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Kündigung in der Probezeit ? Bekomme ich noch Lohnfortzahlung ?

sRi0nng^ha


Kündigung bedarf der Schriftform.

Entgeltfortzahlung bis Ende Anstellungsverhältnis.

:)^

Arbeitslosmeldung sofort nach Kenntnis der Kündigung (Posteingang), evtl. ab ende Krankschreibung (so etwas hatte ich auch noch nicht).

rJatl*oset6amxara


Nee auch wenn man krank ist, sofort arbeitslos melden. Ich fülle in meinem Job öfter mal Arbeitsbescheinigungen auch von kranken ausgeschiedenen Mitarbeitern aus; die Teile schleppen die ja von der AfA an.

s#in'ghxa


@ ratlosetamara:

Und wieder etwas gelernt. Danke!

ElhemCalikger VNutz|er (!#3R939L10)


der kann so eine kündigung nur schriftlich erfolgen und bis diese eingetroffen ist und ich krankgeschrieben bin bekomme ich noch gehalt bis zu dem tag bis sie eintrifft?

Wie schon erwähnt, muss die Kündigung schriftlich erfolgen. Gehaltsfortzahlung je nach Kündigungsart.

Bei fristloser Kündigung ist sie ab Kenntnisnahme gültig und somit auch nur bis zu diesem Tag Gehaltsfortzahlung. Da die Arbeitgeber aber ihre Arbeitnehmer kennen, werden Kündigungen eigentlich immer per Einschreiben verschickt. Und somit gilt auch bei einem einfachen Einwurfeinschreiben das Einwurfdatum, welches der Postbote vermerkt hat als Tag der Kenntnisnahme.

Bei fristgerechter Kündigung gibts Gehaltsfortzahlung bis zu dem Tag, der als Kündigungstag im Schreiben vermerkt ist.

Egal ob krankgeschrieben oder nicht, Geld gibts nur für die Zeit, für die auch ein Arbeitsverhältnis besteht. Ab danach übernimmt das Arbeitsamt.

R4egeBntrnopfexn77


Ähhh ... so einfach ist das aber nicht...

DU hast eine Probezeit von 6 Monaten... innerhalb dieser Zeit gibt es eine Kündigungsfrist, was steht im Vertrag? Innerhalb von zwei Wochen zum 15 oder zum Ende eines Monats ???

Niemals kann man einen Vertrag täglich kündigen und fristlos wg. Krankheit ist auch so ne Sache... wenn Du krank bist .. dann bist du krank! Das einzige was dein Chef machen kann, ist dich zum Vertrauensarzt zu schicken! Der prüft dich dann auf Herz und Nieren und wenn DU die Krankheit nicht hast, die auf deinem Krankenschein steht, dann sieht es schlecht aus.

Ansonsten muss er die Kündigungsfrist einhalten die im Vertrag vereinbart wurde.

Sollte das nicht der Fall sein.. könntest du innerhalb von vier Wochen eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen .

Dein Gehalt bekommst du bis zu dem Tag an dem du die Kündigung erhalten hast.. er hätte/muss dir als am 30.10 zum 15.11.. oder am 15.11 zum 30.11 kündigen wenn es so im Vertrag steht. Lohnfortzahlung bekommt man für 6 Wochen... dann bekommst du von der KK Krankengeld.

rQatlowseta%mara


Ohje das ist eine Anreihung von durchweg falschen Aussagen!!!

Die Probezeit kann auch kürzer oder nicht vorhanden sein. Längstens ist eine gesetzlich zulässige Probezeit von 6 Monaten möglich.

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt in der PZ 14 Tage, kann aber zb durch einen TV auch anders (kürzer) sein. Hier gibt es viele Möglichkeiten.

Eine berechtigte fristlose Kündigung bedarf eines Fehlverhaltens. Fristlos kündigen kann der AG immer, die Frage ist nur ob er sie durchbekommt gegen eine Kündigungsschutzklage.

Der Chef kann niemandem zum Vertrauensarzt schicken. Als AG hat man die Möglichkeit den MDk der Krankenkasse des AN um eine Anhörung des zuständigen Arztes zu bitten. Darauf hin wird entschieden, ob es noch nötig ist den AN persönlich zu bestellen.

Die Kündigungsschutzklage muss binnen 3 Wochen eingereicht werden.

Das Geld bekommt man bis das Ende des AV eintritt und nicht bis man die Kündigung erhalten hat.

