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Muss ich mich nun wegen meines Berufes und Verdienstes schämen?

WHatehrlix2


Ich selbst war mal Offz im Stabsdienst und weiß, wie hart es ist, 8 Stunden am Tag Kaffee zu trinken. Das hält nicht jeder durch. :)

Ganz ehrlich... es gibt ja Jobs, wo das wirklich so ist, aber ich finde das auch wirklich hart. Es ist nervlich ziemlich auslaugend, wenn man zwar 8 Stunden da rumhängen muss, nix privates machen darf und so wenig zu tun hat, dass man außer Kaffeetrinken nix tut. Oder darfst du da einen auf Freizeit machen und Bücher lesen? Dann wärs echt traumjobverdächtig... ;-D ich kenn es aber leider bisher nur so, dass man eben NIX privates machen darf, also seine Zeit (zwar bezahlt, aber...) sinnlos verschwenden muss. Und da würde ich doch lieber, vielleicht auch für weniger Geld, was anderes arbeiten, wo die verdammte Zeit schneller vergeht oder die Arbeit vielleicht sogar Spaß macht und geistig bereichernd ist und nicht nur das Portemonnaie füllt... ;-)

A\ll1RxB


Ich finde jeder Job sein Geld. Und wer dafür studiert ok, aber wer es ohne Studium schafft sollte das Gleiche haben.

Das ist eine Sache des freien Marktes. Als Akademiker habe ich natürlich ein Interesse, mich auf Stellen zu bewerben, die mein Studium voraussetzen und es daher selbtsverständlich auch honorieren. Zu verschenken hat ja niemand etwas. Wenn mein Studium nicht vorausgesetzt wird, kann ich damit zwar wuchern, aber nicht *erwarten*, dass es mir bezahlt wird.

SachehQezercade


Nun das sehe ich anders.

Ich finde jeder Job sein Geld. Und wer dafür studiert ok, aber wer es ohne Studium schafft sollte das Gleiche haben.

So könnte manches sinnlose Studium erspart bleiben....

77ergreis

Und zwar welche z.B.? Ich könnte meinen Job nicht ausüben ohne mein Studium.

1dtxo3


Es gibt jede Menge Stellen, die Studium vorausetzen und dennoch miserabel bezahlt werden. Ich hatte schon mal auf "Null-Euro-Dozenten" an den Unis oder Deutschlehrer, die netto unter 7,50€ verdienen, verwiesen. Diese nehmen solche Slavenjobs ja nicht an, weil sie so gerne für lau arbeiten, sondern weil sie sonst komplett chancenlos sind.

Beamte sind von dieser Entwicklung einfach komplett abgekoppelt und durch Gesetze aus der Kaiserzeit geschützt.

DVieK:rue>mi


Genau das ist die große Schweinerei mit den Beamten. Darüber kann man sich intern ärgern und das nehme ich auch ernst. Was Außenstehende dagegen spotten, ist mir schon immer gleich gewesen :)z

Aber diese Unterschiede im eigenen Bereich sind eine absolute Frechheit. Das sehen die meisten Beamten allerdings genau so.

Ich bin verbeamtet, einige meiner Kollegen nicht. Die Kollegen im Angestelltentarifvertrag können Überstunden bezahlt kriegen, Leistungszulagen erhalten, Weihnachts-und Urlaubsgeld erhalten- Beamte nicht. Dafür habe ich eine höhere Wochenarbeitszeit.....im direkten Kollegenkreis sind derartige Unterschiede immer ziemlich blöde.....

7I7erDgrxeis


Ich rede von der Anzahl der Studienabbrüche, Jobs ohne Bezug aufs Studium...

Ich glaube kaum das wir soviele Juristen haben wie wir ausbilden...

Übersetzer?

Egyptologen?

YxMG


Interesanter Faden... ;-)

Besonderst schön, wenn man bedenkt, das hier wohl einige Studierte oder Akademiker oder was auch immer echt wohl davon ausgehen, dass man ohne Abi und Studium keine 2000€ Netto bekommen kann...

Doch kann man! Kein Abi, kein Studium, nur eine ganz normale Ausbildung plus halt ein paar vom Arbeitgeber bezahlte Fortbildungen + 10 Jahre im Beruf = >3000€ Netto im Monat. Noch Fragen ??? ;-D Ach so, ja darüber reden ist normalerweise Tabu, denn der Neid der anderen ist meiner. Ja und? Kann ich mit leben! Ich mache meine Arbeit gut, schnell und gewissenhaft. Also her mit der Kohle!

Und ja, ichhabe Freunde, die noch nicht ein mal überhaupt einen Schulabschluß haben, und im Monat fast das doppelte von mir noch raus haben... ;-D

Afll1xRB


In diesem Faden tritt etwas in den Hintergrund, dass man in seinem Beruf nicht nur in Geld bezahlt wird. Man verwirklicht sich im besten Fall auch nach seinen persönlichen Neigungen und Möglichkeiten. Gerade im Staatsdienst gehört dazu häufig ein gewisser Idealismus, der einem spiegelbildlich aber ggf. auch mit bestimmten Vorteilen und / oder Sozialprestige zurückgezahlt wird.

