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Muss ich mich nun wegen meines Berufes und Verdienstes schämen?

Hqat~scheFpsuxt_


Das Durchschnittsgehalt eines Deutschen liegt bei ca. 40k im Jahr. Man bedenke, dass die meisten Akademiker mehr als 40k im Jahr als EINSTIEGSgehalt erzielen. Die meisten Nicht-Akademiker erhalten so viel nicht mal kurz vor ihrem Renteneintritt – das sollte man schon bedenken. Schaut man sich die ganzen Einzelhandelskaufleute oder Frisöre an, die ihre 1400€ Netto nach Hause bringen, kann man so manchen Unmut schon verstehen.

Jetzt wäre die Varianz aber interessant und wie viele Berufsjahre der Durchschnittsdeutsche auf dem Buckel hat, um 40k zu verdienen. So sagt die Zahl recht wenig aus.

P5uniDca285


Ich hab nicht alles gelesen aber: Die meisten Menschen sind doch nur neidisch. Vor allem wenns ums Geld geht... Könnt da 1000 Geschichten erzählen... %-|

S"eznxse


@ 77ergreis

Ich finde bezahlt werden sollte nach Können, Wissen und Leistung.

Damit habe ich kein Problem. Allerdings eines damit (und das meintest Du wohl auch), dass die zu erwartende Leistung auf gewissen Posten, welche aufgrund einer akademischen Qualifikation vergeben werden, oft zu kurz bis gar nicht (vor)kommt, die gute Bezahlung aber trotzdem erfolgt.

Man nimmt an, Können und Wissen (= Qualifikation) bringt zwingend auch die optimalere Leistung. Das ist aber längst nicht der Fall. (und nein, ich klammere gewisse Politiker jetzt aus! ;-D)

Aufgeblähter Overhead mit unnütz besetzten Leitungsposten, die ihre Unfähigkeit (oder Faulheit) gut vertuschen können, Untergebene ausnutzen und auf diese geschickt abwälzen, sind keine Seltenheit. Die sind überall zu finden, das hat oft etwas mit "Beziehungen" in Form von Seilschaften zu tun. Da sei wenigstens Missgunst und Gemaule erlaubt, um das Ungerechtigkeitsempfinden zu beruhigen.


Das hat insofern mit dem Anliegen der TE zu tun: nein, Du musst Dich weder schämen, noch entschuldigen. Du bekommst jedoch stellvertretend für die oben erwähnten schwarzen Schafe Neid, Missgunst und ungerechte Pauschalbeurteilung zu spüren. Leider.

Ich denke, mit so einer Vorwurfshaltung sollte jeder vorsichtig umgehen. Selbst, wenn er die Bestätigung im beruflichen Umfeld direkt vor der Nase hat.

C%olorm Coxpy


Schaut man sich die ganzen Einzelhandelskaufleute oder Frisöre an, die ihre 1400€ Netto nach Hause bringen, kann man so manchen Unmut schon verstehen

Friseure und 1400 netto? Brutto kommt eher hin, oft sogar noch weniger.

EUxsecrZatus


Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber Du solltest das ganze gerede nicht auf Dich beziehen.... zumindest noch nicht. Ich glaube nämlich, dass Beamte in der "normal" arbeitenden Bevölkerung nur deshalb einen eher schlichten Ruf genießt, weil sich Beamte nicht so stark dem Wettbewerb stellen müssen, wenn sie erstmal verbeamtet sind. Das "kann" nach einigen Jahren dafür sorgen, dass diese Beamten einfach nicht mehr so stark motiviert sind und ein Denken an den Tag legen wie "komme ich heute nicht komme ich morgen". Diese Denkweise gilt aber ganz gewiss nicht für alle Beamten.

Du bist Deinen Weg gegangen und hast dafür gelernt und gearbeitet. Darauf solltest Du stolz sein !!! Ob aus Dir irgendwann mal ein sogenannter typischer "fauler" Beamter wird liegt ganz an Dir und bis dahin hast Du jeden Cent Deines Lohnes auch verdient!

PDuniBcae8x5


Schaut man sich die ganzen Einzelhandelskaufleute oder Frisöre an, die ihre 1400€ Netto nach Hause bringen, kann man so manchen Unmut schon verstehen

Bisschen SEHR hochgegriffen, hm?

Frisöre haben im Schnitt gerade mal 900€ netto!

b"okl


Also ich bin erstaunt, wie wenig Gedanken Ihr Euch über die Zahlungsfähkeit des deutschen Staates macht. Der Deutsche Staat hat seit seiner Gründung noch nie Schulden abgebaut. Jetzt kommen noch die Zahlungen an andere Staaten im Umfang von einer Billion dazu. Ich denke wer, noch mehr als 20 Jahre Berufsleben vor sich hat, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass vorher eine Staatspleite eintritt. Dann bekommt man, wenn es gut geht, vielleicht noch 40% der ursprünglichen Ansprüche. Und im Ernstfall bleibt bei einer guten Stelle in der Privatwirtschaft dann doch mehr hängen.

