Früher kann man mit dem Hund nicht raus, weil ers sonst nicht bis zum Spätnachmittag aushält.

So in der Art vielleicht :-/

L.ilaLixna


Infusionen, die du wegen eines Mangels (Eisen z.B.) regelmäßg einmal die Woche erhälst, was nur vormittags möglich ist.

Mqa>rtienxchen


Ein Hund? :-o Da wird Dir jeder Arbeitgeber was husten.

Wie wäre es mit einer Physiotherapie oder Krankengymnastik?

r,o#sa_vlinxde


wieso gehst du nicht ganz offen mit dem problem um? käme jetzt natürlich drauf an, warum du die therapie machst.

ich glaube, jede ausrede ist fehl am platze.

LAicUhtKristkallxxX


Sehr schade,dass man für Psychotherapie immer noch Ausreden erfinden muss..... :-/

Voersxa


B Der Termin muss morgens stattfinden, lässt sich nicht auf den Feierabend verschieben

Dafür braucht man doch keine Ausrede, auf die Terminvergabe hast du ja wirklich kaum Einfluss, auch wenn es keine Therapie wäre.

K]atte+gaxat


Ich bin der Überzeugung, dass man für diesen Umstand sehr wohl (und leider noch immer) eine Ausrede benötigt, weil sich die Akzeptanz einer Therapie noch immer nicht in allen Köpfen festgesetzt hat...gerade bei Personalern.

@ TE:

hast du Kinder, die du "vorschieben" kannst mit wöchentlichen Behandlungsterminen? Ansonsten finde ich Krankengymnastik/Physiotherapie einen guten Ansatz.

Mnarti+encLhexn


wieso gehst du nicht ganz offen mit dem problem um? käme jetzt natürlich drauf an, warum du die therapie machst.

Genau. %-| Guten Tag, ich möchte mich bei Ihnen bewerben. Ich mache allerdings eine Psychotherapie und komme deshalb regelmäßig später. Glaubst Du nicht, dass ein Arbeitgeber, wenn er die Wahl zwischen mehreren Kandidaten hat, einen nimmt, der keinen Therapeuten braucht? Das spiegelt nicht meine persönliche Meinung wieder, nur mein Bild, das ich von Arbeitgebern habe.

FarishchF`isch


Rosa_lind, das

wieso gehst du nicht ganz offen mit dem problem um?

kann doch nicht dein Ernst sein? Da kann er den Job höchstwahrscheinlich vergessen...würd ich auf keinen Fall sagen.

Sag doch du musst regelmässig nüchtern zur Blutentnahme/Blutzuckertests (wegen Diabetes ??? – weiss nicht ob das gut ist ???....), das geht nur morgens auf nüchternem Magen (und man muss normalerweise dort auch 2 Std. verbringen).

Ansonsten find ich Physiotherapie nicht schlecht...

SSunflovwe>r_7x3


Therapie ist eine private Angelegenheit – und das muss und sollte man einem neuen Chef nicht direkt mitteilen. Punkt. Physiotherapie wäre eine gute Erklärung, aber jeder, der Physio gemacht hat weiß, dass keine Praxis so langfristige und unflexible Termine anbietet. Reha-Sport mt festem Gruppentermin wäre da schon besser. Wobei... wenn der Arbeitgeber blöd ist, könnte JEDE gesundheitsbedingte Ausrede zum Problem werden.

Ich würde einen anderen Weg versuchen: Verlegung des Therapietermins. Geht das so gar nicht?

Und als Letztes:

Ist denn klar, dass Du um DIE Zeit arbeiten musst? Gibt es keine Gleitzeit? Weil 8.30/9h ist doch nicht sooo spät.

Und... Es ist erstmal ein Bewerbungsgespräch... Du weißt nicht mal, ob Du den Job bekommst. Ich würde das Gespräch wohl erstmal ganz normal führen und im Fall einer Zusage das Problem erst thematisieren. Nicht schon beim Vorstellungsgepräch! Außer, das Thema Arbeitszeiten wird vom Arbeitgeber direkt so konkret angesprochen.

F&ris>ch'Fixsch


Stimme Martienchen voll zu, die Arbeitgeber sind keine Samariter, sondern nur auf ihren eigenen Vorteil/Gewinn bedacht.

Bin selbst wegen Schwangerschaft gefeuert worden (jo, im Ausland gehts schnell), aber nicht nur im Ausland, auch in D werden z.B. Mütter mit kleinen Kindern sehr ungern eingestellt, so dass man seine eigenen Kinder bei Bewerbungen verschweigen muss wenn man die Stelle wirklich will.

Da glaub ich auch nicht, dass der TE genommen wird, wenn er zugibt eine Psychotherapie zu machen. Der Arbeitgeber wird kein Risiko eingehen wollen, egal was der TE für Erklärungen dafür bringen wird, vor allem wenn es noch andere Bewerber gibt. So jedenfalls meine Erfahrung (jetzt nicht mit Psychotherapie, aber allgemein mit Arbeitgebern).

H,agJalaz7x7


na ich glaube auch, dass sowas gut wäre, wie du musst einmal die woche zur blutabnahme wegen was weiß ich :-D.... die therapie würde ich uach nicht offen ansprechen. mein arbeitgeber weiß, dass ich eine absolviere nach meinem burnout, aber ich habe dort vorher schon gearbeitet und das problem bei uns weitläufig bekannt, das ist klar was anderes. das argument mit dem hund halte ich auch nicht für schlagkräftig – leider.

H)an+na_8x4


Ich würde sagen, dass du eine Schilddrüsenunterfunktion hast und bis deine tägliche Hormodosis genau eingestellt ist, musst du einmal pro Woche zur Blutuntersuchung. :=o

m,arieE_chrRisHtin


Warum kannst Du denn den Termin nicht verlegen?

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