Wen interessiert es denn, ob eine Prostituierte u.U. das Vielfache eines Akademikers verdient? Wichtig ist, dass man – in jeder Hinsicht – zufrieden ist. Das gelingt mit und ohne Studium und sogar als Mönch im Kloster.

o;thelXlxo


@ 77ergreis

Religionswissenschaftler! – die machen auch meist nach ihrem Hochschulabschluss etwas völlig anderes!

S[chCehebzeradxe


Interesanter Faden...

Besonderst schön, wenn man bedenkt, das hier wohl einige Studierte oder Akademiker oder was auch immer echt wohl davon ausgehen, dass man ohne Abi und Studium keine 2000€ Netto bekommen kann...

Doch kann man! Kein Abi, kein Studium, nur eine ganz normale Ausbildung plus halt ein paar vom Arbeitgeber bezahlte Fortbildungen + 10 Jahre im Beruf = >3000€ Netto im Monat. Noch Fragen Ach so, ja darüber reden ist normalerweise Tabu, denn der Neid der anderen ist meiner. Ja und? Kann ich mit leben! Ich mache meine Arbeit gut, schnell und gewissenhaft. Also her mit der Kohle!

Und ja, ichhabe Freunde, die noch nicht ein mal überhaupt einen Schulabschluß haben, und im Monat fast das doppelte von mir noch raus haben...

YMG

Wer hat das denn geschrieben?! Also ich halte das sehr wohl für möglich, dass auch Geld unabhängig von Bildung zu bekommen ist. Ich finde nur, dass (Aus-)Bildung auch bezahlt werden sollte, das ist doch was völlig anderes?!

ardriaphanxa


Und ja, ichhabe Freunde, die noch nicht ein mal überhaupt einen Schulabschluß haben, und im Monat fast das doppelte von mir noch raus haben...

Ja und?

7K7erbgreiSs


Ich finde nur, dass (Aus-)Bildung auch bezahlt werden sollte, das ist doch was völlig anderes?!

Schehezerade

und das finde ich nicht.

Ich finde bezahlt werden sollte nach Können, Wissen und Leistung. Und wenn ein Hauptschüler mehr kann als ich dann bitte schön habe ich Respekt vor.

EuhemaligCer Nu8tzer (@#149u187)


Kommt drauf an. Ein Hauptschüler kann u.U. mehr Geld verdienen, aber mehr können wird immer in Dipl.-Ing. oder ein Akadamiker allgemein.

HHatsnchefpsut_


"Ich bin verbeamtet, einige meiner Kollegen nicht. Die Kollegen im Angestelltentarifvertrag können Überstunden bezahlt kriegen, Leistungszulagen erhalten, Weihnachts-und Urlaubsgeld erhalten- Beamte nicht. Dafür habe ich eine höhere Wochenarbeitszeit.....im direkten Kollegenkreis sind derartige Unterschiede immer ziemlich blöde....."

Nun, in vielen Betrieben sind diese Regelungen nicht Usus. Ich bin in der freien Wirtschaft (gewollt), aber wenn ich die Wahl habe zwischen einer Privatversicherung, die mich beim Beamtenstatus nehmen muss, eine recht sichere Pension und Unkündbarkeit, würde ich auch bei meinem Gehalt heruntergehen – ist aber nicht machbar. Doch ich kann verstehen, dass manche etwas verschnupft sind, wenn der eine oder andere Beamte neidisch auf die freie Wirtschaft schielt, in der man angeblich so viel mehr verdient. Wenn ich diese finanziellen Leistungen als Beamter dazuzähle, müsste ich nämlich einiges mehr an Gehalt erhalten und privat vorsorgen, um im Alter genauso gut abgesichert zu sein. Es ist eben wie es ist und jeder sucht sich seinen Job aus. So hätte ich Beamter werden können, es reizte mich jedoch nicht.

Bfeatixs


Das Durchschnittsgehalt eines Deutschen liegt bei ca. 40k im Jahr. Man bedenke, dass die meisten Akademiker mehr als 40k im Jahr als EINSTIEGSgehalt erzielen. Die meisten Nicht-Akademiker erhalten so viel nicht mal kurz vor ihrem Renteneintritt – das sollte man schon bedenken. Schaut man sich die ganzen Einzelhandelskaufleute oder Frisöre an, die ihre 1400€ Netto nach Hause bringen, kann man so manchen Unmut schon verstehen.

Klar gibt es auch Ausnahmen. Wenn Kalle und Schorsch nach ihrem Hauptschulabschluss eine Klopferlehre absolvieren und danach bei Opel als Schichtarbeiter am Band stehen, nehmen sie auch ihre 2 Scheine mit nach Hause. Allerdings wird deren Gehalt auch nicht mehr signifikant steigen.

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