Der Neid auf Beamte hängt sicher wesentlich damit zusammen, dass man häufig die Qualifikation nicht einbezieht. In der Regel bezahlt doch der Staat bei gleicher Qualifikation eher schlechter. Sonst hätte der Staat in bestimmten Schlüsselbereichen nicht so grosse Schwierigkeiten die entsprechenden Stellen zu besetzen.

Dass Verbeamtung Versorgungsicherheit bedeutet ist eine Erfahrungstatsache, die in der Vergangenheit gestimmt hat. Die Zukunft halte ich für offen.

_;Par!vVatxi_


Das Durchschnittsgehalt eines Deutschen liegt bei ca. 40k im Jahr. Man bedenke, dass die meisten Akademiker mehr als 40k im Jahr als EINSTIEGSgehalt erzielen.

40k? Ich glaub, mein Mann (Ingenieur mit 24k im Jahr) macht da wohl irgendwas falsch ":/

_JPa8rvatxi_


Ach ja... mein Vater auch. Der ist auch Ingenieur und geht mit noch weniger nach Hause...

L^ilyaLxina


40k? Ich glaub, mein Mann (Ingenieur mit 24k im Jahr) macht da wohl irgendwas falsch

24.000 brutto oder netto?

_"Parvaxti_


Brutto natürlich.

7V7ergorexis


Da macht er was falsch ;-D oder wohnt in den neuen Bulä ":/

Geld ist im Übrigen nicht Alles. Vergesst nicht die Erfüllung mit Spaß, die Sicherheit mancher Arbeitsplätze ( bei uns herrscht Mangel ich werde mit Sicherheit die nächsten 10 Jahre nicht arbeitslos).

Hinzu kommen Sozialleistungen einer Firma und natürlich auch sowas wie Erfolgsbeteiligungen, Vl, Urlaub+Weihnachtsgeld.

Ich finde es soll studieren wer mag, ich mochte nicht und kann trotzdem aufsteigen, nur die Begründung ich hab studiert also muss ich mehr bekommen find ich falsch.

1qtox3


Man bedenke, dass die meisten Akademiker mehr als 40k im Jahr als EINSTIEGSgehalt erzielen

Das ist -mit Verlaub- Blödsinn. Das geht schon damit los, dass es vier Sorten Akademiker gibt. Gut verdienen nur die Beamten und diejenigen, die in gesuchten Fächern eine Festanstellung haben.

Das geht schon damit los, dass es viele Fächer gibt, die man spontan zu den hochqualifizierten und gut bezahlten rechnen würde, die aber in der Praxis mit Dumping-Löhnen starten zB Architekten, Psychologen.

B:eatixs


Laut der letzten Studie des "Studentenspiegel", einer vom SPIEGEL und der Unternehmensberatung McKinsey durchgeführten Umfrage unter 25.000 Hochschulabsolventen, schwanken die Einstiegsgehälter junger Akademiker je nach Fachrichtung drastisch. Fächer- und branchenübergreifend liegt das durchschnittliche Brutto-Einstiegsgehalt bei 2500 bis 3000 Euro monatlich.

Ok, da sind 32500 bis 39000 als Einstiegsgehalt. Das ist auch schon recht ok für einen Einstieger und man muss bedenken, dass diese Gehälter in den ersten Jahren besonders schnell ansteigen.

S chehQezer;ade


und das finde ich nicht.

Ich finde bezahlt werden sollte nach Können, Wissen und Leistung. Und wenn ein Hauptschüler mehr kann als ich dann bitte schön habe ich Respekt vor.

77ergreis

Woher sollte das kommen? Ich weiß ja nicht, welche Branche du vor Augen hast oder in welcher du arbeitest. Allerdings kenne ich aus meinem persönlichen Umfeld keinen Beruf, für den man studiert haben muss, der auch nur irgendwie ohne dieses Studium brauchbar auszuüben wäre.

Es gibt natürlich Branchen, in denen es egal ist, was jemand gelernt hat, aber das ist ja wieder etwas anderes. Niemand bräuchte ein Kunstgeschichte-Studium, um Immobilionmakler zu werden. Da braucht das dann auch nicht bezahlt werden.

Aber Jobs, für die man studiert haben sollte, sollten auch entsprechend vergütet werden. Im Grunde ist da auch der Vergleich mit einen Hauptschüler obsolet, schließlich wird der niemals rechtmäßig die Gelegenheit bekommen, in diesem Beruf zu arbeiten, wenn er über die entsprechende Ausbildung nicht verfügt.

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