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5 minütiger Vortrag (freie Themenauswahl) – Vorstellungsgespräch

S8AST27:062C01x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute *:)

ich hab da ein Anliegen welches mir große Kopfschmerzen bereitet. Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und soll einen 5 minütigen Vortrag über eine Thema, welches ich mir selbst aussuchen kann (z.B Politik, Wirtschaft, Soziales) und ich weiß nicht worüber ich da was erzählen soll. Ist die Themenauswahl wichtig oder wird mehr drauf geachtet, wie der Bewerber den Inhalt vermittelt? Und welches Thema wäre denn auch interessant? Es ist ein Bürojob um den es geht.

Es geht nicht darum dass irgendwelche Medien eingesetzt werden (ist auch soweit ich weiß nicht gewünscht).

Habt ihr Themenvorschläge?! {:(

Antworten
1/wa[y


würde wahrscheinlich irgendetwas zu dem unternehmen erzählen, bei dem ich mich bewerbe, oder über die branche in der das unternehmen tätig ist.

z.bsp.ist-zustand, zukunftsaussichten, wichtige produkte, konkurrenten, marktanteile...usw.

zeigt, dass man sich nicht wahllos beworben hat, sondern sich mit seinem arbeitgeber/der branche befasst hat.

auf keinen fall würde ich über politik und/oder religion erzählen, denn man weiss nie, wer einem da gegenübersitzt...

viel erfolg :)*

E.leo$norxa


Alles, aber nicht Arschkriechen. ;-) Ich würde nicht über den Betrieb referieren. Hast du sowas wie ein Portfolio, dass du präsentieren könntest? Um was für einen Beruf hast du dich beworben?

h<uhng>esi}cht


Das ist ja ausgefallen. Habe ich noch nie gehoert. Das Thema ist beliebig? Was ist das denn fuer eine Branche buerojobmaessig?

Naheliegend waere natuerlich auch, dass Du Deine Qualifikationen aus frueheren Taetigkeiten einbringst. Fuenf Minuten ist ja auch recht kurz. Ist das ein Rhetoriktest? Ich an Deiner Stelle (solltest Du sowas schon mal gemacht haben), wuerde einfach einen alten Vortrag von frueher wiederholen. Da kann man nichts falsch machen. Fuer einen wirklichen Ratschlag braucht es aber mehr Infos. In irgendeine Richtung muss der Vortrag ja gehen (vorgeblich vom Unternehmen).

hauhng"es0icxht


Ich weiss, was ich taete, wenn es wirklich keine Vorgaben gibt. Eine Satire auf das Unternehmen. Eine voellig ueberzogene Lobbehuldelung. Das ist witzig, vom kleinen Angestellten bis zum Boss wird man das straight und cool finden. Allerdings muss es dann wirklich gut sein, sonst geht das nach hinten los. Was fuer eine interessante Herausforderung.

s!andeUumexl


z.bsp.ist-zustand, zukunftsaussichten, wichtige produkte, konkurrenten, marktanteile...usw.

Ich denke nicht, dass sowas gewünscht/angedacht ist. Die meisten Bewerber haben viel zu wenig Ahnung von dem Stoff um etwas sinnvolles dazu beitragen zu können. Erst recht in der Zeit (5min = 5 Powerpointfolion, als Faustregel). Und selbst wenn es möglich ist das Thema zu wählen ist es dahingehend gefährlich, dass man sich angreifbar macht. Ein altgedienter Mitarbeiter kennt das Unternehmen sicherlich besser als ein Bewerber, was ganz schnell zu fiesen Rückfragen führen kann..

Wie SAST schon vermutet hat: es kommt bei sowas meistens nicht drauf an was man sagt, sondern WIE. Freies Reden, strukturierter Vortrag (klassisches Einleitung Hauptteil Schluss oder wer sich mehr zutraut AIDA bzw. pyramidale Kommunikation), Kernaussage rüber bringen. Von Satire würde ich auch größten Abstand nehmen, wenn du nicht 100%ig weißt, dass es gut beim Personaler ankommt (kreative Branche ok.. da ginge es noch.. je konservativer (Bank, Versicherung etc) desto weniger). Ich habe das mal erlebt, dass sich jemand selbst verarscht hat ("ich kann eigentlich nix, aber das richtig"), das ist brutalst schief gegangen.

Auch solltest du es vermeiden politische Aussagen zu tätigen oder zu kommentieren.. Krieg, Politik, Religion.. alles gefährlich.

Nimm ein Thema in dem du schon drin bist. Ein Hobby, bisherige Erfahrungen aus Projektwochen in der Schule oder Praktika (ich nehme mal an es geht um eine Ausbildung, oder?), evtl ginge auch ein Referat das du in der Schule gehalten hast (aber nicht verraten, dass es etwas Altes ist ;-) )

So ungewöhnlich finde ich diese Aufgabe übrigens nicht.. erst recht nicht, wenn es sich wirklich um eine Ausbildung handelt. Allerdings ist es nett von dem Unternehmen euch das vorher zu sagen, sodaß ihr euch vorbereiten könnt. Es gibt auch die Methode jemandem 30min Vorbereitungszeit für ein Thema zu geben.. oder die Hardcorevariante: "Referieren Sie 3min über die Funktion der Unruh in einer Uhr. Sie haben 30Sekunden Vorbereitungszeit". Ich hab das mal im Rahmen eines Kommunikationsworkshop machen müssen – ihr glaubt gar nicht wie ätzend lange 3 Minuten sein können ;-) Allerdings ist das kein Azubi-Niveau mehr.. zumindest die letzte Variante findet man eher bei Highpotential-Bewerbungen

huch.. irgendwie viel Text geworden.. sorry .. hoffe ich konnte dir trotzdem was mit auf den Weg geben ;-)

UGlmerg Spaitz


Eine Satire auf das Unternehmen.