Man kann auch am 12. zum 30. kündigen. Die Fristen sind ein Minimum was man einhalten muss.

bbru"ce2x5


Vielen Dank für die ganzen Erklärungen, aber ehrlich gesagt ist das ganz schön kompliziert und schwer da durch zu steigen.

Der eine sagt es so, der andere so.

Mir ist immernoch nicht ganz klar was auf mich zukommen kann bzw wie es mit dem Gehalt weiter laufen könnte wenn von heut auf morgen eine Kündigung zur Sprache kommt.

Wenn es hilft gezielter darauf einzugehn. Mein Arbeitsvertrag unterliegt den Bestimmungen und Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes in Hamburg. ( Ich weiß, Öffentlicher Dienst ist heutzutage mit das Beste was einem im Berufsleben passieren kann, aber wie schon gesagt, es sind mit unter unzumutbare Arbeitsverhältnisse. )

E}hemaligerk Nutzer 6(#3939x10)


Was ist denn da so kompliziert.

Ist Dein letzter Arbeitstag der 30.11., dann bekommst Du bis zum 30.11. Dein Geld.

Ist Dein letzer Arbeitstag z.B. der 15.11. dann bekommst Du bis zum 15.11. Dein Geld.

Das hat mit der Krankschreibung Nichts zu tun. Maßgeblich ist der Tag, zu dem gekündigt wird. Alles was NACH dem letzten Arbeitstag kommt ist Sache des Arbeitsamtes. Egal ob krankgeschrieben oder nicht. Solltest Du länger als 6 Wochen AU sein, tritt ab dem ersten Tag der 7ten Woche die Krankenkasse mit der Zahlung ein. Diese wird aber sicherlich den MDK einschalten um zu klären, ob Du wirklich sooooooooooo krank bist.

Spunfl'ower_7x3


Wenn Du während einer Krankschreibung gekündigt wirst, bekommst Du ab dem 1. Tag der Arbeitslosigkeit Krankengeld von der Krankenkasse. In der Höhe dem regulären Krankengeld entsprechend. Und unabhängig davon, ob du schon im regläuren Krankengeldbezug (= ab der 7. Woche AU) bist. Eintritt der Arbeitslosigkeit während Krankschreibung = Krankenkasse zahlt Krankengeld.

Hatte ich im März erst (Kündigung in der Probezeit durch dne AG wg. krankheitsbedingter Ausfälle. Das hat mich dann total rausgehauen, woraufhin meine Ärztin mich in den verbleibenden 2 Wochen krank geschrieben hat).

Wichtig ist aber, dass Du Dich dennoch direkt beim Arbeitsamt arbeitssuchend/arbeitslos meldest, aber auf die Krankschreibung hinweist. Dann hast du erstmal Ruhe an der Front. Musst Dich dann dort halt wieder melden, sobald ein Ende der AU absehbar ist. Achte aber darauf, dass Du trotz AU arbeitssuchend gemeldet bleibst (ich bin komplett aus der Kartei geflogen, was nicht geplant war).

Wobei man auch sagen muss:

Wenn Du diesen Weg gehst, schaltet die Krankenkasse recht schnell den MDK ein. Es sollte also eine entsprechende Diagnose vorliegen, die der Arzt ggü. dem MDK auch gut vertreten kann und die DU ggf. persönlich auch deutlich machen kannst.

Ich will Dich da nicht auf dumme Ideen bringen... aber wenn man wirklich am Ende ist, ist eine Krankschreibung durchaus mal gerechtfertigt. Bei mir kam damals einiges zusammen (aussschlaggebend war letztlich ein nicht selbst verursachter autounfall mit Totalschaden, Schleudertrauma, Rippenbruch – und nachfolgender Darmentzündung aufgr. zu vieler Schmerzmittel. Plus totale Überforderung im Job mit wöchentlich ca. 10-12 unbezahlten Überstunden, 10-Stunden-Tagen ohne Pausen,... Ich konnte einfach nicht mehr.).

Bei mir hat meine Hausärztin aber auch selber gesehen, dass es nicht mehr geht – und mir keinen Druck gemacht. Wofür ich sehr dankbar bin.

b3r:ucFe2x5


Ok, das ist wirklich sehr viel was da zusammen kommt. Das der Körper so etwas nicht lange mitmacht ist nur nachzuvoll ziehen und die Entscheidung von der Arztin mehr als vertretbar. Ein Autounfall hatte ich zum glück nicht, aber die anderen Punkte die du geschrieben hattest kenne ich nur zu gut.

