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Tillidin – Halbwertszeit im Blut/Nachweisbarkeit

dHe!npo hat die Diskussion gestartet


Moin!

Da ich keine Andere, passendere Kategorie gefunden habe, probiere ich hier einmal mein Glück.

Seit ca. zwei Wochen nehme ich aufgrund starker Schmerzen im, nicht Lachen :-), Zeigefinger, Tillidin 100 ein (1* Tgl.). Dies wird auch bis zur Begutachtung durch einen Handchirurgen so bleiben.

Da es sich hierbei ja um ein Schmerzmittel mit Opiatauszügen handelt, stellt sich mir natürlich die Frage, wie lange diese im Blut "Nachweisbar" sind.

Ganz ohne Frage lasse ich mein Auto wärend der Schmerztherapie stehen. Nur wie lange muss ich nach absetzen des Tillidins mit dem Autofahren warten. Oder ist es überhaupt notwendig?

Ich spiele hier insbesondere auf die Frage an, ob bei einer Verkehrskontrolle die jeden treffen kann, ein Drogentest, ob nun Urin oder Wischtest, ausschlagen würde? Wenn ja, über welchen Zeitraum sprechen wir hier bis der Wirkstoff komplett abgebaut ist und man gefahrlos Autofahren kann?

Über Fachkundige Antwort würde ich mich freuen :-)

Vielen Dank!

Antworten
t#atpu*a


Ich spiele hier insbesondere auf die Frage an, ob bei einer Verkehrskontrolle die jeden treffen kann, ein Drogentest, ob nun Urin oder Wischtest, ausschlagen würde?

Gibt es bei einer normalen Verkehrskontrolle Drogentests? :-o

Die einzige, die ich persönlich erlebt hab ist über 20 Jahre her... wohl nicht mehr relevant.

Ich hätte allerdings dennoch getippt, dass sie da nur Führerschein und Fahrzeugpapiere sehen wollen und nur bei Verdacht solche Sachen wie Alkohol – oder Drogentests. Allein schon die Idee bei einer Verkehrskontrolle am Strassenrand eine Urinprobe abgeben zu müssen... haben die da ein Dixieklo? ;-D

Zu Tilidin und Fahrtüchtigkeit – ich kennen Leute die fahren mit Tilidin – allerdings nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Im Zweifel würde ich dir raten, deinen Arzt zu fragen, ob und wann du fahren darfst ;-)

S:unflo*wer_7x3


Als Faustregel gilt eigentlich: In den ersten 6 Wochen und bei Dosissteigerungen nicht Auto fahren, bis der Körper sich dran gewöhnt hat. Ob DU Dich fahrtüchtig fühlst, musst Du selber entscheiden. Bist Du es nicht und verursachst einen Unfall, hat es entsprechende Konsequenzen.

Drogentests finden bei normalen Verkehrskontrolle nicht statt. Ausnahme: Jemand gibt aufgr. seiner Fahrverhaltens ANLASS zur Vermutung, dass er etwas konsumiert hat.

Aber wenn Du Dich fit fühlst bzw. mit Deinem Arzt besprochen hast, ob Du fahren kannst (DAS würde ich Dir dringendst raten), ist es okay.

Zumal es auch nachweislich Schmerzpatienten gibt, die bei Schmerzen deutlich stärker beeinträchtigt sind als durch Tilidin. Wenn Du zudem eine Retard-Präparat nimmst, hast Du auch keinen relevanten "Kick".

Zur Halbwertzeit und Nachweisgrenze muss ich passen – am besten mal Apotheker fragen!

Ich bin unter Tilidin nicht Auto gefahren, weil ich mich einfach zu benebelt gefühlt habe. Aber lt. meinem Arzt hätte ich nach 6 Wochen mit einer stabilen Dosis fahren dürfen.

djennpo


Moin tatua!

Die Sache ist die: Wenn man Tante Google befragt, bekommst du x verschiedene Antworten die teilweise auch schlüssig sind. Wenn man sich aber so manche Beiträge anschaut, werden aber wieder Zweifel laut.

Insbesondere solche Beiträge in denen gesagt wird, dass mit einem ärtzlichen Attest, welches aussagt dass du dieses MEdikament benötigst, gefahren werden kann. Die Sache ist aber die, dass Tillidin deine Fahrtüchtigkeit einschränkt, insbesondere wenn du es noch nicht allzulange einnimmst. Ebenso enthält es Opioide. Und sollte man wirklich mal durch reinen Zufall in den Genuss einer Verkehrskontrolle kommen und in einen Becher pinklen müssen ;-), und der Test durch die Opioide ausschlägt, wird die Polizei, Attest hin oder her, wohl kaum mitspielen. Denn wieviele Ärzte werden einem aus Gefälligkeit ein Attest ausstellen, ohne sich über die Konsequenzen klar zu werden?

Und mal ehrlich, auf eine MPU wäre ich nicht Scharf. Daher die Frage :-)

gCwenJdolxynn


und der Test durch die Opioide ausschlägt, wird die Polizei, Attest hin oder her, wohl kaum mitspielen. Denn wieviele Ärzte werden einem aus Gefälligkeit ein Attest ausstellen, ohne sich über die Konsequenzen klar zu werden?

Das Attest kommt nicht von der Polizei, sondern von deinem Hausarzt, der Polizei musst du es nur vorlegen. Und wenn du ein solches vorlegen kannst, ist es auch in Ordnung.

gOwenDdol+ynn


UUUps, da hab ich nicht gründlich gelesen, sorry.

Der Arzt stellt dir das ja auch nicht aus Gefälligkeit aus, sondern weil er weiß, dass du das im Falle der Verkehrskontrolle vorlegen sollst.

tsatxua


Insbesondere solche Beiträge in denen gesagt wird, dass mit einem ärtzlichen Attest, welches aussagt dass du dieses Medikament benötigst, gefahren werden kann. Die Sache ist aber die, dass Tillidin deine Fahrtüchtigkeit einschränkt, insbesondere wenn du es noch nicht allzulange einnimmst.

Also... zunächst mal müsste ein solches Attest nicht drinstehen, dass du das Meidkament benötigst, sondern, dass du trotz der Medikamente fahrtüchtig bist. ( Ich habe ein solches Atttest – geht nicht um Schmerzmittel sondern um andere zentral wirkende Medikamente) Den Arzt, der ein solches Attest als Gefälligkeit schreibt, den wirst du mit der Lupe suchen dürfen. Er würde mithaften, wenn du einen medikamenteninduzierten Unfall verursachst, wenn sein Urteil über die Fartüchtigkeit doch zu optimistisch war.

Tilidin schränkt die Fahrtüchtigkeit ein und nur bei einem längerfristigen Einnehmen des Medikaments in geringerer Dosis ist es denkbar, dass man trotzdem fahren kann und auch darf – eben in Absprache mit dem Arzt.

Und ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass man bei einer normalen Verkehrskontrolle in einen Becher pinkeln muss als durchschnittlicher Verkehrsteilnehmer. ;-D

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