Auf gar keinen Fall! Schließlich suchen die eine(n) Mitarbeiter(in), keinen Comedian!

Ich vermute, den Personalern kommt es darauf an, zu erfahren, WIE Du Vorträge hältst (ich nehme an, das wird auch später Teil des Jobs sein).

Achte z.B. auf:

- Körpersprache

- Klare, deutliche Stimme

- nachvollziehbare Erklärungen

- Achte auf Dein Publikum (Reaktionen, Fragen)

- auf keinen Fall überziehen!!!

Natürlich kann der Auftritt auch etwas "lockerer" sein und Du kannst eine Anekdote o.ä. einflechten, um den Vortrag interessanter / unterhaltsamer zu machen. Aber bitte nicht den Betriebsclown spielen!

Nimm das Angebot wahr, das Thema frei wählen zu dürfen. Nimm ein Thema, bei dem Du Dir inhaltlich vollkommen sicher bist. Halte z.B. ein Kurzreferat über Dein Hobby, dann mußt Du Dich nicht um das "WAS" kümmern und kannst Dich voll auf das "WIE" konzentrieren

m-iguelm$ariacxhi


Ich würde spontan entscheiden und dann über Platons Höhlengleichnis referieren. 8-)


Ich weiss, was ich taete, wenn es wirklich keine Vorgaben gibt. Eine Satire auf das Unternehmen. Eine voellig ueberzogene Lobbehuldelung. Das ist witzig, vom kleinen Angestellten bis zum Boss wird man das straight und cool finden. Allerdings muss es dann wirklich gut sein, sonst geht das nach hinten los. Was fuer eine interessante Herausforderung.

Noch viel besser kommt es an, wenn man das Unternehmen kritisiert und den Leuten mal zeigt, was sie alles falsch machen und warum sie deshalb nur ein ganz kleines Rädchen in der Weltgeschichte sind, das weit hinter seinem Potential zurückbleibt.

Lzilabh


Soetwas kenne ich, musste ich auch schon mal machen.

Am besten suchst du dir ein aktuelles Thema aus. z.b. Klima-Gipfel oder Guttenberg, notierst dir das wichtigste dazu und versuchs, daraus einen freien Vortrag zu machen.

Hier kannst du ein paar Themenvorschläge finden: [[www.ntv.de]] [[www.stern.de]]

Das ist es, was die Betriebe wollen.

*:)

SCAST2h706x2010


ein vortrag zu meinen hobbys wäre schlecht...weil ich eh schon über mich erzählen soll (unter anderem über meine hobbys) und dann ANSCHLIEßEND ein thema wählen soll über das ich 5 minuten erzählen kann.

ich hätte gern ein ganz allgemeines thema...über guttenberg zu plaudern wäre wieder irgendwie politisch..und politik mag ich absolut nicht. in der schule habe ich mal ein referat über charles de gaulle gehalten, über die sprachgewohnheiten von jugendlichen ("ey alta, lass ma kino gehn") und auch über die geschichte von eis :-x aber wäre das nicht weit gefehlt?!

N>anUdana


Ich finde es nicht weit gefehlt. Warum nicht ein Referat als Grundlage nehmen? Ist doch effizienter, als dir was ganz Neues zusammenzuklauben. Und Effizienz ist im Beruf von Vorteil. Auch und gerade im Büro.

LRila8Linxa


Ich musste einmal so einen Vortrag halten und habe ein Land, das es mir angetan hat.

Hab es dann aufgezogen nach dem Motto "Ich möchte Ihnen ein Land vorstellen, in das ich mich verliebt habe – vielleicht kann ich jemanden mit meinem Enthusiasmus anstecken".

Und dann ein paar Fakten für das Land, Städte, Einwohner, Kultur. Unverfänglich und in meinen Augen interessant.

Politik oder Wirtschaft würde ich persönlich weglassen. Da gibt es immer so viele Standpunkte und wer weiß, ob unter den Zuhörern nicht ein Verfechter Guttenbergs o.ä. dabei ist.

Die Idee mit einem Vortrag über ein Hobby find ich auch super – sollte dann aber nicht gerade etwas Alltägliches wie Lesen sein.

A<duDiall


Nimm irgendetwas, worüber du einfach plappern kannst. Wenn du ganz tief im Thema steckst kommst du selbstbewußt rüber und das wirkt sich wieder positiv auf Rhetorik und Körpersprache aus.

Ich musste sowas auch mal machen (hatte aber nur 30 Minuten Vorbereitungszeit – total ins kalte Wasser geworfen) und habe deshalb über den Fall Jack the Ripper erzählt, mit dem ich mich kurz zuvor stark befasst hatte.

S%ilberemünzxe85


Suche dir eine wichtige Erfindung aus. Was auch mit deinen Job zutun hätte.

Die Schreibmaschiene z.B

Oder Konrad Zuse - Erfinder des ersten Computer

UDlqmer S}patxz


Ich habe mal in einem Vorstellungsgespräch das Wort "Nudel" bekommen und sollte – nach 2 Minuten Bedenkzeit – fünf Minuten etwas zu diesem Thema erzählen

Ich hab da angefangen von den unterschiedlichen Nudelsorten über die Zubereitung von Pasta und deren Nährwert bis hin zu Loriots Nudelsketch alles erzählt, was mir spontan eingefallen ist.

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