Gut, wenn es so einfach ist, ist es wohl so. Logisch ist es ja auch, nur war ich so irritiert weil ich das mit der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, und das einige male im web, gelesen hatte.

Viele Dank an alle die mir hier Ratschläge und bessere Sicht der Situation gegeben haben, ich werde das beste draus machen, denn so gehts nicht weiter. Alles Gute :)_

Paauligne11


Lohnfortzahlung bekommst du bis zum Ende deiner Kündigungsfrist - wie lange die in der Probezeit ist, steht in deinem Vertrag, fristlos habe ich noch nie gehört. Wenn du nach Ende der Kündigungsfrist noch krankgeschrieben bist, gibt es Krankengeld, auch wenn die 6 Wochen noch nicht um sind. Die Krankenkasse wird dich aber ganz schnell zum Medizinischen Dienst schicken zur Überprüfung.

Übrigens kannst du eine neue Stelle auch erst zum Ende deiner Kündigungsfrist antreten, die kann je nach Tätigkeit auch 6 Wochen zum 31.12. sein.

Du kannst zu einem neuen Arzt. Aber ich bezweifle, dass der dir so einfach eine

Folge

bescheinigung ausstellt. Und das müsste sie sein, es sei denn, er schreibt eine ganz neue Krankheit rein.

Unfair ist es auf jeden Fall, wenn du jetzt auch die Urlaubsvertretung nicht machst. Und vergiss nicht, dass du dich vermutlich mit dieser Personalakte niemals wieder bei der Stadtverwaltung zu bewerben brauchst!

k-rueckxe74


Mal ganz ehrlich. Ich bin selbst Arbeitgeber. Du bist ja auch noch so dumm deinen Arbeitgeber hier zu nennen. Ich würde dich als Schmarozer bezeichnen. Nicht den Arsch in der Hose, zum Chef zu gehen und mit ihm zu reden. Sollte ich so einen Arbeitnehmer haben, wäre dieser seinen Job schon los (bei offentsichtlicher unlust zu arbeiten). Des weiteren würde ich, ohne zu zögern, so jemanden anzeigen, wenn ich so etwas im Netz lesen würde. Was sich viele nämlich nicht bewusst sind, darf ein Arbeitgeber in solchen Fällen auch Schadensersatz verlangen. An deiner Stelle würde ich mal die Arschbacken zusammen kneifen. Das Leben ist nicht immer Zuckerschlecken

P|auliIne131


Korrekt wäre, deinen Chef um einen Gesprächstermin zu bitten und die Probleme anzusprechen, wie ja auch dein Arzt schon meinte. Manchmal hat man tatsächlich eine falsche Vorstellung vom Job. Was wurde dir als Tätigkeit zugesagt und was machst du tatsächlich? Und Jobs ohne Hektik und Leistungsdruck, in denen man ganz allmählich eingearbeitet wird, gibt es heute leider nicht mehr, das ist in Stadtverwaltungen nicht anders.

Der wievielte Job ist das für dich? Und warum wolltest du nicht im vorigen bleiben?

BTW: Ich vermisse hier auch die edit-Funktion, z.B. für mein voriges Posting. Auch wenn ich verstehen kann, dass man vermeiden will, dass Leute den Inhalt ihrer alten Beiträge ändern.

PAaulinFe11


Mir scheint inzwischen, er hatte gehofft, fristlos gekündigt zu werden, weil er einfach nicht mehr dort arbeiten will. Und wenn er einfach verkündet "ich komme nicht mehr", kriegt er von nirgendwo Geld.

Würde auch erklären, warum er sich nicht mehr meldet.

u!nkompuliziexrt


bruce

Du bist ja nicht zum ersten Mal angestellt, also kein Neuling mehr. Wenn du gleich zu Beginn gemerkt hast, dass etwas schief läuft, warum bist du dann nicht zum Chef und hast mit ihm tacheles geredet, diskutiert - überzeugt. Die Frage wie reagiert ein neuer Mitarbeiter auf Konfliktsituationen wird in der Porbezeit ausgetestet - darum heißt sie so.

Was machst du - du läßt dich krankschreiben, zudem noch mit falschen Angaben beim Arzt und AG, und wenn der eine Arzt nicht mehr mitmacht springst du zum nächsten. Sorry - ich finde dein Verhalten jenseits von gut und böse.

Anstatt nach Lohnfortzahlung usw. zu googln wären die Stichworte Konflikbereinigung, Krisenmangement zielführender.

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